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Coop profitiert von Hamsterkäufen

Der Grossverteiler Coop hat im vergangenen Jahr 2020 trotz eines leichten Umsatzrückgangs mehr Gewinn erzielt. Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg um gut 7 Prozent auf 838 Millionen Franken.

16.02.2021 / 10:23 / von: das/sda
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Hamsterkäufe liessen den Umsatz der Coop-Supermärkte anschwellen. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Hamsterkäufe liessen den Umsatz der Coop-Supermärkte anschwellen. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

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Geholfen haben Coop dabei unter anderem die Hamsterkäufe der Bevölkerung während der Corona-Krise. Die Coop-Supermärkte wuchsen nämlich um über 14 Prozent. Hier habe Coop Marktanteile gewonnen, teilt das Unternehmen am Dienstag mit.

Bei den Fachmärkten war die Entwicklung sehr unterschiedlich. Während manche Formate wie beispielsweise die Import Parfümerien, die Schmuckgeschäfte von Christ oder die Marché Restaurants unter den Schliessungen während der Pandemie litten, sind Coop Bau + Hobby, Lumimart oder Fust in der Krise gewachsen. Insgesamt lag der Umsatz der Fachmärkte mit knapp 7,2 Milliarden rund 5 Prozent unter Vorjahr.

Als Hemmschuh erwies sich das Grosshandelsgeschäft von Transgourmet: Mit einem Umsatz von 12,6 Milliarden schrumpfte dieses Geschäft um fast 11 Prozent. «Dieser Umsatz konnte trotz umfassender pandemiebedingter Beschränkungen in der Gastronomie erreicht werden», betont Coop er Mitteilung. Transgourmet beliefert vor allem Restaurants und bekam deshalb die Auswirkungen der Pandemie natürlich zu spüren.

Auf der anderen Seite kurbelte die Krise das Onlinegeschäft kräftig an. Laut der Mitteilung ist der Online-Supermarkt Coop.ch vergangenes Jahr um über 45 Prozent gewachsen und hat neue Marktanteile gewonnen. Ebenfalls stark gewachsen sei der Online-Umsatz bei der Heimelektronik mit einem Plus von 33 Prozent.

Über alle Sparten hinweg erzielte Coop einen Online-Umsatz von 2,6 Milliarden Franken, was etwas weniger (-0,15%) ist als im letzten Jahr. Auch hier war für den Rückgang vor allem der Grosshandel und die Produktion verantwortlich.

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B. Kerzenmacher
am 16.02.2021 um 11:47
Darf man eigentlich allen, die die Schutzmassnahmen ablehnen und dadurch die Mitbürger einfach mal so in tödliche Gefahr brngen wollen, einen langen qualvollen Coronatod wünschen? Und zwar in den eigenen vier Wänden, um die Intensivbetten in den Spitälern freizuhalten.Corona ist für diese Leute ja immer noch so weit weg. Wo stände man denn heute ohne die getroffenen Schutzmassnahmen?