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Bisher keine Hinweise auf Schweizer Tsunami-Opfer

Zurzeit gibt es weder beim EDA noch bei Schweizer Reiseveranstaltern Hinweise, dass sich unter den Opfern der Tsunami-Katastrophe auf den indonesischen Inseln Sumatra und Java auch Schweizer Staatsangehörige befinden könnten.

23.12.2018 / 11:44 / von: sbr/sda
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Der Tsunami hat Küstengebiete auf den Inseln Sumatra und Java zerstört. (Screenshot: twitter.com/@Sutopo_PN)

Der Tsunami hat Küstengebiete auf den Inseln Sumatra und Java zerstört. (Screenshot: twitter.com/@Sutopo_PN)

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«Die Schweizer Vertretung in Jakarta steht in Kontakt mit den zuständigen indonesischen Behörden. Dem EDA liegen derzeit keine Informationen über allfällige Schweizer Opfer vor. Abklärungen dazu sind im Gang», schreibt Pierre-Alain Eltschinger, Pressesprecher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), gegenüber RADIO TOP.

Das EDA hat unterdessen die Reisehinweise für Indonesien entsprechend aktualisiert. Reisenden wird empfohlen, sich bei ihrem Reiseveranstalter oder der örtlichen Reiseleitung über die Durchführbarkeit der Reise zu informieren, insbesondere, wenn diese in die am schwersten betroffenen Bezirke Serang, Pandeglang oder Süd-Lampung führen sollte.

Der Reiseveranstalter Hotelplan Suisse habe derzeit «glücklicherweise» keine Kunden an den fraglichen Küstenstreifen vor Ort, erklärte Mediensprecherin Prisca Huguenin-dit-Lenoir auf Anfrage. Bei den betroffenen Orten handle es sich nicht um Massendestinationen. Die Gegend werde eher individuell bereist.

Auch Markus Flick, Mediensprecher von DER Touristik Suisse AG, erklärte auf Anfrage  der Agentur Keystone-SDA, die betroffenen Gebiete seien zwar bei Einheimischen beliebt, aber keine klassischen Ziele für ausländische Touristen. Entsprechend führe die DER Touristik Suisse AG, die mit Kuoni, Helvetic Tours und zehn Spezialveranstaltern im Reisemarkt tätig ist, keine Angebote in der vom Erdbeben betroffenen Region.

Auch TUI Schweiz hat im Moment keine Gäste in den betroffenen Regionen, wie Corina Räber, Leiterin des Produktemarketings, auf Anfrage mitteilte. Und es stünden auch keine Gäste vor einer Abreise in die betroffenen Gebiete.

Bei der Tsunami-Katastrophe sind mindestens 222 Menschen gestorben. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde vom Sonntag wurden zudem 843 Menschen verletzt, knapp 30 werden noch vermisst.

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