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Bisher 194'000 Anmeldungen bei Corona-Erwerbsersatzentschädigung

Bis Mitte Mai sind über 194'000 Anmeldungen für eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung bei den Ausgleichskassen eingereicht worden. Bei rund 2000 Fällen und damit bei einem Prozent der Anmeldungen gingen Einsprachen gegen die Entscheide ein.

29.05.2020 / 13:32 / von: sda/mco
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In den letzten zwei Monaten wurden über 194'000 Anmeldungen für eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung bei den Ausgleichskassen eingereicht. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

In den letzten zwei Monaten wurden über 194'000 Anmeldungen für eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung bei den Ausgleichskassen eingereicht. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die Ausgleichskassen konnten innert zwei Monaten Leistungen im Umfang von 553 Millionen Franken ausbezahlen, wie die Konferenz der kantonalen Ausgleichskassen und die Vereinigung der Verbandsausgleichskassen am Freitag mitteilten. Die Anmeldungen seien zum grössten Teil bereits verarbeitet worden, davon 99 Prozent «speditiv».

Am 20. März hatte der Bundesrat die Corona-Erwerbsersatzentschädigung eingeführt. Sie kommt vor allem Selbständigerwerbenden zugute. Diese Erwerbstätigen entrichten keine Beiträge an die Arbeitslosenversicherung und können deshalb auch keine Kurzarbeitsentschädigung oder Arbeitslosentaggelder erhalten.

Mit der Erwerbsesatz für Selbstständige will der Bundesrat den Betroffenen eine gewisse finanzielle Abfederung der wirtschaftlichen Ausfälle aufgrund der Coronakrise bieten.