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Bund plant schweizweit sechsspurige Autobahnen

Der Bund will die Autobahnen zwischen grösseren Städten – also etwa von Zürich nach Winterthur und St.Gallen – konsequent auf sechs Spuren ausbauen. Bürgerliche Politiker und die Wirtschaft frohlocken, linke Politiker sind empört.

06.01.2019 / 09:14 / von: sfa
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Der Bund will die Autobahnen in der Schweiz markant ausbauen. (Symbolbild: pixabay.com/pexels)

Der Bund will die Autobahnen in der Schweiz markant ausbauen. (Symbolbild: pixabay.com/pexels)

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Der Bundesrat hat es sich zum Ziel gesetzt, die Autobahnen zwischen den grösseren städtischen Regionen der Schweiz konsequent auf sechs Spuren auszubauen. Das zeigt die Langfristperspektive Nationalstrassen, welche die «NZZ am Sonntag» publik macht. Der Ausbau betrifft etwa die Strecke Zürich – Winterthur – St.Gallen. Auf solchen Strecken sollen künftig in beide Richtungen drei Spuren führen, so die Pläne des Bundesrats. Aktuell wird nur ein kleiner Teil der Autobahnen in der Schweiz sechsspurig geführt – 70 Prozent des Netzes verfügen über vier Spuren.

Wirtschaftsverbände, bürgerliche Politiker und die Autolobby begrüssen die Ausbaupläne. Sie erhoffen sich dadurch weniger Stau. Links-grüne Politiker und Umweltverbände auf der anderen Seite sind alarmiert: Sie befürchten durch den Ausbau zunehmenden Verkehr und eine stärkere Umweltbelastung.

Einen konkreten Zeitplan gibt es in der Langfristperspektive des Bundesrats nicht – der Ausbau verläuft in vielen einzelnen Teilschritten, welche jeweils auch vom Parlament abgesegnet werden. Dieses beschäftigt sich als nächstes im März mit einem entsprechenden Kredit für den Ausbau gewisser Nationalstrassenabschnitte.

Reaktionen auf die Pläne des Bundes im Beitrag von TELE TOP: 

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