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Bund überprüft Handydaten – Ausgangssperre weiterhin möglich

Der Bund will mit Handydaten überprüfen, ob sich die Bevölkerung an die Coronamassnahmen hält. Eine Ausgangssperre ist noch nicht vom Tisch.

24.03.2020 / 08:38 / von: mma
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Mit den Handydaten soll überprüft werden, ob sich die Bevölkerung an die verordneten Massnahmen hält. (Symbolbild: Pixabay.com/Free-Photos)

Mit den Handydaten soll überprüft werden, ob sich die Bevölkerung an die verordneten Massnahmen hält. (Symbolbild: Pixabay.com/Free-Photos)

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In zahlreichen europäischen Ländern gilt sie bereits: die Ausgangssperre. Auch in der Schweiz bleibt sie eine Option. Dies berichtet der «Tages-Anzeiger» online. Falls sie käme, würde dies schrittweise passieren.

Derzeit prüfe man beim Bund technische Kontrollmechanismen. Diese sollen zeigen, ob die geltenden Regeln und Einschränkungen eingehalten werden. Dies geschehe mittels anonymisierter Standortdaten der Handys. Bewegungsprofile würden nicht erstellt, versicherte Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit. Auch Martin Dumermuth, Direktor des Bundesamtes für Justiz, versichert, dass die Daten nicht mit realen Personen verknüpft werden könnten.

Sollten die Analysen und Beobachtungen zeigen, dass die Massnahmen nicht eingehalten werden, stellt sich die Frage der Verschärfung. Der Bundesrat würde die Ausgangssperre in zwei Schritten anordnen, wie die Zeitung aus gut informierten Quellen weiss.

Zuerst gäbe es eine Nacht-Ausgangssperre. Diese soll ab 18 Uhr gelten. In einem weiteren Schritt würde sie, unter Berücksichtigung der Akzeptanz für die Nachtausgangssperre, auf den ganzen Tag ausgeweitet werden.

Alle Informationen zum Coronavirus in der Schweiz gibt es hier im Ticker.

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