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Corona-Krise kurbelt Schwarzarbeit an

Seit Jahren geht die Schwarzarbeit in der Schweiz zurück. Im Corona-Jahr hat sich dies jedoch geändert. Die Krise treibt viele in die Illegalität.

19.02.2021 / 09:17 / von: mma
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In der Krise arbeiten mehr Personen schwarz. (Symbolbild: KEYSTONE)

In der Krise arbeiten mehr Personen schwarz. (Symbolbild: KEYSTONE)

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Die Corona-Krise kurbelt in der Schweiz die Schwarzarbeit an. Gemäss der Schätzung des renommierten Ökonomen Friedrich Schneider habe die Schwarzarbeit im letzten Jahr um 10 Prozent zugelegt, schreibt der «Blick». Gemäss Schneiders Schätzung betrage das Gesamtvolumen der Schattenwirtschaft im letzten Jahr allein in der Schweiz 43,62 Milliarden Franken.

Wenn sich die Wirtschaft erholt, könne sich die Lage schnell wieder entspannen. Denn in einer Krise steige die Bereitschaft, schwarz zu arbeiten. Zum Teil ist es der einzige Weg, um ein Einkommen zu generieren. Der Gang in die Illegalität kann schnell passieren, zum Beispiel, indem Restaurants nicht alle Take-Away-Menüs verrechnen oder ihre Köche schwarz bezahlen.

Dennoch hat die Schweiz europaweit die tiefste Schwarzarbeits-Quote. Die Unfallversicherung Suva warnt, dass Angestellte bei Schwarzarbeit nicht geschützt sind.

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