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Blut spenden: Was steckt dahinter?

Viele haben dies schon einmal gemacht: Blut gespendet. Und das ist auch wichtig. Denn es gibt keine künstliche Alternative. Bei Unfällen oder Krebserkrankungen ist die rote Flüssigkeit allerdings unabdingbar.

01.11.2021 / 06:01 / von: mma
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RADIO TOP-Moderatorin Stephanie Brändle nach der Blutspende: Sie fühlt sich wohl. (Bild: TOP-Medien/Marian Märki)

RADIO TOP-Moderatorin Stephanie Brändle nach der Blutspende: Sie fühlt sich wohl. (Bild: TOP-Medien/Marian Märki)

Beim Blutspenden werden jeweils 450 ml Blut entnommen. (Bild: TOP-Medien/Stephanie Brändle)

Beim Blutspenden werden jeweils 450 ml Blut entnommen. (Bild: TOP-Medien/Stephanie Brändle)

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Bis heute ist es nicht gelungen, künstliches Blut herzustellen. Bei Unfällen, zur Behandlung von Krebspatienten oder auch bei Operationen braucht es Blut. Aus diesem Grund ist diese Art der Spende auch sehr wichtig.

Doch Blutspende ist nicht gleich Blutspende, erklärt Irène Schmid, Bereichsleiterin im Blutspendezentrum Winterthur: «Es gibt erstens die Vollblutspende, diese ist am bekanntesten, zweitens ist es möglich Blutplättchen zu spenden, das ist die Thromboapheresespende und drittens die Plasmaspende die sogenannte Plasmapherese.»

Die Blutplättchenspende ist vor allem für schwerstkranke Patienten wichtig, da die Plättchen für die Blutstillung verantwortlich sind. Bei der Plasmaspende wird vom Spender ausschliesslich der flüssige Bestandteil des Blutes entnommen, die übrigen Blutbestandteile werden dem Spender zurückgeführt.

18 Jahre alt und über 50 Kilogramm

Aber wer darf denn eigentlich Blut spenden? «Spenden darf wer volljährig, gesund und mindestens 50 Kilogramm schwer ist, denn das Blutvolumen definiert sich durch das Gewicht», erläutert Irène Schmid im Interview mit RADIO TOP. Doch so einfach ist es dann doch nicht. Alle Spendenden müssen vor der Spende einen Fragebogen ausfüllen. Erfüllt man gewisse Kriterien nicht, darf man nicht spenden. Und das sei auch wichtig und richtig, betont Schmid: «Am Schluss der Kette ist der Patient, er ist darauf angewiesen gesundes Blut zu erhalten. Ausserdem geht es auch um die Gesundheit des Spenders, eine Blutspende kann je nach Gesundheitszustand auch diesem schaden.»

Radiobeiträge zum Nachhören:

Weshalb es Blutspenden braucht und welche Voraussetzungen du erfüllen musst, um Blutspender zu werden erklärt Irene Schmid vom Blutspendezentrum Winterthur:

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Wie du dich am besten auf eine Blutspende vorbereitest:

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Unsere RADIO TOP-Moderatorin Stephanie Brändle hat zum ersten Mal Blut gespendet. Wie es ihr dabei erging:

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Michael Weber spendet seit Jahren regelmässig Blut. Er erzählt RADIO TOP, wie er dazu kam und wie das Spenden seine Gesundheit beeinflusst:

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