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Bundespräsident Parmelin trifft Van der Bellen in Wien

Die erste Auslandsreise im Amtsjahr hat Bundespräsident Guy Parmelin traditionsgemäss nach Wien geführt. Dort tauschte er sich am Dienstag mit dem österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen unter anderem über die Corona-Pandemie aus.

02.03.2021 / 19:26 / von: sda/mma
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Bundespräsident Guy Parmelin (r.) besucht seinen österreichischen Amtskollegen Alexander Van der Bellen. (Bild: KEYSTONE/AP/Ronald Zak)

Bundespräsident Guy Parmelin (r.) besucht seinen österreichischen Amtskollegen Alexander Van der Bellen. (Bild: KEYSTONE/AP/Ronald Zak)

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Die beiden Seiten informierten sich über die Schritte zur Eindämmung der Pandemie und die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen, wie das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) am Dienstag mitteilte. Beide betonten zudem die Bedeutung der europäischen Solidarität bei der Bewältigung der aktuellen Krise. Auch ein möglicher europäischer Impfausweis wurde thematisiert.

Die Reise von Parmelin knüpft an die Erstbesuchs-Tradition an, die zwischen der Schweiz und Österreich gepflegt wird. Gerade die vergangenen Monate hätten die Bedeutung dieser Kontakte deutlich gemacht, sagte Parmelin gemäss Mitteilung. Besonders wichtig sei die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarstaaten in den Grenzregionen.

Durch eine strategische Partnerschaft wollen die Schweiz und Österreich die Bedeutung der Zusammenarbeit mit anderen Staaten, insbesondere Nachbarländern, noch stärker betonen. Ziel dabei ist, die Zusammenarbeit in ausgewählten Bereichen zu verstärken. Der Bundesrat hat der strategischen Partnerschaft am 24. Februar zugestimmt. Eine Unterzeichnung zwischen den beiden Aussenministern ist demnächst vorgesehen.

Parmelin betonte beim Gespräch zudem die Bedeutung der Teilnahme der Schweiz am EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe. Dies laut WBF auch mit Blick auf die bilaterale Forschungszusammenarbeit.

Begleitet wurde Parmelin unter anderen von Staatssekretärin Livia Leu, die als Chef-Unterhändlerin der Schweiz für das Europa-Dossier in Brüssel zuständig ist. Nebst dem Gespräch mit Van der Bellen hat sich Parmelin mit verschiedensten Ministerinnen und Ministern ausgetauscht. Auf dem Programm standen auch Gespräche mit Bundeskanzler Sebastian Kurz, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck.

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