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Bund warnt vor hitzebedingten Gesundheitsproblemen

Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie gibt eine Hitzewarnung der zweithöchsten Stufe aus. Bis Sonntag werden im Flachland, im Wallis sowie im Tessin Höchsttemperaturen bis zu 39 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 25 bis 40 % erwartet.

23.06.2019 / 12:00 / von: lli
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Die Hitzewelle hatte auch schon letztes Jahr Bodenrisse hervorgerufen. (Symbolbild: wikipedia.org/Giftmischer87 unter Creative Commons)

Die Hitzewelle hatte auch schon letztes Jahr Bodenrisse hervorgerufen. (Symbolbild: wikipedia.org/Giftmischer87 unter Creative Commons)

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In den nächsten Tagen verstärkt sich das Hoch über Mittel- und Südeuropa und die Zufuhr von heisser Luft nordafrikanischen Ursprungs hält an. Damit wird in der ganzen Schweiz eine mehrtägige, markante Hitzewelle erwartet. Im Flachland werden die Höchsttemperaturen ab Montag verbreitet über 30 Grad erreichen. Von Dienstag bis Donnerstag steigen die Temperaturen auf 33 bis 37, im Norden lokal bis 39 Grad; und dies bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 25 bis 40 %.

Hohe Temperaturen können Auswirkungen auf die Gesundheit haben und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Zur Risikogruppe zählen vor allem ältere Menschen, (chronisch) kranke Personen, Schwangere sowie Kleinkinder. Sie benötigen spezielle Aufmerksamkeit und, falls erforderlich, auch Betreuung.

So schützen Sie sich vor Hitze:

  • Körperliche Anstrengungen während der heissesten Tageszeit vermeiden
  • Wohnung und Körper möglichst kühl halten
  • Viel Wasser trinken (mindestens 1.5 Liter pro Tag)
  • Erfrischende, kühle Speisen zu sich nehmen
  • Während und nach sportlichen Betätigungen den Salzverlust ausgleichen

Bei Anzeichen von Symptomen wie beispielsweise erhöhtem Puls, Schwäche, Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Schwindel, Übelkeit oder Durchfall muss gehandelt werden: Die betroffene Person hinlegen und den Körper abkühlen. Falls sie bei Bewusstsein ist, frisches Wasser zu trinken geben. Wenn diese Massnahmen keine Besserung bringen, muss medizinische Hilfe angefordert werden.

Vorsicht beim Baden in Flüssen

Die aktuell grossen Abflussmengen der Schweizer Flüsse bringen auch hohe Strömungsgeschwindigkeiten mit sich. Hochwasser führende Flüsse können ausserdem trüb sein, Gefahrenstellen sind daher weniger gut sichtbar. Ausserdem sind die Gewässer zurzeit für die Jahreszeit relativ kalt. Beim Baden ist daher grosse Vorsicht geboten.

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