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Coronavirus-Ticker: Die Geschehnisse bis zum 31. Juli 2020

Die Corona-Krise hat die Schweiz noch immer fest im Griff. In diesem Ticker informieren wir laufend über die neusten Entwicklungen in der Schweiz.

31.07.2020 / 10:15 / von: mle/nst/mco/mma/lny/vme/sfa/szw/cgr/abl/api/sbr/sap/sda
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Plakate der BAG-Informationskampagne zur Eindämmung des Coronavirus in Bern. (Symbolbild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Plakate der BAG-Informationskampagne zur Eindämmung des Coronavirus in Bern. (Symbolbild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Konzerte und weitere Grossveranstaltungen mit über 1000 Personen sind seit Februar verboten. (Symbolbild: Free-Photos)

Konzerte und weitere Grossveranstaltungen mit über 1000 Personen sind seit Februar verboten. (Symbolbild: Free-Photos)

Ein Schild mit den Verhaltensregeln für den Öffentlichen Verkehr, fotografiert auf im Zug von Zürich nach Bern. (Archivbild: KEYSTONE/Christian Beutler)

Ein Schild mit den Verhaltensregeln für den Öffentlichen Verkehr, fotografiert auf im Zug von Zürich nach Bern. (Archivbild: KEYSTONE/Christian Beutler)

Jeder Fünfte verschiebt seinen Umzugstermin. (Symbolbild: KEYSTONE)

Jeder Fünfte verschiebt seinen Umzugstermin. (Symbolbild: KEYSTONE)

Die SWISS hat während der Coronakrise über 70 Betreibungen erhalten. Die Forderungen belaufen sich auf über vier Millionen Franken. Die Swiss hat Einsprache erhoben. (Bild:KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die SWISS hat während der Coronakrise über 70 Betreibungen erhalten. Die Forderungen belaufen sich auf über vier Millionen Franken. Die Swiss hat Einsprache erhoben. (Bild:KEYSTONE/Ennio Leanza)

Der bisherige Leiter der Task Force des Bundes, Matthias Egger, gibt sein Amt ab. (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Der bisherige Leiter der Task Force des Bundes, Matthias Egger, gibt sein Amt ab. (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Müssen sich Ferien-Rückkehrer bald auch an Schweizer Flughäfen einem Corona-Test unterziehen? (Symbolbild: KEYSTONE/EPA/RONALD WITTEK)

Müssen sich Ferien-Rückkehrer bald auch an Schweizer Flughäfen einem Corona-Test unterziehen? (Symbolbild: KEYSTONE/EPA/RONALD WITTEK)

Die Corona-Fälle in den Clubs häufen sich. (Bild: pixabay.com/453169)

Die Corona-Fälle in den Clubs häufen sich. (Bild: pixabay.com/453169)

Das elektronische Patientendossier wäre in der Coronakrise sehr hilfreich, ist die Chefin der Krankenkasse CSS überzeugt. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Das elektronische Patientendossier wäre in der Coronakrise sehr hilfreich, ist die Chefin der Krankenkasse CSS überzeugt. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die Regeln des Bundesamts für Gesundheit zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus bleiben aktuell. (Symbolbild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Die Regeln des Bundesamts für Gesundheit zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus bleiben aktuell. (Symbolbild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Ab dem 25. Juni ist die Contact-Tracing-App des Bundes SwissCovid zum Download bereit. (Bild: Keystone/Laurent Gillieron)

Ab dem 25. Juni ist die Contact-Tracing-App des Bundes SwissCovid zum Download bereit. (Bild: Keystone/Laurent Gillieron)

Die Schaffhauser Herbstmesse fällt in diesem Jahr ins Wasser. (Archivbild: sh-herbstmesse.ch)

Die Schaffhauser Herbstmesse fällt in diesem Jahr ins Wasser. (Archivbild: sh-herbstmesse.ch)

Easyjet will gemeinsam mit Schweiz Tourismus eine Werbekampagne im Ausland starten, um wieder mehr Touristen in die Schweiz zu locken. Schweiz Tourismus winkt aber ab. (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

Easyjet will gemeinsam mit Schweiz Tourismus eine Werbekampagne im Ausland starten, um wieder mehr Touristen in die Schweiz zu locken. Schweiz Tourismus winkt aber ab. (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

Der Kanton St.Gallen hebt das Besuchsverbot in Spitälern und Kliniken per 19. Juni auf. (Symbolbild: KEYSTONE/DPA/OLIVER BERG)

Der Kanton St.Gallen hebt das Besuchsverbot in Spitälern und Kliniken per 19. Juni auf. (Symbolbild: KEYSTONE/DPA/OLIVER BERG)

Zürcher Alters- und Pflegeheime lockern die Besuchsregeln. (Symbolbild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Zürcher Alters- und Pflegeheime lockern die Besuchsregeln. (Symbolbild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Die Schweizer Wirtschaft hat den Tiefpunkt erreicht. (Symbolbild: KEYSTONE/EPA/ANDY RAIN)

Die Schweizer Wirtschaft hat den Tiefpunkt erreicht. (Symbolbild: KEYSTONE/EPA/ANDY RAIN)

Der Reisedetailhändler Dufry setzt wegen des Umsatzeinbruchs in der Coronakrise die Schere bei den Mitarbeitern an. (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

Der Reisedetailhändler Dufry setzt wegen des Umsatzeinbruchs in der Coronakrise die Schere bei den Mitarbeitern an. (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

Postauto erhält im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie keine Kurzarbeitsentschädigung. (Bild: facebook.com/postauto)

Postauto erhält im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie keine Kurzarbeitsentschädigung. (Bild: facebook.com/postauto)

Schüler an Gymnasien und Berufsschulen im Kanton Luzern müssen nach den Sommerferien vermutlich eine Maske tragen. (Bild: KEYSTONE/TI-PRESS/ALESSANDRO CRINARI)

Schüler an Gymnasien und Berufsschulen im Kanton Luzern müssen nach den Sommerferien vermutlich eine Maske tragen. (Bild: KEYSTONE/TI-PRESS/ALESSANDRO CRINARI)

Die Schutzwirkung von Gesichtsvisieren ist umstritten. (Bild: KEYSTONE/AP/PETER DEJONG)

Die Schutzwirkung von Gesichtsvisieren ist umstritten. (Bild: KEYSTONE/AP/PETER DEJONG)

Das Kürbisfest lockt jeweils im November tausende Besucher aus der Schweiz und dem Ausland an. (Screenshot: TELE TOP)

Das Kürbisfest lockt jeweils im November tausende Besucher aus der Schweiz und dem Ausland an. (Screenshot: TELE TOP)

Für Personen, die sich in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko aufgehalten haben und in die Schweiz einreisen, besteht Quarantänepflicht. (Archivbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Für Personen, die sich in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko aufgehalten haben und in die Schweiz einreisen, besteht Quarantänepflicht. (Archivbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

In Genf haben sich in einer Rooftopbar mindestens 20 Personen mit dem Coronavirus angesteckt. (Symbolbild: pixabay.com/csr_ch)

In Genf haben sich in einer Rooftopbar mindestens 20 Personen mit dem Coronavirus angesteckt. (Symbolbild: pixabay.com/csr_ch)

In unserem Coronavirus-Guide erfährst du, wie du dich vor einer Ansteckung schützen kannst und was du tun musst, wenn du Symptome bei dir bemerkst.

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31. Juli 2020: Meinung zu Maskenpflicht in Zürcher Läden geht auseinander

Das Bundesamt für Gesundheit hat in der Medienkonferenz vom Donnerstag vermeldet, dass eine Maskenpflicht in Läden eine mögliche Massnahme zur Eindämmung des Virus sei. Der Kanton Zürich zögert noch.

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31. Juli 2020: Clubs im Fokus

Wie neue Zahlen des Bundes zeigen, passieren zwei Drittel der Neuansteckungen im Ausgang. Der Kanton Genf hat nun gehandelt und ergreift wieder strengere Massnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Der Kanton hat die Schliessung der 36 Nachtclubs ab Freitagabend angeordnet. Anders ist die Lage in Zürich. Die Zürcher Clubs sehen momentan kein Grund, ihre Läden zu schliessen

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31. Juli 2020: 210 neue Covid-19-Infizierte innert 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innert eines Tages 210 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das sind zwar weniger als am Vortag. Die Zahl lag aber zum zweiten Mal in Folge über der 200er-Marke.

Insgesamt wurden damit dem BAG von Montag bis Freitag bereits gleich viele bestätigten Neuinfektionen gemeldet, wie in der gesamten vorherigen Woche, nämlich rund 820. Insgesamt  gab es seit Beginn der Pandemie bisher 35'232 laborbestätigte Fälle. Gleichzeitig meldete das BAG im Vergleich zum Vortag 17 neue Hospitalisationen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stieg um ein Oper auf 1705.

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31. Juli 2020: Zürcher Altersheim-Mitarbeitende erhalten Kühlwesten

Die sommerliche Hitze ist in diesem Jahr für Mitarbeitende von Altersheimen besonders belastend: Wegen des Coronavirus müssen sie beim Arbeiten stets eine Hygienemaske tragen. In Heimen im Zürcher Unterland gibt es deshalb neu Kühlwesten.

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31. Juli 2020: Mehr Streitigkeiten in Schaffhausen wegen des Coronavirus

Die Schaffhauser Clubbesitzer sehen den Grund für die vermehrten Streitigkeiten auf den Strassen beim Coronavirus. Da viele Nachtclubs und Bars wegen des Virus geschlossen sind, seien Jugendliche vermehrt auf den Strassen unterwegs, vermuten die Clubbesitzer in den «Schaffhauser Nachrichten».

Dort finde keine Kontrolle statt wie in den Lokalitäten. Ausserdem würden die Jugendlichen einfacher und günstiger an Alkohol kommen.

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31. Juli 2020: Über 400 Personen in Quarantäne im Kanton Thurgau

Im Kanton Thurgau befinden sich aktuell über 400 Personen in Coronavirus-Quarantäne. Die meisten davon sind Reiserückkehrer aus Risikoländern. Die Zahlen aus dem Kanton Thurgau entsprechen dem gesamtschweizerischen Durchschnitt.

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30. Juli 2020: Der Bund hat informiert

Am Donnerstagnachmittag traten die Experten des Bundes vor die Medien. Unter anderem stand BAG-Direktor Strupler vor die Medien. Er spricht sich für eine Maskenpflicht in Läden aus. Zudem gab das BAG neue Daten zu den Ansteckungen bekannt. Zehn Prozent der Infektionen liessen sich demnach auf Ansteckungen im Ausland zurückführen. Zudem gab das Staatssekretariat für Migration bekannt, dass Lebenspartner aus Drittstaaten wieder einreisen dürfen. 

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30. Juli 2020: Berner Forscher stellen schnellen Corona-Antikörpertest vor

Ein schweizerisch-deutsches Forscherteam aus Bern und Bochum hat einen schnellen Antikörpertest gegen SARS-Cov-2 entwickelt. Bis ein Testresultat vorliegt dauert es nicht mehr bis zu drei Tage, sondern noch 18 Stunden. Zudem braucht es keine aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen.

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30. Juli 2020: BAG meldet 220 Neuinfektionen innert 24 Stunden

Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigen in der Schweiz wieder auf über 200. Seit Mittwoch meldet das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 220 neue Ansteckungen. Dies ist der höchste Wert seit Ende April. Am Mittwoch waren es noch 193 neue bestätigte Fälle. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich in der Schweiz über 35'0000 Menschen nachweislich mit dem Virus angesteckt.

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30. Juli 2020: Weniger Unfälle in Zürich wegen Coronavirus

Die Zürcher Verkehrsbetriebe verzeichnen im ersten Halbjahr weniger Unfälle als 2019. Grund ist das Coronavirus. So waren wegen der Pandemie weniger Menschen auf der Strasse unterwegs.

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30. Juli 2020: Rekord an Kurzarbeitsentschädigungen im Thurgau

Der Kanton Thurgau hat seit März 2020 Kurzarbeitsentschädigungen von insgesamt über 111 Millionen ausgezahlt. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit Thurgau hatte eine grössere Summe erwartet, dennoch ist es ein Rekord. Das Geld floss an 3730 Unternehmen. 

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30. Juli 2020: Clubbesuch mit Corona-Fall bedeutet nicht für alle Quarantäne

Auch wenn Partygäste am selben Abend und Ort, wie ein Infizierter feiern, müssen sie nicht unbedingt in Quarantäne. Die Aufenthaltszeit der Gäste im Club ist dabei entscheidend. Entsprechendee Fälle gibt es nach einer Party am 22. Juli im Zürcher Club Gonzo.

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29. Juli 2020: Schutzmasken made in Schaffhausen

Die Nachfrage nach Schutzmasken ist gross. Deshalb haben zwei ETH Studenten während der Coronakrise ein Start-Up gegründet. Sie bieten Schutzmasken aus der Schweiz an.

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29. Juli 2020: Masken und keine Gästefans im Stadion: SFL präsentiert Schutzkonzept

Einen Tag nachdem durchgesickert war, dass das Verbot für Veranstaltungen mit mehr als tausend Personen bis in den März verlängert werden könnte, meldet sich die Swiss Football League zu Wort und präsentiert ein Schutzkonzept.

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29. Juli 2020: 193 neu bestätigte Fälle

Das BAG meldet am Mittwoch 193 neu bestätigte Fälle. Es wurden 8'009 Tests durchgeführt. 14 Personen wurden hospitalisiert, gestorben ist niemand.

Am Dienstag waren es noch 132 neu bestätigte Fälle bei 4'728 durchgeführten Tests.

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29. Juli 2020: Corona-Patient steckt drei Angestellte im Schaffhauser Kantonsspital an

Im Kantonsspital Schaffhausen breitet sich das Coronavirus auf das Personal aus. Drei Angestellte sind positiv getestet worden. Sie haben sich wahrscheinlich beim selben Patienten mit dem Virus angesteckt.

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29. Juli 2020: Sieben Prüfungs-Aufseher der Universität St.Gallen haben Corona

Nach schriftlichen Prüfungen an der Universität St.Gallen sind sieben Aufsichtspersonen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der St.Galler Kantonsrat und FDP-Fraktionschef Thomas Ammann kritisiert den Vorfall. Der Regierung liegt nun eine einfache Anfrage vor.

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29. Juli 2020: Grossanlässe könnten bis März 2021 verboten bleiben

Veranstalter und Vereine hofften auf die Aufhebung von Grossanlässen ab Ende August. Doch nun könnte diese Vorschrift noch bis im März 2021 verlängert werden. Der Bundesrat prüft derzeit verschiedene Varianten.

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28. Juli 2020: 132 neu bestätigte Fälle innert 24 Stunden 

Das BAG meldet am Dienstag 132 neu bestätigte Fälle. Getestet wurden 4'728 Personen. Sieben Personen mussten seit Montag hospitalisiert werden, drei sind gestorben.

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein 769'622 Tests durchgeführt worden, 34'609 davon waren positiv.

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28. Juli 2020: Weniger Fälle von Tropenkrankheiten wegen Coronavirus

Die wegen der Covid-19-Pandemie verhängten Reisebeschränkungen wirken sich zumindest in einem Punkt positiv aus. Dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) sind seit dem Frühjahr bisher halb so viele Fälle von Tropenkrankheiten gemeldet worden.

Der Rückgang dürfte «mehrheitlich» auf die Corona-bedingten Reisebeschränkungen zurückzuführen sein. Das BAG hatte diese Entwicklung erwartet, da die Erreger vor allem auf Reisen in die Tropen oder Subtropen erworben würden. Übertragungen von Dengue- oder Chikungunya-Viren in der Schweiz seien nicht bekannt.

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28. Juli 2020: Ein Coronafall in der Zuger Justizvollzugsanstalt Bostadel

In der Zuger Justizvollzugsanstalt Bostadel in Menzingen ist Anfang letzter Woche ein Insasse positiv auf Corona getestet worden. Die Bewegungsfreiheit der Gefangenen wurde darauf zusätzlich eingeschränkt. Anstaltsdirektor Andreas Gigon bestätigte am Dienstag eine Meldung des «Blick».

Der Insasse sei nicht schwer erkrankt, sondern habe unter Schnupfen gelitten, sagte er. In Bostadel würden aber alle Personen mit Symptomen getestet. In der Folge mussten sich alle 120 Insassen sowie die Mitarbeiter, die einem Infektionsrisiko ausgesetzt waren, einem Test unterziehen. Wie sich der Insasse angesteckt habe, sei nicht nachvollziehbar geworden, sagte Gigon. Es sei keine weitere Person positiv getestet worden.

Zudem galt während ein paar Tagen eine strenge Quarantäne. Die Insassen mussten in ihrer Zelle bleiben. Einmal im Tag konnten sie von der Zelle aus telefonieren. Die Quarantäne sei wichtig gewesen, um das Virus einzudämmen, sagte Gigon

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28. Juli 2020: Krankenkassen erwarten keinen Prämienschock

Das Schweizer Gesundheitswesen hat die Corona-Krise gut überstanden. Die finanziellen Auswirkungen auf Versicherer, Spitäler und Ärzte sind weniger hoch ausgefallen wie befürchtet.

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28. Juli 2020: Taskforce empfiehlt Testpflicht am Flughafen

Passagiere aus Corona-Risikoländern sollen nach der Ankunft in der Schweiz auf das Coronavirus getestet werden. Dies schlägt die Corona-Taskforce des Bundes vor. Aus wissenschaftlicher Sicht sei einte Testpflicht sinnvoll, so die Begründung.

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28. Juli 2020: Greenpeace rät zu Gebrauch von wiederverwendbaren Masken

Greenpeace Schweiz fordert den Bund dazu auf, Textilmasken als Standard zu empfehlen. Laut zahlreichen Gesundheitsexperten böten diese der breiten Bevölkerung genügend Schutz vor der Corona-Pandemie.

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27. Juli 2020: Thurgauer Contact-Tracing zeigt: Private Partys sind Coronavirus-Herde

Im Kanton Thurgau hat sich dank des Contact-Tracings in den vergangenen Wochen ein Übertragungsmuster des Coronavirus herauskristallisiert. Demnach führen vermehrt private Veranstaltungen zur Verbreitung des Coronavirus im Kanton.

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27. Juli 2020: Flughafen Genf: Maskenpflicht für Reisende am Dienstag

Das Tragen von Hygienemasken ist ab Dienstag am Flughafen Genf Pflicht. Dies teilte der Flughafen am Montag via Twitter mit. Am Flughafen Zürich ist dies nicht vorgesehen.

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27. Juli 2020: 65 neu bestätigte Fälle in den letzten 24 Stunden

Das Bundesamt für Gesundheits (BAG) meldet am Montagmittag 65 Neuinfektionen. Am Sonntag wurden 1965 Tests durchgeführt. 3 Personen wurden hospitalisiert, gestorben ist niemand.

Am Sonntag waren 110 neue bestätigte Fälle gemeldet worden, Samstag waren es 148, am Freitag 154 und am Donnerstag 117. Seit Beginn der Pandemie wurden 764'894 Tests durchgeführt, 34'477 davon fielen positiv aus. 

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27. Juli 2020: 20 Infizierte bei Superspreading-Event in Genf

In einer Genfer Rooftop-Bar haben sich offenbar mindestens 20 Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Dies berichtet ein Betroffener gegenüber «20Min.ch». Demnach hat sich der sogenannte «Superspreading-Event» vor einer Woche ereignet. Mittlerweile wurden über 150 Corona-Tests durchgeführt. Viele Testergebnisse stehen aber noch aus.

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27. Juli 2020: Schweizweite Clubschliessungen im Gespräch

Der oberste Kantonsarzt der Schweiz denkt laut über eine Schliessung aller Clubs nach. Sollten die Schutzkonzepte nicht greifen und die Fallzahlen weiter steigen, gebe es wohl bald keine andere Möglichkeit mehr.

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26. Juli 2020: Das Coronavirus breitet sich weiter aus

Innerhalb der letzten 24 Stunden haben sich schweizweit 110 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Am Samstag lag die Zahl der neuen Ansteckungen noch bei 148. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldet ausserdem einen weiteren Corona-Todesfall. Damit hat das Coronavirus in der Schweiz bisher insgesamt 1701 Todesopfer gefordert. 

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26. Juli 2020: Kontrollen der Kantone sind laut dem Bund zu lasch

Der Bund rüffelt die Kantone wegen lascher Kontrollen der Corona-Massnahmen. Die Kontrollen der Massnahmen funktionieren nicht so, wie sie sollten. Das Zeigt eine Weisung des Bundesamtes für Gesundheit an die Kantone, die dem «Sonntagsblick» vorliegt. Dabei müssten besonders Betriebe kontrolliert werden, bei denen das Risiko grösser sei. So zum Beispiel Metzgereien oder Lebensmittelverarbeiter. Diese sollen in den nächsten Wochen vermehrt kontrolliert werden.

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26. Juli 2020: Experten wollen strengere Maskenpflicht

Die Covid-19-Taskforce des Bundes ist für eine Ausdehnung der Maskenpflicht in der Schweiz. Dies sei angebracht, da die Fallzahlen wieder steigen, sagt ein Mitglied der Taskforce gegenüber der «Sonntagszeitung». Die Maskenpflicht liesse sich auf geschlossene Räume wie Geschäfte, Schulen und Restaurants ausdehnen. Je höher die Infektionsrate sei, desto ausgedehnter müsse die Maskenpflicht sein. Die Kantone Jura, Waadt und Genf kennen bereits eine Maskenpflicht beim Einkaufen in Geschäften.

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25. Juli 2020: Erster Coronafall in der Schweizer Nati

Kevin Mbabu vom VFL Wolfsburg ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Schweizer Internationale ist der Einzige, welcher nach den Ferien beim Trainingsantritt positiv getestet wurde. Er befindet sich in Quarantäne.

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25. Juli 2020: Im August gibt es Motocross-Rennen im Kanton Schaffhausen

Die Motocross-Rennen in Beggingen finden definitiv statt. Die Organisatoren haben ein Schutzkonzept ausgearbeitet. Es werden 1000 Zuschauer zugelassen werden.

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25. Juli 2020: 1,2 Millionen aktive Swiss-Covid-App-Nutzer

Das Bundesamt für Gesundheit meldet am Samstag 1,2 Millionen aktive Nutzer der Schweizer Contact-Tracing-App. Am Donnerstag lag die Zahl noch bei 1,16 Millionen. Die Covid-App warnt Benutzer, falls diese engen Kontakt mit einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatten.

25. Juli 2020: 148 neue Covid-19-Infizierte innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Samstag innerhalb eines Tages 148 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden.

In Isolation aufgrund der Kontaktrückverfolgung waren 739 (668) infizierte Personen, wie das BAG weiter mitteilte. In Quarantäne waren 2450 (2335) Personen, die mit Infizierten in Kontakt waren. Die Zahlen stammen aus 21 der 26 Kantone und aus dem Fürstentum.

Die Zahl der durchgeführten Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger von Covid-19, beläuft sich bisher auf insgesamt 758'836 (753'333). Bei 5,4 Prozent dieser Tests fiel das Resultat positiv aus.

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25. Juli 2020: Immer mehr Coronainfizierte unter Rückkehrern

Im Kanton St.Gallen nimmt die Zahl der Coronapatienten, welche aus einem Risikoland zurückgekehrt sind, immer mehr zu. Rund ein Drittel der Rückkehrer ist positiv getestet worden. Doch Kontrollen für die Selbstquarantäne gibt es kaum.

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24. Juli 2020: 305 Personen nach Besuch in Berner Club in Quarantäne

Nach dem Besuch des Berner Clubs «Kapitel Bollwerk» am vergangenen Samstag hat das Kantonsarztamt alle 305 Partygängerinnen und -gänger in Quarantäne gesetzt. Eine Person, die in diesem Club gefeiert hatte, war positiv auf das Coronavirus getestet worden.

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24. Juli 2020: 154 neue Ansteckungen innert 24 Stunden

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldet 154 neue Corona-Infektionen. Am Donnerstag waren es noch 117. 

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24. Juli 2020: Gemeinde beschafft 5'000 XXL-Badetücher - und wird sie nicht los

Die Berner Gemeinde Köniz bestellte Anfang Juni für ihr Freibad 5'000 XXL-Badetücher. Sie wollte mit den 3 x 3 Meter grossen Tüchern dazu beitragen, dass die Gäste den Zweimeter-Abstand einhalten. Das Interesse an den Riesen-Tüchern hielt sich aber in Grenzen.

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24. Juli 2020: Schweiz kaufte Masken aus China für über 500 Millionen Franken

Wegen der Coronakrise hat sich die Schweiz in den letzten Monaten massenhaft mit Schutzmasken aus China eingedeckt. Dies zeigt eine Auswertung von Daten aus der Aussenhandelsstatistik durch die Nachrichtenagentur AWP.

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24. Juli 2020: Immer mehr Corona-Kreditbetrüger - auch in der Ostschweiz

Die Betrugsfälle im Zusammenhang mit den Corona-Krediten steigen markant an. Schweizweit laufen bereits Ermittlungen in knapp 350 Fällen. Auch die Ostschweizer Kantone bleiben nicht vor Betrügern verschont.

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24. Juli 2020: Zahl der Corona-Fälle bei Jugendlager in Parpan steigt auf 21 

Die Zahl der Corona-Fälle in einem Jugendlager in Parpan ist auf 21 gestiegen. Der Leiter des Bündner Gesundheitsdepartements Rudolf Leuthold bestätigte die Neuansteckungen gegenüber dem «Tages-Anzeiger». Betroffen sind Personen im näheren Umfeld der Lagerteilnehmer. Bereits am Donnerstag ist bekannt geworden, dass sich im Ferienlager in Parpan sieben Personen mit dem Coronavirus infiziert haben.

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23. Juli 2020: Quarantäne-Pflicht gilt doch nicht rückwirkend

Der Bund rudert bei der Quarantäne-Pflicht für Risikoländer zurück: Er präzisiert, dass nur in Quarantäne muss, wer aus einem Land nach Hause kommt, das bereits auf der Quarantäne-Liste steht. Gestern hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) noch behauptet, die Quarantäne-Pflicht gelte auch rückwirkend. Wenn jemand also heute nach hause kommt, und sein Reiseland morgen auf die Liste gesetzt wird, hätte die Person in Quarantäne gemusst. Diese Aussage zieht das BAG gegenüber verschiedenen Medien nun zurück.

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23. Juli 2020: 117 neue Ansteckungen innert 24 Stunden

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldet 117 neue Corona-Infektionen. Am Mittwoch waren es noch 141. Ausserdem ist in den letzten Stunden eine weitere Person an den Folgen des Coronavirus gestorben. 

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23. Juli 2020: Coronavirus verzögert Inbetriebnahme der Zürcher Flexity-Trams

Eigentlich wollten die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) das erste Flexity-Tram in diesem Sommer feierlich in Betrieb nehmen. Wegen des Coronavirus wird daraus nun aber nichts. Bis die ersten Passagiere einsteigen können, wird es Herbst.

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23. Juli 2020: Bodensee-Cup fällt ins Wasser

Der nächste Sportanlass fällt Corona zum Opfer. Das Eishockeyturnier in Kreuzlingen, welches jeweils als Saisonvorbereitung dient, muss abgesagt werden. Grund dafür sind Absagen der ausländischen Mannschaften.

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23. Juli 2020: Zu wenig Information: Epidemiologe kritisiert Bundesvorgehen

Das Coronavirus gehört mittlerweile zum Alltag. Viele halten sich nur noch halbherzig an die Empfehlungen des Bundes. Epidemiologe Marcel Tanner von der Corona-Task-Force bemängelt, dass die Bevölkerung zu wenig informiert werde.

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23. Juli 2020: Erste Fälle von Quarantänemissachtung bekannt

Die Zahl der Einreisenden, die sich in Quarantäne begeben, steigt zunehmend. Dies zeigen die Zahlen der Kantone. Die Forderung nach stärkeren Kontrollen bleibt allerdings weiter bestehen.

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22. Juli 2020: FC Basel-Spieler am Coronavirus erkrankt - Spiel gegen FCSG findet statt

Ein Spieler des FC Basel wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Der Spieler wurde vorläufig isoliert. Der Rest der Mannschaft wurde negativ getestet und muss nicht in Quarantäne. Das Spiel vom Mittwoch gegen den FC St.Gallen findet statt.

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22. Juli 2020: Zwei weitere Corona-Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind zwei weitere Personen an den Folgen von Covid-19 gestorben. Damit liegt die Zahl der Todesfälle neu bei 136. Von Dienstag auf Mittwoch registrierte der Kanton 27 neue Ansteckungen. Damit steigt die Zahl der bestätigten Fälle auf im Kanton Zürich auf 4317. Im Spital liegen aktuell 24 Personen, davon werden drei künstlich beatmet.

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22. Juli 2020: 42 Länder: Schweiz hat Liste der Corona-Risikoländer erweitert

Die Schweiz hat wie angekündigt ihre Liste mit den Corona-Risikoländern erweitert. Neu gilt für 42 Länder bei der Einreise in die Schweiz eine Quarantäne. Bisher waren es 29 Gebiete. Neu aufgeführt sind etwa Bosnien, Montenegro und Mexiko. Schweden und Weissrussland dagegen gelten nicht mehr als Risikogebiet.

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22. Juli 2020: Das BAG meldet 141 Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb eines Tages 141 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden - deutlich mehr als am Vortag.

Am Dienstag waren 108 neue bestätigte Fälle gemeldet worden, am Montag 43, am Sonntag 99 und am Samstag 110. Insgesamt gab es bisher 33'883 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das BAG am Mittwoch mitteilte.

Das BAG meldete am Mittwoch auch zwei weitere Todesfälle. Bisher starben damit 1693 Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet worden waren. Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gerechnet entspricht das 19,7 Opfern. Das BAG bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis Mittwochmorgen übermittelt haben.

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22. Juli 2020: Stadt erlässt GC und FCZ Stadionkosten

Die Zürcher Stadtclubs GC und FCZ müssen seit der Wiederaufnahme des Fussballbetriebs keine Miete mehr im Letzigrund zahlen. Damit will die Stadt die beiden Clubs finanziell entlasten, wie «Radio Energy» berichtet. Sie erlässt den Clubs die Miete bis Ende August. Der FC Zürich bezahlt normalerweise jährlich eine halbe Million Franken Miete an die Stadt, bei GC sind es 275'000 Franken.

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22. Juli 2020: AstraZeneca will Corona-Impfstoff bis Ende Jahr anbieten

Der Pharmakonzern AstraZeneca plant, bis Ende des Jahres einen Coronavirus-Impfstoff auf den Markt zu bringen. Dieser soll weltweit zum Selbstkostenpreis erhältlich sein, wie der Chef des Unternehmens, Pascal Soriot, am Dienstag dem Radiosender RTL sagte.

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22. Juli 2020: Schweizer horteten Äpfel während ausserordentlichen Lage

Auf dem Höhepunkt der Coronakrise musste die Schweiz 2'500 Tonnen Äpfel aus dem Ausland importieren. Der Apfelkonsum war in dieser Zeit um 40 Prozent höher als normalerweise, berichtet die «Thurgauer Zeitung». 

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22. Juli 2020: Rudolfinger Kürbisfest abgesagt

Das traditionelle Rudolfinger Kürbisfest fällt dem Coronavirus zum Opfer. Wie die Verantwortlichen gegenüber dem «Landboten» erklären, wäre eine Durchführung zu riskant. Die Besucherzahl zu kontrollieren sei praktisch unmöglich.

Damit muss für tausende Kürbisse eine neue Verwendung gefunden werden - dem Dorfladen fehlen rund 30'000 Franken Einnahmen. Das Kürbisfest lockt jeweils im November tausende Besucher aus der Schweiz und dem Ausland an.

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21. Juli 2020: 38 neue Corona-Infizierte im Kanton Zürich

Die Zahl der Corona-Neuansteckungen im Kanton Zürich ist von Montag auf Dienstag verglichen mit dem Schnitt der vergangenen Woche deutlich gestiegen. Die Gesundheitsdirektion meldet 38 bestätigte Neuansteckungen innerhalb eines Tages.

Vergangene Woche lag die Zahl der neuen Ansteckungen jeweils zwischen 13 und 32 Fällen. Aktuell liegen 26 Personen im Spital, davon 3 mit künstlicher Beatmung.

Einen neuen Todesfall gab es am Dienstag nicht. Den letzten Todesfall gab die Gesundheitsdirektion am Montag bekannt. Es handelte sich um einen Patienten im Alter von über 90 Jahren. Bisher starben im Kanton Zürich 134 Personen an den Folgen der Infektion.

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21. Juli 2020: 108 neu bestätigte Fälle

Innert 24 Stunden hat es 108 neue Corona-Fälle gegeben. Das teilt das BAG am Dienstag mit. Getestet wurden 4543 Personen. Hospitalisiert wurden acht Personen, gestorben sind drei.

Seit Beginn der Pandemie wurden 33'742 Personen positiv auf das Virus getestet. Insgesamt wurden 732'835 Tests durchgeführt. 

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21. Juli 2020: Zürcher Gesundheitsdirektion startet neue Kampagne

Mit einer neuen Kampagne zielt die Zürcher Gesundheitsdirektion auf Rückkehrer aus Corona-Risikoländern. Für die Rückkehrer ist es obligatorisch, sich zu melden und in Quarantäne zu gehen. Allerdings halten sich viele Leute nicht daran.

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21. Juli 2020: Bündner Behörden empfehlen Schutzmasken

Im Kanton Graubünden steigen die Coronazahlen wieder. Deshalb empfehlen die Behörden dringend, dass die Leute Schutzmasken tragen. Ansonsten müssten die Massnahmen wieder verschärft werden.

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21. Juli 2020: Konsumenten wünschen sich weiterhin kontaktlose Bezahlung

Eine Umfrage zeigt, dass viele Konsumenten erfreut sind über die Digitalisierung im Kleingewerbe während der Coronakrise. Sie wünschen sich, dass beispielsweise das kontaktlose Bezahlen auch in Zukunft weiterhin möglich ist, teilt Localsearch mit. 

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20. Juli 2020: Ein weiterer Corona-Todesfall im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich ist eine weitere Person an Covid-19 gestorben. Der Todesfall ereignete sich in einem Alters- und Pflegeheim. Die Zahl der Todesfälle steigt damit auf 134. Die Zahl der positiv Getesteten erhöhte sich um 15 auf insgesamt 4252. Aktuell werden 29 Patientinnen und Patienten im Spital behandelt, vier Personen müssen beatmet werden, wie die Gesundheitsdirektion am Montag mitteilte.

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20. Juli 2020: Volk soll sich an der Urne zur Swiss-Covid-App äussern

Über die Gesetzesgrundlagen für die Corona-Warn-App soll das Stimmvolk befinden. Eine Gruppierung, vorwiegend aus der Westschweiz, hat gegen die Änderungen im Epidemiengesetz das Referendum lanciert. Das Gesetz ist allerdings bereits in Kraft und gilt vorderhand bis Ende Juni 2022.

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20. Juli 2020: Bilanz nach zwei Wochen: Maskenpflicht setzt sich durch

Eine erste Bilanz zwei Wochen nach Einführung der Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr zeigt, dass sich praktisch alle Reisenden in der Schweiz an die Regel halten. Die Transportunternehmen von Zug, über Bus bis Schiff sind alle zufrieden mit den Gästen. Einzig das Maskentragen auf dem Aussendeck von Schiffen sorgt für Debatten.

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20. Juli 2020: 43 neue Covid-19-Infizierte innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb eines Tages 43 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden - gut halb so viel wie am Vortag.

Am Sonntag waren 99 neue bestätigte Fälle gemeldet worden, am Samstag 110 und am Freitag 92. Insgesamt gab es bisher 33'634 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das BAG am Montag mitteilte.

Bisher starben gemäss den Angaben 1688 Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet worden waren. Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gerechnet entspricht das 19,7 Opfern. Das BAG bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis am Montagmorgen übermittelt haben. Insgesamt mussten seit Beginn der Pandemie 4126 Personen hospitalisiert werden, im Vergleich zum Vortag sind das zwei mehr.

Die Zahl der durchgeführten Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger von Covid-19, beläuft sich bisher auf insgesamt 728'292. Bei 5,5 Prozent dieser Tests fiel das Resultat positiv aus.

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20. Juli 2020: Jeder Fünfte verschiebt Zügeltermin wegen Corona

Die Coronakrise hat nicht nur Auswirkungen auf die Umzugsplanung der Schweizerinnen und Schweizer, sondern auch auf die Wohnungssuche. Dies zeigt eine repräsentative Studie des Immobilienportals ImmoScout24.

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19. Juli 2020: Weniger als eine Million aktive Corona-App-Nutzer in der Schweiz

Bei der Schweizer Corona-Warn-App kam es am Wochenende zum zahlenmässig bisher grössten Rückgang an aktiven Nutzern seit Lancierung der App Ende Juni. Das Bundesamt für Statistik (BFS) wies am Sonntag für den Vortag noch 952'076 aktive Apps aus - über 34'000 weniger als am Freitag.

Der Grund hierfür war unklar. Das BAG hatte in der Vergangenheit erklärt, dass Wochenenden wie auch der Ferienbeginn Einfluss auf die Aktiv-Nutzer-Zahlen haben können.

Die Swiss-Covid-App war vom Bund lanciert worden. Sie warnt Benutzer, falls diese engen Kontakt mit einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatten. Sie soll dem Bundesrat zufolge als technisches Hilfsmittel für die klassische Kontaktverfolgung (Contact Tracing) dienen und helfen, Infektionsketten zu unterbrechen.

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19. Juli 2020: Berghütten in der Ostschweiz schreiben rote Zahlen

Ostschweizer SAC-Hütten machen trotz «Berg-Boom» ein Verlustgeschäft. Die Mehrheit der Hütten ist über den Sommer zwar restlos ausgebucht, wie «FM1Today» berichtet. Aufgrund der Corona-Restriktionen dürfen sie aber gar nicht alle Betten vermieten.

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19. Juli 2020: Gymi- und Berufsschüler sollen Gratismasken erhalten

Der oberste Schweizer Gymilehrer fordert Gratismasken für alle Schüler. Dies, weil in den Kantonen Luzern und Jura ab dem neuen Schuljahr im Unterricht eine Maskenpflicht gilt. Ausgenommen ist nur die obligatorische Schule, also Primar- und Sekschüler.

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19. Juli 2020: Mehr Passagiere im ÖV wegen Maskenpflicht

Die Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmittel wirkt sich positiv auf die Fahrgastzahlen aus. Dies obwohl sich die ÖV-Betriebe zuerst vehement gegen eine Maskenpflicht gewehrt hatten. Offenbar fühlen sich die Passagiere an Bord sicherer mit einer Maskenpflicht. So begründen diverse ÖV-Betriebe gegenüber «20 Minuten» die steigenden Fahrgastzahlen. 

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19. Juli 2020: Schweiz meldet 99 bestätigte Neuinfektionen 

In den vergangenen 24 Stunden haben sich in der Schweiz 99 Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Das sind leicht weniger als am Samstag. Am Samstag waren 110 neue bestätigte Fälle gemeldet worden, am Freitag 92. Insgesamt gab es bisher 33'591 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das BAG am Sonntag mitteilte.

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19. Juli 2020: Swiss erhält in Coronakrise zahlreiche Betreibungen

Die finanziellen Folgen der Coronakrise sorgen bei der Fluggesellschaft Swiss für über 70 Betreibungen. Das zeigt ein Auszug aus dem Betreibungsregister, welcher der «Sonntagszeitung» vorliegt. Die Forderungen belaufen sich auf viereinhalb Millionen Franken. Die Swiss hat jeweils Einsprache gegen die Betreibungen erhoben.

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19. Juli 2020: Hälfte der Rückkehrer ignoriert Quarantäne-Pflicht

Weniger als die Hälfte der Rückkehrer aus Coronavirus-Risikoländern hält sich an die geltenden Quarantänevorschriften. Seit der Einführung am 6. Juli sind an den Schweizer Flughäfen etwa 6000 Personen aus solchen Ländern zurückgekehrt, aber wohl höchstens 3000 haben sich vorschriftsmässig bei den Kantonen gemeldet.

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19. Juli 2020: Bund will Kantone an der engen Leine führen

Das Bundesamt für Gesundheit drängt auf bessere Kontrollen. Es hat die Kantone aufgefordert, die Einhaltung der Corona-Regeln in Clubs und Bars genauer zu überprüfen. Die Kantone fühlen sich von der neuen Regelung vor den Kopf gestossen.

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18. Juli 2020: Masken bleiben freiwillig

Mit Ausnahme des Tessins bleibt das Tragen von Schutzmasken im Hotel- und Gastgewerbe freiwillig. Das aktuelle Schutzkonzept schützt laut den Branchenverbänden gut vor Ansteckungen. Im Tessin hingegen sind gemäss den kantonalen Vorgaben Masken für das Personal obligatorisch.

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18. Juli 2020: Coronazahlen auch am Wochenende dreistellig

Das Bundesamt für Gesundheit meldet am Samstag 110 neue bestätigte Coronafälle. Das sind wieder etwas mehr als gestern, als 92 Fälle dazugekommen sind. Am Donnerstag waren es 142. 

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18. Juli 2020: CSS-Chefin: «Elektronisches Patientendossier wäre extrem hilfreich gewesen»

Die Chefin der Krankenkasse CSS, Philomena Colatrella, hat in den Zeitungen von «CH-Media» für das elektronische Patientendossier geworben. Es wäre für die Ärzte in der Coronakrise sehr hilfreich gewesen, erklärt sie. Sie könnten so Vorerkrankungen von Patienten auf einen Blick sehen. - Die Einführung des elektronischen Patientendossier hat sich in der Schweiz immer wieder verzögert.

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17. Juli 2020: Neuer Leiter der Taskforce des Bundes

Der renommierte Epidemiologe Matthias Egger gibt die Leitung der Covid-19-Taskforce des Bundes ab. Er bestätigt eine entsprechende Meldung der Westschweizer Zeitung «Le Temps». Das Präsidium übernimmt der bisherige Vizepräsident, der ETH-Forscher Martin Ackermann.

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17. Juli 2020: 92 neue Corona Infizierte in den letzten 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb eines Tages 92 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 33'382 laborbestätigte Corona Fälle, wie das BAG am Freitag mitteilte.

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17. Juli 2020: 10'000 Franken Busse für Verstösse gegen Einreisequarantäne im Kanton Zürich

Wer in ein Risikogebiet in die Ferien reist, muss sich bei der Rückkehr via Online-Meldeformular bei der Gesundheitsdirektion melden und zehn Tage in Quarantäne. Verstösse werden im Kanton Zürich mit bis zu CHF 10’000 geahndet.

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17. Juli 2020: 600 Zürcher Rückkehrer aus einem Risikoland sitzen in Quarantäne

Seit zwei Wochen müssen sich Schweizer, die aus einem Corona-Risikoland zurückkehren, in eine Quarantäne begeben. Bisher funktioniert dies noch nicht wunschgemäss.

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17. Juli 2020: Betrugsfälle bei Corona-Krediten nehmen zu

Im Kanton Zürich untersuchen die Behörden mittlerweile 50 Fälle von mutmasslichen Corona-Kredit-Betrügern. Dabei geht es um eine Deliktsumme von knapp zehn Millionen Franken.

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16. Juli 2020: Schweiz lockert Einreisebeschränkungen für über 20 Länder

Die Schweiz lockert die Einreisebestimmungen für 21 Staaten, darunter Australien und Kanada. Aus diesen Ländern ist die Einreise ab Montag unter den Voraussetzungen erlaubt, wie sie vor der Corona-Pandemie gegolten haben.

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16. Juli 2020: Höchstbelegung der Intensivbetten in der Schweiz bei 98 Prozent

Während der Covid-19-Pandemie sind die Intensivbetten in den Spitälern der Schweiz maximal zu 98 Prozent belegt gewesen. Das war am 10. April der Fall. Am meisten Coronavirus-Infizierte belegten mit 56 Prozent am 5. April ein Bett auf einer Intensivstation.

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16. Juli 2020: Maskenpflicht in Tessiner Bars und Restaurants sowie für Lehrer

Das Tessin verschärft erneut seine Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus: Ab kommendem Montag gilt in Restaurants und Bars eine Maskenpflicht für all jene Mitarbeiter, die mit Kunden in Kontakt stehen.

Das Tessin verhängt ausserhalb der Schulzimmer eine Maskenpflicht für Lehrer. Die Erfahrung in anderen Kantonen habe gezeigt, dass Lehrpersonen eine Schlüsselrolle bei der Verbreitung des Coronavirus' in Schulen zukomme.

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16. Juli 2020: 142 neu bestätigte Fälle innert 24 Stunden

Das BAG meldet am Donnerstag 142 neu bestätigte Fälle. Getestet wurden 8'044 Personen. Acht Personen mussten hospitalisiert werden, gestorben ist niemand. 

Seit Beginn der Pandemie wurden 33'290 Personen positiv getestet. 708'370 Tests wurden durchgeführt. Gestorben sind 1688 Personen. 

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16. Juli 2020: Über 12 Milliarden Franken Schäden weltweit

Die Coronakrise dürfte weltweit Schäden von über 12 Milliarden Franken verursachen. Diese Schätzung macht der Konzernchef des Rückversicherers Swiss Re gegenüber der «Handelszeitung». Allerdings seien derartige Grossereignisse kaum einschätzbar. Ein Grossteil dieser Schäden sei nicht versichert, wie er weiter erklärte. Deshalb brauche es künftig vernetzte Lösungen und Staatshilfelösungen.

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15. Juli 2020: BAG sucht wegen Gesichtsvisieren Gespräch mit Gastrobranche

Coronavirus-Ansteckung trotz Gesichtsvisier: In Graubünden hatten sich in einem Hotel Angestellte, die eine Schutzmaske trugen, im Gegensatz zu ihren Kollegen mit Visier nicht angesteckt. Das BAG reagierte am Mittwoch noch nicht mit Einschränkungen sondern will mit Gastrosuisse das Gespräch aufnehmen. https://www.toponline.ch/news/schweiz/detail/news/bag-laesst-gesichtsvisiere-in-gastrobetrieben-weiterhin-zu-00138197/

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15. Juli 2020: Xamax - Sion wegen Corona-Fall erst am Donnerstag

Die Super-League-Partie zwischen Neuchâtel Xamax und dem FC Sion wurde von der Swiss Football League vom Mittwoch auf den Donnerstag verschoben. Spielbeginn ist um 18:15 Uhr.

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15. Juli 2020: Das BAG meldet über 130 neue Fälle

Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat bekannt gegeben, dass sich innerhalb der letzten 24 Stunden 132 Personen mit dem Coronavirus infiziert haben. In den letzten drei Tagen war die Ansteckungszahl nie über 100 gestiegen. Bisher sind in der Schweiz 1688 Menschen nachweislich wegen des Virus gestorben.  

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15. Juli 2020: Kanton Luzern schränkt das Nachtleben wieder ein

Nach Basel, Solothurn und Aargau zieht nun auch Luzern die Schraube bei Bars und Clubs wieder enger. In Bars und Clubs, Restaurants und Veranstaltungen sind neu wieder nur noch 100 Besucher zugelassen. So soll das Coronavirus möglichst unter Kontrolle gehalten werden, heisst es von den Luzerner Behörden. Mehrere Kantone hatten diese Limite bereits letzte Woche wieder eingeführt.

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15. Juli 2020: Für Quarantäne nach den Ferien drohen hohe Bussen

Seit Anfang letzter Woche gilt eine Quarantäne-Pflicht für knapp 30 Risikoländer. Diese Regel gilt auch für Schulkinder. Kinder, die zur Schule gehen, obwohl sie in Quarantäne bleiben müssten, werden nach Hause geschickt. Wenn Eltern ihr Kind aber wegen der Quarantäne-Regel noch zuhause behalten, wenn die Schule schon wieder angefangen hat, drohen hohe Bussen. Dies berichtet das «St.Galler Tagblatt». Diverse Schulen empfehlen deshalb, früh genug aus Risikoländern nach Hause zu kommen. Sodass Schulkinder, die für zehn Tage in Quarantäne müssen, das noch vor dem Ende der Schulferien einhalten können.

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14. Juli 2020: Kanton Thurgau will Kontaktdaten digital erfassen

Im Kanton Thurgau werden die Kontaktdaten an den meisten Orten auf papier aufgenommen. Dies erschwert gemäss dem Fachstab Pandemie das Contact-Tracing. Deshalb empfiehlt er, auf digitale Lösungen umzusatteln.

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14. Juli 2020: 70 neue Covid-19-Infizierte innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb eines Tages 70 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Montag waren 63 neue bestätigte Fälle gemeldet worden, am Sonntag 85, am Samstag 108 und am Freitag 104. Insgesamt gab es bisher 33'016 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das BAG am Dienstag mitteilte.

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14. Juli 2020: 171 Zürcher Sportvereine beantragen Soforthilfe

Bis Ende Juni sind beim Sportamt des Kantons Zürich 171 Unterstützungsgesuche von Sportvereinen aus über 25 Sportarten eingegangen. 1,3 Millionen Franken wurden bereits ausgerichtet.

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14. Juli 2020: FCZ mit sechs Spielern der 1. Mannschaft nach Basel

Der FC Zürich kann im Spiel der 31. Runde der Super League am Dienstagabend im St. Jakob-Park gegen Basel nach Rücksprache mit der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich auf sechs Akteure aus dem Kader der 1. Mannschaft zählen.

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14. Juli 2020: Abstand oder Maskenpflicht in Hörsälen der Schweizer Hochschulen

Studierende an Schweizer Hochschulen müssen sich ab Herbst wegen der Coronavirus-Pandemie auf eine Maskenpflicht in Hörsälen einstellen. Freiburg hat als erste Uni entsprechende Richtlinien publiziert. Sie folgte Leitlinien der Hochschulen-Rektorenkonferenz.

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14. Juli 2020: Plastikvisiere sollen nicht zuverlässig schützen

In Graubünden ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteter Personen sowie die Anzahl der Personen in Quarantäne wieder angestiegen. Die Kantonsärztin warnte, Plastikvisiere würden nicht zuverlässig vor Ansteckungen schützen.

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14. Juli 2020: Swatch mit Umsatzeinbruch und Verlust im ersten Halbjahr

Das Geschäft des Bieler Uhrenkonzerns Swatch ist in der ersten Jahreshälfte im Zuge der Corona-Krise regelrecht eingebrochen. Die Verkäufe haben sich gegenüber dem Vorjahr um gut 40 Prozent verringert und unter dem Strich schrieb die Gruppe einen Verlust.

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14. Juli 2020: Lungenliga St.Gallen-Appenzell gibt Contact-Tracing ab

Die Lungenliga St.Gallen-Appenzell kommt mit dem Contact-Tracing nicht mehr hinterher. Deshalb hat der kantonale Führungsstab die Aufgabe übernommen.

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13. Juli 2020: Flughafen Zürich spürt Coronaflaute auch im Juni

Der Betrieb am Flughafen Zürich hat sich im Juni trotz der Lockerungen bei den Reisebestimmungen nur leicht erholt. 201'692 Menschen flogen über den Flughafen - 93 Prozent weniger als im Vorjahr, heisst es in einer Mitteilung. In den Vormonaten war der Flugbetrieb wegen der Corona-Pandemie praktisch zum Erliegen gekommen. 

Mit dem Start der Sommerferien rechnet der Flughafenbetreiber mit einer weiteren Zunahme des Passagieraufkommens. An einzelnen Tagen würden über 25'000 Passagiere erwartet, die abfliegen, ankommen oder umsteigen.

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13. Juli 2020: Luzern führt Maskenpflicht an Gymnasien und Berufsschulen ein

Der Kanton Luzern führt als erster Kanton eine Maskenpflicht an Gymnasien und Berufsschulen ein. Wenn Lehrer und Schüler den nötigen Abstand von 1,5 Metern zueinander nicht einhalten können, müssen sie nach den Sommerferien voraussichtlich eine Maske tragen. Anfang August wird definitiv über die Art des Schulstarts entschieden, berichtet das Onlineportal von SRF.

Demnach soll die Maskenpflicht auf dem ganzen Schulareal gelten - auch während der Pause. Für die Masken müssen die Schüler und Eltern selbst aufkommen, das Lehrpersonal werde ausgestattet. Auch weitere Kantone wie Zürich und St.Gallen erwägen offenbar eine Maskenpflicht an Schulen, heisst es im Bericht weiter. 

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13. Juli 2020: Kanton Wallis verstärkt Schutzmassnahmen in Bars und Discos

Die Regierung des Kantons Wallis will die Schutzmassnahmen in Nachtbars und Diskotheken verstärken. Ab Donnerstag dürfen nach 20 Uhr nicht mehr als 100 Personen gleichzeitig anwesend sein. Für diese Betriebe gelten auch spezielle Massnahmen zum Contact Tracing. Während der gesamten Öffnungszeit müssen Einrichtungen, die nach Mitternacht schliessen, vor dem Einlass der Kunden deren Kontaktdaten erfassen sowie mit einem Ausweis und einem Kontrollanruf auf deren Mobiltelefon überprüfen. Die Ankunfts- und Weggehzeiten sollen ebenfalls vermerkt werden.

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13. Juli 2020: ZVV will mehr Geld

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) fordert eine höhere finanzielle Unterstützung des Bundes für Einnahmeausfälle beim Ortsverkehr. Wegen der Corona-Pandemie sind die Ticketverkäufe eingebrochen.

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13. Juli 2020: Swissport erhält-Corona-Hilfen in den USA

Der Flughafendienstleister Swissport erhält in den USA staatliche Gelder aus dem Corona-Hilfsfonds. Das Unternehmen und das Finanzministerium hätten am vergangenen Freitag eine Vereinbarung im Rahmen des «Coronavirus Aid, Relief, and Economic Security (CARES) Act» geschlossen, teilt die Gesellschaft am Montag mit.

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13. Juli 2020: Schweizer Fussballsaison wird nicht abgebrochen

In der Super League soll es trotz der Corona-Welle beim FC Zürich weitergehen. Dies hat die Swiss Football League entschieden. Demnach tritt der FCZ am Dienstag wie geplant zum Auswärtsspiel gegen den FC Basel an. Weil sich jedoch sämtliche Spieler der 1. Mannschaft sowie der Trainerstab in Quarantäne oder Isolation befinden, werden hauptsächlich Spieler der U21-Mannschaft eingesetzt.

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13. Juli 2020: Neuansteckungen sinken weiter

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb eines Tages 63 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Sonntag waren 85 neue bestätigte Fälle gemeldet worden, am Samstag 108, am Freitag 104, am Donnerstag 88, am Mittwoch 129 und am Dienstag 54. Im Durchschnitt der letzten 7 Tage wurden 81.7 Neuinfektionen gemeldet, das sind 14 Prozent weniger gemeldete Neuinfektionen als in den 7 Tagen davor.

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13. Juli 2020: Zirkus Knie macht auch in Winterthur halt

Der Zirkus Knie kommt diesen Herbst doch noch nach Winterthur. Vom 6. bis 8. November gastiert der Schweizer Nationalzirkus auf dem Teuchelweiher, wie aus dem angepassten Tourneeplan hervorgeht. Insgesamt stehen 13 Deutschschweizer Städte auf dem Programm. Die Mini-Tournee beginnt am 4. September mit fünfeinhalb Monaten Verspätung in Bern.

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13. Juli 2020: St.Galler Corona-Infoline wieder in Betrieb

Im Kanton St.Gallen hat der Kantonale Führungsstab die Corona-Infoline wie angekündigt wieder in Betrieb genommen. Die Regierung fordert die Bevölkerung auf, sich wieder stärker an die Regeln zu halten.

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13. Juli 2020: Altersheim in Männedorf ZH unter Quarantäne - zwei Todesfälle

Ein Altersheim in Männedorf steht unter Quarantäne, nachdem sich mehrere Personen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Zwei Personen die im Heim leben, sind an den Folgen des Virus verstorben.

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13. Juli 2020: Schifffahrtsbranche leidet unter Maskenpflicht

Die Maskenpflicht im ÖV scheint die Schifffahrtsbranche besonders hart zu treffen. Auf den Schiffen gilt auch auf dem Aussendeck die Maskenpflicht. Das sorgt bei vielen Gästen für Unverständnis und somit für weniger Besucher.

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12. Juli 2020: Schweizer überrennen zum Ferienstart die Campingplätze

Viele Schweizerinnen und Schweizer nutzen ihre Sommerferien im Normalfall für eine Auslandsreise. Dieses Jahr fällt diese jedoch coronabedingt oft ins Wasser. Als Alternative dienen Campingplätze. Sie werden von den Menschenmassen regelrecht überrannt.

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12. Juli 2020: FCZ-Präsident Canepa ebenfalls positiv auf Coronavirus getestet

Ancillo Canepa, Präsident des FC Zürich, hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das positive Testergebnis kam am Sonntagnachmittag raus. Damit steigt die Zahl der Infizierten beim FCZ auf zehn. Seit Samstag war bereits klar, dass sechs Spieler und drei Staff-Mitglieder positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

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12. Juli 2020: Zahl der Swiss-Covid-App-Nutzer gesunken

Rund 60'000 Personen nutzen die Coron-Warn-App seit Montag nicht mehr aktiv. Wie das Bundesamt für Gesundheit mitteilt, haben bis am Samstag knapp 960'000 Personen die App auf ihrem Telefon aktiviert. Am Montag waren es noch 1'019’830. 

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12. Juli 2020: Coronavirus-Fallzahlen nicht mehr dreistellig

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innerhalb eines Tages 85 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Samstag waren noch 108 neue bestätigte Fälle gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 32'883 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das BAG am Sonntag mitteilte. Seit Beginn der Pandemie mussten 4088 Personen hospitalisiert werden, im Vergleich zum Vortag sind das vier mehr. In Isolation aufgrund der Kontaktrückverfolgung befanden sich mit Stand Sonntagmittag 641 Personen, wie das BAG weiter mitteilte. In Quarantäne sassen 2657 weitere Menschen.

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12. Juli 2020: Kantonspolizei St.Gallen hat wegen Corona mehr Lärmklagen am Hals

Die Kantonspolizei St.Gallen hat von Freitag bis Sonntagmorgen 40 Lärmklagen erhalten. Dies sind doppelt so viele wie im Vorjahr. Unteranderem sind das Coronavirus sowie das schöne Wetter die Ursache.

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12. Juli 2020: Kantone und Bund sind sich bei gratis Maskenabgabe nicht einig

Die Konferenz der Kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK) begrüsst die Idee von gratis Schutzmasken für die Bevölkerung. Sie will so Hilfe für jene mit knappem Budget leisten. Der Bund hingegen will vorerst keine gratis Schutzmasken einführen.

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11. Juli 2020: Keine Quarantäne für die Spieler von GC 

Die 1. Mannschaft des Grasshoper Club Zürich muss nicht in Quarantäne. Damit kann die Mannschaft am kommenden Dienstag gegen Chiasso spielen, wie der Verein in einer Mitteilung schreibt. Gestern ist bekannt geworden, dass der GC-Mittelfeldspieler Amel Rustemoski positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Dieser befindet bereits seit längerem in Quarantäne. 

11. Juli 2020: Negative Tests beim Fussballclub Neuchatel Xamax

Bei Neuchâtel Xamax gibt es keine Corona-Fälle. Alle Spieler und Staff-Mitglieder der Neuenburger haben einen negativen Test abgelegt, wie der Klub am Samstag mitteilte. Bei Xamax veranlassten sie Corona-Tests, nachdem bekannt geworden war, dass der FCZ-Spieler Mirlind Kryeziu positiv getestet worden war. Der FC Zürich hatte am Dienstag in Neuenburg gegen Xamax gespielt. Kryeziu kam dabei in der Schlussphase für ein paar Minuten zum Einsatz.

11. Juli 2020: 9 Coronavirus-Fälle beim FC Zürich

Sechs Spieler und drei Staff-Mitglieder des FC Zürich haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Sie haben nur geringfügige Symptome. Derweil sind alle Tests bei Xamax negativ ausgefallen.

11. Juli 2020: FC Sion-Präsident Christian Constantin fordert sofortiges Ende der Meisterschaft

Christian Constantin, Präsident des FC Sion will, dass die Fussball-Saison aufgrund mehrerer Coronavirus-Fälle beim FC Zürich und GC Zürich abgebrochen wird. Die Swiss Football League will Anfang Woche darüber entscheiden. Bis dahin finden die Spiele der 30. Runde, wie geplant, statt.

11.Juli 2020: 108 neue Coronavirus-Infektionen in der Schweiz

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innerhalb eines Tages 108 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit liegt die Fallzahl zum dritten Mal in dieser Woche über der Hundertermarke. Am Freitag waren es 104 Meldungen über neue bestätigte Fälle eingegangen, am Donnerstag 88 und am Mittwoch 129. Insgesamt gab es bisher 32'798 laborbestätigte Covid-19-Infektionen, 1686 Menschen starben am Coronavirus.

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11. Juli 2020: Mehrere FCZ-Spieler und Staff-Mitglieder mit Coronavirus infiziert

Der FC Zürich hat mehrere Coronavirus-Fälle. Nach der Infektion des Spielers Mirlind Kryeziu, die am Freitag bekannt wurde, wurden nun weitere Personen der 1. Mannschaft positiv auf das Coronavirus getestet.

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11. Juli 2020: Zürcher Kantonsärztin bestätigt Superspreader im Club Jade

Die Kantonsärztin des Kantons Zürich, Christiane Meier hat die Gerüchte um einen möglichen weiteren Superspreader-Event in einem Zürcher Club bestätigt. Demnach sollen sich im Jade Ende Juni mehrere Gäste mit dem Coronavirus infiziert haben.

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10. Juli 2020: 104 neue Covid-19-Infizierte innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innerhalb eines Tages 104 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit ist die Fallzahl nach nur einem Tag wieder über die Hundertermarke geklettert.

Insgesamt gab es bisher 32'690 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie BAG am Freitag mitteilte. Bisher starben gemäss den Angaben 1686 Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet worden waren.

In Isolation aufgrund der Kontaktrückverfolgung waren mit Stand Freitagmittag 648 Personen, wie das BAG weiter mitteilte. In Quarantäne sassen 2585 weitere Menschen. Die Zahlen stammen aus 25 der 26 Kantone und aus dem Fürstentum. Das Bundesamt aktualisiert sie mindestens am Mittwoch und Freitag.

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10. Juli 2020: Zürcher Sport-Ferienlager Fiesch abgesagt

Wegen der aktuellen Entwicklung der Coronapandemie sagt das Zürcher Sportamt das Sport-Ferienlager in Fiesch ab. Das teilt das Amt in einer Medienmitteilung mit.

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10. Juli 2020: Contact-Tracing der Kantone funktioniert gut

Eine Auswertung der Zahlen zum Contact-Tracing in den Kantonen zeigt, dass diese ihre Arbeit gut machen. Über die Hälfte aller neu bestätigten Coronafälle befand sich zum Zeitpunkt der Bestätigung bereits in Quarantäne, meldet der «Tages-Anzeiger».

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10. Juli 2020: Zweiter «Superspreader-Event» im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich hat es nicht nur im Club Flamingo einen «Superspreader-Event» gegeben. Auch im Club Jade soll es am gleichen Wochenende zu einem solchen Vorfall gekommen sein, berichtet der «Tages-Anzeiger».

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10. Juli 2020: Mit Arztzeugnis gegen Maskenpflicht

Ärzte erhalten vermehrt Anfragen für Arztzeugnisse, um Personen von der Maskenpflicht zu befreien, berichtet die Pendlerzeitung «20 Minuten». Viele von den Anfragen sind jedoch medizinisch unbegründet und beruhen auf Bequemlichkeit. 

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9. Juli 2020: Bund ruft vorsorglich Maske zurück

Der Bund hat zu beginn der Coronakrise verschiedenen Grossverbrauchern und Kantonen Masken aus der Pandemievorsorge von 2007 zur Verfügung gestellt. Diese werden nun vorsorglich zurückgerufen, wie der Bund am Donnerstag mitteilt. Bei den Masken wurden Spuren von Pilzbefall festtgestellt. Alle Masken werden kostenlos ersetzt, heisst es in der Mitteilung weiter.

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9. Juli 2020: 88 neue Covid-19-Infizierte innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 88 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit ist die Zahl wieder unter hundert gesunken.

Die Fallzahlen unterliegen Schwankungen. Am Mittwoch waren 129 neue Fälle gemeldet worden, am Dienstag 54 und am Montag 47. Insgesamt gab es bisher 32'586 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag mitteilte.

Bisher starben gemäss den Angaben 1686 Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet worden waren. Das BAG bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis am Donnerstagmorgen übermittelt hatten.

Die Zahl der durchgeführten Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger von Covid-19, beläuft sich bisher auf insgesamt 661'326. Bei 5,9 Prozent dieser Tests fiel das Resultat positiv aus.

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9. Juli 2020: Zürcher Gymis und Berufsfachschulen unterrichten bald wieder in vollen Klassen

Die Zürcher Schulen machen weitere Schritte zurück in Richtung Normalität: Nach den Sommerferien werden auch die Gymnasien und Berufsfachschulen wieder in vollen Klassen unterrichten. Der wegen der Corona-Pandemie vorgegebene 1,5-Meter-Abstand soll «wenn immer möglich» eingehalten werden.

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9. Juli 2020: Maskendisziplin im Städtevergleich

In Zürich tragen offenbar weniger Menschen eine Maske als in anderen Städten der Schweiz. Das zeigt eine Auswertung von Videobildern am Tag der Einführung der Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr wegen des Coronavirus.

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9. Juli 2020: Der Kanton Zürich verdoppelt die Mitarbeiter im Contact-Tracing-Team

Seit Donnerstagmorgen arbeiten die Mitarbeiter des Zürcher Contact-Tracing-Teams in einem Zweischichtbetrieb. Das hat die Zürcher Gesundheitsdirektion via Twitter mitgeteilt. Die Mitarbeiter arbeiten weiterhin von 6.30 Uhr bis 21.30 Uhr, um die Infektionsketten nachverfolgen zu können. 

 

 

Seit heute Morgen arbeitet das #ContactTracing im Zweischichtbetrieb. Gesamthaft verfolgen 50 Personen (und wir stocken weiter auf) von 06.30-21.30 Uhr die Infektionsketten im @KantonZuerich. Es ist anspruchsvoll, aber wir können es aktuell gut bewältigen.#CoronaInfoCH pic.twitter.com/mk96n8rTuf

— Gesund Kanton Zürich (@gd_zuerich) July 8, 2020

 

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9. Juli 2020: Ein Drittel der Schweizer trägt in Bahnhöfen keine Maske

Fast ein Drittel der beobachteten Passanten in der Schweiz trägt im Bahnhof zu Stosszeiten keine Gesichtsmaske. Zu diesem Schluss kommt eine systematische Datenanalyse von Personenströmen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz im Auftrag Tamedia.

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9. Juli 2020: Mehrheit will Corona-App nicht installieren

Mit dem Corona-App will der Bund das Contact Tracing sicherstellen. Laut einer Umfrage sind jedoch mehr als die Hälfte aller Schweizer nicht bereit, diese App zu installieren. 

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8. Juli 2020: Zwei Spieler der ZSC Lions sind aufgrund des Coronavirus in Quarantäne 

Mit Tim Berni, Pius Suter und Raphael Prassl fehlten drei Eishockeyspieler am Medientag der Spitzensport-Rekrutenschule. Suter und Prassel sind beides ZSC Spieler. Das Trio wurde vorsichtshalber in Quarantäne gesetzt, nachdem bei Berni in der Nacht auf Mittwochmorgen Erkältungssymptome aufgetreten waren. Berni wurde bereits am Mittwoch auf das Coronavirus getestet. Bis Klarheit herrscht, muss das Trio daheim bleiben.

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8. Juli 2020: 60 Angestelle einer Firma in der Waadt unter Quarantäne

Rund 60 Mitarbeitende der Firma Favre in Corcelles-près-Payerne im Kanton Waadt sind unter Quarantäne gestellt worden. Im Unternehmen traten mehrere Coronafälle auf, berichtet die Waadtländer Tageszeitung «24 heure». Die Massnahme wurde vom Waadtländer Kantonsarzt Karim Boubaker angeordnet.

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8. Juli 2020: Stadt Zürich öffnet das Seebad Katzensee und die Flussbäder Au-Höngg und Unterer Letten

Ab sofort sind die beliebten Badestellen am Seebad Katzensee und an dem Unteren Letten wieder geöffnet. Dies jedoch nur mit einer Personenbeschärnkung, wie das Sportamt der Stadt Zürich mitteilt. Für die Badeanlagen wurden Schutzvorrichtungen aufgebaut, um die Zugangskontrolle sicherzustellen. Aus diesem Grund waren die Badestellen vorübergehend gesperrt. 

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8. Juli 2020: Kanton Schaffhausen führt Ausweispflicht in Bars und Clubs ein

Auch in Schaffhauser Bars und Clubs gilt wegen der Corona-Pandemie nun eine Ausweiskontrolle. Diese Regel gilt ab diesem Freitag und bleibt vorerst bis am 16. August. Die Betreiber werden verpflichtet, mit der Kontrolle eines amtlichen Ausweises die Richtigkeit der Kontaktdaten zu überprüfen. So soll verhindert werden, dass Bar- und Clubbesucher falsche Angaben machen.

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8. Juli 2020: Nordwestschweizer verschärfen Corona-Schutzmassnahmen für Gastrobetriebe

Die Kantone Baselland, Basel-Stadt, Aargau und Solothurn verschärfen die Corona-Schutzmassnahmen: In Restaurationsbetrieben und an Veranstaltungen sind nur noch 100 Gäste zugelassen, wenn die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können und keine Maskenpflicht vorgesehen ist.

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8. Juli 2020: 129 neu bestätigte Fälle in 24 Stunden

In den letzten 24 Stunden wurden 129 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Dies zeigen die aktuellen Zahlen des Bundes. Insgesamt haben sich nun 32'498 Personen in der Schweiz mit dem Virus infiziert.

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8. Juli 2020: TUI schliesst Filialen in Winterthur und Zürich

Wegen der Corona-Krise nimmt der Reiseveranstalter Tui Suisse harte Einschnitte vor. Die Tochter des weltweit grössten Touristikkonzerns schliesst acht Filialen und baut 70 Arbeitsplätze ab. Betroffen sind auch die Filialen Zürich Sihlporte und Winterthur Marktgasse.

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8. Juli 2020: St.Gallen: Auffällig viele Raser in der Coronazeit

Unterwegs mit 118 km/h bei erlaubten 50 km/h im Innerortsbereich: Dieser negative Rekord anlässlich Geschwindigkeitsmessungen in der Coronazeit ist nur einer von insgesamt 13 Rasern, welche die Kantonspolizei St.Gallen aus dem Verkehr gezogen hat. Hinzu kommen unzählige weitere Schnellfahrer.

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8. Juli 2020:Nach Olma auch Herbstjahrmarkt abgesagt

Weil die Vorschriften des BAG nicht eingehalten werden könnten, hat die Stadtpolizei St.Gallen den Herbstjahrmarkt abgesagt. Nun werde eine abgespeckte Version mit Zutrittsbeschränkung geprüft.

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8. Juli 2020: Arbeitslosenquote im Juni wieder gesunken

Die Lage auf dem Schweizer Arbeitsmarkt hat sich im Juni bereits wieder etwas aufgehellt. Die Arbeitslosenquote ist auf 3,2 Prozent von 3,4 Prozent im Mai zurückgegangen. Um saisonale Faktoren bereinigt nahm sie allerdings leicht auf 3,3 Prozent zu nach 3,2 Prozent im Vormonat.

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8. Juli 2020: Gesundheitspersonal soll BAG-Weisungen umgehen

Mitarbeiter der Zürcher Spitex sollen sich nach der Rückkehr aus einem Risikoland nicht in Quarantäne begeben, sondern zur Arbeit erscheinen. Das Personal im Kantonsspital St.Gallen soll die Swiss-Covid-App des Bundes deaktivieren.

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7. Juli 2020: Einkaufsverhalten ändert sich mit der Coronakrise

Viele der Konsumentinnen und Konsumenten wollen aufgrund der Coronakrise künftig anders einkaufen. Unteranderen sollen die Ladenbesuche reduziert und im Gegenzug die Onlinekäufe vermehrt werden.

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7. Juli 2020: 54 neue Covid-19-Infizierte innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 54 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit bleibt die Zahl erneut deutlich unter 100. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende.

Insgesamt gab es bisher 32'369 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag mitteilte.

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7. Juli 2020: 38 Personen in Sommer-Rekrutenschule positiv getestet

Die Schweizer Armee hat zum Start der Sommer-Rekrutenschule alle 11'828 eingerückten Rekruten und das Kader auf das Coronavirus testen lassen. Laut Armee fielen 38 Tests positiv aus, was einem Anteil von 0,3 Prozent entspricht.

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7. Juli 2020: RAV bereiten sich auf steigende Arbeitslosigkeit vor

Die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) bereiten sich angesichts der steigenden Zahl von Arbeitslosen auf einen Ansturm vor. In den letzten Monaten sind laut einer Umfrage des «Blick» über 200 RAV-Stellen neu geschaffen worden.

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7. Juli 2020: Sanitätssoldaten müssen vermutlich wieder ran

Masken auf, Tarnanzug an: Den Sanitätssoldaten der Schweizer Armee droht vermutlich ein zweiter Einsatz. Soldaten, welche alle WK-Tage hinter sich gebracht haben, bleiben nicht in allen Fällen verschont.

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6. Juli 2020: Churer Schlagerparade fällt Coronavirus zum Opfer

Wie unzählige andere Veranstaltungen fällt auch die Churer Schlagerparade dieses Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Unter den derzeit herrschenden Bedingungen könnten die Sicherheit und Gesundheit der Besucherinnen und Besucher nicht garantiert werden, liessen die Organisatoren verlauten.

Deshalb sieht sich der Verein Schlagerparade Chur gezwungen, den Anlass 2020 abzusagen, wie er am Montag mitteilte. Mehrere zehntausend Schlagerfans pilgern jeweils im September nach Chur, um zu feiern. Dieses Jahr hätte die Veranstaltung am letzten September-Wochenende stattfinden sollen.

Ein grosses Fest soll es dafür im September 2021 geben. Die Schlagerparade wird dann 25-jährig. Das Ziel werde es sein, mit hochkarätigen Künstlerinnen und Künstlern noch mehr Schlagerfans in die Alpenstadt zu locken, schrieben die Organisatoren.

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6. Juli 2020: Jede zehnte Person im Tessin mit Coronavirus in Kontakt gekommen

Im Tessin ist jede zehnte Person mit dem Coronavirus in Kontakt gekommen. Das geht aus einer Studie des kantonsärztlichen Dienstes und der Ärztegesellschaft hervor. Die Studie erhebt vier Stichproben in zwölf Monaten. Die am Montag vorgelegten Daten wurden in der ersten Untersuchung mittels eines Schnelltests auf Antikörper gegen das neuartige Coronavirus Sars-Cov-2 im Mai erhoben, wie der Tessiner Gesundheitsdienst mitteilte.

Weitere Erhebungen sind im August, November und Mai 2021 geplant. Auf einen Aufruf an 1500 im Kanton wohnhafte Personen ab fünf Jahren meldeten sich 929, und 927 wurden in die Untersuchung aufgenommen. Die Tests nahmen 118 freiwillige Hausärztinnen und -ärzte vor. Dabei stellte sich heraus, dass zehn Prozent der Getesteten Antikörper gegen das Coronavirus aufwiesen. Dabei liessen sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Geschlechtern feststellen.

Sowohl für den diagnostischen Test auf das Virus als auch für den serologischen Schnelltest (ELISA) gab es eine gute Übereinstimmung zwischen positiven Tests. Von jenen, die Symptome der Lungenkrankheit Covid-19 zeigten, aber nicht diagnostisch getestet wurden, wies im serologischen Test eine von sechs Personen Antikörper auf. Bei Menschen ohne Symptome zeigten die serologischen Schnelltests in fünf von 100 Fällen Antikörper an.

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6. Juli 2020: 47 neue Covid-19-Infizierte innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 47 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit bleibt die Zahl erneut unter 100. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Insgesamt gab es bisher 32'315 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag mitteilte.

Die Zahl der durchgeführten Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger von Covid-19, beläuft sich bisher auf insgesamt 636'397. Bei 6,1 Prozent dieser Tests fiel das Resultat positiv aus. Von Sonntag auf Montag wurden dem BAG 4082 neue Tests gemeldet. Grund zur Sorge gibt weiterhin die Reproduktionszahl R, also die Anzahl Personen, die eine mit dem Coronavirus infizierte Person im Durchschnitt ansteckt.

Diese liegt nach Angaben der Swiss National Covid-19 Science Task Force des Bundes bei der letzten möglichen Schätzung bei 2,36. Das heisst, dass eine infizierte Person im Durchschnitt fast zweieinhalb weitere Personen ansteckt. Das letzte Mal war die Zahl Anfang März so hoch gewesen. Um den 22. März fiel die Zahl unter den kritischen Wert von 1. Seit der zweiten Juni Woche ist R wieder signifikant über 1.

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6. Juli 2020: Zwei Flawiler Oberstufenklassen müssen in Quarantäne

Weil sich ein Aushilfslehrer der Oberstufe Flawil mit dem Coronavirus angesteckt hat, müssen nun zwei Klassen und drei Lehrer für zehn Tage in Quarantäne.

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6. Juli 2020: Maskentragpflicht im öffentlichen Verkehr grösstenteils befolgt

So trugen etwa in Berner Zügen, Trams und Bussen fast alle Passagiere eine Maske. Das zeigte ein Augenschein der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am frühen Montagmorgen in zwei Berner S-Bahn-Zügen, einem Tram und einem Postauto. Einige wenige Ausnahmen gab es. Viele Menschen entfernten die Maske unmittelbar nach dem Aussteigen aus Bus, Tram oder Zug.

Am meisten Passagiere trugen sogenannte Chirurgenmasken aus Papier. Doch auch Stoffmasken waren zu sehen. Einzelne Personen hatten sich Schals als Maske über den unteren Teil des Gesichts gezogen.

Im Hauptbahnhof Bern verteilte eine junge Frau im Auftrag von «20 Minuten» eine Gratiszeitung zusammen mit Papiermasken. Das Angebot fand regen Zuspruch.

Auch in anderen Regionen wird die Maskenpflicht sehr gut eingehalten. Personen ohne Masken wurden etwa in Luzern, Winterthur, St.Gallen und Chur kaum oder nur vereinzelt entdeckt. Viele trugen die Masken bereits auf dem Bahnhofsgelände. Wegen der Ferien waren die Fahrzeuge etwa in Chur nicht so stark belegt wie sonst, und auch am Hauptbahnhof St.Gallen waren ferienbedingt weniger Leute im Morgenverkehr unterwegs. Ermahnungen wurden bislang nicht beobachtet.

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6. Juli 2020: Ab Montag gilt die Maskenpflicht im ÖV und bei der SWISS 

Ab Montag gilt in sämtlichen öffentlichen Verkehrsmitteln die Maskenpflicht. Für das korrekte Tragen müssen einige Schritte beachtet werden: Vor dem Tragen die Hände waschen oder desinfizieren. Die Maske dann im Gesicht platzieren und mit den Schlaufen hinter dem Ohr befestigen. Maske über Nase und Mund ziehen und den Draht an der Nase festdrücken. Während des Tragens der Maske soll sie nicht angefasst werden. Eine genaue Anleitung gibt es vom Bundesamt für Gesundheit. 

Bei den Masken selbst gibt es eine grosse Vielfalt: Gemustert, mit Ventil oder ohne, aus Stoff, aus Vlies. Die Einwegmasken seien laut dem Zürcher Apothekerverband gut, aber nicht die besten. Eine Hilfe durch den Maskendschungel gibt es im Beitrag von RADIO TOP. 

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5. Juli 2020: Swiss führt Maskenpflicht für Passagiere ein

Ab Montag gilt im öffentlichen Verkehr eine allgemeine Maskenplicht. Nun zeigt ein internes Papier der Fluggesellschaft Swiss, dass ebenfalls ab Montag eine Maskenpflicht eingeführt wird. Die Swiss bestätigt auf Anfrage von RADIO TOP entsprechende Meldungen von «CH-Media» - Medien.

Damit trage die Swiss der bundesrätlichen Verordnung zur Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln Rechnung. Bereits jetzt würden jedoch 95 Prozent der Passagiere eine Maske tragen. Sollten sich die Passagiere nicht an die Maskenpflicht halten, will die Swiss nicht hart durchgreifen, heisst es weiter.

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5. Juli 2020: 70 neue Covid-19-Infizierte innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 70 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit blieb die Zahl erneut unter der Hundertermarke. Insgesamt gab es bisher 32'268 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Sonntag mitteilte.

Die Zahl der durchgeführten Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger von Covid-19, beläuft sich bisher auf insgesamt 632'315. Bei 6,1 Prozent dieser Tests fiel das Resultat positiv aus. Von Samstag auf Sonntag wurden dem BAG 7919 neue Tests gemeldet.

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5. Juli 2020: Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz warnt vor zweiten Welle

Der oberste Gesundheitsdirektor der Schweiz, Lukas Engelberger, fordert die Kantone auf, Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zu treffen. Dank der neuen Verordnung zur besonderen Lage hätten die Kantone die Möglichkeit, die Bestimmungen zu verschärfen. So könnten sie grössere Veranstaltungen verbieten, Musikklubs schliessen, Öffnungszeiten in der Gastronomie einschränken und die Maskenpflicht ausweiten. Wenn die Zahl der Infektionen weiter steige, seien solche Massnahmen unausweichlich, sagte Engelberger gegenüber der «NZZ am Sonntag». Er selbst sei für eine restriktive Linie.

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5. Juli 2020: Die Schweiz hortet massenhaft Schutzmaterial

Die Schweiz ist für die Coronakrise gut gerüstet. Der Bund hat in den letzten Monaten über 300 Millionen Schutzmasken und 900 Beamtungsgeräte gekauft, wie das Verteidigungsdepartement VBS gegenüber der «SonntagsZeitung» bestätigt. 300 weitere Geräte folgten im August. Nun zeige sich aber, dass die Kantone nicht so viele Geräte bräuchten. Der Bund könne sie aus Kosten- und Ressourcengründen nicht warten und lagern. Ein Entscheid, was mit den überschüssigen Maschinen passiere, stehe noch aus.

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5. Juli 2020: Sommaruga übt Selbstkritik

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga zieht im Interview mit dem «SonntagsBlick» eine positive Zwischenbilanz in der Coronakrise. Die Schweiz habe vieles richtig gemacht. Vielleicht hätte die Maskenpflicht früher beschlossen werden sollen, räumte sie ein. Die Bundespräsidentin wehrt sich gegen den Vorwurf, der Bundesrat habe mit der Aufhebung fast aller Einschränkungen der Bevölkerung eine falsche Botschaft gesendet. 

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5. Juli 2020: Hilfswerke erhalten mehr Spenden

Die Schweizer Hilfswerke haben im Zuge des Lockdowns aufgrund der Coronavirus-Pandemie eine höhere Spendenbereitschaft festgestellt. Das sagte Roger Tinner, Geschäftsführer des Verbandes Swiss Fundraising, gegenüber der «SonntagsZeitung». Mehrere Hilfswerke, darunter Fastenopfer, Helvetas, Caritas und Ärzte ohne Grenzen bestätigten diesen Trend. Fastenopfer liegt derzeit bei einem Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Helvetas und Caritas Schweiz verzeichneten Zuwächse in ähnlicher Höhe.

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4. Juli 2020: Zollikon trotzt Corona mit Open-Air-Gemeindeversammlung

Die Gemeinde Zollikon hat am Samstag eine Freiluft-Gemeindeversammlung durchgeführt. Wegen des Coronavirus musste die Gemeindeversammlung bereits zwei Mal verschoben werden, so dass sich viele Traktanden angestaut haben.

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4. Juli 2020: SwissCovid-App knackt Millionengrenze

Die Schweizer Corona-Warn-App zählt bereits über eine Million Nutzer. Bis am Freitagabend installierten und nutzen 1'007'199 Menschen aktiv die Anwendung auf ihren Mobiltelefonen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilt. Die Swiss-Covid-App war vor neun Tagen vom Bund lanciert worden. Sie warnt Benutzer, falls diese engen Kontakt mit einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatten. 

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4. Juli 2020: Ex-Bundesrätin Leuthard kritisiert Vorgehen in Corona-Krise

Die Schweiz hat nach den Worten der früheren Bundesrätin Doris Leuthard zu spät auf die Coronavirus-Krise reagiert. Der Lockdown sei zehn Tage bis zwei Wochen zu spät gekommen, sagte die ehemalige CVP-Magistratin in einem Interview mit dem TV-Sender «CNN Money Switzerland». Die Regierung habe bei der Durchsetzung der Corona-Massnahmen insgesamt eine gute Arbeit geleistet. Die Politik hätte aber früher reagieren sollen. Im Nachhinein sei man allerdings immer gescheiter, sagte Leuthard.

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4. Juli 2020: Neuansteckungen sinken unter 100

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 97 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Nach drei Tagen fiel die Zahl damit wieder unter die Hundertermarke. Insgesamt gab es bisher 32'198 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Samstag mitteilt.

Die Zahl der durchgeführten Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger von Covid-19, beläuft sich bisher auf insgesamt 624'396. Bei 6,2 Prozent dieser Tests fiel das Resultat positiv aus. Von Freitag auf Samstag wurden dem BAG 10'113 neue Tests gemeldet.

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4. Juli 2020: Kanton St.Gallen verschärft Corona-Massnahmen noch nicht

Die steigenden Fallzahlen in der Schweiz beschäftigen die einzelnen Kantonsregierungen. Am Samstag hat sich deshalb der Regierungsrat des Kantons St.Gallen zu einer Sitzung getroffen, um über die aktuelle Lage zu befinden. Die Massnahmen sollen jedoch vorerst noch nicht verschärft werden.

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4. Juli 2020: Gesundheitsminister Berset rechtfertigt Maskenpflicht im ÖV

Die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr, die am Montag in Kraft tritt, ist laut Bundesrat Alain Berset eine Folge der steigenden Zahl an Neuinfektionen und der zunehmenden Reisen nach dem Lockdown. Dies sagt er in einem Interview im «Blick». Eine Rolle spiele auch mangelnde Disziplin.

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3. Juli 2020: Stadt Zürich schränkt Badibetrieb wieder ein

Die Stadt Zürich trifft erneute Schutzmassnahmen wegen den wieder steigenden Corona-Zahlen. Ab sofort wird der Zugang zu verschiedenen Badis erneut eingeschränkt. Neu müssen sich Besucher zuerst auf dem Internet informieren, wie viel gerade beispielsweise am Oberen Letten oder dem Mythenquai los ist.

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3. Juli 2020: 134 Neuansteckungen in den letzten 24 Stunden

Seit gestern haben sich 134 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilt das Bundesamt für Gesundheit mit. Von Mittwoch auf Donnerstag gab es in der Schweiz 116 Neuinfizierte.

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3. Juli 2020: Zürcher Stadtpolizei will Clubs mehr kontrollieren

Die Coronafälle in Zürcher Clubs sorgten diese Woche für Gesprächsstoff. Der Kanton hat den Clubs nun striktere Personenkontrollen auferlegt. Die Stadtpolizei will dies nun strenger kontrollieren.

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3. Juli 2020: Kuoni bietet Touristen wegen Quarantäne-Regel Umbuchungen an

Kuoni reagiert auf die Entscheidung des Bundes, mehrere Länder auf einen Corona-Index zu setzen. Pauschalreisekunden, die nach ihren Ferien nicht in die Pflicht-Quarantäne wollen, könnten ihre Reise kostenlos stornieren oder umbuchen, teilte die Kuoni-Besitzerin DER Touristik Suisse mit.

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3. Juli 2020: Kanton Thurgau mahnt über 170 Betriebe

Das Arbeitsinspektorat des Kantons Thurgau hatte in den letzten Monaten alle Hände voll zu tun. Es überprüfte, ob die Betriebe die Coronamassnahmen einhalten. 1680 Betriebe wurden kontrolliert. 172 Mal musste das Amt den Mahnfinger heben.

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3. Juli 2020: Marthalen ist vermeintlicher Coronahotspot

Der Kanton Zürich hat zum ersten Mal Fallzahlen auf Bezirksebene publik gemacht. Auffallend ist, dass die Gemeinde Marthalen die höchste Prävalenz aufweist.

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2. Juli 2020: Winterthurer Club Bolero verschiebt Re-Opening Indoor Party

Der Winterthurer Club Bolero verschiebt die Wiedereröffnungsparty vom Samstag. Diese hätte im Club drin stattfinden sollen. Die Gesundheit der Leute liege dem Veranstalter jedoch näher, als die Party durchzuführen.

Die geplante Re-Opening Outdoor Party führt der Veranstalter dennoch durch. Dort sei die Ansteckungsgefahr nicht gleich hoch.

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2. Juli 2020: Zürcher Nachtclub Jade meldet ebenfalls einen Corona-Fall

Auch im Nachtclub Jade war eine Person zu Gast, die mit dem Coronavirus angesteckt ist. Dies berichtet «20min.ch». Das Jade wie auch der Nachtclub Zukunft würden am kommenden Wochenende geschlossen bleiben.

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2. Juli 2020: Bund setzt 29 Länder auf den Corona-Index

Der Bund setzt mehrere europäische Länder auf den Corona-Index, darunter Serbien und den Schengen-Staat Schweden. Wer aus einem Risikoland in die Schweiz einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne.

Insgesamt stehen 29 Länder auf der am Donnerstag publizierten Liste. Dass Schweden zu den Risikoländern gehören könnte, hatte Gesundheitsminister Alain Berset schon am Vortag angekündigt.

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2. Juli 2020: Zahl der Badegäste in Zürich wird wieder limitiert

Die Stadt Zürich reagiert auf die rasant steigenden Corona-Zahlen im Raum Zürich. Die Zahl der Badegäste in den Bädern Utoquai und in der Frauenbadi am Stadthausquai wird wieder limitiert.

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2. Juli 2020: Zürcher Clubs Plaza und Mascotte schliessen vorübergehend

Nachdem bereits der Zürcher Club Plaza einen infizierten Gast gemeldet hatte, hat nun auch das Mascotte beim Bellevue einen solchen Fall vermeldet. Die beiden Clubs stellen den Clubbetrieb für dieses Wochenende freiwillig ein.

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2. Juli 2020: 116 neue Covid-19-Infizierte innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 116 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 31'967 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch mitteilte. 

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2. Juli 2020: Oberster Kantonsarzt fordert generelle Maskenpflicht

Der Präsident der Vereinigung der Schweizer Kantonsärzte, Rudolf Hauri, spricht sich für eine generelle Maskenpflicht in der Schweiz aus. Weiter schlägt er vor, dass die Armee die Kantone beim Contact Tracing unterstützen.

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2. Juli 2020: Unia fordert Gratis-Masken

Kantone und ÖV-Betreiber haben sie schon länger gefordert, am Montag kommt sie nun: die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr. Doch wer soll die Kosten für die Masken tragen? Die Gewerkschaft Unia sieht Bund und Kantone in der Pflicht.

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1. Juli 2020: Bundesrat verlängert Erwerbsersatz für Selbständigerwerbende

Direkt oder indirekt von der Corona-Krise betroffene Selbständigerwerbende können nun doch länger Erwerbsausfallentschädigung beziehen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Hilfe bis Mitte September verlängert.

Zunächst hatte er die Hilfe ab Anfang Juni gestoppt. Dieser Entscheid stiess bei verschiedenen Akteuren auf Kritik. Parlamentskommissionen sowie die Veranstaltungsbranche gelangten an den Bundesrat.

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1. Juli 2020: Bundesrat verlängert Kurzarbeitsentschädigung von 12 auf 18 Monate

Firmen können länger als geplant Kurzarbeitsentschädigung beantragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Höchstbezugsdauer von zwölf auf achtzehn Monate verlängert. Damit will die Regierung einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit entgegenwirken.

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1. Juli 2020: Bundesrat ordnet Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr an

Ab nächstem Montag gilt im öffentlichen Verkehr eine Maskenpflicht. Das hat der Bundesrat am Mittwoch beschlossen. Er reagiert damit auf die steigenden Corona-Fallzahlen und die Forderung der Kantone.

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1. Juli 2020: Stadt Zürich hebt Fristverlängerung bei Rechnungen auf

Nachdem die Stadt Zürich während der Corona-Pandemie die Lieferanten zügiger bezahlt und die Zahlungsfrist für Gebühren verlängerte, ist sie nun am Mittwoch wieder zu den normalen Zahlungsfristen zurückgekehrt.

Die Zahlungsfrist für Gebührenrechnungen beträgt nun also wieder 30 Tage, nicht 120. Bei drohenden Notlagen biete die Stadt aber weiterhin individuelle Zahlungsvereinbarungen an. Auch der Kanton kehrt per 1. Juli zu den normalen Fristen zurück.

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1. Juli 2020: 137 Infizierte innerhalb von 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 137 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 31'851 laborbestätigte Corona-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag mitteilte.

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1. Juli 2020: Bundesrat könnte Maskenpflicht einführen

Wer Zug oder Bus fahren möchte, könnte bereits ab Donnerstag eine Maske tragen müssen. Der Bundesrat bespricht das Thema in seiner Sitzung vom Mittwoch.

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1. Juli 2020: Corona-Fall auch im Zürcher Club Plaza

Nach den Ansteckungen im Zürcher Club Flamingo hat am Mittwoch auch der Club Plaza einen infizierten Gast gemeldet. Die Clubbetreiber schreiben am Mittwoch auf ihrem Facebook-Profil, dass der Gast am 26. Juni bei ihnen gewesen sei. Über weitere Ansteckungen im Club ist bisher aber nichts bekannt.

Sie hätten umgehend mit dem kantonsärztlichen Dienst Kontakt aufgenommen und die Anwesenheitslisten eingereicht, schreiben die Betreiber weiter. Alle Gäste wurden inzwischen vom Kanton kontaktiert, eine Quarantäne wurde nicht verfügt

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30. Juni 2020: Kanton Zürich: 28 Personen an einem Tag positiv getestet

Im Kanton Zürich wurden innerhalb eines Tages 28 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind dreimal so viele wie am Montag, zeigen die Zahlen der Gesundheitsdirektion. Eine Person ist im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben (insgesamt 131 Tote).

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30. Juni 2020: Covid-App technisch schon im August im Ausland einsetzbar

Rein technisch könnte die Swiss-Covid-App bereits im August auch in Deutschland, Österreich und Italien eingesetzt werden - wenn rechtzeitig eine Einigung mit der EU zustande kommt. Das sagte der Leiter Abteilung Digitale Transformation im BAG, Sang-Il Kim.

Geplant sei das grössere Update der App für August, sagte Kim vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Dann könnten die Userinnen und User im Ausland wählen, in welchem der drei Länder sie bei Kontakten mit Covid-19-Infizierten gewarnt werden wollten. Mit Frankreich werde der Austausch nicht funktionieren, weil das Land eine andere Schnittstelle benutze.

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30. Juni 2020: Distanz und strenge Hygiene mindern Krankheitsverlauf

Social Distancing und strenge Hygienemassnahmen scheinen den Krankheitsverlauf von Covid-19 abzuschwächen. Das zeigt eine Studie von Forschern der Schweizer Armee, des Labors Spiez und der Universitäten Zürich, Bern und Cambridge bei einer Rekrutenschule in Airolo TI.

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30. Juni 2020: Lehrer von Schule in Yverdon-les-Bains in Quarantäne

In einer Schule in Yverdons-les-Bains VD sind zwei Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Kanton Waadt hat deshalb entschieden, die Schule mit 800 Schülern eine Woche vor den Ferien zu schliessen und die Lehrer in Quarantäne zu setzen.

Die Schülerinnen und Schüler sind nicht von der Quarantäne betroffen. Sie dürfen nun direkt in die Ferien, wie Julien Schekter, Sprecher des Waadtländer Bildungsdepartements, am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Eine Quarantäne von zehn Tagen wurde für 80 Lehrerinnen und Lehrer von 31 Sekundar- und neun Primarklassen der Schule angeordnet.

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30. Juni 2020: 62 neue Infizierte innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 62 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 31'714 laborbestätigte Corona-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag mitteilte.

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30. Juni 2020: Oberster Datenschützer besorgt über negative Folgen der Krise

Der oberste Datenschützer, Adrian Lobsiger, fordert von Staat und Unternehmen, dass die Corona-Krise keine bleibenden Beeinträchtigungen der Selbstbestimmung und der Privatsphäre der Bevölkerung zur Folge haben dürfe. Alle Eingriffe müssten verhältnismässig sein.

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30. Juni 2020: SVP fordert Quarantäne bei Einreise

Die grösste Schweizer Partei verlangte in einer Mitteilung eine zweiwöchige Quarantäne für Einreisende aus Ländern mit hohen Infektionszahlen.

Damit sollen die Menschen in der Schweiz geschützt werden, schrieb die Partei am Dienstag. Unter anderem Einreisen aus Corona-Hotspot-Ländern wie Serbien liessen die Infektionszahlen in der Schweiz wieder rasch ansteigen. Die Quarantäne solle solange gelten, bis sicher sei, dass die Personen das Virus nicht einschleppten.

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30. Juni 2020: Zürcher Club Flamingo soll schliessen

Der Kanton Zürich will den Club Flamingo offenbar schliessen. Das lässt sich einer superprovisorischen Verfügung entnehmen. Demnach soll der Club bis am Sonntag geschlossen bleibem. 

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29. Juni 2020: Mehrheit will Maskenpflicht im ÖV

In einer Umfrage von Comparis gibt die Mehrheit an, sich eine Maskenpflicht im ÖV zu wünschen. Zude, soll die Obergrenze von 300 Teilnehmern bei Grossveranstaltungen wieder gelten sowie die 2-Meter-Abstandsregel.

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29. Juni 2020: Auch Kanton Aargau hat einen «Superspreader»

Im Kanton Aargau haben sich 20 Personen in einer Bar angesteckt. Das berichtet «20Minuten Online» und beruft sich auf Berichte der «Aargauer Zeitung». Mit hoher Wahrscheinlichkeit bestehe ein Zusammenhang mit dem «Superspreader-Event» im Kanton Zürich

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29. Juni 2020: Neue freiwillige App für den Kino-Besuch

Neuer Bestandteil des Pandemie-Schutzkonzeptes für Kinos ist die kostenlose freiwillige App «Mindful Check-In». Damit soll eine anonyme Nachverfolgung möglich sein, für den Fall, dass Kinobesuchende mit einer positiv getesteten Person im Saal gesessen haben oder selbst infiziert wurden.

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29. Juni 2020: Nach Party in Belgrad: Corona-Hotspot in Graubünden

In Graubünden ist ein Corona-Hotspot entdeckt worden. Eine Gruppe junger Männer, die Party in Serbiens Hauptstadt Belgrad machte, kehrte mit dem Virus nach Hause zurück.

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29. Juni 2020: Swiss nimmt Verbindung Zürich-Genf ab Juli wieder ins Programm

Die Fluggesellschaft Swiss wird ab Juli wieder die Strecke Zürich-Genf bedienen. Damit sollen Passagiere ab Genf wieder einen Zugang zu Interkontinental-Flügen ab Zürich erhalten. Im Juli und August seien 12 wöchentliche Flüge geplant, in den Monaten September und Oktober 21, teilte die Airline am Montag mit.

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29. Juni 2020: Bundesfeier in St.Gallen ohne Apéro

In den meisten Ostschweizer Städten und Gemeinden fallen die 1. August-Feiern in diesem Jahr aus. In St.Gallen gibt es zwar eine Bundesfeier, aber ohne Publikum und ohne traditionellen Apéro für die Bevölkerung. Der Anlass wird im TV gezeigt.

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29. Juni 2020: Wegen Bürokratie erst geringe Auszahlungen an Zürcher Kulturschaffende

Die Kulturschaffenden des Kantons Zürich leiden besonders unter den Auswirkungen des Coronavirus. Bisher sind Anträge im Umfang von über 80 Millionen Franken eingegangen. Ausgezahlt wurden aber erst knapp 640'000 Franken. Der Kanton Zürich fordert ein vereinfachtes System.

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29. Juni 2020: 35 neue Ansteckungen innert 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 35 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 31'652 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag mitteilte.

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29. Juni 2020: Experten fordern nach Zürcher Superspreader-Fall strengere Eingangskontrollen in Clubs

Bei einer Party in Zürich gab rund ein Drittel der Besucher falsche Kontaktangaben an. Damit wurde das Contact-Tracing massiv erschwert. Ein Rechtsanwalt schlägt nun vor, von allen Besuchern die Handynummer aufzunehmen und mit einem Anruf zu überprüfen.

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29. Juni 2020: Viele Firmen wollen Homeoffice beibehalten

Zahlreiche Firmen haben die Corona-Krise zum Anlass genommen, ihren Mitarbeitern Homeoffice zu verordnen. Eine Situation, mit der sich sowohl Angestellte als auch Arbeitgeber angefreundet haben, wie eine Blitzumfrage von RADIO TOP zeigt.

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29. Juni 2020: 80 Personen an St.Galler Primarschule unter Quarantäne gestellt

Am Schulhaus Riethüsli in der Stadt St.Gallen müssen drei Primarschulklassen in Quarantäne. Grund dafür ist, dass ein Zivildienstleistender positiv aufs Coronavirus getestet wurde.

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29. Juni 2020: Hotellerie Suisse will mehr Hilfe

Hotellerie Suisse fordert weitere Massnahmen zur Unterstützung der angeschlagenen Beherbergungsbranche. Unter anderem sollen die erteilten Covid-Kredite in Härtefällen erlassen werden, heisst es in einem Positionspapier des Branchenverbandes. Zudem solle die Höchstdauer für den Bezug von Kurzarbeitsentschädigungen auf 18 von 12 Monaten verlängert werden.

Gemäss einer Umfrage lag die durchschnittliche Auslastung im Mai schweizweit bei nur 15 Prozent. Auch die prognostizierten Auslastungszahlen für die Monate Juni bis August lägen in den Städten bei nur 23 Prozent.

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29. Juni 2020: Ferien mit dem Camper hoch im Kurs

Weil nicht klar ist, wie sich die Corona-Situation weiterentwickelt, ist die Ferienplanung derzeit alles andere als einfach. Dadurch werden Ferien im Camper immer beliebter. Die Branche berichtet von anziehenden Buchungszahlen.

Über einen guten Geschäftsgang berichtet etwa das auf die Vermietung und den Verkauf von Wohnmobilen spezialisierte Unternehmen Bantam. «Wir haben unsere Mietflotte aufgrund des starken Anstiegs der Buchungen um 20 Prozent erhöht», sagt Bantam-Geschäftsführer Dan Wankmüller der Nachrichtenagentur AWP.

Auch der Branchenverband Caravaningsuisse beobachtet wieder anziehende Verkäufe von Wohnmobilen - nach einem guten Jahresstart hatten diese im März und April zwischenzeitlich noch nachgegeben.

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29. Juni 2020: Kostenübernahme des Bundes löst Run auf Corona-Tests aus

Seit Donnerstag übernimmt der Bund die Kosten für Corona-Tests. Dies hat Auswirkungen auf die Testzahlen: In der letzten Woche haben sich in der Schweiz über 48’000 Personen aufs Coronavirus testen lassen. Dies sind rund 13’000 mehr als in der Woche davor.

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29. Juni 2020: Sommer-RS startet unter besonderen Vorzeichen

Distanz halten, wenn nötig Masken tragen, strikte Hygienevorschriften und ein Corona-Test für alle beim Eintritt: Unter diesen Bedingungen hat am Montag für 12'5'00 Rekruten die Sommer-RS begonnen.

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29. Juni 2020: Befürchtete Camper im Sittertobel bleiben aus

Die Bevölkerung hat sich am Wochenende ans Camping-Verbot im St.Galler Sittertobel gehalten. Anders als befürchtet musste die Polizei nicht eingreifen und keine Leute wegweisen. Im Vorfeld war darüber spekuliert worden, dass Openair-Fans im Sittertobel private Partys feiern wollen.

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29. Juni 2020: Corona führt zu erneuter Prüfungspanne bei ZHAW

Wegen der Corona-Pandemie mussten die Studenten der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW ihre Abschlussprüfungen online durchführen. Dabei ist es zu einer Panne gekommen - trotz mehrfachen Tests im Voraus.

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28. Juni 2020: Trotz «Superspreader-Event»: Zürich will keine Clubs schliessen

Der «Superspreader-Event» in einem Stadtzürcher Club hat den Kanton Zürich beunruhigt. Die Arbeit der Contact-Tracer wurde erschwert, weil viele Besucher falsche Adressen angaben.

Viele Partygänger beschimpften die Kontaktermittler zudem bei ihrer Nachforschungsarbeit und hinterliessen bei den Clubbetreibern falsche E-Mail-Adressen, wie Regierungsrätin und Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) an einer Medienkonferenz in Zürich sagte. Trotzdem wolle die Regierung aktuell keine Clubs schliessen.

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28. Juni 2020: Weiterhin grosses Interesse an Covid-App

Nach wie vor gross ist das Interesse an der Swiss-Covid-App. Gemäss den am Sonntag publizierten aktuellsten Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) haben sich inzwischen knapp 810'00 Nutzerinnen und Nutzer der Swiss-Covid-App angemeldet. Innert eines Tages sind damit weitere 60'000 App-Nutzerinnen und -Nutzer hinzugekommen.

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28. Juni 2020: Behörden verzichten zunächst auf Maskenpflicht im ÖV

Trotz der steigenden Zahl von Neuansteckungen mit dem Coronavirus verzichten die Behörden zunächst auf eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr. Während am vergangenen Montag noch 18 neue Fälle gemeldet wurden, waren es am Samstag 69 und am Sonntag 62.

Beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) wird die steigende Fallzahl sehr ernst genommen, wie Sprecher Yann Hulmann am Sonntag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage sagte. Die wichtigsten Schutzregeln blieben die Hygiene und das Abstandhalten.

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28. Juni 2020: 62 neu bestätigte Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 62 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 31'617 laborbestätigte Coronavirus-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Sonntag mitteilte.

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27. Juni 2020: Erster Superspreader im Kanton Zürich entdeckt - knapp 300 Personen in Quarantäne

Im Kanton Zürich ist es zum ersten sogenannten «Superspreader-Event» gekommen. Ein 21-Jähriger, welcher in Zürich einen Club besuchte, wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Daraufhin wurden fünf weitere Personen positiv getestet.

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27. Juni 2020: Bundesamt für Gesundheit besorgt wegen steigenden Infektionszahlen

Die Infektionszahlen mit dem Coronavirus steigen wieder. Nun meldet sich das Bundesamt für Gesundheit BAG zu Wort. Die Hygiene- und Distanzregeln seien weiterhin wichtig - alles andere sei ein Freipass für das Virus. 

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27. Juni 2020: Zahl der positiv getesteten Personen steigt leicht an 

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 69 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 31'555 laborbestätigte Coronavirus-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Samstag mitteilte.

Am Freitag waren 58 neue Ansteckungen gemeldet worden, am Donnerstag 52 und am Mittwoch 44. Tiefer waren die Zahlen der Neuinfektionen anfangs Woche mit 22 am Dienstag und 18 am Montag.

Nach wie vor gross ist das Interesse an der Swiss-Covid-App, welche die Rückverfolgung von Neuinfizierten ermöglichen soll. Am ersten Tag hatte das Bundesamt für Statistik (BFS) über eine halbe Million Nutzerinnen und Nutzer registriert. Bis am Samstag stieg deren Zahl auf knapp 750'000 an.

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27. Juni 2020: Berset appelliert erneut an Einhaltung der Hygienemassnahmen

Gesundheitsminister Alain Berset hat vor einem Nachlassen im Kampf gegen das Coronavirus gewarnt. Er sei zwar verhalten zuversichtlich. Aber später im Jahr werde es sicher wieder schwieriger werden, sagte er in der «Samstagsrundschau» von Radio SRF.

«Es gibt kein Wunder, nur einen Weg», sagte Berset und verwies auf die Test-Möglichkeiten: Auch mit leichten Symptomen müssten sich die Menschen testen lassen. Das sei eine Frage der Eigenverantwortung und auch der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, aufzupassen, und im Fall eines positiven Tests in Quarantäne zu gehen.

Sicher gebe es auch eine Zeit, Aufatmen zu können. «Es gibt schon auch Momente, wo man auch etwas entspannter leben kann», sagte Berset. Aber entspannter leben heisse nicht, die Empfehlungen nicht mehr zu befolgen.

Denn später im Jahr werde es sicher wieder schwieriger werden. «Da werden wir sehen, ob wir das als Gemeinschaft nochmals aushalten können», sagte Berset weiter. Die Behörden seien gut vorbereitet, aber es brauche die Zusammenarbeit mit der ganzen Bevölkerung und allen Unternehmen im Land.

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27. Juni 2020: Umsatzzahlen gingen bei regionalen Läden durch die Decke

Die Grenzen waren wegen des Coronavirus geschlossen. Davon profitiert haben die regionalen Läden. Sie haben bis zu 30 Prozent mehr Umsatz generiert.

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27. Juni 2020: Berset zieht seit Ausbruch der Krise eine kritische Bilanz

Laut Berset habe der Bund die Krise bisher gut gemeistert. Trotzdem gesteht der Gesundheitsminister auch einige Fehler ein.

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26. Juni 2020: Bereits eine halbe Million Downloads vom Corona-App

Die Swiss-Covid-App des Bundes ist nach einem Tag auf über eine halben Million Handys heruntergeladen worden. Das hat das Bundesamt für Statistik mitgeteilt. Demnach nutzen fast 570'000 Menschen in der Schweiz die Contact-Tracing App. Die App soll Nutzer warnen, wenn sie längeren Kontakt mit einer Person hatten, die später positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

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26. Juni 2020: Immer mehr junge Infizierte im Kanton Zürich

Am Freitag hat der Kanton Zürich über die aktuelle Corona-Situation informiert. In den letzten Tagen wurden im Kanton immer mehr junge Leute positiv auf das Coronavirus getestet. Die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli hat bekannt gegeben, dass sie trotz den steigenden Fallzahlen gegen eine Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist.

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26. Juni 2020: St.Galler Kita-Kind infiziert

In der Stadt St.Gallen hat sich ein Kind mit dem Coronavirus infiziert. Das Kind wurde gleichzeitig mit seinem Vater positiv getestet, berichtet das SRF. Die Kita, in die das Kind geht, bleibt zwar weiterhin offen. Alle Personen, die mit dem Kind in Kontakt waren, wurden jedoch informiert und stehen derzeit unter Quarantäne.

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26. Juni 2020: Erneut über 50 neue Infektionen

Das Bundesamt für Gesundheit BAG meldet am Freitag 58 neue Ansteckungen innerhalb eines Tages. Inzwischen wurden in der Schweiz über 31'000 Corona-Fälle gemeldet. Nach Angaben der Swiss National Covid-19 Science Task Force bewegt sich ausserdem auch die Reproduktionszahl, also die Anzahl Personen, die ein mit dem Coronavirus Infizierter im Durchschnitt ansteckt, seit dem 30. Mai wieder über 1.

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26. Juni 2020: Die Tössemer Dorfet Ende September ist abgesagt

Nach der Seemer Dorfet wird in Winterthur nun auch die Tössemer Dorfet Ende September wegen des Coronavirus abgesagt. Das OK hat die Absage damit begründet, dass die Auflagen des Bundes für Veranstaltungen mit bis zu 1'000 Personen nicht eingehalten werden können.

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25. Juni 2020: 80 Kinder aus Kloten müssen in Quarantäne

Weil eine Betreuerin eines Horts und Mittagstisches in Kloten positiv auf das Coronavirus getestet wurde, müssen 80 Kinder in Quarantäne. Das berichtet der «Klotener Anzeiger». Der Hort und der Mittagstisch bleiben geschlossen.

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25. Juni 2020: Corona-App verzeichnet bereits über 150'000 Downloads

Am Donnerstag ist die Contact-Tracing-App des Bundes mit dem Namen «SwissCovid App». Bereits am ersten Tag haben über 150'000 Personen die App heruntergeladen, heisst es an einer Medienkonferenz des Bundes. Die Verantwortlichen hoffen, dass es noch viele mehr werden. Bei Passanten ist die App teilweise noch sehr umstritten.

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25. Juni 2020: Kanton Thurgau stockt Finanzhilfe auf

Der Thurgauer Regierungsrat erweitert das kantonale Covid-19-Massnahmenpaket und unterstützt Thurgau Tourismus mit einem einmaligen finanziellen Beitrag in der Höhe von 150'000 Franken. Diese Mittel seien gezielt für das Massnahmenpaket einzusetzen, mit dem Thurgau Tourismus inländische Gäste in den Kanton holen will, heisst es in der Mitteilung der Thurgauer Staatskanzlei vom Donnerstag.

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25. Juni 2020: Über 50 Neuansteckungen

In den letzten 24 Stunden hat es in der Schweiz 52 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gegeben. Das hat das Bundesamt für Gesundheit BAG an einer Medienkonferenz bekannt gegeben. Damit bestätigt sich auch die leichte Aufwärtstendenz der letzten Tage. Gestern meldete das BAG 44 Neu-Ansteckungen.

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25. Juni 2020: Schindler lanciert «coronakompatible» Lifte auf den Markt

Schindler bringt Aufzüge und Rolltreppen auf den Markt, die in Coronazeiten mehr Sicherheit gewähren sollen. Die Produkte der Linie «CleanMobility» ermöglichen etwa eine kontaktlose Nutzung, teilten die Innerschweizer am Donnerstag mit.

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25. Juni 2020: Swiss vorerst gerettet

Die Fluggesellschaft Swiss ist vorerst gerettet. Der Grossaktionär der deutschen Muttergesellschaft Lufthansa will den geplanten Staatseinstieg absegnen, berichtet die «Frankfurter Allgemeine Zeitung». Das staatliche Rettungspaket in Deutschland ist auch Voraussetzung dafür, dass die Swiss in der Schweiz Staatshilfen bekommen kann.

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25. Juni 2020: Ostschweizer Gesundheitsdirektoren befürworten Maskenpflicht

Die Ostschweizer Gesundheitsdirektoren sind für eine Maskenpflicht im ÖV, sollten die Fallzahlen steigen. Das sagten sie im «St.Galler Tagblatt». Ab welcher Fallzahl sie eine Maskenpflicht einführen würden, sagen sie jedoch nicht. 

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24. Juni 2020: So viele Neuansteckungen in Zürich wie seit über einem Monat nicht mehr

Im Kanton Zürich sind innert eines Tages 16 Personen positiv auf Covid-19 getestet worden. Das sind so viele Ansteckungen mit dem Coronavirus wie schon lange nicht mehr. Ähnliche viele positive Tests auf das Coronavirus innerhalb eines Tages meldete die Zürcher Gesundheitsdirektion zuletzt Anfang Mai, wie sie mitteilt. Die Zahl der positiv Getesteten im Kanton Zürich beläuft sich nun auf insgesamt 3721 Personen.

24. Juni 2020: Corona-Warn-App ab morgen erhältlich

Der Bundesrat hat für die Swiss-Covid-App grünes Licht gegeben. Sie ist ab morgen offiziell für alle verfügbar. Der Bundesrat empfiehlt der Bevölkerung die App zu nutzen.

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24. Juni 2020: Zahl der Corona-Neuansteckungen seit gestern verdoppelt

In der Schweiz sind innerhalb eines Tages 44 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 31'376 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte. Gestern wurden 22 Fälle gemeldet, am Montag 18. Fast 2'000 Menschen sind bisher in der Schweiz am Coronavirus gestorben.

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24. Juni 2020: Ruf nach Maskenpflicht im ÖV wird immer lauter

Über 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung will, dass für den öffentlichen Verkehr eine Maskenpflicht verhängt wird. Dies zeigte eine neue Umfrage. Ausserdem will eine klare Mehrheit die Corona-App installieren, sobald sie  auf den Markt kommt.

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24. Juni 2020: Keine Kurzarbeit für SBB und Postauto

Die Postauto AG erhält im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie keine Kurzarbeitsentschädigung. Die zuständige Stelle beim Kanton Bern hat das Gesuch der Post-Tochter abgelehnt, berichtet «Radio SRF». Postauto hatte für Fahrerinnen und Fahrer sowie Fahrausweiskontrolleure Kurzarbeitsentschädigung beantragt. Laut dem Radiobericht wurde auch das Kurzarbeitsgesuch der SBB abgelehnt.

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24. Juni 2020: «Mister Corona» rechnet mit neuen Infektionsherden in der Schweiz

Corona-Ansteckungsherde, wie sie aus Fleischfabriken in Deutschland bekannt geworden sind, sind in der Schweiz nicht auszuschliessen. Das sagt Stefan Kuster, der neue Leiter Abteilung Übertragbare Krankheiten im Bundesamt für Gesundheit in einem Interview mit den Tamedia-Zeitungen. «Es wäre eine Illusion, zu glauben, dass wir Cluster verhindern können», sagte Kuster. Er verglich die Situation mit einem schwelenden Flächenbrand «mit immer wieder aufflackernden Brandherden, die man löschen muss.»

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24. Juni 2020: Reisedetailhändler Dufry will Stellen abbauen

Dufry will die Folgen der Corona-Pandemie mit einer harten Restrukturierung auffangen. Der Reisedetailhändler setzt die Schere auch bei den und 35'000 Mitarbeitern an. Insgesamt will Dufry 20 bis 35 Prozent der Personalkosten einsparen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Das Unternehmen kündigt Frühpensionierungen und eine eingeschränkte Beschäftigungen von Temporärmitarbeitern an.

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23. Juni 2020: St.Galler Stadtrat will Corona-Bussen nicht an Kinder weitergeben

Ein Vorstoss in St.Gallen hat gefordert, dass die Einnahmen von den Corona-Bussen für Ferienangebote städtischer Kinder eingesetzt wird. Der Stadtrat winkt nun aber ab. Die Stadt sei selbst auf das Geld angewiesen, lautet einer der Gründe.

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23. Juni 2020: Schaffhauser Herbstmesse 2020 wegen Corona abgesagt

Die Veranstalter der Schaffhauser Herbstmesse ziehen die Notbremse. Wegen den Auswirkungen des Coronavirus und der aktuellen Unsicherheit zur weiteren Entwicklung wird die Herbstmesse abgesagt, heisst es in einer Mitteilung. Die Publikumsmesse hätte vom 21. - 25. Oktober stattfinden sollen.

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23. Juni 2020: BAG meldet 22 neue Corona-Infektionen in den letzten 24 Stunden

Seit gestern sind in der Schweiz 22 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus dazugekommen. Das teilt das Bundesamt für Gesundheit BAG mit. Dies sind vier mehr als gestern. In der Schweiz sind bisher knapp 2000 Menschen an den Folgen des Virus gestorben.

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23. Juni 2020: Die SBB fahren bald wieder nach Italien

Die Verbindungen ins südliche Nachbarland werden ab dem 29. Juni teilweise wieder aufgenommen, teilen die SBB mit. Das gilt sowohl für die Gotthardroute als auch durch den Simplon. Im Sommer wird das Angebot schrittweise weiter hochgefahren.

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23. Juni 2020: Genf will ÖV-Maskenpflicht – BAV widerspricht

Der Genfer Gesundheitsdirektor will eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr einführen. Gemäss dem Gesundheitsminister Alain Berset sei dies möglich – das Bundesamt für Verkehr widerspricht dem.

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23. Juni 2020: Langes Warten bei Winterthurer Coronatestzentren

Am Montag bildeten sich bei Winterthurer Testzentren lange Schlangen. Obwohl die Fallzahlen tief sind, steigt die Nachfrage nach Tests.

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22. Juni 2020: Roter Hilferuf der Veranstaltungsbranche

Die Coronakrise hat die Veranstaltungsbranche besonders hart getroffen. Am Montagabend wollte die Branche mit der Aktion «Night of Light» ein Zeichen setzen. Verschiedene Gebäude erstrahlten in rotem Licht.

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22. Juni 2020: Coronafall in Winterthurer Kita

In einer Winterthurer Kita hat sich ein Teammitglied mit dem Coronavirus infiziert. Mehrere Kinder und Betreuer müssen deswegen in Quarantäne. Die Kita bleibt für eine Woche geschlossen.

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22. Juni 2020: Ringen um Hilfspaket für Lufthansa betrifft auch die Swiss

Für Deutschlands grösste Airline Lufthansa und ihre Beschäftigten hat die Woche der Wahrheit begonnen. Gemeinsam mit der Bundesregierung kämpft die Swiss-Mutterkonzern um die Zustimmung der Aktionäre zum angepeilten Rettungspaket. Der Entscheid hat gravierende Folgen für die Swiss.

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22.Juni 2020: Veranstaltungsbranche schreit mit der «Night of Light» nach Hilfe

Die Coronakrise hat die Veranstaltungsbranche besonders hart getroffen. Am Montagabend will die Branche mit der Aktion «Night of Light» ein Zeichen setzen. Verschiedene Gebäude erstrahlen in rotem Licht.

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22. Juni 2020: 18 neue Coronafälle innert 24 Stunden 

Das Bundesamt für Gesundheit BAG meldet am Montagmittag 18 neue Covid-19-Infizierte innerhalb der letzten 24 Stunden. Die Fallzahlen unterliegen damit einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Am Sonntag waren 35 neue Fälle vermeldet worden. Am Samstag waren es 26 neue Fälle gewesen, am Freitag und Donnerstag je 17. 

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22. Juni 2020: Schon leichter Anstieg an Sozialhilfefällen wegen Corona bemerkbar

Wegen der Corona-Krise rechnet die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (Skos) mit einem Anstieg der auf Sozialhilfe angewiesene Personen in den nächsten zwei Jahren. Eine Auswertung von Mitte Mai zeigt bereits ein leichter Anstieg der Sozialhilfefälle in der Schweiz.

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22. Juni 2020: Thurgauer Museum sammelt Tagebücher und Hygienemasken für Corona-Ausstellung

Die Coronakrise soll auch nachfolgenden Generationen präsent bleiben. Das historische Museum Thurgau sammelt daher Alltagsgegenstände, die heute wertlos erscheinen. In einigen Jahrzehnten sollen sie aber die Geschichte der Pandemie erzählen.

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22. Juni 2020: Einnahmen aus den Corona-Bussen können Budget der Stadt Zürich kaum aufbessern

Die Stadt Zürich hat mit Corona-Bussen über eine halbe Million Franken eingenommen. Sie hat mehr als 650 Ordnungsbussen ausgestellt. Die meisten davon, weil die Leute das Ansammlungsverbot missachtet haben.

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22. Juni 2020: Ex-SNB-Chef Hildebrand zuversichtlich für Konjunktur

Der Ex-Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Philipp Hildebrand, sieht die aktuelle Wirtschaftskrise als nicht so gravierend an, wie die jüngste Finanzkrise im Jahr 2008. Er glaubt zudem nicht, dass Unternehmen ihre Arbeitsweise grundlegend ändern werden.

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22. Juni 2020: HSG-Professorin Bütler will Kurzarbeit nicht verlängern

Die Wirtschaftsprofessorin von der Universität St.Gallen (HSG), Monika Bütler, hat sich gegen eine Verlängerung der Kurzarbeit in der Schweiz ausgesprochen. «Ein Ausbau der Kurzarbeit wäre der falsche Weg».

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21. Juni 2020: SwissCovid App: Ab 25. Juni im Apple Store und Google Play Store

Die SwissCovid App für Mobiltelefone ist ab 25. Juni im Apple Store und Google Play Store verfügbar, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf seiner Homepage schreibt.

Die SwissCovid App für Mobiltelefone (Android/iPhone) trägt laut BAG zur Eindämmung des neuen Coronavirus bei. Sie ergänze das klassische Contact Tracing, die Rückverfolgung neuer Ansteckungen durch die Kantone. Die SwissCovidApp helfe damit, Übertragungsketten zu stoppen.

Die Nutzung der SwissCovid App ist freiwillig und kostenlos. Je mehr Personen die App installieren und verwenden, umso wirksamer unterstützt sie laut BAG die Eindämmung des neuen Coronavirus.

Seit Ende Mai überprüften Hacker und weitere Interessierte die App auf Sicherheitslücken. Anfang Juni stimmten Ständerat und Nationalrat den gesetzlichen Grundlagen für den Einsatz der vom Bund und den beiden ETH entwickelte SwissCovid Ap zu.

In der Debatte im Nationalrat hatte Gesundheitsminister Alain Berset erklärt, das die ersten Rückmeldungen von Benutzern der App ein überwiegende positives Bild zeigten.

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21. Juni 2020: FCZ-Fans fordern sofortige Öffnung der Fussballstadien

Die Tore der Fussballstadien sollen per sofort wieder geöffnet werden. Das fordert der Fanclub des FC Zürichs «Fanclub Letzi». Der Fanclub würde eine Maskenpflicht in Kauf nehmen.

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21. Juni 2020: 21 bestägte Neuinfektion mit dem Coronavirus in der Schweiz 

In der Schweiz sind innerhalb eines Tages 21 neue Coronafälle registriert worden. Dazu kommen 14 Fälle von April und Mai, welche dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) nachgereicht und heute vermeldet wurden.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich in der Schweiz bisher etwas mehr als 31'000 Menschen nachweislich infiziert. An den Folgen des Coronavirus sind laut Zahlen der Kantone knapp 2000 Menschen gestorben.

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21. Juni 2020: Universitäten prüfen eine Maskenpflicht

Universitäten in der Schweiz planen auch für das Herbstsemester Onlinevorlesungen. Obwohl der Bundesrat grünes Licht für den Präsenzunterricht gegeben hat, bleibe es laut den Schweizer Hochschulen schwierig, die Abstände einzuhalten. Wie die «NZZ am Sonntag» berichten, prüfen sie deshalb unter anderem eine Maskenpflicht

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21. Juni 2020: Tausende rutschen in der Corona-Krise in die Sozialhilfe ab

Seit Ausbruch der Corona-Krise sind rund 8300 Personen zusätzlich in die Sozialhilfe abgerutscht. Auf Sozialhilfe angewiesen sind jetzt auch Selbstständigerwerbende, die sich vor der Krise knapp über Wasser halten konnten und Arbeitnehmende in Kurzarbeit.

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21. Juni 2020: Task-Force-Chef hält Lockerungsschritte für verfrüht

Wissenschaftler und Kantonsärzte halten die vom Bundesrat am letzten Freitag beschlossenen Lockerungen im Zuge der Corona-Pandemie für verfrüht. Die Öffnung sei zu gewagt, sagte Matthias Egger, Leiter der Covid-19-Task-Force des Bundes.  

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20. Juni 2020: Das BAG meldet 26 neue Coronafälle 

In der Schweiz sind innerhalb eines Tages 26 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit sind sie nach Donnerstag und Freitag wieder leicht angestiegen. Am Freitag waren es nur 17 neue Coronafälle, wie das Bundesamt für Gesundheit BAG mitteilt. Insgesamt gab es bisher 31'243 laborbestätigte Covid-19-Fälle.

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19. Juni 2020: Der Bundesrat beschliesst weitere Corona-Lockerungen

Restaurants, Bars und Discos dürfen ab Montag auch länger als bis um Mitternacht offen haben. Dies ist einer der neusten Lockerungsschritte des Bundesrat. Ebenfalls ab Montag sind Veranstaltungen mit bis zu 1000 Teilnehmern wieder erlaubt. Zudem wird der Mindestabstand von zwei ein eineinhalb Meter verringert. 

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19. Juni 2020: Ticketkauf im öV beim Fahrpersonal wieder möglich

Ab Freitag können Reisende des öffentlichen Verkehrs ihr Ticket wieder beim Fahrpersonal lösen. Das Schutzkonzept für den öV wurde mit entsprechenden Regelungen ergänzt.

Allerdings dürfen Transportunternehmen die Tickets nur unter erhöhten Sicherheitsbedingungen wie Hände desinfizieren und der Empfehlung zum Tragen einer Maske verkaufen. Der Verkauf wird jedoch nicht von allen Transportunternehmen und in allen Regionen gleich geregelt.

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19. Juni 2020: 17 neue Covid-19-Infizierte innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 17 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 31'217 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitagmittag mitteilte.

Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Am Donnerstag waren ebenfalls 17 neue Fälle gemeldet worden, am Mittwoch 37 und am Dienstag 15. Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner entfielen 364 Fälle.

Nach einer wöchentlichen Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA aufgrund der Daten auf den Internetseiten der Kantone starben in Zusammenhang mit Covid-19 bis Freitag 1956 Personen. Vor Wochenfrist hatte die Zahl bei 1937 gelegen.

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19. Juni 2020: Auch Stadt Bülach sagt 1. August-Feier ab

Bis Ende August bleiben Veranstaltungen mit über 1000 Personen verboten. Aus diesem Grund verzichtet die Stadt Bülach in diesem Jahr auf die 1. August-Feier. In den letzten Jahren seien jeweils mehr als 1000 Personen auf den Lindehof gekommen, heisst es in einer Mitteilung.

Da erwartet wird, dass mehr Menschen in der Schweiz Ferien machen, erachtet es der Stadtrat als nicht vertretbar, die Feier durchzuführen. Neben Bülach verzichten auch die umliegenden Gemeinden Bachenbülach, Hochfelden und Winkel auf die 1. August-Feiern. Nur in Höri wird es voraussichtlich eine geben.

Ihre 1. August-Feiern ebenfalls bereits abgesagt, haben Illnau-Effretikon und die Stadt Zürich.

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19. Juni 2020: «Die Kantone müssen eine Zahn zulegen»

Nach den Corona-Lockerungen sind die Kantone wieder selber für das Contact-Tracing zuständig. Doch das Zusammentragen der Informationen funktioniert laut Epidemiologen zu wenig schnell. So kritisiert Marcel Tanner im «Tages-Anzeiger», dass das Sammeln der Informationen über die Infektionsketten nicht richtig funktioniere.

In der «NZZ» macht Epidemiologe Matthias Egger nicht nur die Kantone für das schlechte Contact-Tracing verantwortlich. Denn beim Bundesamt für Gesundheit BAG gebe es einen grossen Aufholbedarf in Sachen Digitalisierung.

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19. Juni 2020: Corona-Krise trifft zwei Winterthurer Restaurants hart

Die Zwangsschliessung wegen dem Coronavirus hat für zwei bekannte Winterthurer Restaurants grosse Folgen. Trotz Lockerungen der bundesrätlichen Massnahmen bleiben die Türen geschlossen, berichtet der «Landbote». Betroffen sind das Restaurant «Fata Morgana» und die Bar «Steil».

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18. Juni 2020: 17 neue Covid-19-Infizierte innert 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 17 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 31'200 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstagmittag mitteilte.

Am Mittwoch waren noch 37 neue Fälle gemeldet worden, am Dienstag waren es 15 und am Montag 14 Fälle gewesen. Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner entfielen 364 Fälle. Bisher starben in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gemäss BAG 1678 Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet worden waren. 

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18. Juni 2020: Zürich beendet die «ausserordentliche Lage» am Freitag

Lage» am Freitag Der Kanton Zürich beendet die «ausserordentliche Lage» wegen der Corona-Pandemie am Freitag. Ab dann gilt wieder die «ordentliche Lage». Das bedeutet, dass die Arbeit des eingesetzten Regierungsrats-Ausschusses beendet ist und die Kantonale Führungsorganisation (KFO) zum Normalbetrieb zurückkehrt. 

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17. Juni 2020: Zürcher Corona-Fallzahlen steigen wieder leicht

Die bestätigten Corona-Fälle im Kanton Zürich steigen wieder leicht, allerdings auf tiefem Niveau. Am Mittwoch hat es elf Fälle mehr gegeben als am Vortag. Die Zahl stieg von 3670 auf 3781 und damit zum ersten Mal seit der 2. Maiwoche wieder zweistellig.

Neue Todesfälle oder Hospitalisierte gab es im Kanton Zürich aber keine, wie aus den Zahlen der Gesundheitsdirektion hervorgeht. Acht Patienten liegen derzeit wegen Covid-19 im Spital. Beatmet werden muss davon niemand. Bisher sind 130 Personen an den Folgen der Virusinfektion gestorben. Seit dem 22. Mai gab es keine neuen Todesfälle mehr.

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17. Juni 2020: Ausserrhoder Regierungsrat beendet «besondere Lage»

Am kommenden Freitag wird der kantonale Führungsstab (KFS) von Appenzell Ausserrhoden seinen Covid-19-Einsatz abschliessen. Damit endet auch die «besondere Lage». Seit Wochen gibt es im Kanton keine neuen Ansteckungsfälle mehr. Mit dem Beschluss des Regierungsrats ende der längste Dauereinsatz in der Geschichte des Ausserrhoder Führungsstabs, teilte die Kantonskanzlei am Mittwoch mit.

Auf Ende Juni werden zudem die kantonale Hotline sowie das zentrale Schutzmaterial-Management für Gemeinden und Schulen aufgehoben. Aufgrund der schrittweisen Lockerung der Massnahmen sei die Zahl der Anrufe stark gesunken.

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17. Juni 2020: Swiss sorgt für garantierte Rückflüge

Swiss bietet den Passagieren garantiere Rückflüge an. Das Angebot gelte beispielsweise für den Fall einer erneuten Grenzschliessung infolge Corona. Es bestehe auch die Möglichkeit auf die Kostendeckung, die im Zusammenhang mit einer Quarantäne-Verordnung entstehen könnten.

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17. Juni 2020: 37 neue Covid-19-Infizierte innert 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 37 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 31'183 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwochmittag mitteilte.

Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Am Dienstag waren 15 neue Fälle gemeldet worden, am Montag 14, am Sonntag waren es 23 und am Samstag 31 Fälle gewesen. Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner entfielen 363 Fälle.

Bisher starben in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gemäss BAG 1678 Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet worden waren.

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17. Juni 2020: Die Schweizer Wirtschaft hat den Tiefpunkt erreicht

Die Schweizer Wirtschaft hat nach Ansicht von Jan-Egbert Sturm, Leiter der Konjunkturforschungsstelle an der ETH Zürich (KOF), die Talsohle durchschritten. Das 2. Quartal 2020 werde sehr negativ ausfallen. Danach gehe es aufwärts.

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16. Juni 2020: Der Grenzzaun kommt ins Museum

Wegen der Coronakrise wurden Konstanz und Kreuzlingen wochenlang durch einen Zaun getrennt. Dieser wurde inzwischen abgebaut und in ein deutsches Museum gebracht. Dort soll er an die Krise und deren Folgen erinnern. 

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16. Juni 2020: Illnau-Effretikon sagt 1. August-Feier ab

Nach der Stadt Zürich hat auch Illnau-Effretikon die 1.August-Feier abgesagt. Bei schönem Wetter gebe es zu viele Teilnehmende und die Corona-Vorgaben könnten nicht mehr eingehalten werden, schreibt Illnau-Effretikon. Statt der traditionellen Bundesfeier mit Rede und Feuerwerk, gibt es ein Konzert und eine Wurst auf Kosten der Stadt. Das Konzert der Stadtmusik findet auf dem Märtplatz in Effretikon statt.

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16. Juni 2020: Kanton Thurgau beendet ausserordentliche Lage

Mitte März wurde im Kanton Thurgau die ausserordentliche Lage verhängt. Inzwischen hat sich die Situation aber beruhigt, wie der Thurgauer Regierungsrat am Dienstag an einer Medienkonferenz bekannt gab. Der Kanton hebt die ausserordentliche Lage deshalb per 19. Juni 2020 auf.  

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16. Juni 2020: Bundesamt für Gesundheit meldet 15 Neu-Infektionen

In der Schweiz sind am Dienstag 15 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Am Montag waren es noch 14. Ausserdem hat das Coronavirus in der Schweiz laut dem Bundesamt für Gesundheit BAG ein weiteres Todesopfer gefordert. Inzwischen sind in der Schweiz 1678 Menschen am Coronavirus gestorben.

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16. Juni 2020: FC Wil-Fans dürfen sich freuen

Die Schweizer Fussballsaison wird am 19. Juni fortgesetzt. Der FC Wil will es 80 Fans ermöglichen, die Spiele live zu sehen. Es sollen 80 Personen wie Gönner, Saisonkartenbesitzer, Sponsoren oder treue Fans sein, schreibt der Verein in einer Mitteilung.

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16. Juni 2020: Städte spüren die finanziellen Folgen

Die Coronakrise reisst sowohl bei der Stadt St.Gallen, als auch bei der Stadt Zürich ein riesiges Loch in die Kasse. Der St.Galler Stadtrat hat deshalb ein Sparpaket geschnürt. Die Stadt Zürich schätzt, dass sie die Krise über 300 Millionen Franken kosten wird. 

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16. Juni 2020: 300er-Grenze soll für Demos aufgehoben werden

Zehntausende Menschen haben am vergangenen Wochenende in Schweizer Städten gegen Rassismus demonstriert. Aktuell gilt aber wegen dem Coronavirus eine Obergrenze für Veranstaltungen. Diese liegt bei 300 Personen. Die Polizei liess die Demonstranten meistens gewähren. Nun fordert der oberste Polizeidirektor der Schweiz, dass diese Obergrenze für Demonstrationen aufgehoben werden soll.

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15. Juni 2020: Berner Unternehmen lanciert neuen Schnelltest

Der Test soll bereits nach 30 Minuten verlässliche Resultate liefern, heisst es vom Unternehmen «ender diagnostics». Dadurch erhöhe sich die Testkapazität und Flexibilität in Labors deutlich. Unterschiedliche Forscherteams arbeiten an der Entwicklung von Corona-Tests, darunter auch die Universität Zürich.

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15. Juni 2020: BAG meldet 14 neue Infektionen

Seit gestern sind 14 neue Fälle des Coronavirus in der Schweiz bestätigt worden. Das zeigen die neuesten Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Von vorgestern auf gestern waren es 23 neue Infektionen.

Damit verzeichnet die Schweiz inzwischen über 31'000 Coronavirus-Infektionen. Mehr als 1900 Menschen sind bisher am Virus gestorben.

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15. Juni 2020: Letztes Armee-Bataillon beendet Corona-Einsatz

Mit dem Infanteriebataillon 65 gibt am Dienstagabend in Walenstadt SG der letzte Verband in Bataillonsstärke die Fahne ab. Die Truppe hatte seit Ende Mai die Zollverwaltung an der Grenze zu Frankreich unterstützt.

Zeitweise standen tausende Soldaten im Einsatz, um die Kantone beim Grenzschutz oder bei der Spitaltriage zu unterstützen.

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15. Juni 2020: Versicherungen knausern bei Ticket-Rückerstattung

Wegen der Coronakrise mussten zahllose Veranstaltungen seit März abgesagt werden. Kunden kämpfen dabei offenbar häufig vergeblich um eine Rückerstattung ihrer Tickets, wie eine Studie des Vergleichsdienstes Comparis zeigt.

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15. Juni 2020: Schweizer Grenzen öffnen wieder

Seit dem 16. März konnten die Grenzen zur Schweiz nur unter Einschränkungen überschritten werden. Ab heute sind die Grenzen zu den EU- und Efta-Staaten nun wieder geöffnet.

Die Grenzöffnung zu Deutschland hatte dabei kurzfristig für Diskussionen gesorgt, weil die Behörden unterschiedliche Angaben zum Zeitpunkt machten.

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14. Juni 2020: BAG meldet 23 Neuinfektionen

Innerhalb der letzten 24 Stunden zählt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in der Schweiz 23 weitere Infektionen mit dem Coronavirus. Das sind weniger als am Vortag, wo die Zahl noch bei 31 lag. Am Freitag hingegen gab es nur 19 Neuinfektionen. Insgesamt gab es bisher 31'117 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Gemäss Zahlen der Kantone sind bisher mehr als 1'900 Menschen am Coronavirus gestorben.

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14. Juni 2020: FC St.Gallen will 50 Tickets an privilegierte Fans vergeben

In einer Woche geht der Spielbetrieb in der Schweizer Fussballmeisterschaft wieder los. Die Teams spielen aber vor leeren Rängen, aufgrund der Corona-Massnahmen sind im Stadion höchstens 300 Leute erlaubt, Team und Staff inklusive. Spieler, Trainer, Schiedsrichter, Sanitätspersonal usw. stellen pro Spiel gemäss FCSG-Präsident Matthias Hüppi fast 250 Personen. Verbleiben 50 Plätze - die er nun an Saisonkartenbesitzer vergeben will, wie er im Interview mit TVO ankündigt. Wie genau das Auswahlverfahren ablaufen soll, ist noch unklar - es gibt nämlich ganze 6'000 Saisonkartenbesitzer. Der FC Zürich und der FC Winterthur haben in den letzten Wochen hingegen betont, dass sie keine Plätze an einzelne privilegierte Fans vergeben wollen. FCZ-Präsident Ancillo Canepa sagte Ende Mai zu RADIO TOP: ««Das ist für mich ein No-Go. Entweder können alle rein, oder gar keiner.»

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14. Juni 2020: Kantone statt Bund sollen bei zweiter Welle Quarantäne-Massnahmen verhängen

Mit der Grenzöffnung Mitte Juni steigt in der Schweiz auch die Gefahr einer zweiten Coronavirus-Welle - besonders in den touristischen Hotspots, wie etwa dem Bünderland und dem Wallis. Wie die «NZZ am Sonntag» nun berichtet, arbeitet der Bund aktuell an einem Konzept, wer bei einer möglichen zweiten Welle federführend sein soll. Darin steht, dass ein zweiter schweizweiter Stillstand verhindert werden solle. Wenn nötig soll es stattdessen regionale Quarantäne-Massnahmen geben, welche von den Kantonen in Eigenregie verhängt werden könnten. Die Kantone könnten bei einem lokalen Infektionsherd etwa einzelne Hotels oder gar ganze Ortschaften abriegeln.

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13. Juni 2020: BAG vermeldet 31 Neuinfektionen

Innerhalb der letzten 24 Stunden sind in der Schweiz 31 weitere Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Am Freitag lag die Zahl der Neuinfektionen noch bei 19, am Donnerstag bei 33 und am Mittwoch bei 23. Insgesamt gab es bisher 31'094 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Samstagmittag mitteilte. Gemäss Zahlen der Kantone sind bisher mehr als 1'900 Menschen am Coronavirus gestorben.

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13. Juni 2020: Easyjet fühlt sich in der Schweiz ungerecht behandelt

Anders als die Swiss und die Edelweiss erhält die Schweizer Tochterfirma von Easyjet in der Coronakrise keine Unterstützung des Bundes (von den Kurzarbeitsgeldern abgesehen). Easyjet Europachef Thomas Haagensen fordert nun gegenüber dem «Tages-Anzeiger» eine Zusammenarbeit von Easyjet mit Schweiz Tourismus: Die beiden könnten im Ausland gemeinsam für Ferien in der Schweiz werben, um wieder mehr Touristen ins Land zu locken. Schweiz Tourismus arbeitet für ähnliche Kampagnen bisher ausschliesslich mit der Swiss zusammen – und erteilt der Idee von Easyjet denn auch eine Abfuhr. Easyjet fühlt sich dadurch ungerecht behandelt, Europachef Thomas Haagensen sagt im «Tages-Anzeiger»: «Wir sind die Airline, die am meisten Touristen in die Schweiz bringt.»

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13. Juni 2020: Betrug mit Corona-Notkrediten floriert vor allem in Zürich

Die Schweizer Behörden ermitteln in über 130 Fällen wegen Betrugsverdacht bei den Corona-Notkrediten. Das zeigt eine schweizweite Umfrage des «Blick». Spitzenreiter ist dabei der Kanton Zürich, wo mehr als 30 Ermittlungen laufen. Es ist bereits zu Verhaftungen und Hausdurchsuchungen gekommen. Im Kanton Thurgau sind es nur vier Verdachtsfälle, in St.Gallen sechs. Gar keine Verdachtsfälle gibt es bisher hingegen in den Kantonen Schaffhausen und beiden Appenzell. Betrügern drohen bis zu sieben Jahre Haft.

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13. Juni 2020: Schweizer Schutzmaskenproduktion steht still

In Flawil SG sollten seit Mitte Mai eigentlich täglich 100'000 FFP2- und FFP3-Schutzmasken produziert werden. Der Bund und der Kanton Zürich haben dafür eigens zwei Maschinen für 1,6 Millionen Franken in China beschafft. Allerdings hat die Flawa AG bisher keine einzige Maske ausgeliefert, wie der «Blick» berichtet: Die Produkte genügen bisher den Qualitätsstandards nicht. Bereits produziert werden in Flawil hingegen die einfacheren Hygienemasken, welche allerdings nicht den Träger selber, sondern dessen Umfeld vor einer Ansteckung schützen.

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13. Juni 2020: Berset warnt: «Sorglosigkeit könnte sich rächen»

Bundesrat Alain Berset ruft in einem Gastbeitrag in den Tamedia-Zeitungen zu Solidarität auf: Das Coronavirus sei weiterhin präsent, schreibt Berset. Sorglosigkeit könnte die gesamten Fortschritte der letzten Monate gefährden. Die Vorbereitungen für eine mögliche zweite Welle liefen, so Berset weiter. «Allen - fast allen - war und ist bewusst, dass Nachlässigkeit oder gar Rücksichtslosigkeit all das gefährdet, was wir in den letzten Monaten zusammen erreicht haben», schreibt Berset und appelliert an die Eigenverantwortung der Leute.

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12. Juni 2020: Die Angst vor dem Coronavirus schwindet

Die Schweizer Bevölkerung hat nicht mehr so viel Angst vor dem Coronavirus. Das ergab eine Umfrage im Auftrag der SRG. Eine Erkrankung ist nur noch für 31 Prozent der Befragten eine Sorge. Daneben sinkt auch die Zustimmung zu einer Maskenpflicht: Nur noch gut 30 Prozent würden eine solche Pflicht im ÖV oder beim Einkaufen begrüssen. Bei der letzten Umfrage im Mai waren es noch über 40 Prozent. Frappant sind allerdings die regionalen Unterschiede: Im Tessin und in der Romandie geniesst eine Maskenpflicht weiterhin breite Zustimmung. Daneben sinkt auch die Bereitschaft zur Installation der Contact-Tracing-App. Gerade noch 54 Prozent geben an, diese installieren zu wollen - vor einem Monat waren es noch 60 Prozent. Damit die App wirksam ist, müssten sie laut Experten zwei Drittel der Bevölkerung verwenden. 

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12. Juni 2020: Schweizer Bevölkerung meidet wegen Corona noch immer Zug und Bus

Gymnasien und Berufsschulen führen seit Montag wieder Präsenzunterricht. Aber die Züge und die Postautos sind nur zur Hälfte voll - die Frequenzen sind nicht annähernd so hoch wie vor der Corona-Pandemie.

Nach und nach habe das Passagieraufkommen wieder zugenommen, um ungefähr 55 Prozent in den Regionalzügen und 45 Prozent auf den grossen Schnellverbindungen zu erreichen, sagte am Freitag SBB-Sprecher Frédéric Revaz. Zur Spitzenzeit der Pandemie war das Passagieraufkommen um etwa 90 Prozent gesunken.

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12. Juni 2020: 19 Neuinfektionen innerhalb eines Tages

Seit gestern sind in der Schweiz 19 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Am Vortag waren es noch 33 Neuansteckungen. Damit liegt die gesamte Fallzahl bei 31'063 bestätigten Coronavirus-Ansteckungen. Die Todeszahl gibt das Bundesamt für Gesundheit mit 1677 an. Seit gestern sind 2 Todesfälle dazugekommen. Die Kantone geben die Todeszahlen mit über 1900 an. 

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12. Juni 2020: Besuche ab 19. Juni in St.Galler Spitälern wieder erlaubt

Die Coronavirus-Fallzahlen in der Schweiz und im Kanton St.Gallen sind sehr niedrig. Zeitgleich mit der vom Bundesrat beschlossenen Aufhebung der ausserordentlichen Lage wird das kantonale Besuchsverbot für St.Galler Spitäler und Kliniken am 19. Juni aufgehoben.

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11. Juni 2020: Massnahmen des Bundes haben in der Schweiz 52'000 Menschenleben gerettet

Gemäss einer neuen Studie von britischen Forschern haben die Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus europaweit mehrere Millionen Todesfälle verhindert. Untersucht wurde dabei auch die Schweiz, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet: Demnach sind allein hierzulande 52'000 Menschenleben gerettet worden, indem Bund und Kantone zu Social Distancing aufgefordert oder die Schulen und Geschäfte geschlossen haben. Welche der Massnahmen dabei am effektivsten war, haben die Forscher allerdings nicht erhoben.

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11. Juni 2020: Berner Kindergartenkind positiv auf Corona getestet

In einem Kindergarten in Lyssach BE ist ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Im Kindergarten wird der Unterricht dennoch normal weitergeführt und eine Quarantäne ist nicht angeordnet worden. Laut den kantonalen Behörden sind alle Bezugspersonen des Kindes identifiziert worden. Es handle sich um wenige Personen. Das Kantonsarztamt entschied daher, den Unterricht weiterzuführen. In Biel hingegen ist eine Kita geschlossen worden, weil sich eine Person aus dem Betreuungsteam mit dem Coronavirus infiziert hat.

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11. Juni 2020: Fallzahlen in der Schweiz steigen leicht

Innerhalb der letzten 24 Stunden sind in der Schweiz 33 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet worden. Das gibt das Bundesamt für Gesundheit bekannt. Damit steigt die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag erneut leicht an: Gestern hatte das BAG noch 23 neue Infektionen gemeldet. Insgesamt gibt es in der Schweiz nun 31'044 bestätigte Fälle. Laut dem Bund sind 1'675 am Coronavirus gestorben. Die Zahlen des Bundes liegen jedoch tiefer als jene der Kantone, weil es zu einer zeitlichen Verzögerung kommt. Die Kantone geben die Todesfallzahlen mit über 1'900 an.

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11. Juni 2020: Auch Ständerat fordert Lohnkürzungen um 20 Prozent bei Sportclubs

National- und Ständerat sind sich beim Corona-Hilfspaket für den Profisport einig geworden: Der Ständerat schwenkte auf die Linie des Nationalrats um und verlangt nun ebenfalls, dass Sportclubs die Löhne ihrer Spieler um 20 Prozent kürzen müssen, wenn sie ihr Corona-Darlehen nicht innert drei Jahren zurückzahlen. Es geht um insgesamt 175 Millionen Franken, die der Bund den Profi-Fussball- und Eishockey-Ligen zur Verfügung stellt, um ihren Fortbestand zu sichern.

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11. Juni 2020: Appenzell Ausserrhoden halbiert Tourismusabgabe für 2019

Die Coronakrise hat die Tourismusbranche besonders hart getroffen. Der Ausserrhoder Regierungsrat will nun die Tourismusabgabe für das Jahr 2019 für gewisse Betriebe rückwirkend um die Hälfte zu reduzieren.

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11. Juni 2020: Parabelflug mit Covid-19-Experiment startet ab Dübendorf

Auf dem Flugplatz Dübendorf startet am Donnerstag ein Parabelflug unter der Leitung des Space Hubs der Universität Zürich. Mit an Bord ist ein Experiment, das helfen könnte, Überreaktionen des Immunsystems abzuschwächen, die an schweren Covid-19-Verläufen beteiligt sind.

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11. Juni 2020: Fluggesellschaften streichen bei zu wenig Passagieren Flüge

Die Airlines fahren ihren Flugbetrieb langsam wieder hoch. Dennoch müssen Kunden weiterhin mit Flugstornierungen rechnen. Ob ein Flug durchgeführt wird, hängt von der Auslastung, von Umsteigepassagieren und der No-Show-Rate ab. Auch Änderungen der Einreisebestimmungen im Zielland können den Flugplan kurzfristig durcheinander bringen.

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10. Juni 2020: Erster Todesfall im Kanton Schaffhausen seit sechs Wochen

Im Kanton Schaffhausen hat das Coronavirus ein weiteres Opfer gefordert. Dies berichten die «Schaffhauser Nachrichten» am Mittwoch. Es ist der erste Todesfall im Kanton seit sechs Wochen. 

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10. Juni 2020: Klassenlager im Kanton Zürich wieder möglich

Die Bildungsdirektion des Kantons Zürich hat die Coronamassnahmen angepasst. Neu sind Klassenlager, Schulfester und Projektwochen wieder möglich. Ausserdem dürfen Erwachsene das Schulareal wieder betreten.

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10. Juni 2020: 23 neue Covid-19-Infizierte innert 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 23 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Sterblichkeit stieg um einen Fall auf 20 pro 100'000 Einwohner.

Insgesamt gab es 31'011 laborbestätigte Ansteckungsfälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwochmittag mitteilte. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Am Dienstag wurden 16 Fälle gemeldet, am Montag waren es sieben gewesen.

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10. Juni 2020: Avenir Social fordert langfristige Sicherung von Corona-Massnahmen

Avenir Social, der Berufsverband der Sozialen Arbeit Schweiz, fordert nach der Beendigung der ausserordentlichen Lage im Zuge der Corona-Krise konkrete politische Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen. Zwar seien kurzfristige Massnahmen zu deren Lösung ergriffen worden, langfristig seien diese aber nicht abgesichert.

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10. Juni 2020: Hoffnung der SBB auf volle Züge

Die SBB fordern vom Bund, dass dieser die Empfehlung fürs Homeoffice revidiert. Damit wollen die SBB ihre Züge nach der Coronakrise wieder füllen. Derzeit sind diese nur zur Hälfte ausgelastet.

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9. Juni 2020: Kanton Schaffhausen hebt Notstandsfall auf

Der Schaffhauser Regierungsrat hebt per 19. Juni 2020 den Notstandsfall für den Kanton Schaffhausen auf. Dies teilt er am Dienstag mit. Auf das gleiche Datum hin wird die Ereignisbewältigung durch den Teilstab Pandemie der Kantonalen Führungsorganisation (KFO) abgeschlossen. Die Führung und Lageverfolgung in Sachen Coronavirus werde ab dem 20. Juni 2020 wieder vollumfänglich dem Gesundheitsamt übertragen.

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9. Juni 2020: Weltklasse Zürich lanciert neues Leichtathletik-Format

Das Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich organisiert am 9. Juli Fernduelle auf Weltniveau. An diesem Donnerstagabend treten 30 Stars in 8 Disziplinen und 7 Stadien zeitgleich gegeneinander an.

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9. Juni 2020: Zivilschützer räumen Bettenhochhaus in Frauenfeld

Im Bettenhochhaus in Frauenfeld konnten zu Beginn der Coronakrise kurzfristig 200 zusätzliche Spitalbetten bereitgestellt werden. Nun geht es an den Rückbau. Wir haben die Aufräumarbeiten begleitet.

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9. Juni 2020: 16 neue Coronainfizierte innert 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 16 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es 30'988 laborbestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstagmittag mitteilte.

Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Am Montag wurden sieben Fälle gemeldet, am Sonntag waren es neun gewesen, am Samstag 20.

Bisher starben in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein 1663 Personen, die im Labor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren.

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9. Juni 2020: OLMA muss Kosten trotz Versicherung selber tragen

Die OLMA Messen finden im Herbst wegen des Coronavirus nicht statt. Nun trifft die Organisatoren ein weiterer Schlag: Trotz Epidemieversicherung bleiben sie auf den Kosten sitzen.

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9. Juni 2020: Zürcher Knabenschiessen definitiv abgesagt

Nach dem Sechseläuten, der Streetparade und der Weltklasse Zürich trifft es nun auch das Knabenschiessen: Das beliebte Herbstfest fällt wegen des Coronavirus ins Wasser.

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9. Juni 2020: Präsident von Gastrosuisse will Mindestabstand kippen

Die Schulen dürfen seit Montag den Präsenzunterricht aufnehmen. Der Mindestabstand ist folglich nicht mehr obligatorisch. Dasselbe fordert nun die Gastrobranche.

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9. Juni 2020: Maskenpflicht in Flugzeugen laut Bund denkbar

In den Flugzeugen braucht es laut Flugmedizinern eine Maskenpflicht. Nur damit lasse sich eine erneute Ausbreitung des Coronavirus verhindern. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt relativiert die Befürchtung, schliesst eine Maskentragpflicht jedoch nicht aus.

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8. Juni 2020: Keine Neuinfektionen im Kanton Zürich seit Samstag

Im Kanton Zürich gibt es seit Samstag keine neuen Corona-Infektionen mehr. Das vermeldet die Zürcher Gesundheitsdirektion auf Twitter. Sie bezeichnet die Entwicklung als «sehr erfreulich». Todesopfer hat das Coronavirus im Kanton Zürich gar seit über zwei Wochen keine mehr gefordert.

 

#Coronavirus im @KantonZuerich am 8. Juni 2020
Sehr erfreuliche Entwicklung im Kanton Zürich: Seit Samstag keine neuen Ansteckungen und seit dem 22. Mai kein neuer Todesfall. Niemand muss künstlich beatmet werden.
Weitere Informationen: https://t.co/sughYXvhK3#CoronaInfoCH pic.twitter.com/zyqqFLQNcG

— Gesund Kanton Zürich (@gd_zuerich) June 8, 2020

 

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8. Juni 2020: Auch Nationalrat stimmt für baldigen Einsatz der Corona-Warn-App

Der reguläre Einsatz der Schweizer Corona-Warn-App rückt näher. Nach dem Ständerat hat am Montag auch der Nationalrat der gesetzlichen Grundlage zugestimmt. Nach den Schlussabstimmungen von Ende kommender Woche soll das technische Hilfsmittel zum Einsatz kommen.

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8. Juni 2020: SVP fordert Gebührenerlass für Street Parade – diese winkt ab

Die Street Parade gerät wegen der Coronakrise in finanzielle Nöte. Die Zürcher SVP fordert nun, dass die Organisatoren nächstes Jahr keine Gebühren bezahlen müssen. Das OK ist darüber allerdings alles andere als erfreut.

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8. Juni 2020: Detailhändler fordern Verringerung der Abstandsregel

Die Swiss Retail Federation fordert das Bundesamt für Gesundheit auf, die strikten Abstandsregeln zu lockern. Die noch geltenden Schutzkonzepte im Detailhandel wie zur Zeit der Peak-Phase der Corona-Krankheitsfälle bremsten die bereits verhaltenen Kundenfrequenzen zusätzlich.

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8. Juni 2020: «Politiker müssen als gutes Vorbild vorangehen»

Jeder vierte Parlamentarier will das neue Coronavirus App des Bundes nicht nutzen. Das sei ein schlechtes Zeichen für die Bevölkerung, sagt Psychologin Bettina Schindler. Das führe zu Unsicherheiten in der Bevölkerung.

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8. Juni 2020: Maximale Besucherzahl im Zoo Zürich am Wochenende nicht erreicht

Der Zoo Zürich ist zufrieden mit der Wiedereröffnung. Das Schutzkonzept funktionierte gut. Die Maximalbelegung wurde am ersten Wochenende nie auch nur annähernd erreicht.

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8. Juni 2020: Zahl der Corona-Neuinfektionen in der Schweiz steigt um sieben

In der Schweiz bleibt die Zahl der Neuinfektionen am Coronavirus weiterhin tief. Von Sonntag auf Montag hat das Bundesamt für Gesundheit 7 Neuinfektionen verzeichnet. Damit gibt es in der Schweiz mittlerweile 30'972 Infizierte. 

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8. Juni 2020: Hotelübernachtungen brechen im April um 92 Prozent ein

Der Monat April geht als rabenschwarzer Monat in die Geschichte der Schweizer Hotelerie ein. Infolge der Coronakrise bewegten sich die registrierten Hotelübernachtungen nahe dem Nullpunkt.

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8. Juni 2020: Gymnasien und Berufsschulen lockern die Abstandsregeln

In den Gymnasien und Berufsschulen gelten die Abstandsregeln nur noch, wenn sie eingehalten werden können. Weil der Abstand von zwei Metern nicht in allen Klassenzimmern möglich ist, hat der Bund die Massnahmen im Schutzkonzept gelockert. So soll der Präsenzunterricht an Gymnasien und Berufsschulen in allen Fällen wieder möglich sein.

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8. Juni 2020: Mehrheit der Parlamentarier will Contact-Tracing-App nutzen

Zwei Drittel der Parlamentarier sind von der Contact Tracing App überzeugt. Sie haben in einer Umfrage angegeben, diese herunterzuladen. Im Parteien-Vergleich sind vor allem die Grünliberalen positiv gestimmt, weniger Fan der App sind Parlamentarier der SVP.

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8. Juni 2020: Coronavirus bringt 100'000 Stellen in der Schweiz in Gefahr

Wegen dem Coronavirus rollt eine Welle des Stellenabbaus auf die Schweiz zu. Ökonomen rechnen damit, dass bis zu 100'000 Personen ihren Arbeitsplatz verlieren. Besonders die Tourismusbranche ist betroffen.

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7. Juni 2020: Schweiz ist sicherstes Land der Welt beim Coronavirus

Die Schweiz belegt in einer Studie der Hongkonger Deep Knowledge Group den ersten Platz in Sachen Corona-Sicherheit. Die Autoren untersuchten 130 Faktoren in 200 Ländern. 

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7. Juni 2020: Coronakrise drückt Hotelpreise

Hotelzimmer sind in diesem Mai durchschnittlich vier Prozent günstiger als 2019. Die Coronakrise wird noch weiter auf die Preise drücken. Bis zu 50 Prozent der Hotels wollen Zimmer günstiger anbieten

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07. Juni 2020: BAG-Zahlen bleiben weiterhin tief

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages neun neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es 30'965 laborbestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Sonntagmittag mitteilte. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Am Samstag waren es 20 neue Fälle gewesen, am Freitag 23.

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07. Juni 2020: Club-Öffnung lockt viele Nachtschwärmer an

In der Nacht auf Sonntag durften Clubs in der Schweiz erstmals seit langem wieder öffnen. Das lockte trotz Einschränkungen wie der Schliessung um Mitternacht viele Leute an. An der Zürcher Langstrasse beispielsweise seien sehr viele Leute unterwegs gewesen, bestätigt Alexander Bücheli von der Bar & Club-Kommission Zürich auf Anfrage von RADIO TOP.

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07. Juni 2020: Stellenabbau wird immer wahrscheinlicher

Zahlreiche Firmen denken wegen der Corona-Pandemie über einen Stellenabbau nach beziehungsweise planen im Hintergrund bereits einen Sozialplan für Personalreduktionen. So kündigte der Kuoni-Chef Dieter Zümpel in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» umfangreiche Veränderungen an. «Leider musste ich meinen Mitarbeitenden letzte Woche sagen, dass eine Restrukturierung unvermeidbar ist.» 

Zudem verhandelt der Bodenabfertiger Swissport seit Mittwoch offenbar über einen neuen Sozialplan für den Standort Zürich. Beim Caterer Gategroup sei ausserdem die Erarbeitung eines Sozialplans ein Thema. Und auch der Technikdienstleister SR Technics fasse mittelfristig einen Abbau von bis zu einem Drittel der 1300 in Zürich verbliebenen Stellen ins Auge.

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07. Juni 2020: Deutlich mehr Hackerangriffe während Corona-Lockdown

Während der Corona-Pandemie ist es in der Schweiz zu zahlreichen Hackerangriffen gekommen. Alleine im April wurden über 300 Fälle pro Woche gemeldet. Dies sind drei Mal so viel wie sonst üblich, berichtet die «NZZ am Sonntag». Da die Schweiz keine Meldepflicht für Cyberkriminalität kennt, dürfte die Dunkelziffer noch weit höher sein.

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07. Juni 2020: Bund hat zu viel Schutzmasken

Die Schweiz ertrinkt offenbar förmlich in Schutzmasken. Nach der Beschaffungsaktion sitze die Schweiz auf Millionen von Hygienemasken und wisse nicht mehr, wohin damit, berichtet die «NZZ am Sonntag». Grund dafür ist, dass kaum jemand das Schutzmaterial benutzt. Zwischen Ende März und Anfang Juni haben die Behörden und das Militär rund 250 Millionen Stück bestellt.

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06. Juni 2020: Art Basel im September 2020 wegen der Coronakrise abgesagt

Die vom Juni auf September verschobene Kunstmesse Art Basel 2020 wird nicht stattfinden. Als Grund für die Absage gibt die Messebetreiberin MCH Group die wegen der Corona-Pandemie unsicheren globalen Rahmenbedingungen an.

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6. Juni 2020: 20 Neuinfizierte in den letzten 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 20 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Vortag waren es 23 neue Fälle gewesen, am Donnerstag 20 und am Mittwoch 19. Insgesamt gab es 30'956 laborbestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Samstagmittag mitteilte.

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5. Juni 2020: OLMA 2020 abgesagt

Die OLMA 2020 fällt dem Coronavirus zum Opfer. Die Organisatoren haben entschieden, aufgrund der Risiken die beliebte Publikumsmesse abzusagen. 

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5. Juni 2020: «Bäumli» ab 6. Juni wieder offen

Die Stadt Winterthur hat entschieden, die Sperrung beim «Bäumli» wieder aufzuheben. Anfang April wurde die beliebte Aussichtsplattform in Winterthur wegen dem Coronavirus gesperrt. Nun soll sie wieder für die Bevölkerung zugänglich sein.

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5. Juni 2020: Suva registriert wegen Corona einen Drittel weniger Unfälle

Die wegen der Coronapandemie verhängten Einschränkungen haben zu einem Rückgang der Unfälle geführt. Bei der Suva sank die Zahl der Unfälle zwischen dem 16. März und dem 10. Mai im Vergleich zum Vorjahr um 34 Prozent.

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5. Juni 2020: Schweiz öffnet Grenzen zu EU-Staaten bereits am 15. Juni

Nicht nur nach Deutschland, Österreich und Frankreich, sondern in alle EU- und Efta-Staaten ist die Reise ab Mitte Juni möglich. Der Bund hat die grosse Wiedereröffnung der Grenzen für den 15. Juni angekündigt.

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5. Juni 2020: 23 neue Ansteckungen innerhalb eines Tages

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 23 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Vortag waren es 20 gewesen, am Mittwoch 19 und am Dienstag deren drei.

Insgesamt gab es 30'936 laborbestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitagmittag mitteilte. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen betrug nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Freitagmittag unverändert 1921.

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5. Juni 2020: Besuchsvorschriften in Innerrhoden Altersheimen werden gelockert

Der Kanton Appenzell Innerrhoden lockert in Alters- und Pflegeheimen die Besuchsvorschriften. Wie das Gesundheitsdepartement mitteilt, dürfen sich Besucherinnen und Besucher wieder frei in den Heimen bewegen. Die neue Regelung gilt ab morgen.

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5. Juni 2020: Demos von nationalem Interesse sollen nicht bewilligt werden

Die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) empfiehlt den Kantonen, Demonstrationen nicht zu bewilligen, wenn das öffentliche Interesse am Thema gross ist. Nur so könne die Beschränkung auf 300 Teilnehmende eingehalten werden.

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5. Juni 2020: Kanton Zürich unterstützt Spitäler mit 305 Millionen Franken

Der Zürcher Regierungsrat will den Spitälern mit einem Massnahmepaket unter die Arme greifen. Er stellt ihnen insgesamt 305 Millionen Franken zur Verfügung. Damit sollen di finanziellen Löcher, welche während der Coronakrise entstanden sind gestopft werden.

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5. Juni 2020: Schweizer Bevölkerung soll ab Mitte Juni wieder nach ganz Europa reisen dürfen 

Bundesrätin Karin Keller-Sutter will die Grenzen zu allen europäischen Ländern bereits ab dem 15. Juni öffnen. Dies schreiben die «CH-Media» Zeitungen. Bisher hiess es, dass nur der Grenzgang zu Deutschland, Österreich und Frankreich möglich wird. Es liefen nun aber Gespräche mit allen EU-Ländern. 

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4. Juni 2020: Weitere Schritte in Richtung Normalität bei der Stadt Winterthur

Die Winterthurer Stadtverwaltung macht in der Corona-Pandemie weitere Schritte in Richtung Normalität: Die Schalter im Superblock und in den weiteren Verwaltungsgebäuden sind ab Montag wieder geöffnet. Die Einwohner müssen sich nicht mehr im Voraus anmelden. Die Schalter der Sozialen Dienste öffnen dann eine Woche später, am 15. Juni, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte.

Das Publikums-Dosiersystem an den Eingängen wird beibehalten. Ab kommenden Samstag ist zudem der Wildpark Bruderhaus wieder für das Publikum zugänglich. Am gleichen Tag öffnen auch die Lesesäle der städtischen Bibliotheken sowie die städtischen Freizeitanlagen und Veranstaltungslokale.

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4. Juni 2020: Swiss fährt Flugplan bis im Herbst weiter hoch

Die Swiss wird in den nächsten Wochen und Monaten ihr Streckennetz sukzessive weiter ausbauen. Im Herbst sollen mit etwa einem Drittel der Kapazitäten rund 85 Prozent aller Destinationen, welche vor der Corona-Krise bedient wurden, wieder angeflogen werden. Dies werde im Einklang mit den Lockerungen der Einreisebestimmungen der jeweiligen Länder durchgeführt, hiess es in einer Mitteilung am Donnerstag.

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4. Juni 2020: Das Badeverbot in der Limmat bleibt

Die GLP will das Badeverbot in der Limmat zwischen Stadthausquai und Oberem Letten lockern, um in der Corona-Pandemie mehr Platz für Schwimmerinnen und Schwimmer zu schaffen. Der Regierungsrat winkt jedoch ab. Dieses Anliegen habe der Kantonsrat schon einmal abgelehnt.

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4. Juni 2020: «Schweizer werden kaum Ferien mit dem Flugzeug machen»

Drei von vier Reisen haben die Schweizer wegen der Coronavirus-Pandemie storniert. Trotzdem planen viele in diesem Jahr noch Ferien. Auf das Flugzeug dürften laut einer neuen ZHAW-Studie jedoch viele verzichten.

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4. Juni 2020: Mieterlass von 60 Prozent für Geschätsbetreiber

Der Nationalrat macht einen Schritt hin zu Lösung im Streit über die Mietzinserlasse in der Coronakrise. Er hat einen Kompromissvorschlag mit einer Mietreduktion von 60 Prozent angenommen.

Auch der Winterthurer Stadtrat will das Gewerbe in den städtischen Liegenschaften in der Coronakrise unterstützen. Von den Betriebsschlissungen betroffenen Gewerben wird die Miete für die Dauer der Einschränkung vollständig oder grösstenteils erlassen.

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4. Juni 2020: 20 neue Covid-19-Ansteckungen in 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 20 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Vortag waren es 19, am Dienstag deren drei, am Montag neun. Insgesamt gab es 30'913 laborbestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstagmittag mitteilte.

Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen betrug nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Donnerstagmittag unverändert 1921.

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4. Juni 2020: Das Parlament kehrt nach der Coronakrise ins Bundeshaus zurück

Ständeratspräsident Hans Stöckli hat an der Sitzung vom Donnerstagmorgen bekannt gegeben, dass die Herbstsession des Parlaments wieder im Bundeshaus stattfinden wird. Damit kehrt das Parlament nach der Coronakrise in die eigenen vier Wände zurück. Wegen des Coronavirus findet die Sommersession in der Bernexpo statt. 

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4. Juni 2020: In der Coronakrise häufen sich die postnatalen Depressionen

Viele junge Eltern können in den ersten Tagen und Wochen auf die Hilfe ihrer Verwandten und Freunde zählen. Wegen des Coronavirus war diese Hilfe jedoch nicht möglich. Dies führte zu höherem Druck auf die Eltern und zu einer Häufung von postnatalen Depressionen. 

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3. Juni 2020: Abstandsbussen still und heimlich abgeschafft

Der Bundesrat hat die Bussen für das Nichteinhalten der Abstandsregel von zwei Metern abgeschafft. Er hat dies allerdings nicht kommuniziert, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Für die Teilnahme bei Menschenansammlungen von mehr als 30 Personen drohen nach wie vor Bussen.

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3. Juni 2020: Verdoppelung der Hilfskredite

Der Nationalrat hat am Mittwoch weitere 15 Milliarden Franken für die Bewältigung der Coronakrise bewilligt. Der grosse Teil des Geldes geht an die Arbeitslosenversicherung, welche die Kurzarbeitsentschädigung finanziert. Mit den neuen Krediten summieren sich diese auf 31 Milliarden Franken.

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3. Juni 2020: Winterthurer Sommertheater sagt ganze Saison ab

Unter Einhaltung des Schutzkonzeptes sind keine Proben und Vorführungen möglich. Aus diesem Grund haben sich die Veranstalter entschieden, dieses Jahr die Saison abzusagen.

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3. Juni 2020: Ständerat stimmt gesetzlicher Grundlage für Swiss-Covid-App zu

Der Ständerat gibt grundsätzlich grünes Licht für die vom Bund und den beiden ETH entwickelte Swiss-Covid-App. Er hat den entsprechenden Gesetzesentwurf nur geringfügig angepasst.

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3. Juni 2020: «Züri Oberland Mäss» muss abgesagt werden

Die «Züri Oberland Mäss» (ZOM) muss aufgrund der Coronakrise abgesagt werden. Das teilen die Veranstalter mit. Künftig wird die Messe im Frühling stattfinden.

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3. Juni 2020: Wieder mehr Ansteckungen

19 Personen sind in den letzten 24 Stunden positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit ist die Zahl der Neuansteckungen leicht gestiegen, schreibt das Bundesamt für Gesundheit auf seiner Website. Zuvor gab es nur 3 neue Coronafälle. In der Schweiz wurden bisher bisher fast 31'000 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. 

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3. Juni 2020: Kein Demonstrations-Boom in der Stadt Zürich

Mit den Lockerungen der Coronavirus-Massnahmen des Bundes sind Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen wieder zugelassen. Trotzdem werden verschiedene Organisationen nicht sofort auf die Strasse gehen.

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3. Juni 2020: Forscher glauben an die Wirksamkeit der Schutzmasken

Forscher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) glauben an die Wirksamkeit von Schutzmasken. Dafür gibt es immer mehr Beweise. Eine neue Studie verdeutlicht, dass das Ansteckungsrisiko dank einer Maske minimiert wird.

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3. Juni 2020: Coronakrise reisst riesiges Loch in Kasse der Swiss

Die Coronakrise hat den Flugbetrieb der Swiss in den letzten Wochen auf ein Minimum herunter gefahren. Nun werden die finanziellen Folgen der Krise für die Swiss sichtbar: Ihr Umsatz brach im ersten Quartal dieses Jahres um 20 Prozent ein.

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3. Juni 2020: Spitalpersonal kämpft wegen Corona mit psychischen Problemen

Wegen dem Coronavirus leidet das Schweizer Spitalpersonal an psychischer Belastung. Laut einer Studie zeigen rund 15 Prozent der Spitalangestellten Anzeichen für Depressionen. Weitere 8 Prozent reagieren mit anderen Symptomen auf die Ereignisse in den letzten Wochen.

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3. Juni 2020: Kreuzlingen und Konstanz setzen sich für offene Grenzen ein

Der Konstanzer Bürgermeister und der Kreuzlinger Stadtpräsident machen sich für die Wiedereröffnung der Grenze zwischen den beiden Städten stark. Kreuzlingen und Konstanz seien praktisch eine Stadt. Deshalb war der doppelte Grenzzaun in den Augen der Beiden zwar eine drastische, aber wichtige Massnahme.

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2. Juni 2020: Kanton Zürich lockert Besuchsregeln weiter

Der Kanton Zürich lockert seine Besuchsregeln für Alters-und Pflegeheime weiter. In einer Mitteilung der Zürcher Gesundheitsdirektion erlaube die Lage der Corona-Pandemie weitere Lockerungen. Die Heime müssen jedoch Schutzkonzepte erarbeiten.

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02. Juni 2020: Grenzen zu Italien bleiben weiterhin geschlossen

Die Schweiz hält die geltenden Einreisebeschränkungen an der Grenze zu Italien bis auf Weiteres aufrecht. Der Bundesrat will die Öffnung der Grenze mit den anderen Nachbarländern Italiens koordinieren.

Italien hatte beschlossen, die Einreisebeschränkungen an den Schengen-Binnengrenzen am 3. Juni aufzuheben. Die Schweiz halte eine gegenseitige Aufhebung der Beschränkungen für verfrüht, teilte das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Dienstag mit.

Mit Frankreich, Deutschland und Österreich ist die Schweiz übereingekommen, die Reisebeschränkungen untereinander am 15. Juni aufzuheben, sofern es die Entwicklung der Pandemie zulässt. Dies wäre auch das Wunschdatum für Italien.

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02. Juni 2020: Schweizer ÖV macht letzten Schritt zurück zu Normalbetrieb

Die rückwirkende Hinterlegung von Generalabonnementen (GA) ist ab sofort nicht mehr möglich. Dies teilt Alliance Swisspass mit. Die Hinterlegung haben die ÖV-Betreiber während der Coronakrise aus Kulanz eingeführt. Ausserdem bieten die ÖV-Betreiber wieder Sparbillete an.

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02. Juni 2020: Vielversprechender Impfstoff aus Genf

Ein in Genf entwickelter Impfstoff gegen das Coronavirus wird in den kommenden Wochen an Mäusen getestet. Bei positiven Resultaten könnten rasch klinische Tests folgen, wie das Universitätsspital Genf (HUG) mitteilte.

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02. Juni 2020: Drei Neu-Infektionen in den letzten 24 Stunden

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die neusten Corona-Zahlen veröffentlicht. In den letzten 24 Stunden wurden drei Neu-Infektionen gemeldet. Am Montag waren es noch neun gemeldete Neu-Ansteckungen. Bisher haben sich schweizweit insgesamt 30'874 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

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02. Juni 2020: Individualverkehr nimmt zu

Weil viele Schweizerinnen und Schweizer Angst haben, sich im öffentlichen Verkehr mit dem Coronavirus anzustecken, setzen sie vermehrt auf den Individualverkehr. Das zeigt eine Studie des Beratungsunternehmens Deloitte Schweiz. Viele Menschen wollen sich vermehrt mit Velos, E-Bikes oder auch Autos bewegen.

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02. Juni 2020: Coronakrise reisst Loch in Kassen der Zürcher Spitäler

Die Zürcher Spitäler rechnen wegen der Coronakrise mit fehlenden Einnahmen in der Höhe von 150 bis 460 Millionen Franken. Der Verband Zürcher Krankenhäuser (VZK) verlangt nun eine Kompensation, um die Gesundheitsversorgung und Arbeitsplätze zu sichern.

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02. Juni 2020: Contact-Tracing im Kanton St.Gallen lohnt sich

16 Personen mit positivem Coronavirus-Test hat das Contact-Tracing seit Anfang Mai im Kanton St.Gallen begleitet. 32 Kontaktpersonen wurden ausfindig gemacht und für jeweils zehn Tage in Quarantäne geschickt.

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02. Juni 2020: WEGA ist erstmals abgesagt

Die Thurgauer Messe WEGA ist erstmals in der 69-jährigen Geschichte abgesagt. Trotz der Lockerung der Coronamassnahmen werden die Schutzmassnahmen wohl auch im Herbst die Durchführung einer so grossen Veranstaltung verunmögliche, heisst es in einer Mitteilung.

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02. Juni 2020: Schulden sollen gleichmässig aufgeteilt werden

Die finanziellen Folgen der Coronakrise müssen auf die Generationen aufgeteilt werden. Dieser Ansicht sind Ökonomen der Universität St.Gallen. Im Blick vergleichen sie die Krise mit einem Krieg: Die Schulden müssen so aufgeteilt werden, dass jede Generation gleichmässig betroffen ist. Bisher hat die Schweiz knapp 60 Milliarden Franken an Notkrediten gesprochen.

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1. Juni 2020: Neun neue Ansteckungen mit dem Coronavirus

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages neun neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit liegt die Zahl seit langem im einstelligen Bereich. Am Sonntag und Samstag waren je 17 neue Fälle gemeldet worden, am Freitag 32.

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31. Mai 2020: Zürcher halten an Pfingsten sich gut an Corona-Vorgaben

Die Bevölkerung des Kantons Zürich hat am Pfingstsamstag und -sonntag bis auf sehr wenige Ausnahmen die Sicherheitsvorgaben zur Corona-Pandemie gut eingehalten. Die Lockerung der maximalen Gruppengrössen löste keine Massenaufläufe aus.

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31. Mai 2020: 17 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 17 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Samstag waren ebenfalls 17 neue Fälle gemeldet worden, am Freitag 32. Insgesamt gab es 30'862 laborbestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Sonntag mitteilte. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Gestorben ist in den letzten 24 Stunden niemand am Coronavirus. 

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31. Mai 2020: Langzeitarbeitslosigkeit könnte sich verdoppeln

In der Schweiz könnte es wegen der Coronakrise zu einer Verdoppelung der Langzeitarbeitslosigkeit kommen. Davon geht Arbeitsmarktexperte Michael Siegentahler im «SonntagsBlick» aus. Auch die Unterbeschäftigung dürfte zunehmen. 

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31. Mai 2020: Schweizer Alkoholkonsum in Coronakrise eingebrochen

Während der Coronakrise ist der Alkoholkonsum in der Schweiz eingebrochen. So ging der Weinabsatz um über einen Drittel zurück. Das geht aus einer Umfrage der Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Getränkebranche hervor. Der Umsatz bei Spirituosen ging um 25 Prozent zurück, beim Bier um knapp sechs.  

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31. Mai 2020: Schweiz bei Impfstoffentwicklung abgehängt

Die Schweiz droht im Rennen um einen Impfstoff gegen das Coronavirus abgehängt zu werden. Waren auf dem Höhepunkt der Pandemie mehrere Schweizer Forscher noch in der Pole-Position, so blieben viele in der Schweiz entwickelte Impfstoffe in der präklinischen Phase stecken.

Keines der Projekte habe bisher ein Gesuch für eine klinische Studie eingereicht. Das bestätigten die zuständigen Zulassungsbehörden Swissethics und Swissmedic gegenüber der «SonntagsZeitung». Im Gegensatz zu den Schweizer Entwicklern seien ausländische Forscherteams laut einer Liste der WHO schon viel weiter.

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31. Mai 2020: Schweizer Spitäler glimpflich weggekommen

Die Spitäler in der Schweiz sind glimpflich durch die Coronakrise gekommen. Wie eine Umfrage der «SonntagsZeitung» bei den grossen Spitälern zeigt, gab es bis Mitte Mai 2100 Coronafälle bei Ärzten, Pflegepersonal und weiteren Angestellten. Die Infektionsrate beim Spitalpersonal betrug etwas mehr als 2 Prozent. Am stärksten betroffen waren Spitäler in der Westschweiz, wo auch die Fallzahlen höher sind.

Die Ansteckungen verliefen ohne grosse Komplikationen. Weniger als ein Dutzend Fälle waren derart gravierend, dass die Angestellten längere Zeit im Spital behandelt werden mussten. An der Umfrage nahmen 20 Spitäler mit fast 100'000 Beschäftigten teil.

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30. Mai 2020: Polizeieinsatz wegen Kundgebung auf Zürcher Sechseläutenplatz

Gegner von Covid-19-Massnahmen des Bundesrates haben sich am Samstag einmal mehr auf dem Sechseläutenplatz in Zürich versammelt. Die Stadtpolizei verhinderte mit «aktiven Ansprachen» eine eigentliche Kundgebung.

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30. Mai 2020: Credit Suisse gewährt Corona-Kredite für fast 3 Milliarden Franken

Die Credit Suisse hat in der Corona-Krise über 15'000 Kredite gesprochen. Insgesamt erreichten jene Kredite ein Gesamtvolumen von 2,8 Milliarden Franken. Das System habe gut funktioniert, sagt CS-Verwaltungsratspräsident Urs Rohner in der «Samstagsrundschau» von Radio SRF. Auch bei der CS hätten Personen versucht, sich Kredite mit falschen Umsatz-Zahlen zu erschwindeln. Dabei handle es sich aber nur um 0,4 Prozent der Fälle, so Rohner weiter.

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30. Mai 2020: 17 Neu-Ansteckungen in der Schweiz

In der Schweiz wurden in den letzten 24 Stunden 17 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus bestätigt. Dies teilt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit. Am Freitag waren es noch 32 neue Infektionen.
Insgesamt sind in der Schweiz bisher 30'845 am Coronavirus erkrankt.

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29. Mai 2020: Keine Zürcher Corona-Patienten mehr an Beatmungsgeräten

Im Kanton Zürich muss erstmals seit Langem niemand mehr wegen einer Infektion mit dem Coronavirus beatmet werden. Zudem gab es seit einer Woche keine Todesfälle mehr im Zusammenhang mit Covid-19.

Die Zahl der verstorbenen Corona-Patienten bleibt damit bis Freitagnachmittag bei 130, wie der Statistik der Gesundheitsdirektion zu entnehmen ist. Aktuell befinden sich noch 15 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital, das sind fünf weniger als am Vortag. Die Zahl der positiv Getesteten stieg seit Donnerstagnachmittag um drei Fälle auf 3614.

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29. Mai 2020: Besuchsverbot in Schaffhauser Heimen und Spitälern wird aufgehoben

Der Schaffhauser Regierungsrat hebt das bestehende Versuchsverbot in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen sowie Institutionen für Menschen mit Behinderungen ab Freitag, 5. Juni, auf.

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29. Mai 2020: 32 neue Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein wurden innerhalb eines Tages 32 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus registriert. Am Donnerstag waren 20, am Mittwoch und Dienstag je 15 neue Fälle gemeldet worden. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende.

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29. Mai 2020: Bund meldet Tod eines Säuglings durch Coronavirus in der Schweiz

In der Schweiz ist erstmals ein Säugling an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das sagte Stefan Kuster, Leiter Abteilung Übertragbare Krankheiten, am Freitag vor den Bundeshausmedien. Das Kind aus dem Kanton Aargau hatte sich im Ausland angesteckt.

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29. Mai 2020: Zwei schulpflichtige Kinder in Basel mit Coronavirus infiziert

In Basel haben sich zwei Kinder mit dem Coronavirus angesteckt. Rund 70 Personen werden deshalb in Quarantäne gesetzt.

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29. Mai 2020: Contact-Tracing funktioniert im Kanton Thurgau

Im Kanton Thurgau stehen nach dem Rückgang der Corona-Fallzahlen weitere Lockerungen an. Um die Lage auch künftig im Griff zu haben, liegt der Fokus weiterhin auf Testen, Tracing, Isolation und Quarantäne. Zurzeit befinden sich zwei Personen in Isolation, zwei wurden in die Quarantäne eingewiesen.

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29. Mai 2020: Bisher 194'000 Anmeldungen bei Corona-Erwerbsersatzentschädigung

Bis Mitte Mai sind über 194'000 Anmeldungen für eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung bei den Ausgleichskassen eingereicht worden. Bei rund 2000 Fällen und damit bei einem Prozent der Anmeldungen gingen Einsprachen gegen die Entscheide ein.

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29. Mai 2020: Die Swiss will Flugtickets günstiger verkaufen:

Die Flüge dürften für die Swiss-Passagiere im Sommer günstiger als gewöhnlich sein. Dies bestätigt die Fluggesellschaft gegenüber de SRF-Sendung «10vor10». Solange eine Vielzahl der Sitze frei bleibe, würden die Preise tief bleiben. Bei einer höheren Auslastung der Sitze würden die Preise wieder angehoben.

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28. Mai 2020: Eingeschränkter Präsenzunterricht an Schaffhauser Mittelschulen

An den Schaffhauser Schulen der Sekundarstufe II und an der Pädagogischen Hochschule wird ab 8. Juni wieder Präsenzunterricht stattfinden, allerdings nur eingeschränkt. Grund sind die Sicherheitsvorgaben der Behörden.

Der Unterrichtsbetrieb kann nicht flächendeckend in vollem Umfang aufgenommen werden, sondern unterschiedlich je nach Klassengrössen, räumlicher Situation und der Unterrichtsorganisation, wie das Erziehungsdepartement mitteilte. Prioritär sollen jene Klassen wieder Präsenzunterricht erhalten, welche in der Lockdownphase Schwierigkeiten mit dem Fernunterricht bekundeten.

Bei den Schulen der Sekundarstufe II handelt es sich um die Kantonsschule, das Berufsbildungszentrum BBZ und die Handelsschule KV.

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28. Mai 2020: Stadt Zürich öffnet rechtes Seeufer und Oberen Letten am 6. Juni

Die Flaniermeile vom Utoquai bis zum Hornbach, die Blatterwiese und der Obere Letten werden im Gleichklang mit dem am Mittwoch vom Bundesrat beschlossenen nächsten Lockerungsschritt am 6. Juni geöffnet. Das teilen das Sportamt und die Sicherheitsdirektion mit.

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28. Mai 2020: Besuchsverbot in Zürcher Spitälern wird gelockert

Das generelle Besuchsverbot wird aufgehoben, ab Samstag sind Besuche in Spitälern im Kanton Zürich wieder möglich - allerdings mit Einschränkungen. Die Gesundheitsdirektion wandelt das bisherige Besuchsverbot in eine Besuchsregelung um. Wie den am Donnerstag aktualisierten Anordnungen und Empfehlungen an Spitäler zu entnehmen ist, sind ab Samstag Krankenbesuche wieder möglich.

Dabei müssen jedoch die Vorgaben des Nationalen Zentrums für Infektionsprävention (Swissnoso) eingehalten werden. So soll beispielsweise bei Patienten, die weniger als vier Tage im Spital sind, auf Besuche verzichtet werden. Besuche sollen auch zeitlich limitiert sein, und es dürfen nie mehr als zwei Besucher gleichzeitig in einem Mehrbettzimmer sein.

Wie bis anhin gelten Ausnahmeregelungen für spezielle Situationen wie etwa in Geburtskliniken, bei sterbenden Patienten und in Kinderkliniken.

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28. Mai 2020: Appenzell Ausserrhoden lockert Besuchsvorgaben in Spitälern und Heimen

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden lockert seine Vorgaben für Besuche in Spitälern und Heimen. Voruassetzung ist, dass die Institutionen über ein Schutzkonzept verfügen, das den Vorgaben von Bund und kantonsärztlichem Dienst genügtschreibt das Departement für Gesundheit und Soziales.

Besuche in Zimmern von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie in Cafeterias oder Gartenanlagen der Institutionen werden damit – unter Einhaltung der Schutzvorgaben – wieder möglich, wenn die Institutionen selber dies erlauben.

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28. Mai 2020: Reformierte Kirchgemeinde Zürich plant Corona-Mieterlass

Die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Zürich plant, Gewerbetreibenden, die ihre Geshcäfte schliessen mussten, die Miete für März und April zu erlassen. Der Mieterlass gilt auch für Organisatoren periodischer Veranstaltungen, die aufgrund der Corona-Massnahmen nicht stattfinden konnten, wie die Kirchgemeinde am Donnerstag mitteilte. Die Entscheide wurden von der Kirchenpflege getroffen.

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28. Mai 2020: KOF-Forscher rechnen mit Einbruch bei Logiernächten von 30 Prozent

Die Städte müssen in den Sommermonaten mit 50 Prozent weniger Logiernächten rechnen, der Alpenraum mit 20 bis 30 Prozent weniger, schrieb die KOF in einem Communiqué. Im gesamten Tourismusjahr 2020 dürfte die Zahl der Logiernächte im Vergleich zum Vorjahr um über 30 Prozent einbrechen.

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28. Mai 2020: 20 neue bestätigte Infektionen mit Coronavirus

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 20 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Mittwoch und Dienstag waren 15 neue Fälle gemeldet worden. Insgesamt gab es 30'796 laborbestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag mitteilte.

Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Das BAG gab die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 mit 1655 (Vortag: 1649) an. Das entspreche 19 Todesfällen pro 100'000 Einwohner.

Die Zahl der durchgeführten Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger von Covid-19, belaufen sich bisher insgesamt auf 385'822. Bei 10 Prozent dieser Tests fiel das Resultat positiv aus. Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es 359 Ansteckungen.

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28. Mai 2020: Flughafen Zürich setzt auf Putzroboter und Hygieneautomaten

Der Flughafen Zürich hat sein Corona-Schutzkonzept präsentiert. Darin setzt er auf Putzroboter und Hygieneautomaten, wo Masken gekauft werden können. Eine Maskenpflicht wird es aber nicht geben. 

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28. Mai 2020: Kanton Thurgau hebt Besuchsverbot auf

Der Kanton Thurgau hebt ab Samstag das Besuchsverbot in Pflegeheimen auf. Damit sind auch wieder Besuche auf Zimmern oder Spaziergänge möglich. Es gelten aber Besuchsregeln.

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28. Mai 2020: Jona: Untersuchung zu Corona-Tod abgeschlossen

Die Staatsanwaltschaft St.Gallen hat ein Verfahren zur Untersuchung der Todesumstände eines Srilankers abgeschlossen. Der 59-Jährige war Ende März tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Die Untersuchung ergab, dass der Mann am Coronavirus verstarb.

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28. Mai 2020: Normalisierung ist laut KOF-Chef weit weg

Trotz der ersten positiven Effekte durch gelockerte Massnahmen im Zuge der Coronakrise ist die Schweizer Wirtschaft weit von einer Normalisierung entfernt. Die Konsumentenstimmung im Inland muss sich laut KOF-Direktor Jan-Egbert Sturm zuerst richtig erholen.

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28. Mai 2020: Experten erwarten keine zweite Welle

Trotz der angekündigten Lockerungen droht der Schweiz keine zweite Corona-Welle. Davon gehen Gesundheitsexperten aus. Es werde höchstens noch lokale Infektionsherde geben, so Public-Health-Spezialist Marcel Tanner in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger». Dies, weil die Rückverfolgung der Fälle heute besser ist als bei der ersten Welle im März.

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28. Mai 2020: Privatdetektive beschatten Homeoffice-Angestellte

Unternehmen lassen ihre Angestellten im Homeoffice überwachen. Das berichtet «20 Minuten». So wollen sie überprüfen, ob Mitarbeiter wirklich ihrer Arbeit nachgehen oder ob sie blau machen.

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28. Mai 2020: Bund hat Pflichtlager bisher nicht angerührt

War es zu Beginn der Coronakrise aus Angst vor Engpässen in der Lebensmittelversorgung noch zu Hamsterkäufen gekommen, so zeigt sich nun ein anderes Bild. Es sei nicht einmal notwendig gewesen, auf die Pflichtlager des Bundes zurückzugreifen, sagte Christian Hofer, Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW), in einem Interview mit der Westschweizer Tageszeitung «Le Temps».

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28. Mai 2020: Ueli Maurer wollte Ein-Meter-Abstandsregel

Bundesrat Ueli Maurer wollte die Zwei-Meter-Regel aufheben. Das berichtet die «NZZ». So wollte er stattdessen eine Abstandsregel von einem Meter, wie Österreich sie hat. 

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27. Mai 2020: Daniel Koch darf nun in Pension

Er war das Gesicht der Corona-Krise: Nun, da diese unter Kontrolle scheint, kann «Mister Coronavirus» Daniel Koch mit einigen Wochen Verspätung Ende Mai endlich in Rente gehen.

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27. Mai 2020: Der Bundesrat hat informiert

Am Mittwochnachmittag hat der Bundesrat über die nächsten Lockerungsschritte informiert. Unter anderem fällt die 5er-Regel und die Notlage wird aufgehoben. Auch die grenzen sollen bald wieder geöffnet werden. 

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27.Mai 2020: 15 Neuansteckungen in den letzten 24 Stunden

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldet 25 neue Infektionen in den letzten 24 Stunden.

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27. Mai 2020: Der Kanton St.Gallen lockert das Besuchsverbot in den Spitälern.

Die Besuchsregelungen in den Alters- und Pflegeheimen werden auch im Kanton St.Gallen gelockert. Die Hygiene- und Distanzregeln seien trotzdem wichtig.

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27. Mai 2020: Der Kanton Thurgau lockert das Besuchsverbot in den Spitälern. 

Die Thurgauer Spitäler dürfen wieder Besucher empfangen. Allerdings nur unter entsprechenden Sicherheitsbestimmungen.

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26. Mai 2020: Sechs neue nachgewiesene Ansteckungen im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich hat es seit Montag zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Damit stieg die Zahl der Todesfälle bis Dienstagnachmittag auf 130. Innert 24 Stunden kam es auf Kantonsgebiet zu sechs Neuinfizierten.

Damit liegt die Zahl der positiv Getesteten bei 3603 Personen. Im Spital liegen aktuell 19 Personen, das sind 4 weniger als am Montag. Künstlich beatmet wird ein Patient, gleich wie am Vortag.

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26. Mai 2020: SwissCovid App kann während Pilotphase von allen genutzt werden

Während der Pilotphase der Schweizer Corona-Tracing App können auch Personen die App auf Androidgeräten herunterladen, die nicht an dem Pilotprojekt teilnehmen. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.

«Das war uns bewusst», hiess es. Und es beeinträchtige die Ziele der Pilotphase nicht. Die Pilot-Version der SwissCovid App für Android wird laut BAG den Pilot-Teilnehmenden über den Google Play Store zum Download bereitgestellt.

Das sei die Voraussetzung, um die Anonymität der Teilnehmenden sicherzustellen. Das bringe es mit sich, dass auch andere Interessierte diese App herunterladen und auf ihren Mobiltelefonen installieren könnten.

Die Schweiz ist das erste Land weltweit, in dem die Gesundheitsbehörde eine Lösung präsentierte, welche die Schnittstelle von Google und Apple für das Proximity-Tracing nutzt. Mit der App ist keine Überwachung der Nutzer möglich. Die Pilotphase der App ist am Montag gestartet.

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26. Mai 2020: Sportveranstaltungen mit bis zu 300 Personen ab 8. Juni offenbar möglich

Am Mittwoch entscheidet der Bundesrat über den nächsten Lockerungsschritt in der Coronakrise. Dabei sollen Sportveranstaltungen und Demonstrationen bis 300 Personen ab dem 8. Juni offenbar wieder möglich sein. Auch Gruppen bis 30 Personen sollen wieder erlaubt werden, das zeigt eine Recherche von «Blick». Weiter könnte in der Gastronomie die Beschränkung der Anzahl Gäste fallen. 

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26. Mai 2020: 15 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus 

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 15 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Montag waren zehn Fälle gemeldet worden, am Sonntag elf und am Samstag 18.

Insgesamt gab es 30'761 laborbestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag mitteilte. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen betrug nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Dienstagmittag 1913 und war damit gegenüber dem Vortag unverändert. 

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26. Mai 2020: Verkehrsbetriebe Zürich bald wieder im Normalbetrieb

Nach der ersten Lockerung vom 4. Mai nähren sich die VBZ ab dem 2. Juni aber fast wieder dem Normalbetrieb, wie sie am Dienstagmorgen mitteilten. Das betrifft unter anderem die Tramlinie 15, die ihren Betrieb wieder aufnehmen wird. Die Linie 4 bedient ab dem 2. Juni wieder die ganze Strecke bis Bahnhof Tiefenbrunnen und die Linie 10 verkehrt ebenfalls wieder im Normalbetrieb bis Albisgütli.

Zudem werden auch die Buslinien 66, 69, 75, 89 wieder nach gewohntem Fahrplan fahren. Eingestellt bleibt aber bis auf Weiteres das Nachtnetz. Die VBZ empfehlen ihren Fahrgästen, Stosszeiten zu meiden und in Tram und Bus eine Maske zu tragen. 

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26. Mai 2020: Schweizer Exporte brechen im April wegen Corona ein

Die Schweizer Exportwirtschaft hat im April wegen der Corona-Pandemie einen Rekordeinbruch erlebt. Die Ausfuhren fielen im April deutlich.

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26. Mai 2020: Dietliker Autokino erhält grünes Licht

Vergangene Woche machte der Kanton Zürich das Autokino von Gymischüler Mika Steinmann dicht. Nun kommt es doch noch zum Happy End.

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26. Mai 2020: ZVV von Coronavirus trotz Pandemieplan überrascht

Die Coronavirus-Pandemie hat den Zürcher Verkehrsverbund ZVV weitestgehend unvorbereitet getroffen. «Ein Szenarium, wie es nun mit dem Coronavirus eingetreten ist, gab es mindestens bei uns nicht.»

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25. Mai 2020: Im Kanton Zürich wird nur noch ein Patient künstlich beatmet

Im Kanton Zürich hat es seit Freitag fünf neue bestätigte Coronavirus-Fälle gegeben. Damit stieg die Zahl der registrierten Fälle bis Montagnachmittag auf 3597.

Seit sechs Tagen gab es im Kanton Zürich zudem keinen Todesfall mehr im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Zahl der verstorbenen Covid-19-Patienten bleibt bei 128.

Im Spital liegen aktuell 23 Personen, das sind 8 weniger als am Freitag. Künstlich beatmet wird ein Patient, das entspricht einem Rückgang von drei Patienten im Vergleich zu Freitag.

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25. Mai 2020: Betrügerische Corona-Kredite von 2,5 Millionen Franken in Zürich

Nicht alle Anträge um Corona-Kredite sind korrekt ausgefüllt worden. Im Kanton Zürich beträgt die Deliktssumme der im Kanton Zürich rapportierten Fälle bei etwa 2,5 Millionen Franken.

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25. Mai 2020: Der Bund hat informiert

Am Montagnachmittag haben die Experten des Bundes über die aktuelle Lage informiert. Unter anderem wurde über das Contact-Tracing und die neue App des Bundes referiert.

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25. Mai 2020: Zehn neue Ansteckungen

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages zehn neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Sonntag waren elf Fälle gemeldet worden, am Samstag 18 und am Freitag 13.

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25.Mai 2020: Leere Strassen wegen Coronavirus: Raser und Poser in Schaffhausen

Die leeren Strassen während der Corona-Pandemie haben manchen Autofahrer zum Rasen und Posen animiert, auch in Schaffhausen. Die Zahl der Anzeigen stieg deutlich.

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25. Mai 2020: Untersuchung wegen Betrug mit Corona-Krediten in der Waadt

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt führte am vergangenen Dienstag eine Operation durch, die auf die Verhaftung mehrerer Personen abzielte, wie diese am Montag mitteilte. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet wegen Betrug, unlauterer Geschäftsführung, Wertpapierfälschung, Geldwäsche und Verletzung der Verordnung über Bürgschaften im Zusammenhang mit Covid-19-Krediten. Einer der Verdächtigen wurde in Untersuchungshaft genommen.

Die Räumlichkeiten mehrerer Unternehmen wurden durchsucht. Zahlreiche Konten wurden eingefroren. Die mutmasslichen Täter werden verdächtigt, von verschiedenen Banken aufgrund falscher Angaben Kredite in der Höhe von mehreren Millionen Franken erhalten zu haben.

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25. Mai 2020: Schweizer meiden Bargeld

Beim Griff ins Portemonnaie ist momentan die Bankkarte erste Wahl bei den Schweizern. Bargeld gilt als unhygienisch. Nun soll das Recht auf Barzahlung in der Verfassung verankert werden.

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25. Mai 2020: Fünf-Personen-Regel könnte ab 8. Juni Geschichte sein

Diese Woche entscheidet der Bundesrat über die nächsten Lockerungsschritte. Unter anderem steht die Frage im Raum, ob Gruppen bis 100 Personen wieder erlaubt werden.

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25. Mai 2020: Hotelplan-Chef beklagt sich über die Swiss

Der Chef der Migros-Tochtergesellschaft Hotelplan, Thomas Stirnimann, hat in einem Interview seinen Unmut über die Fluggesellschaft Swiss kundgetan. «Es ist unglaublich, was sich die Swiss derzeit erlaubt», sagte er in einem Interview.

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25. Mai 2020: FMH-Chef fordert grössere Pflichtlager und Anpassungen beim BAG

Der Präsident des Berufsverbandes der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH, Jürg Schlup, hat grössere Pflichtlager gefordert. «Die Versorgung ist ein grosses Thema - mit Medikamenten, mit Schutzmaterial, aber auch mit Impfungen», so Schlup.

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24. Mai 2020: Das BAG vermeldet nur noch elf Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden

Die neusten Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) gab es in den letzten 24 Stunden elf Neuinfektionen. Das sind sieben weniger als am Samstag. Insgesamt zählt das BAG 30'736 Corona-Fälle in der Schweiz und Liechtenstein.

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24. Mai 2020: Arbeitgeber sollen einen Teil der Miete bezahlen

Nach einem Urteil des Bundesgerichts muss ein Unternehmen einen Teil der Miete für Angestellte im Homeoffice bezahlen. Obwohl dem Angestellten keine Zusatzkosten angefallen sind.

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24.Mai 2020: Das Flugkonzept für Coronakrise sieht Maskenpflicht und Handgepäckbegrenzung vor

Die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) hat ein Schutzkonzept verabschiedet, um den Flugbetrieb nach der Coronakrise wieder aufnehmen zu können. Dieses sieht etwa eine Maskenpflicht für Passagiere vor.

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23. Mai 2020: 39 Personen wegen illegaler Demonstration in Zürich angezeigt

Die Stadtpolizei Zürich musste auf dem Sechseläutenplatz und dem Stadthausquai illegale Demonstrationen auflösen. Die rund 80 Personen protestierten gegen die Coronavirus-Massnahmen des Bundes.

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23. Mai 2020: Registrierte Neuansteckungen bleiben tief

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 18 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden, fünf mehr als am Freitag. Insgesamt gab es 30'725 laborbestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Samstag mitteilte.

Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es 358 Ansteckungen. Das BAG gab die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 mit unverändert mit 1641 an.

Landesweit wurden bislang insgesamt 367'037 Tests durchgeführt. Davon waren nach Angaben des BAG 10 Prozent positiv. 

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22. Mai 2020: 1'000 Personen an illegalem Fussballspiel in Lausanne

Ein nicht offizielles Fussballspiel hat in Lausanne am Donnerstagabend fast 1'000 junge Menschen angelockt. Dies, obwohl Massenveranstaltungen wegen des Coronavirus verboten sind.

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22. Mai 2020: Soldaten nach Corona-Einsatz in der Ostschweiz entlassen

Seit dem 24. März unterstützt das Spitalbataillon 75 der Armee die zivilen Gesundheitsinstitutionen in der Ostschweiz bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Am Freitag wurden die Soldaten einer ersten Kompanie in Frauenfeld entlassen.

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22. Mai 2020: Nur noch zwei neue Corona-Infizierte im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich hat es seit Donnerstag nur zwei neue, bestätigte Corona-Fälle gegeben. Damit stieg die Zahl der registrierten Fälle bis am Freitagnachmittag auf 3592.

Seit vier Tagen gab es zudem keinen Todesfall mehr wegen des Coronavirus. Die Zahl der verstorbenen Covid-19-Patienten bleibt bei 128. Im Spital liegen aktuell 31 Personen, das sind 6 mehr als am Donnerstag. Künstlich beatmet werden vier Patienten, einer mehr als am Donnerstag.

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22. Mai 2020: 13 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus in der Schweiz

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 13 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden, 23 weniger als am Donnerstag. Insgesamt gab es 30'707 laborbestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag mitteilte.

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22. Mai 2020: Zürcher Regierungsrat verbietet auch eine Drive-in-Bühne

Der Zürcher Regierungsrat bleibt bei den Ausnahmebewilligungen hart: Nach dem Aus für das Auto-Kino in Dietlikon verbietet er wegen der Corona-Ansteckungsgefahr nun auch eine Drive-in-Bühne in Dietikon.

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22. Mai 2020: Spitäler schätzen finanziellen Schaden auf bis zu 1,8 Mrd. Franken

Der Schweizer Spitäler schätzen den finanziellen Schaden durch die Covid-19-Massnahmen auf 1,5 bis 1,8 Milliarden Franken - 80 Prozent davon wegen des Operationsverbots. Der Spitalverband H+ fordert nun einen Gesundheitsgipfel über die Kostenverteilung.

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22. Mai 2020: Appenzell Innerrhoden streicht Lands- und Bezirksgemeinden

Dieses Jahr finden keine Lands- und Bezirksgemeinden im Kanton Appenzell Innerrhoden statt. Dies teilt der Kanton am Freitag mit.

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22. Mai 2020: Rösti: Bundesrat hat zu grosse Machtfülle

Der Bundesrat und das Bundesamt für Gesundheit haben nach Ansicht von SVP-Parteipräsident Albert Rösti derzeit wegen der Coronakrise eine zu grosse Machtfülle. Die Alleinherrschaft des Bundesrates müsse sofort beendet werden.

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21. Mai 2020: 36 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus in der Schweiz

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 36 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden, 4 weniger als am Mittwoch. Insgesamt gab es 30'694 laborbestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag mitteilte.

Am Dienstag hatte BAG noch 21 und am Montag 10 neu registrierte Ansteckungen gemeldet. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es 358 Ansteckungen.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen betrug nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Donnerstagmittag 1896.

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21. Mai 2020: Massiv mehr Lärmklagen in St.Gallen während Coronakrise

Sowohl im Kanton als auch in der Stadt St.Gallen gibt es fast doppelt so viele Lärmklagen wie üblich. Alleine im Monat März musste deswegen die Kantonspolizei St.Gallen über 300 Mal ausrücken. Die meisten Klagen betrafen Motorenlärm.

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21. Mai 2020: Maskenträger von Maskenverweigern in Zügen vielleicht bald getrennt

Eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr gibt es bisher nicht. Die SBB prüfen offenbar, ob es einzelne Bahnwagen geben soll für Maskenträger und jene Passagiere ohne Hygienemaske.

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20. Mai 2020: Die Stadt Winterthur verlängert Jahres-Sportpässe

Wegen der behördlich verordneten Schliessung der Sportanlagen verlängert die Stadt Winterthur die Jahres-Sportpässe. Zudem wird für die verkürzte Badesaison ein Vier-Monats-Sportpass-Basis angeboten. 

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20. Mai 2020: Stadt St.Gallen will doch keine Gassen sperren

Die St.Galler Partymeile wird über Auffahrt doch nicht gesperrt. Vor ein paar Tagen hat die Stadtpolizei St.Gallen noch darüber nachgedacht. Jetzt hat sie ihre Meinung geändert.

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20. Mai 2020: Zürcher Heimbewohner dürfen wieder ins Freie - aber nur mit Maske

Die Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- und Pflegeheimen im Kanton Zürich dürfen wieder ins Freie. Dabei gilt aber eine Maskenpflicht. Die neue Regelung gilt per sofort.

Kehrt der Bewohner oder die Bewohnerin auf das Heimgelände zurück, muss er oder sie während zehn Tagen ständig eine Schutzmaske tragen, wie die Gesundheitsdirektion am Mittwoch mitteilte. Die Maske darf nur im Einzelzimmer oder beim Essen abgenommen werden. Bei Mehrbettzimmern entscheidet die Heimleitung. Einfach raus ins Freie ist zudem nicht möglich: Der oder die Bewohner müssen ihren Spaziergang bei der Heimleitung anmelden.

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20. Mai 2020: Bund soll 2020 Kosten für Kurzarbeitsentschädigung übernehmen

Die Kosten für Kurzarbeit im Corona-Jahr 2020 soll der Bund übernehmen, damit die Beiträge für die Arbeitslosenversicherung (ALV) nicht erhöht werden müssen. Der Bundesrat beantragt dafür einen Nachtragskredit von 14,2 Milliarden Franken.

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20. Mai 2020: Bund legt Formalitäten für Kita-Subventionen fest

Nun erhalten auch die Kitas die lang ersehnte Unterstützung: Der Bundesrat verpflichtet die Kantone, ihnen Finanzhilfen für die Beiträge zu gewähren, die ihnen vom 17. März bis zum 17. Juni entgangen sind. Er selber übernimmt einen Drittel der Kosten.

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20. Mai 2020: Bundesrat verabschiedet gesetzliche Grundlage für Corona-App

Die gesetzliche Grundlage für die SwissCovid-App steht. Deren Nutzung ist freiwillig und durch die Nicht-Teilnahme dürfen keine Nachteile entstehen. Auch der Datenschutz bleibe jederzeit gewahrt. Das hat der Bundesrat am Mittwoch entschieden.

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20. Mai 2020: Bundesratssitzung um 14:30 Uhr

Zur heutigen Bundesratssitzung findet eine Medienkonferenz statt. Um 14.30 Uhr informieren Wirtschaftsminister Guy Parmelin und Gesundheitsminister Alain Berset über den aktuellen Stand und Entscheide zum Coronavirus.

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20. Mai 2020: Gottesdienste sind ab Donnerstag in einer Woche wieder möglich

Ab dem 28. Mai sind Gottesdienste und Feiern aller Religionen wieder erlaubt. Die verschiedenen Glaubensgemeinschaften müssen bis dahin aber Schutzkonzepte erarbeiten. Das hat der Bundesrat am Mittwoch entschieden.

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20. Mai 2020: BAG meldet 40 Neuinfektionen mit dem Coronavirus

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 40 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Vortag waren es 21.

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20. Mai 2020: Stadtzürcher Hallen- und Sommerbäder öffnen für Individualsport

Fünf Hallenbäder und acht Sommerbäder in der Stadt Zürich öffnen am Montag wieder - vorerst für den Schwimmsport. Aufgrund des Schutzkonzepts zur Corona-Pandemie ist die Anzahl Benutzer und die Aufenthaltsdauer jedoch beschränkt.

20. Mai 2020: Heftige Kritik für die Zürcher Kantonsapotheke

Spitäler, der Spitexdienst und Heime sind mit der Leistung der Kantonsapotheke in der Coronakrise unzufrieden. Sie soll zu wenig Schutzmaterial an die Institutionen geliefert haben.

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19. Mai 2020: Kanton Zürich verzeichnet einen weiteren Corona-Todesfall

Im Kanton Zürich ist seit Montag ein weiterer Patient an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf 128. Die Zahl der positiv auf das Coronavirus Getesteten stieg gegenüber Montag um vier auf 3586. Zurzeit befinden sich 30 von ihnen im Spital. Das entspricht einem Rückgang von drei Patienten gegenüber Montag. Künstlich beatmet werden müssen sechs Patienten - zwei weniger als am Montag.

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19. Mai 2020: BAG meldet noch 21 Neuinfektionen mit dem Coronavirus

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 21 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden, etwas mehr als am Montag. Dies teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag mit. 

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen betrug nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Dienstagmittag 1887.

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19. Mai 2020: Winterthurer Aussichtspunkt «Bäumli» bleibt gesperrt

Das beliebte Ausflugsziel auf dem Goldenberg bleibt bis auf Weiteres abgeriegelt. Wegen des Coronavirus darf sich auch über das Pfingstwochenende niemand beim «Bäumli» treffen. Das Verbot beim Reitplatz Töss ist hingegen wieder aufgehoben.

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19. Mai 2020: Appenzell Innerrhoden öffnet Parkplätze im Alpstein

Der Kanton Appenzell Innerrhoden öffnet ab Donnerstag die Überlaufparkplätze in Wasserauen und Brülisau. Er will so den erwarteten Besucherandrang am Alpstein über die Feiertage bewältigen.

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19. Mai 2020: «Masken in Zürcher ÖV sollen zum Standard werden»

Die Zürcher Verkehrsbetriebe verteilen am Dienstag rund 50'000 Hygienemasken an ihre Fahrgäste. Mit der Verteilaktion wollen sie die ÖV-Nutzer auf die Maskenempfehlung sensibilisieren und zum Tragen der Masken motivieren. 

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19. Mai 2020: In der Schweiz droht Butter knapp zu werden

Für 2020 zeichnet sich erstmals seit Jahren eine ungenügende Versorgung des Marktes mit Schweizer Butter ab. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) erhöht deshalb das Importkontingent Butter um tausend Tonnen, wie es am Dienstag mitteilt.

Anfang Mai seien die Butterlager auf einem sehr tiefen Stand von 2300 Tonnen gewesen, heisst es in einer Medienmitteilung des BLW. Die Branchenorganisation Milch (BO Milch) habe ein Gesuch gestellt, das Importkontingent für Butter zu erhöhen.

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19. Mai 2020: Zürcher Seebecken bleibt bis auf Weiteres gesperrt

Das Utoquai, die Zürcher Promenade am rechten Seeufer, bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Menschenansammlungen können dort laut der Stadtzürcher Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart (Grüne) nur so verhindert werden. «Das Utoquai zu räumen an einem Freitagabend, wenn zu viele Leute zu nahe beieinanderstehen und die Leute den Platz nicht verlassen wollen, ist nicht machbar», erklärte Rykart am Dienstag in einem Interview in der «NZZ». Die Stadtpolizei sei gross, aber sie stosse in so einem Fall doch an Grenzen.

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19. Mai 2020: SBB erlassen Läden und Gastrobetrieben teils die Mieten

Die SBB kommen ihren Mietern entgegen: Geschäfte, die wegen der Corona-Krise von behördlichen Schliessungen betroffen sind, zahlen für die Dauer des Lockdowns keine Miete. Das sind primär Laden- und Gastrobetriebe in den Bahnhöfen, wie die SBB am Dienstag mitteilen. Betriebe, die offen bleiben durften, erhalten Mietzinsreduktionen, deren Höhe vom Umsatzrückgang abhängt.

Von den Mietzinsreduktionen ausgeschlossen sind Mieterinnen und Mieter von Büro- und Wohnflächen. Insgesamt werden die Mietzinse bei über 1200 Mietverträgen für die Lockdownphase angepasst.

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19. Mai 2020: Autokino in Dietlikon soll geschlossen werden

Der Kanton Zürich will das temporäre Autokino in Dietlikon schliessen. Das Autokino verstosse gegen das Versammlungsverbot. Bei den Organisatoren trifft der Entscheid des Kantons auf Unverständnis und Empörung.

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19. Mai 2020: Viele Restaurants fragen nicht nach dem Namen der Gäste

In den Gastrobetrieben bleiben die Namenslisten leer. Die Wirte sind verpflichtet, dass sie die Gäste nach ihrem Namen fragen, damit sie sich in eine Liste einzutragen. Dies, damit bei einer Corona-Infektion zurückverfolgt werden kann, wer ebenfalls infiziert sein könnte.

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19. Mai 2020: Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart kritisiert Demonstrationsverbot

Gartencenter, Bars und Restaurants haben trotz des Coronavirus wieder geöffnet – Demonstrationen bleiben aber weitgehend verboten. Laut Rykart ist dies eine Einschränkung der Meinungsfreiheit.

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19. Mai 2020: Ein Drittel der Schweizer glaubt an Laborherkunft des Coronavirus

Rund um das Coronavirus kursieren zahlreiche Theorien. Fast jeder dritte Schweizer glaubt, dass das Coronavirus aus einem Labor stammt. Aus Sicht der Wissenschaft ist jedoch klar: Das Virus wurde nicht absichtlich hergestellt.

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19. Mai 2020: GDK-Präsident prognostiziert höhere Gesundheitskosten

Der Basler Gesundheitsdirektor und Präsident der Gesundheitsdirektoren-Konferenz GDK, Lukas Engelberger, rechnet mit steigenden Kosten im Schweizer Gesundheitswesen. Weiter sieht Engelberger schwarz, wenn es um die Gehaltserhöhung für das Pflegepersonal geht.

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18. Mai 2020: Hälfte der Coronatoten starb im Alters- oder Pflegeheim

Die meisten Corona-Todesfälle passierten in Alters- und Pflegeheimen. Dies zeigen die Zahlen der Kantone. Die Dunkelziffer dürfte allerdings höher sein.

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18. Mai 2020: «Die erste Woche war katastrophal»

Seit einer Woche dürfen Restaurants und Cafés wieder Gäste empfangen. Diese sind aber weitgehend ausgeblieben, so die Bilanz der Winterthurer Gastronomen.

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18. Mai 2020: Schaffhauser Kantonsspital zurück im «Normalbetrieb»

Die Coronawelle flaut im Kanton Schaffhausen ab. Mittlerweile dürfen auch Spitäler wieder im Normalbetrieb arbeiten. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Ausnahmezustand damit vorbei ist.

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18. Mai 2020: Kanton Zürich verzeichnet seit drei Tagen keinen Corona-Todesfall

Im Kanton Zürich ist seit Freitag kein weiterer Patient an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit bleibt die Zahl der Todesfälle auch am Montag bei 127. Die Zahl der positiv auf das Coronavirus Getesteten stieg gegenüber Freitag um elf auf 3582. Zurzeit befinden sich 33 von ihnen im Spital. Künstlich beatmet werden müssen noch acht Patienten - einer mehr als am Freitag.

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18. Mai 2020: St.Galler Kantonsrat bewilligt und ergänzt Corona-Hilfspaket

Die St.Galler Regierung hat ein kantonales Corona-Hilfspaket in Fahrt gebracht. Es wurde am Montag vom Parlament mit zwei Ergänzungen bewilligt: Neu können Unternehmen einen Steuererlass erhalten und es gibt zusätzliche Mittel für die Unterstützung von Bedürftigen.

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18. Mai 2020: Swiss verlängert Umbuchungszeitraum bis Ende 2021

Die Swiss sowie die anderen Fluggesellschaften des Lufthansa-Konzerns haben wegen der unsicheren Lage durch die Corona-Pandemie den Zeitraum für kostenlose Umbuchungen von Flugreisen verlängert. Neu können Reisen mit Datum bis Ende 2021 umgebucht werden, teilte die Gruppe mit.

Passagiere, die ein Flugticket mit einem bestätigten Reisedatum bis spätestens 30. April 2021 haben, können dieses einmal kostenlos auf ein neues Reisedatum umbuchen lassen. Die umgebuchte Reise kann neu bis Ende 2021 stattfinden. Zuvor waren Umbuchungen nur bis Ende April 2021 möglich. Die Umbuchung gilt für dieselbe Strecke und dieselbe Reiseklasse. Sie betrifft auf jeden Fall nur Tickets, die bis und mit 30. Juni 2020 neu gebucht werden.

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18. Mai 2020: Der Bund hat informiert

Am Montag hat der Bund über den aktuellen Stand in der Coronakrise informiert. Unter anderem hat Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit diverse Fragen beantwortet.

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18. Mai 2020: St.Galler Partygassen könnten geschlossen werden

Am Wochenende strömten die Menschen in Scharen in die St.Galler Innenstadt, um die Corona-Lockerungen zu feiern. Das könnte nun Konsequenzen für das Auffahrtswochenende haben. Der Stadtrat ist vom Vorschlag der Polizei überrascht. 

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18. Mai 2020: «Menschen mit Masken bleiben uns fremd»

Im ÖV gilt seit den Lockerungen der Coronamassnahmen eine Maskenempfehlung, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Tatsächlich ziehen jedoch nur wenige Menschen eine Maske an. Gleichzeitig befürworten aber zwei Drittel der Schweizer eine Maskenpflicht. Für Psychologen ist das nur auf den ersten Blick ein Widerspruch.

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18. Mai 2020: BAG meldet noch zehn Neuinfektionen mit dem Coronavirus

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages noch zehn neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden, deutlich weniger als am Sonntag. Dies teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag mit.

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18. Mai 2020: Coronakrise trübt Quartalsergebnis der Post

Die Schweizerische Post hat im ersten Quartal 2020 ein tieferes Ergebnis als im Vorjahr erzielt. Der Konzerngewinn fällt um 46 Millionen Franken kleiner aus, das Betriebsergebnis liegt 57 Millionen unter dem Wert von 2019. Schuld sei die Corona-Krise, sagt die Post.

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18. Mai 2020: Ein Drittel mehr Anmeldungen am BBZ Schaffhausen

Wegen der Coronakrise haben im Kanton Schaffhausen über 150 Jugendliche noch keine Lehrstelle. Als Ausweichmöglichkeit hat sich nun ein Grossteil von ihnen beim Schaffhauser Berufsbildungszentrum BBZ angemeldet. Das BBZ arbeitet nun an einer Lösung, um die überdurchschnittlich hohe Nachfrage zu bewältigen.

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18. Mai 2020: Arbeitslosenquote im Gastbewerbe und bei Berufseinsteigern besonders hoch

Im Kanton St.Gallen ist die Arbeitslosenquote wegen der Coronakrise markant angestiegen. Zwischen den Branchen gibt es aber grosse Unterschiede. Den höchsten Anstieg verzeichnet das Gastgewerbe.

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18. Mai 2020: Reiseveranstalter verlängern Reisestopps ins Ausland

Die Schweizer Reiseanbieter Tui, Hotelplan und DER Touristik streichen den grössten Teil der Reisen ins Ausland bis am 14. Juni. Die betroffenen Kunden können ihre Reise umbuchen oder erhalten ihr Geld zurück, wie die Veranstalter am Montag mitteilten.

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17. Mai 2020: Kantonspolizei Zürich zieht positive Wochenend-Bilanz

Die Kantonspolizei hat übers Wochenende 50 Meldungen mit Bezug auf die Corona-Massnahmen des Bundes und des Kantons erhalten. Das sind weniger als an den vergangenen Wochenenden, heisst es in einer Mitteilung. Rund ein Drittel der Fälle betraf Geschäfte und Läden. Eine Busse wurde nur in einem einzigen Fall ausgestellt.

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17. Mai 2020: BAG meldet 15 Neuinfektionen mit dem Coronavirus

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 15 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden, das sind 43 weniger als am Vortag. Dies teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Sonntag mit.

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17. Mai 2020: Basel zieht negative Ausgangs-Bilanz

In Basel sei das erste Wochenende seit der Wiedereröffnung von Bars und Restaurants nicht geglückt. Die Partygänger hätten die Corona-Verordnungen laut «blick.ch» in keiner Weise befolgt. Die Polizei wolle nun noch schärfere Kontrollen durchführen. Es würden auch weitere Massnahmen, wie die erneute Absperrung der Ausgansviertel geprüft.

Das erste Party-Wochenende in der Stadt Zürich ist laut der Stadtpolizei Zürich hingegen geglückt. Eine Schliessung der Zürcher Partymeilen sei zurzeit kein Thema. 

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17. Mai 2020: Coronakrise verdirbt Paaren die Lust am Heiraten

Rund jedes zweite Paar sagt aufgrund des Coronavirus derzeit seine Trauung ab. Das sagt ein Sprecher des Zürcher Zivilstandesamtes in der «Sonntagszeitung». Aufgrund der Coronaregelungen dürfen Brautpaare die Trauung derzeit nur im kleinsten Kreis feiern: Neben dem Brautpaar selber sind nur die Trauzeugen auf dem Standesamt zugelassen. Auch die Hochzeitsfester fallen wegen des Versammlungsverbots zwangsläufig ins Wasser. Weil viele Paare die Trauung gleich aufs nächste Jahr verschieben, sind die Standesämter für 2021 bereits jetzt ausserordentlich gut gebucht. Neben den Standesämtern führt die schwindende Lust am Heiraten etwa auch bei Hochzeitsfotografen, Tortenbäckern und Hotels für Sorgenfalten.

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17. Mai 2020: Zugpersonalverband fordert Maskenpflicht im ÖV

Der Zugpersonalverband SEV vollzieht eine Kehrtwende: Während er das freiwillige Regime zum Maskentragen im ÖV vor wenigen Wochen noch unterstützte, fordert er nun eine allgemeine Maskenpflicht. Das sagt der Präsident des SEV in der «NZZ am Sonntag». Das freiwillige Regime greife nämlich zu wenig. Laut Schätzungen tragen nur rund 5 Prozent der Pendler eine Maske. Für den Bund kommt eine Pflicht bisher allerdings nicht in Frage, wie er am Freitag zuletzt in einer Medienkonferenz bekräftigte.

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17. Mai 2020: Frauen erkranken in der Schweiz häufiger an Covid-19

Von den rund 30’000 bestätigten Coronavirus-Fällen in der Schweiz machen Frauen laut einer Auswertung der «Sonntagszeitung» 16'500 aus – oder 54 Prozent. Bei den Männern sind es 13'800, was 46 Prozent entspricht. Forscher vermuten hinter diesem Geschlechterunterschied gesellschaftliche Gründe: So arbeiten Frauen etwa häufiger in systemrelevanten Berufen wie der Pflege oder dem Verkauf. Sie mussten auch während der Ausgangsbeschränkungen weiterarbeiten. Männern hingegen fiel es tendenziell leichter, sich während dieser Zeit im Homeoffice einzurichten. Genau umgekehrt sieht es hingegen bei der Sterblichkeit aus: Obwohl Frauen in der Schweiz häufiger am Coronavirus erkranken, sterben mehr Männer daran. Von den biser rund 1'500 Todesopfern sind 60 Prozent Männer. Gemäss Forschern hängt das mit dem riskanteren Lebensstil der Männer und mit dem stärkeren Immunsystem der Frauen zusammen.

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17. Mai 2020: Bundesrat Guy Parmelin will Schweizer Firmen bevorzugt behandeln

Wirtschaftsminister Guy Parmelin will weitere Massnahmen zur Unterstützung der Schweizer Wirtschaft veranlassen: In einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» schlägt er unter anderem vor, dass die öffentliche Hand Schweizer Firmen bei öffentlichen Ausschreibungen so weit als möglich bevorzugt behandeln sollen. Ausserdem solle der Staat Infrastrukturprojekte zügig vorantreiben. Im Zusammenhang mit der Coronakrise betont Parmelin ausserdem, dass Freihandelsverträge für die Schweiz umso wichtiger seien – nur so behalte die Schweizer Wirtschaft ihren Zugang zu internationalen Absatzmärkten. 

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16. Mai 2020: Zahlreiche Demonstrationen in der Ostschweiz 

In mehreren Städten in der Ostschweiz veranstalten Aktivisten seit mehreren Wochen immer wieder Demonstrationen gegen die verhängten Corona-Massnahmen des Bundes. Auch am Samstag waren die Polizeikorps in Winterthur, Zürich und St. Gallen im vollen Einsatz.

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16. Mai 2020: Bundesrätin Keller-Sutter will mit Grenzöffnung zu Italien warten.

Die Einreise nach Italien soll ab dem 3. Juni wieder erlaubt sein. Laut Bundesrätin Karin Keller-Suter sei dies jedoch ein einseitiger Entscheid. Die Schweiz entscheide erst in den nächsten Tagen zur Grenzöffnung zu Italien.

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16. Mai 2020: BAG meldet 58 Neuinfektionen

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 58 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das sind sieben mehr als am Vortag, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilt. Eine Panne hatte zwischenzeitlich für Verwirrung gesorgt.

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16. Mai 2020: Coronakrise macht KSW-Neubau Strich durch die Rechnung

Wegen der Coronakrise könnte es zu Verzögerungen beim Bau des neuen Bettenhauses des Kantonsspital Winterthur kommen. Der laufende Spitalbetrieb sollte davon jedoch nicht betroffen sein.

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16. Mai 2020: Armee wird wegen Corona von Rekruten überrannt

Wegen der Coronakrise wollen viele junge Männer die Rekrutenschule vorziehen. Dies stellt die Armee vor grosse Probleme. Bereits jetzt sind praktisch alle freien Plätze ausgebucht für die Sommer-RS.

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16. Mai 2020: SNB will Corona-Kosten nicht mit zusätzlichen Milliarden decken

Andrea Maechler, Mitglied des dreiköpfigen Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank (SNB), lehnt Forderungen von Politikern verschiedener Parteien ab, die SNB solle sich stärker an den Kosten für milliardenschweren Massnahmen gegen die Coronakrise beteiligen. Eine maximale Gewinnausschüttung von 4 Milliarden Franken sei das oberste Limit, sagte Maechler in einem Interview mit der «NZZ». Eine einmalige Sonderausschüttung zur teilweisen Finanzierung der Covid-19-Kosten lehnt sie ab. Das würde die Geldpolitik konterkarieren.

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15. Mai 2020: Grenzzaun in Kreuzlingen verschwindet

Der gemeinsame Appell von Kreuzlingen und Konstanz zeigt Wirkung: Der Grenzzaun verschwindet. Mit dem Rückbau ist am Freitagabend begonnen worden. Das haben deutsche und schweizerische Behörden entschieden. Um 20:30 Uhr durchtrennten Vertreter beider Seiten gleichzeitig die Kabelbinder zwischen einzelnen Zaunelementen und trafen sich in der Mitte zwischen dem doppelten Zaun.

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15. Mai 2020: Keine Extrazüge über die Feiertage

An Pfingsten und Auffahrt verkehren normalerweise SBB-Extrazüge. Aufgrund der Coronakrise verzichten die SBB allerdings auf das Angebot.

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15. Mai 2020: Bund hat informiert

Am Freitagnachmittag haben die Experten des Bundes zur aktuellen Lage informiert. Unter anderem wurde mitgeteilt, dass das Grenzregime gelockert werde. Zudem nahm Daniel Koch Stellung zu den Corona-Demonstrationen. 

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15. Mai 2020: BAG meldet 51 Neuinfektionen mit dem Coronavirus

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 51 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden, eine mehr als am Vortag. Dies teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag mit.

Am Donnerstag hatte das BAG 50 neue Fälle bekannt gegeben, am Mittwoch 33 neue Fälle, am Dienstag waren es 36 gewesen und am Montag 39. Insgesamt gab es gemäss den Angaben der Behörde vom Freitag 30'514 laborbestätigte Fälle. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende. Pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es 356 Infektionen.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen betrug nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Freitagmittag 1872. Keystone-SDA analysiert die auf den Internetseiten der Kantone vorliegenden offiziellen Daten.

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15. Mai 2020: Gymi-Schüler müssen wahrscheinlich bis im Herbst zu Hause bleiben

Ein baldiger Normalbetrieb an den Gymnasien und Berufsschulen wird immer unwahrscheinlicher. Eigentlich wäre geplant, dass Berufsschulen und Gymnasien den Präsenzunterricht am 8. Juni wieder aufnehmen. Die Richtlinien des Bundes können offenbar jedoch nicht eingehalten werden.

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14. Mai 2020: Stadt Zürich wollte Demonstrationen zulassen - Kanton pfeift die Stadt zurück

Die Sicherheitsdirektion der Stadt Zürich wollte die Coronaregeln bezüglich der Demonstrationen lockern. Doch der Kanton hat dem Begehren einen Riegel geschoben.

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14. Mai 2020: Im Kanton Zürich gibt es keinen weiteren Corona-Todesfall

Im Kanton Zürich ist seit Montag kein weiterer Patient an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit bleibt die Zahl der Todesfälle auch am Donnerstag bei 126.

76 Menschen sind in einem Alters- und Pflegeheim verstorben, 49 im Spital und eine Person zu Hause, wie die kantonale Gesundheitsdirektion mitteilte.

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus Getesteten stieg gegenüber dem Vortag um drei auf 3569. Zurzeit befinden sich 36 von ihnen im Spital. Das sind zwei weniger als am Mittwoch. Künstlich beatmet werden müssen noch sieben Patienten - einer weniger als am Vortag.

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14. Mai 2020: Swiss veröffentlicht Flugplan für Juni

Nach dem beinahe totalen Stillstand fährt die Swiss ihr Flugangebot im Juni wie vor knapp einer Woche angekündigt wieder etwas hoch. Die Fluggesellschaft nennt am Donnerstag nun erstmals konkret die Ziele, welche als erste wieder angeflogen werden.

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14. Mai 2020: Zahl der Corona-Toten im Kanton Waadt erreicht 400er-Marke

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat in der Waadt die Schwelle von 400 erreicht. Der französischsprachige Kanton steht bei den Opferzahlen an der Spitze, vor dem Tessin mit 341 Toten.

Gemäss den Statistiken der Gesundheitsbehörden wurden im Kanton Waadt in den vergangenen vier Tagen zwar keine weiteren Todesfälle verzeichnet. Der Kanton korrigierte am Donnerstag aber die Opferzahlen nach oben.

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14. Mai 2020: Stadt Zürich gewährt weitere Mietzinsreduktionen

Die Stadt Zürich unterstützt als Vermieterin weiterhin Gewerbe- und Gastrobetriebe, die von behördlichen Anordnungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie direkt betroffen sind: Mietzinsreduktionen werden auch für den Monat Mai gewährt.

Die bereits im April gewährten Mietzinsreduktionen beliefen sich laut Mitteilung der Stadt vom Donnerstag auf 1,63 Millionen Franken. Bis zum 13. Mai gingen insgesamt 514 Gesuche für Mietzinsreduktionen ein. 236 wurden vollständig und 104 teilweise bewilligt.

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14. Mai 2020: Rekruten rücken im Sommer wie geplant ein - mit Schutzkonzept

Die Schweizer Armee befindet sich nach dem Corona-Einsatz auf dem Weg zurück zur Normalität. Die Sommer-Rekrutenschulen sollen wie geplant starten, die Rekrutierung wird fortgesetzt. Es gibt entsprechende Schutzkonzepte.

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14. Mai 2020: Kein weiterer gemeldeter Corona-Todesfall im Tessin

Das Tessin kann aufatmen: Bereits zum dritten Mal diese Woche ist innert 24 Stunden kein weiterer Todesfall aufgrund von Covid-19 registriert worden. Auch wurde keine weitere Person positiv auf das Virus getestet.

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14. Mai 2020: BAG meldet 50 bestätigte Neuansteckungen mit dem Coronavirus

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 50 neue bestätigte Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden, etwas mehr als am Vortag. Dies teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag mit. Die Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus liegt bei 1589.

Am Mittwoch hatte das BAG noch 33 neue Fälle bekannt gegeben, am Dienstag waren es 36 gewesen und am Montag 39. Insgesamt gab es nach Angaben des BAG vom Donnerstag seit Beginn der Pandemie 30'463 laborbestätigte Fälle. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende. Pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es 355 Infektionen.

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14. Mai 2020: Coronavirus könnte nie wieder verschwinden

Der Nothilfekoordinator der Weltgesundheitsorganisation WHO Michael Ryan befürchtet, dass das Coronavirus für immer heimisch bleiben könnte. Es gebe nur eine kleine Chance, das Virus auszurotten. Dafür müsste allerdings ein hocheffektiver Impfstoff gefunden werden.

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13. Mai 2020: Kein weiterer Corona-Todesfall im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich ist seit Dienstag kein weiterer Patient an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesfälle bleibt damit bis Mittwochnachmittag bei 126.

Die Zahl der positiv Getesteten stieg gemäss der Statistik der Gesundheitsdirektion um sechs Fälle auf 3566. Aktuell befinden sich 38 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital, das sind sechs weniger als am Vortag. Acht Patienten werden künstlich beatmet, das ist einer mehr als am Dienstag.

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13. Mai 2020: 99 Prozent weniger Passagiere am Flughafen Zürich

Im April 2020 sind 26’913 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Minus von 99 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres.

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13. Mai 2020: 350 Millionen Franken für Fussball- und Eishockey-Vereine

Der Bundesrat hilft den Profi-Klubs der Swiss Football League und der Eishockey-Liga mit einem rückzahlbaren Darlehen von insgesamt 350 Millionen Franken, um den Betrieb der Saison 2020/21 sicherzustellen.

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13. Mai 2020: Bundesrat schnürt 500-Millionen-Franken-Hilfspaket für den Sport

Der Bundesrat will den Breiten- und Profisport mit zusätzlich bis zu 500 Millionen Franken unterstützen. Die Soforthilfe in Höhe von 100 Millionen Franken reiche bei weitem nicht aus, sagte Sportministerin Viola Amherd.https://www.toponline.ch/news/schweiz/detail/news/bundesrat-schnuert-650-millionen-franken-paket-fuer-den-sport-00134227/

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13. Mai 2020: Grenze zu Nachbarländern ab 15. Juni offen - Italien muss warten

Am 15. Juni sollen die Grenzen der Schweiz zu Frankreich, Deutschland und Österreich wieder aufgehen. Darauf haben sich die zuständigen Minister geeinigt, wie Justizministerin Karin Keller-Sutter am Mittwoch bekanntgab.

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13. Mai 2020: BAG meldet 33 Neuinfektionen mit dem Coronavirus

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 33 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden, etwas weniger als am Vortag. Dies teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch mit.

Am Dienstag hatte das BAG noch 36 zusätzliche Fälle bekannt gegeben, am Montag waren es 39 gewesen. Insgesamt gab es nach Angaben des BAG vom Mittwoch 30'413 laborbestätigte Fälle. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende. Pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es 354 Infektionen.

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13. Mai 2020: St.Galler Kantonsrat debattiert in der Olma-Halle

Der St.Galler Kantonsrat wird ab Montag an einer dreitägigen Session über die Corona-Hilfspakete beraten und die Geschäfte der endenden Legislatur abschliessen. Ab Juni ist dann das am 8. März neu gewählte Parlament zuständig.

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13. Mai 2020: Gemeinderat Winterthur tagt in Eulachhallen

Wegen der Coronavirus-Pandemie konnte der Grosse Gemeinderat keine Sitzungen mehr abhalten. Dies soll sich nun ändern. Geplant ist eine Sitzung am 25. Mai in den Eulachhallen.

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13. Mai 2020: Parteien planen Online-Delegiertenversammlung

SP, Grüne und FDP und Grünliberale bereiten emsig Online-Delegiertenversammlungen vor. Als Vorbild dient der virtuelle Parteitag der deutschen Grünen, wie aus einem Artikel der CH Media hervorgeht.

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13. Mai 2020: ÖV-Nutzer wollen wegen Corona weniger Zug fahren

Gemäss einer Umfrage der ÖV-Branche will jeder vierte Jeder ÖV-Nutzer weniger Zug fahren.Die Angst der Passagiere, sich in vollen Zügen und Bussen mit dem Coronavirus anzustecken, ist gross. 

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13. Mai 2020: Sommerferien am Strand möglich

Möglichst in den nächsten Wochen sollen die Grenzen zu Deutschland, Österreich und Frankreich wieder geöffnet werden, auch für den Tourismus. Darauf hat sich Bundesrätin Karin Keller-Sutter mit Ministerkollegen in Berlin, Wien und Paris in den vergangenen Tagen geeinigt. Nicht geplant ist offenbar eine Grenzöffnung mit Italien.

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12. Mai 2020: Bodensee-Region fordert Grenzöffnungen

Die Bodensee-Regionen fordern die Wiedereröffnung der Grenzen. Dies sagt der Voralberger Landeschef Markus Wallner nach einer Videokonferenz mit den Regierungsschefs der Internationalen Bodensee-Konferenz. Die geltenden Reisebeschränkungen seien aus mehreren Gründen nicht mehr nachvollziehbar. So sprächen beispielsweise die überall vergleichbar niedrigen und rückläufigen Infektionszahlen für eine Öffnung der Grenzen.

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12. Mai 2020: Zahl der Neuansteckungen bleibt tief

Das Bundesamt für Gesundheit teilt mit, dass in den letzten 24 Stunden schweizweit 36 neue Fälle des Coronavirus entdeckt worden sind. Das sind praktisch gleich viele wie gestern. Damit liegt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden seit mehreren Tagen unter 100.

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12. Mai 2020: Lichtblick fürs Tessin

Nach dem am Montag zum ersten Mal seit dem 14. März im Tessin kein neuer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet wurde, konnte am Dienstag eine weitere positive Nachricht vermeldet werden: In den letzten 24 Stunden hat sich keine Person neu mit dem Coronavirus infiziert.

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12. Mai 2020: Zürcher Universitätsspital wieder gut ausgelastet

Vor zwei Wochen durfte in den Schweizer Spitälern wieder der Normalbetrieb aufgenommen werden. Das Zürcher Universitätsspital hat bereits wieder alle Hände voll zu tun. Die Auslastung des Spitals beträgt mittlerweile wieder 80 Prozent, wie die Spitalleitung am Dienstag mitteilte.

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12. Mai 2020: Post verzeichnet im April neuen Paketrekord

n der Coronakrise boomt der Onlinehandel. Darum hat die Post in ihrer Geschichte noch nie so viele Pakete befördert wie im April. Es waren 17,3 Millionen. Das übertrifft den Weihnachtsmonat Dezember deutlich.

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12. Mai 2020: Kantonspolizei Zürich ermittelt gegen Corona-Kreditbetrüger

Seit Ende März häufen sich im Kanton Zürich die Verdachtsfälle von betrügerisch gestellten Anträgen für Coronakredite. Die Kantonspolizei Zürich hat in rund 30 Fällen Ermittlungen aufgenommen. Der genaue Deliktsbetrag kann noch nicht beziffert werden.

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12. Mai 2020: Coronakrise könnte Mobility Pricing Aufschwung verleihen

Die aktuelle Situation könnte dem Mobility Pricing, einer Gebühr für Strasse und ÖV, neuen Schwung verleihen. Verkehrsexperten raten zum sofortigen Handeln.

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12. Mai 2020: St.Galler Untergymnasium startet früher

Das Untergymnasium der Kantonsschule Burggraben beginnt bereits am 25. Mai mit dem Präsenzunterricht – zwei Wochen früher als die restlichen Kantonsschulen in St.Gallen. Grund dafür sei das Alter der Schüler.

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11. Mai 2020: «Der Schulstart ist geglückt»

Es ist wohl einer der deutlichsten Schritte auf dem Weg zurück zur Normalität: Die Schulen sind wieder offen. Laut der Präsidentin des Dachverband Lehrerinnen und Lehrer sei der Schulstart geglückt.

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11. Mai 2020: Schweizer Sparschweine füllen sich dank der Coronakrise

Die Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus haben laut einer Studie dafür gesorgt, dass Schweizerinnen und Schweizer in den letzten Wochen mehr Geld zur Seite legen konnten. Experten gehen von einem Konsum-Rückgang von rund 20 Prozent aus.

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11. Mai 2020: «Weitere Grenzöffnungen sollen folgen»

Seit dem Ausbruch des Coronavirus wurden in der Schweiz rund 130 Grenzübergänge geschlossen. 20 Grenzübergänge wurden in der Zwischenzeit wieder geöffnet und laut der Medienkonferenz des Bundes sollen bald weitere Öffnungen folgen. Der Einkaufs-Tourismus bleibt aber weiterhin verboten. In den letzten Wochen haben Zöllner bereits 1600 Einkaufs-Touristen gebüsst.

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11. Mai 2020: «Versorgung mit Schutzmasken und Geräten ist sichergestellt»

Die Schweiz verfügt über genügend Hygienemasken, Beatmungsgeräte und andere medizinische Güter. Bund und Kantone haben laut Brigadier Markus Näf, Beschaffungskoordinator im Verteidigungsdepartement (VBS), eine Versorgungssicherheit von mehr als vierzig Tagen. «Praktisch überall sind Schutzmasken verfügbar in den Läden», sagte Näf am Montag vor den Bundeshausmedien.

Der Bund habe rund 900'000 Packungen oder 18 Millionen Stück als Anschubleistung an den Detailhandel abgegeben. Auch die Kantone hätten ihre Reserven wieder aufgestockt. Insgesamt hätten die Behörden über 100 Millionen Hygienemasken an Lager. Näf machte klar, dass die Bestände in den vergangenen Wochen und Monaten nie ausgegangen seien. Mehrere Millionen weitere Masken seien unterwegs. 

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11. Mai 2020: Der Bund hat informiert

Am Montagnachmittag haben die Experten des Bundes informiert. Neben den Corona-Fallzahlen nimmt auch die Zahl der Spitalbesuche und der Todesfälle ab. Laut Daniel Koch, Delegierter des Bundesamts für Gesundheit (BAG) für Covid-19, sind das «sehr gute Neuigkeiten». Wenn es so weitergehe, könnten bald weitere Lockerungen folgen.

Auch an den Schweizer Grenzen greifen ab Montag Lockerungen. Neu wieder möglich ist etwa der Nachzug von Familienangehörigen für Schweizer Bürger sowie für EU/Efta-Angehörige, die in der Schweiz leben.

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11. Mai 2020: 39 neue Coronavirus-Fälle

Laut Angaben des Bundesamtes für Gesundheit, haben sich in den letzten 24 Stunden in der Schweiz 39 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Damit liegt die Zahl der Neuinfektionen seit Tagen unter 100. Insgesamt wurden in der Schweiz bisher rund 30'300 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

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11. Mai 2020: Selecta-Automaten verkaufen neu Schutzmasken und Desinfektionsgel

Das Angebot der Selecta-Automaten wird angesichts der Corona-Pandemie angepasst. Neu sind auch Schutzmasken und Desinfektionsmittel rund um die Uhr erhältlich. Selecta will nämlich ab dem 11. Mai rund die Hälfte seiner  über 3'000 Automaten schrittweise mit Schutzmasken und Desinfektionsgel ausstatten, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst.

Insgesamt 650 dieser Automaten seien an SBB-Bahnhöfen zu finden. Die medizinischen Einweg-Schutzmasken der Schutzstufe FFP 2 habe Selecta eigens für die Automaten konfektionieren lassen.

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11. Mai 2020: Konstanz und Kreuzlingen fordern erneut Grenzöffnung

Der Kreuzlinger Stadtpräsident Thomas Niederberger und der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt fordern die Öffnung der Grenze. Ihr Appell richtet sich an die Bundesregierungen in Bern und Berlin.

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11. Mai 2020: Coronaausfall könnte mit 80 Milliarden Franken zu Buche schlagen

Laut Schätzungen des Bundes fiel im Schnitt über ein Viertel der Wirtschaftsleistung im April aus. Die Branchen sind unterschiedlich stark betroffen. Dank der Schätzungen können die Kosten erstmals genauer beziffert werden.

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11. Mai 2020: Berater kassieren 1,6 Millionen Franken bei Luftfahrtrettung

Der Bund greift den Fluggesellschaften Swiss und Edelweiss mit einem Milliardenpaket unter die Arme. Dabei lässt er sich von der Beratungsfirma Deloitte helfen – und greift dafür tief in die Tasche.

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11. Mai 2020: Schritt in Richtung Normalität

Geschäfte, Restaurants, Museen und Bibliotheken wieder offen, Kinder in der Schule, öffentlicher Verkehr mit Normalfahrplan: Die Schweiz macht in der Coronakrise einen Schritt in Richtung Normalität.

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10. Mai 2020: 54 neue Coronavirus-Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb des letzten Tages 54 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt, etwas mehr als am Vortag. Am Samstag hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 44 zusätzliche Fälle gemeldet.

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10. Mai 2020: Grenzen gehen für Geschäftsreisen wieder auf

Justizministerin Karin Keller-Sutter öffnet die Schweizer Grenzen für dringende Geschäftsreisen. So soll es ab Montag wieder möglich sein, für Vertragsverhandlungen in die Schweiz zu kommen.

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09. Mai 2020: Event-Branche fordert Grossveranstaltungen ab Ende Mai

Der Branchenverband Expo Event will Grossveranstaltungen mit weniger als 1000 Personen ab Ende Mai möglich machen. Expo Event hat einen entsprechenden Plan mit Schutzkonzept an die Landesregierung geschickt, wie der «Blick» online berichtet. Das Schutzkonzept beinhaltet unter anderem die elektronische Registrierung von Besuchern, um Ansteckungsketten verfolgen zu können.

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09. Mai 2020: Für Restaurants gilt eine Sperrstunde

Am Montag dürfen Restaurants in der Schweiz unter strengen Auflagen wieder öffnen. In seinen Erläuterungen hält der Bund fest, dass zu den Auflagen auch eine Sperrstunde gehört: Die Gastrobetriebe müssen zwischen Mitternacht und 6.00 Uhr morgens geschlossen bleiben. Der Bund begründet dies damit, dass der zunehmende Alkoholkonsum am Abend dazu führen könnte, dass die Abstandsregeln nicht mehr eingehalten werden.

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09. Mai 2020: Keine weiteren Corona-Toten im Kanton Zürich

Seit Freitagnachmittag ist im Kanton Zürich keine weitere Person an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. 3550 Personen wurden bis Samstagnachmittag laut dem Lagebulletin des Kantons Zürich positiv auf das Virus getestet. Das sind fünf mehr als am Freitag. 37 positive Getestete befinden sich im Spital in Behandlung, zehn weniger als gestern. Die Zahl der Beatmeten liegt unverändert bei fünf.

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09. Mai 2020: Fussballergewerkschaft SAFP fordert Covid-19 Tests für Schutzkonzept

Die Fussballergewerkschaft SAFP kritisiert das Schutzkonzept der Schweizerischen Fussballiga scharf. Das Konzept sei mangelhaft und sie fordern gründliche Covid-19 Tests aller am Training beteiligten. Die SAFP fordert, dass aller Spieler, Trainer und Betreuer, welche bei den Trainings anwesend sein werden, auf Covid-19 getestet werden.

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09. Mai 2020: Hunderte demonstrieren in mehreren Städten gegen Corona-Massnahmen

In mehreren Schweizer Städten haben am Samstag hunderte Personen gegen die Massnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus demonstriert. Am meisten Menschen versammelten sich in Bern zu einer nicht bewilligten Kundgebung. Auch in Zürich und St.Gallen protestierten Menschen.

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09. Mai 2020: Weniger Ansteckungen - 44 neue Coronavirus-Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 44 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt, etwas weniger als am Vortag. Am Freitag hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 81 zusätzliche Fälle gemeldet.

Insgesamt gab es nach Angaben des BAG vom Samstag 30'251 laborbestätigte Fälle. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende.

Das BAG gab die Zahl der Todesopfer mit 1532 an. Das Bundesamt bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis am Freitagmorgen übermittelt hatten. Die Zahl könne deshalb von den Zahlen der Kantone abweichen, schreibt das BAG. Pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es 352 Infektionen.

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09. Mai 2020: Die Kantone sind beim Contact-Tracing gefordert:

Bundesrat Alain Berset nimmt die Kantone beim sogenannten Contact-Tracing in die Pflicht. Ab kommendem Montag müssen dies alle Kantone wieder aufnehmen, um die Infektionsketten zurückverfolgen zu können.

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08. Mai 2020: Schweiz öffnet weitere Grenzübergänge

Am kommenden Montag werden 15 weitere Grenzübergänge wieder für den Verkehr freigegeben. Es handelt sich dabei um Spiess/Samnaun in Graubünden und Flüh in Solothurn. Im Tessin betrifft es Camedo, Ponte Faloppia, Pizzamiglio und Brusata. Im Kanton Genf sind es Certoux, Chancy I, Croix-de-Rozon und Landecy, in Neuenburg Biaufond und im Jura Fahy. In der Waadt öffnen Crassier und L'Auberson, und im Wallis wird der Grenzübergang Morgins wieder für den Verkehr freigegeben, teilt die Eidgenössische Zollverwaltung mit. 

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08. Mai 2020: Appenzell Innerrhoden erlässt Corona-Konzept für Alpstein

Der Alpstein wird ab dem 11. Mai schrittweise wieder für den Tourismus geöffnet. Seit Ostern war wegen der Corona-Pandemie von den Innerrhoder Behörden der Zugang zu Parkplätzen im beliebten Wandergebiet beschränkt worden.

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08. Mai 2020: St.Galler Kantonsrats-Kommission will Nothilfe-Paket ergänzen

Die vorberatende Kommission des St.Galler Kantonsrats unterstützt das von der Regierung beschlossene Nothilfe-Paket, um die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Punktuell beantragt die Kommission noch weitere Unterstützungen für Private und Unternehmen.

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08. Mai 2020: Contact Tracing im Kanton Zürich wird ausgebaut

Ab Montag arbeiten in der neuen Contact-Tracing-Zentrale am Flughafen Zürich rund 30 Personen. Sie werden auf das Coronavirus positiv Getestete und deren Kontaktpersonen anrufen.

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08. Mai 2020: Velo- und E-Trottinett-Verleiher bereiten sich auf Lockerungen vor

Am Montag öffnen Läden und Restaurants ihre Türen wieder und auch der ÖV wird hochgefahren. Die Lockerungen im Alltag stellen auch für die Verleiher von Velos, E-Bikes und E-Trottinetten einen Schritt in Richtung Normalität dar.

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08. Mai 2020: Zahlreiche Klubs verschieben Trainingsstart

Weil die Swiss Football League erst am 29. Mai über die Weiterführung der Meisterschaften entscheiden wird, verzichten viele Schweizer Profiklubs auf einen schnellstmöglichen Trainingsstart.

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08. Mai 2020: Ein neuer Todesfall im Kanton Zürich

Die Corona-Zahlen sind auch im Kanton Zürich weiter rückläufig. Innerhalb der letzten 24 Stunden wurde lediglich 9 neue Infektionen bestätigt, teilt die Gesundheitsdirektion mit. Zudem ist seit gestern eine weitere Person an den Folgen des Corona-Virus gestorben. Damit hat das Virus im Kanton Zürich bisher 125 Todes-Opfer gefordert.

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08. Mai 2020: Corona-Tracing-App kommt frühestens Ende Juni regulär zum Einsatz

Der Bund unterstützt von der Corona-Krise betroffene Kitas mit 65 Millionen Franken. Zudem startet er nächste Woche eine Pilotphase der Corona-Tracing-App. Die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen sollen in der Sommersession vom Parlament verabschiedet werden. 

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08. Mai 2020: Swiss baut Flugplan wieder aus

Die Fluggesellschaft Swiss will im Juni ihr Flugangebot wieder etwas ausbauen. Ab Zürich sollen rund 140 Flüge pro Woche zu etwa 30 europäischen Zielen starten, heisst es in einer Mitteilung. Das entspricht rund 15 bis 20 Prozent des Angebots vor der Coronakrise. 

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08. Mai. 2020: BAG informiert Schüler

Am Montag beginnt in den Schweizer Schulen wieder der Präsenzunterricht. Doch der Schulstart in der Coronakrise ist nicht ohne. Das BAG hat nun einen Film für die Schüler lanciert, in welchem erklärt wird, welchen Einfluss das neue Coronavirus auf ihren Schulalltag hat. Er erklärt den Kindern, dass sie sich schützen können und ruft die Regeln zum Händewaschen und Grüssen in Erinnerung.

 

#CoronaInfoCH Coronavirus und Schulen: Der kurze Film zeigt den Schülerinnen und Schülern, welchen Einfluss das neue Coronavirus auf ihren Schulalltag hat. Er erklärt den Kindern, dass sie sich schützen können und ruft die Regeln zum Händewaschen und Grüssen in Erinnerung. pic.twitter.com/3KLHGqRYkS

— BAG – OFSP – UFSP (@BAG_OFSP_UFSP) May 8, 2020

 

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08. Mai 2020: Zürcher Zivilschützer leisten 32'000 Diensttage

Während der Corona-Pandemie haben die Zivilschützer im Kanton Zürich 32'000 Diensttage geleistet. Der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr spricht ihnen in einer Mitteilung seinen Dank für den geleisteten Einsatz aus. Durchschnittlich standen täglich 600 Zivilschutzangehörige im Einsatz.

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08. Mai 2020: 81 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 81 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt, etwas mehr als am Vortag. Am Donnerstag hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 66 zusätzliche Fälle gemeldet, am Mittwoch waren es 51 gewesen.

Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen betrug nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Freitagmittag 1813. Keystone-SDA analysiert die auf den Internetseiten der Kantone vorliegenden offiziellen Daten und aktualisiert sie zweimal täglich, mittags und abends.

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08. Mai 2020: Zürcher Unternehmen halten Corona-Vorschriften meist ein

Die Betriebe würden die notwendigen Schutzkonzepte grossmehrheitlich befolgen, teilte das Amt für Wirtschaft und Arbeit am Freitag mit. Bis jetzt musste im Kanton Zürich kein einziger Betrieb wegen Missachtung der Covid-19-Schutzmassnahmen geschlossen werden.

Es gebe zwar seitens der Unternehmen manchmal offene Fragen, etwa zur konkreten Platzierung von Trennscheiben, dem Umgang mit Schutzmasken oder wegen Bodenmarkierungen. Diese Fragen könnten jedoch meist vor Ort geklärt werden. Wo dies nicht der Fall ist, macht das Arbeitsinspektorat punktuell Nachkontrollen. 

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8. Mai 2020: Zürcher Polizeien werden Schulwege kontrollieren

Nächste Woche werden die über hunderttausend Zürcher Schülerinnen und Schüler sowie die Kindergartenkinder nach achtwöchigem Unterbruch wieder auf ihrem Schulweg unterwegs sein. Die Polizei wird die Schulwege intensiv kontrollieren.

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08. Mai 2020: Handelskammern rund um den Bodensee wollen Grenzöffnung

Zehn Handelskammern aus der Schweiz, Deutschland und Österreich fordern eine möglichst rasche Öffnung der Grenzen. Eine Beschneidung der Personenfreizügigkeit sei aus epidemiologischer Sicht nicht mehr gerechtfertigt. Zudem habe die Grenzschliessung massive Folgen für das private und wirtschaftliche Leben der grenznahen Einwohner.

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08. Mai 2020: Besuche im Spital Appenzell ab Montag wieder möglich

In den Alters- und Pflegeheimen des Kantons Appenzell Innerrhoden, und auch im Spital Appenzell, sind ab Montag wieder Besuche möglich. Dabei gelten jedoch Schutzmassnahmen, und alle Besucherinnen und Besucher müssen sich voranmelden, wie der Kanton mitteilt. Die Regelung gilt vorerst bis Ende Juni.

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08. Mai 2020: St.Gallen und Zürich regeln Notfinanzierung von Kitas

Die Ausfälle bei Kitas während der Corona-Pandemie sollen im Kanton Zürich zu 80 Prozent vom Kanton und den Gemeinden gedeckt werden. Die Verordnung über diese Ausfallentschädigung regelte bisher aber nicht, wer für die restlichen 20 Prozent des Schadens aufkommen muss. Dies habe zu unterschiedlichen Interpretationen geführt. Dies regelt die Regierung nun genauer, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Kitas erhalten die Wahl: Sie können selber entscheiden, ob sie den restlichen Schaden von 20 Prozent tragen oder den Eltern doch noch eine Rechnung schicken. Es bestehe auch die Möglichkeit, dass eine Gemeinde für den nicht gedeckten Anteil aufkomme, schreibt der Regierungsrat.

Auch der Kanton St.Gallen hat die Finanzierungsfragen bei den Kitas geklärt. Als ein zentraler Punkt der Verordnung ist nun die Ausrichtung der in Aussicht gestellten Bundesbeiträge geregelt. Diese werden vom Kanton den Gemeinden weitergegeben, heisst es in einer Mitteilung der Regierung. 

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08. Mai 2020: Innerrhoder Grosser Rat tagt in Turnhalle

Der Grosse Rat des Kantons Appenzell Innerrhoden trifft sich am 22. Juni zur nächsten Session. Wegen der Corona-Pandemie findet diese in der Turnhalle Gringel statt, wie das Büro des Grossen Rates mitteilte.

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08. Mai 2020: Sorgen der Schweizer bleiben gross

Jeder Vierte in der Schweiz geht davon aus, dass seine finanzielle Situation im Mai schlechter sein wird, als noch im April. Das sind leicht weniger als im Vormonat, wie eine Umfrage von comparis.ch zeigt. Die negative Sicht wird mehrheitlich mit schlechten Berufsaussichten begründet: 36.8 Prozent der Pessimisten glauben an eine weitere Eintrübung im Mai, weil sie oder der Partner beziehungsweise die Partnerin Kurzarbeit leisten müssen. Im April waren es 34.2 Prozent. Der Anteil der Befragten, welche sich keine Sorgen wegen der Coronakrise machen, hat sich derweil von 10.5 Prozent im April auf 16.5 Prozent erhöht.

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08. Mai 2020: ÖV bleibt wohl noch länger menschenleer

Trotz langsamer Wiedereröffnung von Schulen, Restaurants oder Museen dürften die öffentlichen Verkehrsmittel vorläufig relativ leer bleiben. Davon geht eine Umfrage der Forschungsanstalt Sotomo aus, die die «SRG» in Auftrag gegeben hat. Dabei hat über die Hälfte der Befragten angegeben, die ÖV künftig deutlich weniger nutzen zu wollen als noch vor der Corona-Krise.

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08. Mai 2020: Daten-Hinterlegung in Restaurants wird doch freiwillig

Die Angabe von Kontaktdaten für Gäste in Restaurants ist nicht zwingend erforderlich. Nach Kritik des Datenschutzbeauftragten krebst der Bund zurück, wie der «Blick» und weitere Medien berichten.

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08. Mai 2020: Studenten sollen bei der Wiedereröffnung der Schulen aushelfen

10 bis 15 Prozent der Lehrerinnen und Lehrer könnten bei der Wiedereröffnung der Schulen am Montag fehlen. Dies, weil sie zur Risikogruppe gehören oder mit jemandem aus der Risikogruppe zusammenwohnen, wie die Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner gegenüber dem «Tages-Anzeiger» erklärt. Vikare und unter Umständen auch Studierende sollen sie vertreten.

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07. Mai 2020: Schaffhausen lockert Besuchsverbot und startet Contact Tracing

Der Kanton Schaffhausen lockert das Besuchsverbot in Alters- und Pflegeheimen sowie in Institutionen für Menschen mit Behinderungen. Gleichzeitig wird das so genannte Contact Tracing wieder aufgenommen.

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07. Mai 2020 Keine weiteren Corona-Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich ist seit Mittwoch niemand mehr an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesfälle betrug am Donnerstagnachmittag immer noch 124.

Die Zahl der positiv Getesteten stieg gemäss der Statistik der Gesundheitsdirektion um 10 Personen auf 3536.

Aktuell befinden sich 50 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital, das sind drei weniger als am Vortag. Die Zahl der Beatmeten beträgt unverändert sieben.

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07. Mai 2020: Kurzarbeits-Entschädigungen verwirren die Kantone

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat wegen ungerechtfertigter Kurzarbeitanmeldungen bei öffentlich-rechtlichen Betrieben 438 Einsprachen bei den Kantonen erhoben. Um die Gesuche dieser Betriebe herrscht Verwirrung.

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07. Mai 2020: Auch Appenzell Ausserrhoden verstärkt Contact Tracing

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden verstärkt mit den Lockerungsmassnahmen am kommenden Montag das Contact Tracing. Wer infiziert sein könnte, muss in eine zehntägige Quarantäne.

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07. Mai 2020: Zürcher Cobra-Trams neu mit Maske unterwegs

Die Cobra-Trams sollen in Corona-Zeiten mit gutem Beispiel vorangehen: Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) haben acht ihrer Cobras eine Schutzmaske verpasst. Die sind im ÖV zwar nicht Pflicht, aber empfohlen.

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07. Mai 2020: 66 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 66 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Das sind etwas mehr als am Vortag. Am Mittwoch hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 51 zusätzliche Fälle gemeldet, am Dienstag waren es nur 28 gewesen. Insgesamt gab es nach Angaben des BAG 30’126 laborbestätigte Fälle. Die Zahl der Corona-Todesfälle in allen Kantonen zusammen betrug nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am 1807.

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07. Mai 2020: Tessin meldet weiteren Corona-Toten

Im Kanton Tessin ist erneut eine Person an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Acht Menschen sind neu positiv auf das Virus getestet worden. Insgesamt wurden im Kanton Tessin bis Donnerstagmorgen  3253 Personen positiv getestet.

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07. Mai 2020: Führerprüfungen im Kanton St.Gallen bald wieder möglich

Das St.Galler Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt führt ab dem 11. Mai wieder Theorieprüfungen durch. Zur Wahrung der Abstandsvorgaben ist laut einer Mitteilung allerdings nur ein Teil der Prüfungsarbeitsplätze geöffnet. Betroffen sind die Standorte Winkeln, Kaltbrunn, Mels und Rorschach.

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07. Mai 2020: Corona lässt ZVV-Einnahmen einbrechen

Seit die Zürcher wegen der Corona-Pandemie im Home Office arbeiten und den ÖV meiden, sind die Einnahmen beim Zürcher Verkehrsverbund ZVV um satte 75 Prozent eingebrochen. Dieser Verlust geht zulasten von Kanton und Gemeinden, also den Steuerzahlern.

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07. Mai 2020: Kanton St.Gallen verlängert Besuchsverbot in Spitälern

Personen, die ihre Angehörigen in einem Spital im Kanton St.Gallen besuchen möchten, müssen sich wegen der Corona-Pandemie weiter gedulden. Das Besuchsverbot wird erst ab 8. Juni gelockert. Dies hat das St.Galler Gesundheitsdepartement beschlossen.

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07. Mai 2020: Hotelübernachtungen brechen ein

Der Ausbruch der Corona-Pandemie, die Grenzschliessungen und weltweiten Reisebeschränkungen haben die Schweizer Hotellerie im März voll erfasst. Die Hotelübernachtungen sind nach dem guten Start ins Jahr wie erwartet eingebrochen. Das Bundesamt für Statistik (BFS) zählte im März nur noch 1,26 Millionen Logiernächte. Verglichen mit dem Vorjahr entspricht das einem Rückgang von 62,3 Prozent. 

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07. Mai 2020: Manor und Ikea kehren zu Normalbetrieb zurück

Der Warenhauskonzern Manor und das Möbelhaus Ikea öffnen die Türen ihrer Einkaufshäuser wieder. Im Einklang mit der vom Bundesrat verfügten schrittweisen Lockerung nehmen am 11. Mai alle 60 Filialen der Manor-Warenhauskette und alle neun Ikea-Einrichtungshäuser in der Schweiz den Betrieb wieder auf. Am gleichen Tag würden auch die Manor Restaurants ihre Türen öffnen, teilt die Warenhauskette mit. Bei Ikea bleibt das Kundenrestaurant bis auf weiteres geschlossen. Wieder geöffnet würden aber das Bistro sowie der Schweden Shop.

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07. Mai 2020: Coronakrise lässt Arbeitslosenquote weiter ansteigen

Der Schweizer Arbeitsmarkt hat im April die Folgen der Coronakrise deutlich zu spüren bekommen. Die Arbeitslosenquote stieg von 2,9 auf 3,3 Prozent. Es ist der höchste Wert seit Frühling 2017.

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07. Mai 2020: Glückskette unterstützt Corona-Hilfe von 81 Organisationen

Die Glückskette hat im Rahmen der Spendensammlung «Coronavirus» seit dem 23. März bisher 37,2 Millionen Franken für die Hilfe in der Schweiz gesammelt. Sie unterstützt landesweit die Hilfe von 81 Organisationen in der Soforthilfe, Überbrückungshilfe, Lebensmittelhilfe und Nothilfe. Die Unterstützung konzentriere sich auf Menschen, die auf nicht-staatliche Dienstleistungen angewiesen seien.

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07. Mai 2020: Natalie Rickli stellt Spitäler auf Prüfstand

Die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli ist überzeugt, dass Zürich künftig weniger Spitäler braucht. Diesen Gedanken werde sie in die zukünftige Spitalplanung einfliessen lassen. Diese steht 2023 an. Sie soll sich laut Rickli trotz der Corona-Krise nicht verzögern.

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07. Mai 2020: Wissenschaftler warnen vor zweiter Welle

Eine zweite Welle in der Ausbreitung des Coronavirus darf es nach Ansicht von Marcel Tanner, Präsident der Akademien der Wissenschaften, auf keinen Fall geben. Das wäre für die Gesellschaft und die Wirtschaft eine Katastrophe. Sollte dennoch eine zweite Welle kommen, sollten die Hotspots gezielt angegangen werden. Das könnte zur Folge haben, dass Masken in Zügen und Bussen Pflicht werden.

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07. Mai 2020: SBB wollen 1. Klasse nicht für alle öffnen

Ab dem 11. Mai wird das ÖV-Angebot in der Schweiz weiter normalisiert. Weil gleichzeitig wieder alle Läden öffnen dürfen, könnten die Züge vor allem zu Stosszeiten sehr gut ausgelastet sein. Trotzdem wollen die SBB die 1. Klasse nicht für alle Pendler öffnen.

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06. Mai 2020: Keine weiteren Corona-Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich ist seit Dienstag niemand mehr an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesfälle betrug am Mittwochnachmittag somit immer noch 124.

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6. Mai 2020: Nationalrat will Reisebüros in der Krise schützen

Kunden von Reisebüros und Reiseveranstaltern müssen auf ihr Geld warten: Der Nationalrat will der Branche einen speziellen Zahlungsaufschub gewähren. Der Nationalrat hat eine Motion mit dieser Forderung am Mittwoch stillschweigend angenommen.

Diese verlangt, dass Kundinnen und Kunden ihre Forderungen gegenüber Reisebüros und Veranstaltern erst ab Oktober wieder geltend machen können.

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6. Mai 2020: Stadt Zürich räumt Restaurants mehr Platz ein

Stadtzürcher Restaurants dürfen ab Montag mehr Fläche im Aussenbereich beanspruchen. So können aus Sicht des Stadtrates die Abstandsregeln besser eingehalten werden.

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6. Mai 2020: Schweizer Fussballprofis fordern Saisonabbruch

Die Spieler der Schweizer Spitzenfussballclubs wollen die unterbrochene Saison nicht mehr fortsetzen. Gemäss einer Umfrage der Gewerkschaft der Schweizer Profifussballer (SAFP) plädieren fast zwei Drittel von 140 befragten Spieler für einen Saisonabbruch. Auch den vom SFL konzipierten Schutzkonzepten gegenüber haben die Spieler offenbar Vorbehalte.

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6. Mai 2020: Schluss mit Gratis-Parkieren in Zürich

Das Gratis-Parkieren in der Stadt Zürich für Mitarbeitende von systemrelevanten Berufen hat ein Ende: Ab dem 11. Mai kosten die Parkplätze wieder für alle. Dies hat der Stadtrat entschieden.

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6. Mai 2020: Zürcher Bäder öffnen ab 8. Juni ihre Tore

Vereine und organisierte Gruppen dürfen ab dem 11. Mai wieder die Sport- und Badeanlagen benutzen, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte. Die Erlaubnis ist allerdings an Bedingungen geknüpft: Es dürfen maximal fünf Personen die Anlagen benutzen und die Vereine müssen ein Schutzkonzept für ihre Trainings vorlegen. Die meisten Sportanlagen werden für die Öffentlichkeit erst ab 8. Juni geöffnet. Die städtischen Hallen- und Sommerbäder sollen spätestens bis am 8. Juni wieder öffnen.

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6. Mai 2020: Zufriedener, entspannter und trotzdem fleissiger dank Homeoffice

Eine Umfrage zur Arbeitssituation vor und nach der Coronakrise fördert Erstaunliches zu Tage: Viele fühlen sich zufriedener, können besser entspannen, bringen Arbeits- und Privatleben besser unter einen Hut und sind bei der Arbeit engagierter als noch im letzten Jahr.

«Wir erwarteten eigentlich, dass sich Erwerbstätige jetzt in der Krise eher gestresster fühlen als zuvor», so Studienleiterin Rebecca Brauchli in einer Mitteilung vom Mittwoch. Gezeigt hat sich überraschenderweise die gegenteilige Tendenz, «was einmal mehr deutlich macht, wie faszinierend anpassungsfähig wir Menschen sind.»

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6. Mai 2020: Grosser Rat Thurgau segnet 70 Millionen für Corona-Nothilfe ab

Bis zu 70 Millionen Franken kosten die Notstandsmassnahmen in der Coronavirus-Krise im Kanton Thurgau. Der Grosse Rat segnete das Massnahmenpaket der Regierung am Mittwoch einstimmig ab. Die erste Session seit dem Ausbruch der Coronapandemie fand ohne Zuschauer in der Festhalle Rüegerholz in Frauenfeld statt. «Wir werden lernen, mit der Virusbedrohung zu leben», sagte Regierungspräsident Jakob Stark (SVP). Das Leben könne sich auch so wieder normalisieren.

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6. Mai 2020: 51 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 51 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt, etwas mehr als am Vortag. Am Dienstag hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nur 28 zusätzliche Fälle gemeldet, am Montag waren es noch 76 gewesen.

Insgesamt gab es nach Angaben des BAG vom Mittwoch 30’060 laborbestätigte Fälle. 

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6. Mai 2020: Nationalrat fordert einen Fahrplan für Grenzöffnungen

Der Nationalrat verlangt mit einer Motion einen Fahrplan für die schrittweise Öffnung der Landesgrenzen. Sobald es die epidemiologische Lage zulässt, soll der freie Personenverkehr wieder hergestellt werden.

Zurzeit dürfen nur Schweizer und Liechtensteiner Bürgerinnen und Bürger, Menschen mit Aufenthaltserlaubnis oder Berufsleute mit einer Stelle in der Schweiz einreisen. Auch in Notsituationen ist eine Einreise gestattet. Ab Montag (11. Mai) sind indes Familienzusammenführungen für Schweizer und EU-Bürger wieder erlaubt

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6. Mai 2020: Postauto verzichtet noch auf Nachtbusse und touristische Linien

Auch Postauto fährt ab dem 11. Mai wieder weitgehend gemäss Normalfahrplan. Ausgeschlossen sind aber nach wie vor die touristischen Linien und die Wochenend-Nachtbusse. Ausserdem bittet auch Postauto die Passagiere, Masken zu tragen.

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6. Mai 2020: Zehn Prozent weniger Zugfahrgäste im ersten Quartal

Die Schweizer Bevölkerung ist im ersten Quartal zehn Prozent seltener Zug gefahren. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Branchenvereins Litra hervor. Auch beim Güterverkehr gab es ein Minus, allerdings nur um 4 Prozent. Die Zahlen sind insbesondere eindrücklich, weil der Bundesrat in der Coronakrise erst Mitte März durchgegriffen hat, also am Ende des ersten Quartals. Die Auswirkungen im zweiten Quartal dürften daher noch massiver ausfallen.

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6. Mai 2020: Geschlossene Grenzen bedrohen St.Galler Festspiele

Trotz des Abbruchs der regulären Saison wegen der Corona-Krise hofft das Theater St.Gallen weiter auf die Rettung der Festspiele. Bleiben die Grenzen geschlossen, droht aber die vollständige Absage und ein finanzielles Loch.

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6. Mai 2020: Zürcher Spitäler fahren mehrere hundert Millionen Franken Verlust ein

Die Behandlungs- und Operationsausfälle in Zürcher Spitälern kommen ihnen teuer zu stehen. Es ist noch nicht klar, wer den wirtschaftlichen Schaden deckt. Unter anderem sei das Behandlungs- und Operationsverbot schuld an dieser finanziellen Situation. Im Gegensatz zum Sportbereich, der Kulturbranche oder den Airlines ist bei den Spitälern noch nicht klar, ob der Staat sie finanziell unterstützt. Das berichtet die «NZZ».

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6. Mai 2020: Einige Zürcher Coiffeure halten sich nicht an Maskenpflicht

Einige Zürcher Coiffeursalons tun sich schwer mit der Maskenpflicht. Auch im ÖV oder im Detailhandel finden sich nicht viele Maskenträger, berichtet der «Tages-Anzeiger». Obwohl es für Coiffeure und auch für Kunden Pflicht ist, eine Maske zu tragen, würden trotzdem viele darauf verzichten.

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6. Mai 2020: Jeder fünfte Angestellte hat Angst vor einer Entlassung

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Schweizer Wirtschaft und den Arbeitsmarkt sind drastisch. Knapp ein Fünftel der Angestellten hält es für wahrscheinlich, den Job zu verlieren und fast ein Viertel der Selbstständigen rechnet mit einem Konkurs, teilte das Beratungsunternehmen Deloitte Schweiz am Mittwoch mit.

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6. Mai 2020: Betriebe mit Kurzarbeit sollen keine Dividenden ausschütten dürfen

Unternehmen, die wegen der Corona-Krise Entschädigungen für Kurzarbeit beziehen, sollen im laufenden Jahr und auch 2021 keine Dividenden ausschütten dürfen. Das will der Nationalrat. Er hat dazu am Dienstag eine Motion seiner Sozialkommission (SGK) mit 93 zu 88 Stimmen und bei 11 Enthaltungen angenommen.

Dagegen hatte sich vorab die FDP ausgesprochen. Die Einschränkung soll analog auch für Firmen gelten, die die Dividenden für 2020 bereits bezahlt oder gesprochen haben. Der Vorstoss geht an den Ständerat.

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5. Mai 2020: Eidgenössische Räte einigen sich auf Unterstützung für Kitas

Der Ständerat und der Nationalrat sind sich am Dienstag einig geworden. Krippen und Kitas erhalten finanzielle Unterstützung in der Höhe von 65 Millionen Franken. Der Nationalrat hat zunächst 100 Millionen Franken gefordert, ist dann aber auf die Linie des Ständerats eingeschwenkt. 

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5. Mai 2020: Armeeeinsatz offiziell bewilligt

Der Armeeeinsatz während der Corona-Pandemie ist vom Parlament nachträglich bewilligt worden. Als zweite Kammer hat der Nationalrat den Assistenzdienst für bis zu 8000 Armeeangehörige bis höchstens Ende Juni gutgeheissen.

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5. Mai 2020: 14 neue bestätigte Fälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind in den letzten 24 Stunden 14 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Eine Person ist seit gestern an den Folgen einer Infektion gestorben. Die Zahl der Todesopfer beträgt damit im Kanton Zürich 124, wie die Gesundheitsdirektion auf Twitter mitteilt.

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5. Mai 2020: Auch Ständerat genehmigt milliardenschwere Corona-Kredite

Der Ständerat folgte dem Nationalrat und genehmigte die milliardenschweren Corona-Kredite. Er stockte die Hilfsgelder gar noch auf. So hat er zusätzliche 50 Millionen für das Wohnungswesen beschlossen. 

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5. Mai 2020: Zürich öffnet Pärke wieder

In der Stadt Zürich gehen am nächsten Montag erste Pärke wider auf. Vorläufig sei dies nur ein Test, sagte Stadträtin Karin Rykart vor den Medien.

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5. Mai 2020: Nur noch 28 Neu-Ansteckungen in den letzten 24 Stunden

In den letzen 24 Stunden wurden 28 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet, meldet das BAG. Damit gibt es in der Schweiz 30'009 Coronafälle schweizweit. Insgesamt starben 1788 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

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5. Mai 2020: Keine Abschlussprüfung für 15'000 kaufmännische Lernende

Die 15'000 kaufmännischen Lernenden, die in diesem Jahr ihren Abschluss machen, müssen wegen der Coronakrise nicht zu einer praktischen Prüfung antreten. Darauf haben sich Bund, Kantone und Berufsverbände geeinigt. Stattdessen entscheiden nur noch die Erfahrungsnoten.

Aufgrund der behördlichen Massnahmen zur Eindämmung der Coronakrise werde in diesem Jahr auf zusätzliche Prüfungen im Mai und Juni verzichtet, teilte der Kaufmännische Verband Schweiz am Dienstag mit. Sowohl der schulische als auch der betriebliche Teil des Qualifikationsverfahrens werde sich damit auf die Erfahrungsnoten abstützen.

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5. Mai 2020: Drei weitere Tote durch Coronavirus im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut drei Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Eine Person ist neu positiv auf das Virus getestet worden. Insgesamt wurden bis Dienstagmorgen im Kanton Tessin 3239 Personen positiv auf das Virus getestet. 329 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben.

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5. Mai 2020: Thurgauer Kantonalbank verschenkt Gutscheine

Die Thurgauer Kantonalbank TKB verteilt an jeden Haushalt im Kanton einen Gutschein im Wert von 30 Franken. Dieser kann in lokalen Geschäften eingelöst werden. Damit möchte die Bank die Berücksichtigung von lokalen Angeboten in der Coronakrise fördern. 

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5. Mai 2020: Wirtschaftshistoriker ist skeptisch bei Corona-Vorschlägen

Der Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann von der Universität Zürich hat sich skeptisch über die  Vorschläge zur Ankurbelung der Wirtschaft in der Coronavirus-Krise geäussert. Die Ideen seien untauglich.

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4. Mai 2020: Keine weiteren Corona-Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich ist seit Sonntag kein weiterer Patient an den Folgen der Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesfälle blieb bis am Montagnachmittag somit stabil bei 123.

Auch die Zahl der bestätigten Ansteckungen entwickelte sich erfreulich: Von Sonntag auf Montag gab es nur noch zwei neue Fälle. Bislang wurden im Kanton Zürich insgesamt 3495 Personen positiv auf das Coronavirus getestet.

Aktuell liegen 43 Patientinnen und Patienten wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital, das ist ein Patient mehr als am Vortag. 11 Personen werden künstlich beatmet, eine weniger als am Samstag.

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4. Mai 2020: Nationalrat will Kitas in der Corona-Krise mit 100 Millionen Franken unterstützen

Im Gegensatz zum Bundesrat will der Nationalrat die Kitas in der Corona-Krise unterstützen. Er hat am Montag 100 Millionen Franken dafür bewilligt. 

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4. Mai 2020: Erneut unter hundert neue Coronavirus-Fälle in der Schweiz

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 76 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Am Sonntag hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) noch 88 zusätzliche Fälle gemeldet, am Samstag waren es 112 gewesen. 

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4. Mai 2020: Zwei weitere Coronatote im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut zwei Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Drei Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden. Insgesamt wurden bis Montagmorgen im Kanton Tessin 3238 Personen positiv auf das Virus getestet. 326 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben. 782 Personen konnten bisher aus den Tessiner Spitälern entlassen werden.

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4. Mai 2020: «Heute sind Sie wieder voll in der Verantwortung»

Mit einer Erklärung des Bundesrates hat sich Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga zum Beginn der ausserordentlichen Session an den Nationalrat gewandt. «Heute sind Sie wieder voll in der Verantwortung», so Sommaruga.

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4. Mai 2020: ZVV-Aboinhaber erhalten Entschädigung

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) entschädigt die Besitzerinnen und Besitzer von ZVV-Abos. Jahresabos werden automatisch verlängert. Bei Monatsabos gibt es einen Rabatt.

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4. Mai 2020: Ständerat will in Coronasession geheim abstimmen

Anders als im Bundeshaus ist das Stimmverhalten im Ständerat während der Sondersession auf dem Bernexpo-Gelände namentlich nicht ersichtlich. Der Grund: es fehlt eine elektronische Anzeigetafel.

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4. Mai 2020: Coronakrise bringt Boom bei Heimelektronik und Nahrungsmitteln

Die Corona-Krise hat dem Heimelektronikmarkt wegen Online-Schulunterricht und Homeoffice einen Boom beschert. Profitieren konnte auch der Food-/Nearfood-Bereich. Beim Nonfood kam es zu grossen Verlusten, wie es im GfK Markt Monitor Schweiz heisst.

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4. Mai 2020: Justizdirektorin Fehr fordert Demorichtlinien vom Bundesrat

Die Zürcher Regierungsrätin Jacqueline Fehr fordert vom Bundesrat klare Demonstrationsregeln während der Coronakrise. Der Bund soll ab dem 11. Mai auch die politischen Rechte wieder stärken.

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4. Mai 2020: St.Galler Kulturschaffende schiessen gegen SVP

Die St.Galler Kulturszene macht ihrem Unmut Luft. In einem offenen Brief, der von 80 Kulturschaffenden unterzeichnet wurde, wendet sie sich an die SVP, die ihr die Soforthilfe streichen will.

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3. Mai 2020: Nur vier Neuansteckungen im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich entwickelt sich die Zahl der bestätigten Corona-Ansteckungen erfreulich. Von Samstag auf Sonntag gab es nur noch vier neue Fälle. Damit wurden im Kanton Zürich insgesamt 3493 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Die Zahl der Todesfälle blieb bis am Sonntagnachmittag unverändert bei 123. 

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3. Mai 2020: Bund öffnet im Tessin drei weitere Grenzübergänge

Um den wieder zunehmenden Arbeitsverkehr zu erleichtern, öffnet der Bund am Montag im Tessin drei weitere Grenzübergänge: Bei Ponte Cremenaga, Brusino und Ligornetto will er eine Woche vor dem grossen Lockerungsschritt am 11. Mai Staus vorbeugen. Bereits in der letzten Woche habe der Grenzverkehr im Tessin um zehn Prozent zugenommen, schreibt die Eidgenössische Zollverwaltung in einer Medienmitteilung. Mit der Öffnung von drei zusätzlichen Grenzübergängen solle der Verkehrsfluss verbessert werden.

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3. Mai 2020: Auch der Autohandel leidet

Die Coronavirus-Pandemie stürzt die Schweizer Automobilbranche in eine tiefe Krise. Im April sind nur 9'382 neue Personenwagen auf die Strassen der Schweiz gekommen. Das sind über 67 Prozent weniger als im April vor einem Jahr.

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3. Mai 2020: Klimastreik prüft Referendum gegen Milliardenhilfe für Flugbranche

Das Klimastreik-Kollektiv will den Milliardenkredit für die Schweizer Luftfahrt bekämpfen und droht mit einem Referendum. Grund dafür ist, dass die Coronahilfe an keinerlei ökologische Vorgaben geknüpft ist.

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3. Mai 2020: Erstmals wieder unter hundert neue Corona-Fälle in der Schweiz

Die Zahl der neu bestätigten Corona-Fälle in der Schweiz fällt zum ersten Mal wieder in den zweistelligen Bereich. Innerhalb der letzten 24 Stunden sind 88 neue Infektionen registriert worden, meldet das Bundesamt für Gesundheit BAG am Sonntag. Am Samstag hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) noch 112 zusätzliche Fälle gemeldet, am Freitag deren 119.

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3. Mai 2020: Swiss parkt Flugzeuge neu in Jordanien

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss verlegt mehrere ihrer gegroundeten Flugzeuge nach Jordanien. Sie hat am Sonntag sieben Maschinen nach Amman ausgeflogen. Bisher waren diese am Flughafen Zürich, Genf oder in Dübendorf parkiert.

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3. Mai 2020: Coronakrise verhilft Schweizer Landwirtschaft zu Bio-Boom

Dass die Schweizer aufgrund der Restaurantschliessungen derzeit mehr Grundnahrungsmittel für die heimische Küche einkaufen, ist längst bekannt. Nun zeigt sich: Sie greifen dabei immer häufiger zu Bio-Produkten. Seit Beginn der Krise hat sich der Absatz von Bio-zetrifizierten Produkten vervielfacht, berichtet der «SonntagsBlick». Profitieren vom Bio-Boom können neben Früchten und Gemüsen vor allem Milchprodukte.

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3. Mai 2020: Winterthurer verpfeifen ihre Nachbarn besonders oft bei der Polizei

Die Coronakrise fördert das Denunziantentum in der Schweiz: Seit Mitte März haben Kantons- und Stadtpolizeien im ganzen Land mindestens 3'800 Meldungen von Bürgern erhalten, die andere verpfiffen, weil diese sich angeblich nicht an die Coronamassnahmen hielten. Das hat eine Umfrage der «SonntagsZeitung» ergeben. Die tatsächliche Anzahl solcher Meldungen dürfte noch deutlich höher liegen, weil viele Polizeikorps diese nicht separat erfassen. Besonders kleinlich sind offenbar die Winterthurerinnen und Winterthurer: Die Stadtpolizei hat schon 550 Meldungen erhalten. In vielen Fällen entpuppen sich diese aber als Falschmeldungen. Die Polizei stellt die Mehrheit der Coronabussen bei regulären Patrouillen aus, nicht aufgrund von Denunziantenmeldungen. Seit Mitte März sind es schweizweit 14'000 Bussen.

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3. Mai 2020: Schweiz muss möglicherweise noch zwei Jahre mit Corona-Einschränkungen leben

Vermehrtes Händewaschen, Abstandhalten und Hygienemasken in der Öffentlichkeit könnten der Schweiz länger erhalten bleiben als bisher angenommen: «Es ist möglich, dass wir noch zwei Jahre oder länger so weiterleben», sagt Matthias Egger in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Egger ist Epidemiologie-Professor und leitet die Taskforce Covid-19 des Bundes. Grund für seine pessimistische Annahme: Aktuell ist noch kein Impfstoff in Sicht. Die Entwicklung eines Impfstoffs könnte sich ausserdem in die Länge ziehen, weil über das Virus noch wenig bekannt ist, so Egger weiter.

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3. Mai 2020: Swiss könnte jede fünfte Stelle abbauen

Der Bund fordert von der Swiss im Gegenzug für die Milliardenkredite nämlich ein Sparprogramm, schreibt die «SonntagsZeitung». 1'500 bis 1'900 Stellen könnten gestrichen werden. Die Swiss beschäftigt aktuell 9'500 Angestellte, im Extremfall wäre als jede fünfte Stelle betroffen. Der Stellenabbau kann kaum durch natürliche Fluktuation und Frühpensionierungen abgedeckt werden, daher wird es wohl zu Entlassungen kommen.

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2. Mai 2020: Keine weiteren Todesfälle im Kanton Zürich

In den letzten 24 Stunden ist im Kanton Zürich kein weiterer Patient an den Folgen des Coronavirus gestorben. Die Zahl der Todesfälle blieb bis am Samstagnachmittag somit stabil bei 123. Auch die Zahl der bestätigten Ansteckungen entwickelte sich erfreulich: Von Freitag auf Samstag gab es nur noch drei neue Fälle. Bislang wurden im Kanton Zürich insgesamt 3489 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. 

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2. Mai 2020: Demonstration gegen Corona-Einschränkungen in Bern

In der Hauptstadt haben sich am Samstag bis zu 300 Personen versammelt um zu demonstrieren. Laut der «Berner Zeitung» wehrten sich die Demonstranten gegen die aus ihrer Sicht zu strikten Corona-Massnahmen des Bundes. Auch in St.Gallen fand eine kleine Kundgebung statt.

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2. Mai 2020: Fallzahlen bleiben stabil

Innerhalb eines Tages sind 112 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind sieben Fälle weniger als am Vortag. Am Donnerstag waren es deren 179. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle liegt inzwischen bei 29'817. Gemäss der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sind mittleriweilse 1755 Menschen in der Schweiz an den Folgen des Virus gestorben.

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2. Mai 2020: Hälfte der Schweizer hält wirtschaftlichen Schaden für zu gross

Der Bundesrat und das Bundesamt für Gesundheit geniessen Vertrauen. Dies zeigt eine Umfrage von gfs.bern, welche der «Blick» veröffentlicht. Für knapp die Hälfte der Befragten ist der wirtschaftliche Schaden allerdings zu gross.

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2. Mai 2020: Bundesrat gesteht Fehler ein

In einem Interview mit den Zeitungen von «CH-Media» gesteht Bundesrätin Karin Keller-Sutter, dass die Landesregierung bei den Lockerungs-Massnahmen nicht ideal kommuniziert hat. 

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1. Mai 2020: Weiterer Corona-Todesfall im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich ist seit Donnerstag ein weiterer Patient an den Folgen der Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesfälle lag bis am Freitagnachmittag somit bei 123.

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1. Mai 2020: Bundesrat gegen schnelle Öffnung von Discos und Konzertlokalen

Der Bundesrat will erst am 27. Mai über weitere Lockerungen im Gastgewerbe entscheiden. Eine frühere Öffnung von Pubs, Bars, Diskotheken, Konzertlokalen, Shisha Lounges und Streetfoodfestivals kommt für ihn nicht infrage.

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1. Mai 2020: Masken-Engpass behoben

Die Armeeapotheke hat bis Ende April 35 Millionen Masken ausgeliefert. Davon gingen 13 Millionen in den Detailhandel, 22 Millionen an die Kantone. Das sagte Brigadier Markus Näf, Beschaffungskoordinator im Verteidigungsdepartement, am Freitag vor den Bundeshausmedien.

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1. Mai 2020: Coronavirus-Fälle laut BAG gesunken

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 119 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt, weniger als am Vortag. Am Donnerstag hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 179 zusätzliche Fälle gemeldet, am Mittwoch deren 143.

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1. Mai 2020: Auch 2021 keine Eishockey-WM in der Schweiz

Die Eishockey-WM wird auch 2021 nicht in der Schweiz stattfinden. Swiss Ice Hockey verzichtet auf einen Antrag beim internationalen Verband IIHF für eine Neuansetzung im kommenden Jahr. In zwölf Monaten wird damit wie geplant in Lettland und Weissrussland gespielt.

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30. April 2020: Drei weitere Corona-Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind seit Mittwoch weitere drei Patienten an den Folgen der Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesfälle lag bis am Donnerstagnachmittag somit bei neu bei 122. Aktuell liegen 61 Patientinnen und Patienten im Spital, das sind 21 weniger als am Vortag. 15 Personen werden aktuell noch künstlich beatmet, vier weniger als am Vortag. Bis Donnerstagnachmittag wurden insgesamt 3473 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind 11 mehr als am Mittwoch.

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30. April 2020: Armee und EPFL setzen Versuche mit Contact-Tracing-App fort

Die ETH Lausanne (EPFL) hat am Donnerstag die Feldversuche für die Schweizer Contact-Tracing-App im Kampf gegen das Coronavirus fortgeführt. Die Einführung der App ist auf freiwilliger Basis ab Mitte Mai geplant.

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30. April 2020: Tui Suisse sagt Reiseprogramm ebenfalls bis Ende Mai ab

Der Reiseveranstalter Tui Suisse sagt sein Reiseprogramm nun ebenfalls bis einschliesslich 31. Mai ab. Zudem bietet Tui den Kunden mit Reisen im Juni die Umbuchung auf ein anderes Datum oder eine andere Destination an.

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30. April 2020: Appenzeller Firma webt antiviralen Stoff für Schutzmasken

Die Weberei Weba in Appenzell hat zusammen mit dem Schweizer Unternehmen HeiQ ein antivirales Gewebe entwickelt, das für Schutzmasken verwendet werden kann. Der Stoff soll nicht nur das Eindringen von Tröpfchen erschweren, sondern auch mehrmals verwendet werden können.

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30. April 2020: Zürich fordert: Bund soll sich an Testkosten beteiligen

Gesundheitsminister Alain Berset (SP) und Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit haben am Donnerstag Zürich besucht. Die Zürcher Regierung trat mit Forderungen an den Bundesrat.

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30. April 2020: Kanton Thurgau präsentiert Schulöffnungskonzept

Auch im Kanton Thurgau wird der Präsenzunterricht in den Schulen wieder aufgenommen. Der Kanton hat am Donnerstag sein Konzept präsentiert. Prüfungen gibt es erst ab Pfingsten.

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30. April 2020: Tessiner tragen häufiger Masken als Deutschschweizer

Schutzmasken gegen das Coronavirus sind in der Schweiz nach wie vor nur wenig verbreitet. Es zeigen sich aber sehr markante Unterschiede zwischen den Sprachregionen. Dies zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Befragung der Forschungsstelle sotomo und Demo Scope.

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30. April 2020: Das grosse Rheinfall-Feuerwerk ist abgesagt

In diesem Jahr fällt das grosse Rheinfall-Feuerwerk aus. Wegen der Auswirkungen des Coronavirus hat die IG Rheinfall entschieden, "Fire on the Rocks" vom 31. Juli abzusagen.

Die IG Rheinfall bedauert, dass das Rheinfall-Feuerwerk dieses Jahr nicht stattfinden kann, unterstützt jedoch die Massnahmen des Bundesrates betreffend Covid-19 vollumfänglich, wie sie am Donnerstag mitteilte.

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30. April 2020: Innerrhoder Landsgemeinde steht auf der Kippe

Die Durchführung der bereits einmal verschobenen Innerrhoder Landsgemeinde ist ungewiss. Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen bleiben wegen der Coronapandemie noch bis Ende August verboten.

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30. April 2020: SBB und Postauto empfehlen in Zügen und Bussen Schutzmasken

SBB und Postauto empfehlen in Zügen und Bussen eine Hygienemaske, wenn der Abstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann. Sie haben am Donnerstag ihr Schutzkonzept für den öffentlichen Verkehr vorgestellt. Pendlerströme sollen umgangen werden.

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30. April 2020: 179 neue Corona-Fälle innerhalb eines Tages

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 179 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt, zum zweiten Mal mehr als am Vortag. Zuletzt hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) noch 143 zusätzliche Fälle gemeldet, davor deren 100.

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30. April 2020: Zürich, Schafhausen und St.Gallen präsentieren Schulöffnungspläne

Der Präsenzunterricht in Schweizer Schulen wird langsam wieder aufgenommen. Die Kantone Zürich, St.Gallen und Schaffhausen haben ihre Konzepte zur Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts vorgestellt. 

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30. April 2020: Winterthur unterstützt Kitas und Tagesfamilien

Winterthur unterstützt Kindertagesstätten und Tagesfamilien, die durch die Coronakrise weniger Einnahmen haben. Der Stadtrat stockt die auf 80 Prozent festgelegte Entschädigung auf, so dass den Trägerschaften 100 Prozent der Ausfälle vergütet werden.

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30. April 2020: Saisonabbruch in den Amateur-Ligen

Der Zentralvorstand des Schweizerischen Fussballverbands hat als Folge des Entscheids des Bundesrates am Mittwoch beschlossen, alle derzeit ausgesetzten Meisterschafts- und Cupwettbewerbe ab Promotion League abzubrechen. Demnach wird es keine Auf- und Absteiger in den Amateur-Ligen geben. Nicht betroffen von diesem Entscheid, der im Rahmen einer Telefonkonferenz getroffen wurde, sind die Super League, die Challenge League sowie der Schweizer Cup.

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30. April 2020: Drei weitere Tote durch Covid-19 im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden weitere drei Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 19 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden. Insgesamt wurden bis Donnerstagmorgen im Kanton Tessin 3210 Personen positiv auf das Virus getestet. 321 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben. 739 Personen konnten bisher aus den Tessiner Spitälern entlassen werden.

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30. April 2020: Kanton Zürich lockert Besuchsverbot der Alters- und Pflegeheime

In den Zürcher Alters- und Pflegeheimen wird das Besuchsverbot gelockert. In Besucherzonen können Angehörige und Freunde die Senioren wieder besuchen.

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30. April 2020: Tausende Lehrlinge könnten ohne Lehrstelle dastehen

Rund 30'000 Jugendliche müssen aktuell mitten in der Coronakrise eine Lehrstelle suchen. Bereits früh warnten Experten aufgrund der erschwerten Bedingungen vor einem Lehrstellenmangel. Nun zeichnet sich das Ausmass ab.

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30. April 2020: Bundesrat will 400 Millionen für internationale Corona-Aktionen

Die Coronavirus-Pandemie trifft Entwicklungsländer besonders hart. Der Bundesrat will 400 Millionen Franken zusätzlich einsetzen, um die Folgen zu mildern.

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30. April 2020: Coronavirus im Abwasser gefunden - Trinkwasser nicht gefährdet

Der Nachweis des neuen Coronavirus im Abwasser ist gelungen. Selbst kleine Konzentrationen lassen sich laut Forschern der beiden ETHs in Proben nachweisen. Dennoch könne das Trinkwasser in der Schweiz ohne Bedenken konsumiert werden.

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30. April 2020: Letzer Rückholflug landet in Zürich

Der vorerst letzte Rückholflug im Rahmen der grössten Rückholaktion der Geschichte des Aussendepartements (EDA) ist in Zürich gelandet. 100 Menschen aus unterschiedlichen afrikanischen Ländern kehrten in die Schweiz zurück.

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29. April 2020: Maturaprüfungen in Schaffhausen finden statt

Die Kantonsschule Schaffhausen wird die schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen wie geplant durchführen. Die gesundheitlichen Schutzmassnahmen sollen dabei laut Erziehungsdepartement eingehalten werden.

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29. April 2020: Festivals verabschieden sich ins Jahr 2021

Der Bundesrat am Mittwoch beschlossen, dass Grossveranstaltungen mit mehr als 1'000 Besuchern bis Ende August verboten sind. Somit fallen viele Festivals im TOP-Sendegebiet aus. Darunter auch das Openair Frauenfeld, die Winterthurer Musikfestwochen oder das Stars in Town Schaffhausen.

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29. April 2020: Bund unterstützt Schweizer Airlines mit 1,9 Milliarden Franken

Fluggesellschaften wie die Swiss und Edelweiss erhalten in der Corona-Krise staatliche Hilfen. Der Bundesrat beantragt dem Parlament Verpflichtungskredite von insgesamt knapp 1,9 Milliarden Franken. Die Gelder sind an Bedingungen geknüpft.

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29. April 2020: Geisterspiele ab 8. Juni möglich

Der Bundesrat lockert die Coronavirus-Fesseln im Bereich des Spitzensports markant. Ab 11. Mai sind die Trainings wieder erlaubt, auch mit mehr als 5 Personen - dies im Gegensatz zum Breitensport.

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29. April 2020: Wahlfreiheit für Kantone bei schriftlichen Maturitätsprüfungen

Der Bundesrat überlässt den Kantonen die Wahl, ob sie dieses Jahr schriftliche Maturitätsprüfungen durchführen wollen. Diese Massnahme soll der unterschiedlichen Betroffenheit der Kantone infolge der Corona-Pandemie Rechnung tragen.

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29. April 2020: Bundesrat hebt Notstand schneller auf als geplant

Ab dem 11. Mai können nicht nur Läden, Märkte und obligatorische Schulen, sondern auch Museen, Bibliotheken und Restaurants wieder öffnen.

Der Festivalsommer hingegen dürfte ins Wasser fallen: Grossveranstaltungen mit mehr als 1'000 Personen will der Bundesrat nicht vor September wieder erlauben.

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29. April 2020: Ostschweizer Gesundheitsdirektoren wollen Geld für die Spitäler

Der Bund soll den Spitälern unter die Arme greifen, dass fordern die Ostschweizer Gesundheitsdirektoren (GDK-Ost). Er soll sich an den Ertragsausfällen der Spitäler finanziell beteiligen.

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29. April 2020: Kanton Zürich nimmt Corona-Tracing wieder auf

Die Coronainfektionen gehen schrittwiese zurück. Aus diesem Grund nimmt der Kanton Zürich ab nächster Woche wieder die Fallverfolgung auf.

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29. April 2020: Hochschulrektoren-Präsident für Durchführung von Maturaprüfungen

Der Präsident der Schweizer Hochschulrektoren, Yves Flückiger, hofft, dass sich der Bundesrat für die Durchführung der schriftlichen Maturaprüfungen in allen Kantonen entscheidet. Wenn man die Matura ohne Abschlussprüfung erhalten habe, bleibe ein Makel haften.

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29. April 2020: Drei Medienkonferenzen zur heutigen Bundesratssitzung

Um 14:45 Uhr informieren Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, Innenminister Alain Berset und Wirtschaftsminister Guy Parmelin. Um 16:15 Uhr sprechen Justizministerin Karin Keller-Sutter, Verteidigungsministerin Viola Amherd und Bundeskanzler Walter Thurnherr. Am Donnerstagmorgen um 9 Uhr tritt Aussenminister Ignazio Cassis vor die Medien. Thema sind jeweils aktuelle Entscheide zum Coronavirus.

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29. April 2020: Ironman Switzerland für 2020 gestrichen

Der Ironman Switzerland vom 12. Juli in Thun wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Die Streichung erfolgte durch den Veranstalter nach Rücksprache mit den Behörden. Die Premiere im Berner Oberland über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen soll nun am 11. Juli 2021 nachgeholt werden.

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29. April 2020: Swiss verlängert Minimalflugplan wegen Corona erneut

Die Fluggesellschaft Swiss verlängert wegen der Coronapandemie ihren Minimalflugplan bis am 31. Mai. Bis dahin führt die Lufthansa-Tochter weiterhin nur rund 28 wöchentliche Flüge durch, wie sie in einer Mitteilung vom Mittwoch schrieb.

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29. April 2020: BAG meldet 143 neue bestätigte Covid-19-Infektionen in einem Tag

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 143 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Das sind etwas mehr als die 100 am Vortag gemeldeten neuen Infektionen.

Insgesamt gab es nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) vom Mittwoch 29'407 laborbestätigte Fälle, dem stehen 29'264 Fälle vom Dienstag gegenüber. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende.

Die Todesfälle in Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen nahmen nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bis Mittwochvormittag um 23 auf 1702 zu.

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29. April 2020: Zwei weitere Tote durch Covid-19 im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut zwei Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 15 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden.

Insgesamt wurden bis Mittwochmorgen im Kanton Tessin 3'191 Personen positiv auf das Virus getestet. 318 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben. 728 Personen konnten bisher aus den Tessiner Spitälern entlassen werden.

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29. April 2020: Die Immo Messe Schweiz in St.Gallen fällt 2020 definitiv aus

Zuerst verschoben, dann doch abgesagt: Die Immo Messe Schweiz hätte auf dem Olma-Areal in St. Gallen zuerst im März stattfinden sollen. Danach wurde sie wegen der Corona-Massnahmen auf den August verlegt - und nun für 2020 definitiv abgesagt.

Eine zwischenzeitliche Neubeurteilung der Situation habe ergeben, dass eine zufriedenstellende Durchführung für alle Beteiligten nicht gewährleistet werden könne, teilte die Olma Messen AG am Mittwoch mit. Die nächste Immo Messe ist für März 2021 geplant.

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29. April 2020: Winterthur verlängert Nothilfe für Selbständige und Kleinstbetriebe

Selbständige und Kleinstbetriebe, die wegen der Corona-Krise in Not geraten sind, können bei der Stadt Winterthur weiterhin Unterstützung beantragen. Der Stadtrat hat die Nothilfemassnahmen verlängert.

Bisher seien 168 Gesuche eingegangen, 98 Betriebe erhielten Nothilfe, teilte das Departement Finanzen und Soziales am Mittwoch mit. Die Stadt habe bisher rund 600'000 Franken an Nothilfegeldern aufgewendet. Die bisher für die Monate März und April ausgerichtete Nothilfe werde nun bis Ende Mai verlängert.

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28. April 2020: Vier neue Corona-Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind vier weitere Personen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesfälle hat sich damit bis Dienstagnachmittag auf 119 erhöht.

84 positiv Getestete befinden sich im Spital, davon werden 19 künstlich beatmet, wie die Gesundheitsdirektion mitteilte. Insgesamt wurden bislang 3433 Personen positiv getestet. Das sind 15 mehr als am Vortag.

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28. April 2020: Neue angebliche Lockerungsmassnahmen veröffentlicht

Der Bundesrat will am 29. April 2020 offiziell über weitere Lockerungsschritte informieren. Der «Tages-Anzeiger» will allerdings schon am Dienstag wissen, was der Bundesrat plant. Einer bundesratsnahen Quelle zufolge, sollen Grossveranstaltungen mit mehr als 1'000 Besuchern bis Ende September verboten werden.

Am Mittwoch wird ebenfalls über die Zukunft der Restaurants gesprochen. Nachdem die Gastrobranche wiederholt Druck ausgeübt hat, wird über eine mögliche Wiedereröffnung am 11. Mai diskutiert. Von der vorgezogenen Öffnung sollen dann allerdings nur Restaurants profitieren. Bars und Pubs sollen weiterhin geschlossen bleiben. 

Ob die Informationen vom «Tages-Anzeiger» stimmen, zeigt sich am Mittwochnachmittag. RADIO TOP und TOP ONLINE werden berichten.

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28. April 2020: BAG meldet 100 neue bestätigte Fälle von Covid-19 in einem Tag

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 100 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Das sind in etwa gleich viele wie die 103 am Vortag gemeldeten neuen Infektionen.

Insgesamt gab nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) vom Dienstag 29'264 laborbestätigte Fälle. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende.

Die Todesfälle in Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen nahmen nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bis Dienstagmittag um 15 auf mindestens 1679 zu.

#CoronaInfoCH #Coronavirus #COVID19
28.04 Aktueller Stand sind 29'264 laborbestätigte Fälle, 100 mehr als am Vortag.https://t.co/RTWF8jbM2p pic.twitter.com/EIzLR32wFn

— BAG – OFSP – UFSP (@BAG_OFSP_UFSP) April 28, 2020

 

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28. April 2020: Kanton Schaffhausen will Kitas wegen Corona-Pandemie unterstützen

Kindertagesstätten im Kanton Schaffhausen sind derzeit - wie überall im Land - wegen der Corona-Pandemie nur schwach belegt. Zahlen müssen die Eltern trotzdem. Nun will der Kanton einspringen. Das Erziehungsdepartement plant ein Unterstützungspaket.

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28. April 2020: UBS hat KMU Corona-Kredite von mehr als 2,5 Milliarden zugesagt

Die UBS hat bisher Kredite von mehr als 2,5 Milliarden Franken für wegen der Coronakrise in Not geratene Schweizer KMU gesprochen. Bis zum vergangenen Freitag seien über 21'000 Anträge bearbeitet worden, teilte die Grossbank am Dienstag mit.

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28. April 2020: FCW ruft zum lokalen Shopping auf

Der FC Winterthur macht sich in der Krise für das lokale Gewerbe stark. Der FCW-Geschäftsführer Andreas Mösli ruft auf Facebook dazu auf, vermehrt lokal einzukaufen und Aufträge an ansässige KMU zu vergeben.

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28. April 2020: Fünf weitere Tote durch Covid-19 im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut fünf Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Sieben Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden. Insgesamt wurden bis Dienstagmorgen im Kanton Tessin 3176 Personen positiv auf das Virus getestet. 316 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben. 712 Personen konnten bisher aus den Tessiner Spitälern entlassen werden.

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28. April 2020: Schweizer planen Sommerferien trotz Corona

Ob Herr und Frau Schweizer diesen Sommer am Strand liegen können, steht momentan in den Sternen. Die Hoffnung haben sie allerdings noch nicht aufgegeben, wie eine Umfrage des Reiseportals Ebookers zeigt.

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28. April 2020: Bund unterstützt Swiss mit Milliardenpaket

Im Stillen hat der Bund die Bedingungen für die Unterstützung der Luftfahrtbranche festgelegt. Geduld benötigen die flugnahen Betriebe.

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28. April 2020: Stefanini-Stiftung erlässt Mieten

Die Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte kommt via ihren Immobilienfirmen den Gewerbemietern in der Coronakrise entgegen. Sie erlässt über 70 Gewerbetreibenden die Miete.

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28. April 2020: Stadtzürcher Grüne und Freisinnige kämpfen für offene Wiesen

Das Zürcher Seebecken und diverse Parks in der Stadt sind wegen der Notlage momentan gesperrt. Nun regt sich politischer Widerstand. Die Grünen und die FDP der Stadt Zürich wollen Grünflächen so rasch wie möglich wieder öffnen.

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27. April 2020: Weiterer Coronavirus-Todesfall im Kanton Schaffhausen

Im Kanton Schaffhausen ist eine weitere Person an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben. Es handelt sich um einen Mann, der an Vorerkrankungen litt. Er verstarb am Sonntag im Kantonsspital, wie die Staatskanzlei am Montagabend mitteilte. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Kanton steigt damit auf sechs.

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27. April 2020: Textilmasken gegen Coronavirus oft wenig wirksam

Masken aus normalem Stoff schützen nur wenig gegen das Coronavirus. Die Textilindustrie arbeitete deshalb an einer neuen Lösung, sagte Brigadier Markus Näf, Beschaffungskoordinator im Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Gleichzeitig rechtfertigte er die Qualitätskontrollen bei den Bestellungen von Masken im Ausland.

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27. April 2020: Koch: «Keine Experimente mit dieser Krankheit»

Die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus geht weiter zurück. Das seien gute Nachrichten sagte Daniel Koch, Delegierter des BAG für Covid-19, am Montag vor den Bundeshausmedien. Er mahnt aber zur Vorsicht.

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27. April 2020: Fünf weitere Tote durch Covid-19 im Tessin

Im Kanton Tessin sind innert 24 Stunden fünf weitere Menschen im Zusammenhang der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, wie der Kanton am Montag meldete. Acht Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden.

Insgesamt wurden seit 25. Februar und bis Montagmorgen im Kanton Tessin 3169 Personen positiv auf das Virus getestet. 311 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben. 709 Personen konnten bisher aus den Tessiner Spitälern entlassen werden.

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27. April 2020: 103 neu bestätigte Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 103 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Das sind weniger als am Vortag. Am Sonntag waren 167 Neuansteckungen gemeldet worden.

Insgesamt gab nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) vom Montag 29'164 laborbestätigte Fälle. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende.

Die Todesfälle in Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen nahmen nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bis Montagabend um 57 auf 1664 zu.

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27. April 2020: Kanton Thurgau lockert ab 1. Mai das Besuchsverbot in Alters- und Pflegeheimen

Im Kanton Thurgau hat das Departement für Finanzen und Soziales in Absprache mit dem Kantonalen Führungsstab entschieden, das Besuchsverbot ab dem 1. Mai leicht zu lockern. Dies teilt der Kanton am Montagmorgen an einer Medienkonferenz mit.

Ab Freitag sind Besuche wieder erlaubt, allerdings mit klaren Vorgaben. So muss der Besuch angemeldet werden. Auch muss der Besuch in einer extra dafür vorgesehenen Zone stattfinden. Zudem müssen die Abstandsregeln des Bundes eingehalten werden.

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27. April 2020: Grosseltern dürfen Enkel wieder in die Arme nehmen

Gute Nachrichten für Grosseltern und ihre Enkelkinder: Nach Angaben von Daniel Koch, dem Covid-19-Delegierten im Bundesamt für Gesundheit (BAG), dürfen Grosseltern ihre Enkel «auch wieder einmal in die Arme nehmen». Aber immer mit Abstand zur mittleren Generation.

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27. April 2020: Lange Schlangen vor Baumärkten nach erster Öffnung nach Lockdown

Bereits wenige Minuten nach der ersten Wiedereröffnung nach dem Lockdown haben sich vor einigen Baumärkten in der Schweiz lange Schlangen gebildet. In Niederwangen BE musste der Zugang mit Autos zur Bauhaus Filiale kurz nach sieben Uhr wieder gesperrt werden.

Damit sollte verhindert werden, dass der Parkplatz überlastet wird, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Montag vor Ort berichtete. Um 7:25 Uhr warteten bereits rund sechzig Personen auf Einlass. Eine Dame am Eingang organisierte den Zugang, damit nicht zu viele Leute aufs Mal ins Geschäft drängten. Insgesamt werden 150 Kunden ins Bauhaus gelassen.

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27. April 2020: Erste Lockerungen der Coronavirus-Massnahmen

Coiffeure, Gartencenter oder Baumärkte dürfen wieder öffnen. Sie müssen sich allerdings an die Hygienevorschriften des Bundes halten. Beim Coiffeur gilt eine Schutzmaskenpflicht.

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26. April 2020: Ein neuer Corona-Todesfall im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich ist eine weitere Person an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle bis am Sonntagnachmittag auf insgesamt 115 Todesfälle.

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26. April 2020: 167 Neuinfektionen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein

In der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 167 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Das sind 50 Personen weniger als am Vortag.

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25. April 2020: Ein neuer Corona-Todesfall im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich ist eine weitere Person an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle bis am Samstagnachmittag auf insgesamt 114 Todesfälle.

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25. April 2020: Nationalrätliche Finanzkommission befürwortet Covid-19-Notkredite:

Die Finanzkommission des Nationalrats befürwortet die vom Bundesrat beantragten Covid-19-Notkredite über rund 55 Milliarden Franken. Die grössten Posten betreffen Bürgschaften für gefährdete KMU, die Ausweitung der Kurzarbeit und den Erwerbsersatz für Selbstständige.

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25. April 2020: Ansteckungen mit Coronavirus leicht gestiegen:

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 217 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Das sind etwas mehr als am Vortag. Am Freitag waren 181 Neuansteckungen gemeldet worden.

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25.  April 2020: Petition will Geld für «Züribahn» in Coronahilfe investieren

Der Gegenwind gegen das Jubiläums-Projekt der Zürcher Kantonalbank, die «Züribahn», wächst weiter. Eine neue Petition fordert laut der «Schweiz am Wochenende», dass die Bank das Geld statt in die Seilbahn in die Soforthilfe für Corona-Geschädigte investiert.

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25. April 2020: Bundesrat Cassis sieht Verbesserungspotential im Krisenmodus

FDP-Bundesrat und Aussenminister Ignazio Cassis hat erste Lehren aus der Coronavirus-Krise gezogen. «Es hat sich gezeigt, wie wichtig Notvorräte von Sanitätsmaterial sind», sagte der Politiker und Mediziner dem «Blick» vom Samstag. Zudem brauche es vor allem in einer solchen Krisensituation eine klare Führung.

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24. April 2020: Zweiter Patient aus dem Elsass in Schaffhausen entlassen 

Seit Ende März 2020 befanden sich zwei schwer erkrankte Patienten aus dem Elsass zur Behandlung im Kantonsspital Schaffhausen.Am Donnerstag konnte der zweite Patient aus dem Kantonsspital Schaffhausen austreten. Der Patient kehrte wieder ins Elsass zurück, da er auf dem Weg zur Genesung ist.

Der Rücktransport erfolgte mit einer französischen Ambulanz, die den Patienten in Schaffhausen abholte. Der erste Patient konnte bereits am 15. April 2020 ins Elsass zurückkehren.

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24. April 2020: Zwei neue Corona-Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind zwei weitere Personen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle bis am Freitagnachmittag auf insgesamt 113 Todesfälle.

Wegen einer Corona-Infektion befinden sich aktuell 83 Patientinnen und Patienten im Spital. Das sind 13 Personen weniger als am Donnerstag. Die Zahl jener, die künstlich beatmet werden müssen, ist um 2 auf 42 gesunken. Bis jetzt wurden im Kanton Zürich 3366 Personen positiv getestet, das sind 29 mehr als am Vortag.

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24. April 2020: Zwei weitere Personen in Schaffhausen an Covid-19 gestorben

Im Kanton Schaffhausen sind am Donnerstag zwei weitere Personen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Es handelt sich dabei um zwei Männer im Alter von über 80 Jahren, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte.

Weitere Angaben zu den Verstorbenen macht der Kanton aus Datenschutzgründen keine. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Kanton betrage nunmehr insgesamt fünf. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen liege bei 79 Jahren.

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24. April 2020: Zürcher Clubs erhalten Finanzspritze vom Kanton

Der Kanton Zürich will geschlossenen Clubs dabei helfen, die Corona-Krise finanziell zu überstehen. Von der Unterstützung können gemäss den heute veröffentlichten Richtlinien aber nicht alle Anbieter profitieren.

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24. April 2020: Uni Zürich hilft während der Coronakrise Studierenden in finanzieller Not

Die Corona-Pandemie kann auch Studentinnen und Studenten wegen Jobverlust in finanzielle Bedrängnis bringen. Die Universität Zürich UZH hat deshalb eine Pandemie-Nothilfe eingerichtet und unterstützt Studierende in akuter Geldnot mit bis zu 6'000 Franken.

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24. April 2020: Mehr als 100 Covid-19-Einsätze für Rega-Crews

Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega hat in den letzten Wochen über 100 Einsätze wegen des Coronavirus geleistet. Dabei wurden etwa infizierte Menschen von einem Spital in ein anderes verlegt, oder aus dem Ausland zurückgeholt. Das geht aus einer Mitteilung der Rega hervor. Die Zahl der restlichen Einsätze, etwa wegen Freizeitunfällen, ging zwar zurück. Trotzdem flog die Rega in den letzten Wochen rund 20 derartige Einsätze pro Tag.

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24. April 2020: Tessin: Ein weiterer Toter durch von Covid-19

Im Kanton Tessin ist in den letzten 24 Stunden erneut eine Person an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 15 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden. Insgesamt wurden bis Freitagmorgen im Kanton Tessin 3121 Personen positiv auf das Virus getestet. 299 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben. 682 Personen konnten bisher aus den Tessiner Spitälern entlassen werden.

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24. April 2020: Weniger Ansteckungen mit Coronavirus - 181 neue Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 181 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Damit bleibt die Zahl der Neuansteckungen seit mehreren Tagen tief. Am Donnerstag waren 228 Neuansteckungen gemeldet worden.

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24. April 2020: Verkehrsbetriebe St.Gallen kehren zum Normalfahrplan zurück

Ab dem 4. Mai 2020 gilt beim St.Gallerbus sowie beim Seebus wieder der Normalfahrplan. Dies teilen die Verkehrsbetriebe St.Gallen am Freitagmorgen mit. Die Bevölkerung sei gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) aber weiterhin dazu aufgerufen, auf nicht dringend nötige Fahrten zu verzichten, betonen die Verkehrsbetriebe St.Gallen in ihrer Mitteilung. 

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24.April 2020: Zürcher Alterszentren richten Besuchszelte ein

Bewohnerinnen und Bewohner von Zürcher Alterszentren können ihre Angehörigen wieder persönlich treffen. Ab kommender Woche stehen in diversen städtischen Alterszentren «Besuchszelte» bereit.

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24.April 2020: Schalter der Winterthurer Stadtverwaltung bleiben vorerst geschlossen

Die Schalter der Stadtverwaltung bleiben bis mindestens am 10. Mai 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Verwaltungsbereiche prüfen bis Anfang Mai, wie eine Öffnung unter Wahrung der Distanz- und Hygiene-Vorschriften umgesetzt werden kann. Dies hat die Stadt Winterthur am Freitagmorgen mit. 

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23. April 2020: Sondersession des Parlaments wird doppelt so teuer wie geplant

Die Sondersession der eidgenössischen Räte auf dem Berner Messegelände Bernexpo soll gemäss aktuellen Berechnung 3,125 Millionen Franken kosten. Mitte April war noch von 1,5 Millionen Franken die Rede. Der Grossteil der Kosten geht auf das Konto der Miete für das Messegelände. Aber auch für das Sicherheitspersonal, die Infrastruktur und die Sanität fallen Zusatzkosten an. Neben den höheren Kosten hat die Verwaltungsdelegation des Parlaments ausserdem bekannt gegeben, dass Politiker an der Sondersession Schutzmasken tragen dürfen. Das setzt einen Schlusspunkt hinter die Affäre rund um Magdalena Martullo-Blochers Schutzmaske in der Frühlingssession. Sie war deswegen des Ratssaales verwiesen worden.

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23. April 2020: Zweiter Rückholflug aus Algerien gelandet

Am Flughafen Zürich ist erneut ein Rückholflug eingetroffen. Das Flugzeug der Helvetic Airways brachte rund 100 Leute von Algerien zurück, schreibt das Aussendepartement EDA. Dabei handelt es sich um Schweizer oder um Ausländer, die ihren Wohnsitz in der Schweiz haben. Es war der zweite Rückholflug aus Algerien und der neunte vom afrikanischen Kontinent. 

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23. April 2020: Fehlende ÖV-Kontrollen werden ausgenutzt

Die fehlenden Kontrollen im Öffentlichen Verkehr werden offenbar ausgenutzt: Jeder zehnte Passagier fährt aktuell schwarz. Das zeigen Zahlen der Rhätischen Bahn, welche die «Südostschweiz» publiziert hat. Die Zahl der Schwarzfahrer habe sich damit verdreifacht. Wegen der Coronakrise gibt es im ÖV derzeit keine Billetkontrollen. Auch das Angebot ist eingeschränkt. Es wird im Verlauf der nächsten Wochen aber wieder hochgefahren. Parallel dazu sollen auch die Kontrollen wieder eingeführt werden.

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23. April 2020: Coop und Migros missachten Corona-Vorschriften

Coop und Migros halten sich offenbar nicht an die Corona-Vorschriften. Das hat eine Stichprobe von «Tele M1» ergeben. Kunden können demnach auch Produkte aus den abgesperrten Regalen kaufen. Diese werden weder an den bedienten, noch an den Self-Service-Kassen aussortiert. Migros und Coop schreiben dazu, dass sie auf die Eigenverantwortung der Kunden setzen. Die Grossverteiler dürfen derzeit eigentlich nur Produkte verkaufen, die zum Grundbedarf gehören.

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23. April 2020: Maturanden lancieren Petition für einen Prüfungsstopp

Nach der Ankündigung im Kanton Zürich kämpfen nun Maturanden schweizweit für einen Prüfungsstopp. Sie haben eine entsprechende Online-Petition lanciert. Diese fordert, dass die Maturitätsprüfungen in den Gymnasien, Berufsmaturitäts- und Fachmittelschulen diesen Sommer ausfallen. Stattdessen sollen nur die Erfahrungsnoten zählen. Gemäss Angaben der Initiatoren haben bisher 600 Schüler unterzeichnet. - Bisher wollen nur die Kantone Zürich und Bern die Maturitäts-Prüfungen wegen der Corona-Krise ausfallen lassen. Der Bund muss aber noch zustimmen. Der Kanton Thurgau hat bereits mitgeteilt, dass er an den Prüfungen festhalte. 

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23. April 2020: ETH-Materialforscher entwickeln «Super-Maske»

Ein Konsortium aus Empa-Forschenden und einem landesweiten Team aus Forschung, Gesundheitswesen und Industrie will für die jetzige und künftige Krisen Technologien zur Wiederverwendung von vorhandenem Schutzmaterial sowie neue Maskentypen entwickeln. Das Projekt läuft unter dem Namen «ReMask».

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23. April 2020: Zürcher Stadt-Land-Graben beim Stromverbrauch

Der Stromverbrauch im Kanton Zürich hat sich in der Coronazeit teilweise massiv verändert. Während die Haushalte mehr Strom brauchen, hat das Gewerbe kaum Bedarf. Doch es gibt auch überraschende Veränderungen.

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23. April 2020:So trägt man die Schutzmaske richtig

Obwohl der Bundesrat im Kampf gegen das Coronavirus keine allgemeine Maskentragpflicht vorsieht, begegnet man immer mehr Menschen, welche die Schutzmasken freiwillig tragen. Seit Donnerstag werden die Masken auch beim Grossverteiler Aldi verkauft. Migros und Coop wollen die Schutzmasken ab nächster Woche anbieten. Doch wie geht man damit um?

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23. April 2020: Entsorgungsboom in Schaffhausen hält an

Die Schaffhauser Bevölkerung nutzt die Zeit, um zuhause aufzuräumen. Recycling-Center haben deshalb nach wie vor viel zu tun.

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23. April 2020: Forschungsprogramm zur Bestimmung von Corona-Immunität initiiert

Eine Studie soll klären, wie viele Schweizerinnen und Schweizer bereits eine Coronainfektion durchgemacht haben und ob sie nach einer durchlaufenen Infektion immun sind. Das schweizweite Forschungsprogramm «Corona Immunitas» ist eine Initiative der Swiss School of Public Health (SSPH+), zu der zwölf Hochschulen zählen.

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23. April 2020: Was mit den Coronatests in den Labors geschieht

Pro Tag werden wegen des Coronavirus schweizweit tausende Tests durchgeführt. Die Teststäbchen werden abgepackt und in die Testlabors geschickt. Doch was geschieht mit den Tests in den Labors?

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23. April 2020: SFV vertagt Entscheid über Saisonabbruch

Der Zentralvorstand des Schweizerischen Fussballverbandes will erst nächste Woche entscheiden, wie bezüglich der derzeit unterbrochenen Meisterschaften ausserhalb der beiden Profi-Ligen verfahren wird. Er will den entscheid des VBS abwarten.

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23. April 2020: Zürcher Apotheker kritisieren Maskenverkauf über Grossverteiler

Die Zürcher Apotheker kritisieren, dass der Bund den Grossverteilern mehrere Millionen Schutzmasken zum Verkauf überlassen will. Das ist laut dem Apothekerverband wettbewerbsrechtlich nicht haltbar.

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23. April 2020: Kongresshaus und Tonhalle eröffnen erst im Herbst 2021

Die für den nächsten März angesetzte Eröffnung der Tonhalle und des Kongresshauses in Zürich wird wegen der Coronapandemie erst im Herbst 2021 stattfinden. Grund dafür sind Verzögerungen bei den Bauarbeiten aufgrund der Notlage.

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23. April 2020: Bundesrätin Sommaruga lädt Tourismusbranche zum Tourismusgipfel ein

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat für den kommenden Sonntag Vertreter der Tourismusbranche zu einem Tourismusgipfel eingeladen. Dabei soll ausgelotet werden, wie der Feriensommer in der Schweiz aussehen kann, ohne dass der nach wie vor nötige Schutz der Gesundheit aufs Spiel gesetzt wird.

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23. April 2020: Seco erwartet drastischen BIP-Rückgang:

Das Coronavirus wird die Schweizer Wirtschaft sehr hart treffen. Die Ökonomen des Bundes rechnen mit dem stärksten Rückgang seit der Ölkrise 1975.

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23. April 2020: Coronavirus-Fälle leicht angestiegen - 228 Neuansteckungen

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 228 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Damit ist die Zahl der Neuansteckungen wieder leicht gestiegen. Insgesamt gab es am Donnerstag laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) 28'496 laborbestätigte Fälle.

Die Todesfälle in allen Kantonen zusammen nahmen nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bis Donnerstagmittag auf 1518 zu. Der Kanton Waadt steht an der Spitze mit 310 Toten, vor dem Tessin mit 295 Toten. An dritter Stelle steht Genf mit bisher 205 Toten.

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23. April 2020: Schweizer Spitäler schummeln bei Personal

Schweizer Spitäler haben in der aktuellen Phase gratis Soldaten angestellt, um am eigenen Personal zu sparen. Laut der «SRF Rundschau» habe die Armee die betroffenen Spitäler gleich auf diesen Misstand hingewiesen und auch Soldaten zurückberufen.

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23. April 2020: Zürcher Stadtspital Waid und Triemli wieder im Normalbetrieb

Das Stadtspital Waid und Triemli nimmt ab Montag, 27. April, wieder den Regelbetrieb auf. Die Operationen von rund 1500 Patientinnen und Patienten mussten wegen des Coronavirus verschoben werden.

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23. April 2020: Schweizer lassen Überwachung zu

Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie würden zwei Drittel der Schweizerinnen und Schweizer ihr Bewegungen mittels einer Handy-App überwachen lassen. Das fand das Beratungsunternehmen Deloitte in einer Umfrage heraus.

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22. April 2020: Die Produktion von Schweizer Schutzmasken kann bald starten

Am Flugahfen Kloten sind am Mittwochabend die zwei Produktionsmaschinen für Schutzmasken angekommen. Diese werden in den nächsten beiden Wochen in Betrieb genommen. Danach sollen bis zu 100'000 Schutzmasken pro Tag hergestellt werden können.

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22. April 2020: Drei neue Corona-Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind drei weitere Personen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle bis am Mittwochnachmittag auf insgesamt 108 Todesfälle. Wegen einer Corona-Infektion befinden sich aktuell 110 Patientinnen und Patienten im Spital. Das sind gleich viel wie am Dienstag.

Die Zahl jener, die künstlich beatmet werden müssen, hat sich aber mit 44 um drei Fälle erhöht. Bis jetzt wurden im Kanton Zürich 3320 Personen positiv getestet, das sind 40 mehr als am Vortag.

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22. April 2020: Kein Risiko durch Öffnung der Schulen

Am 11. Mai soll der Unterricht an obligatorischen Schulen wieder aufgenommen werden. Dieser Entscheid des Bundesrats hat zu einer Kontroverse über die Übertragung des Coronavirus durch Kinder geführt. Nach Ansicht der Bundesbehörden ist das Risiko vertretbar.

Daniel Koch, Delegierter für Covid-19 beim Bundesamt für Gesundheit, verwies auf die Auskunft führender Schweizer Kinderinfektiologen. Diese hätten bestätigt, dass sich Kinder selten infizierten und dass sie das Virus selten übertrügen, sagte er am Mittwoch vor den Bundeshausmedien. Erste Studien bestätigten das. "Die Kinder können zur Schule, ohne dass man Risiken eingeht", sagte Koch.

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22. April 2020: Soldaten können Coronavirus-Einsatz jetzt doch als WK anrechnen

Soldaten, die im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie im Einsatz stehen, können sich nun doch mehr als einen Wiederholungskurs anrechnen lassen. Die Finanzierung des Armeeeinsatzes dürfte gemäss Bundesrat über das reguläre Armeebudget erfolgen.

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22. April 2020: Sortiment in Lebensmittelläden bleibt nun doch beschränkt

Das Sortiment in Lebensmittelläden bleibt nun doch eingeschränkt. Das hat der Bundesrat am Mittwoch entschieden. Er ist damit auf seinen Entscheid von vergangener Woche zurückgekommen.

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22. April 2020: Bundesrat stellt Start-up-Firmen 154 Millionen Franken in Aussicht

Auch Jungunternehmer sollen bald Corona-Notkredite erhalten. Bund und Kantone stellen Bürgschaften in Höhe von bis zu 154 Millionen Franken in Aussicht. Das hat der Bundesrat am Mittwoch beschlossen.

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22. April 2020: 205 neu bestätigte Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein haben sich innerhalb eines Tages 205 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Damit ist die Zahl der Neuansteckungen wieder leicht gestiegen. Am Dienstag waren noch 119 bestätigte Neuansteckungen gemeldet worden.

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22. April 2020: Öffentlicher Verkehr baut Angebot ab 27. April wieder aus

Mit den ersten Lockerungen von Schutzmassnahmen sollen auch wieder mehr Züge und Busse fahren. Bereits ab dem 27. April werden erste vorübergehend gestrichene Zugverbindungen wieder angeboten, einen umfassenden Ausbau soll es ab dem 11. Mai geben.

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22. April 2020: Selbständige erhalten Schonfrist nach Betriebsöffnung

Der Bundesrat gewährt Selbständigerwerbenden, die ihren Betrieb in den nächsten Wochen wieder öffnen dürfen, eine Schonfrist. Sie haben bis am 16. Mai Anspruch auf Erwerbsersatz.

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22. April 2020: BAG empfiehlt Tests bei allen Erkrankten mit Corona-Symptomen

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) weitet seine Testkriterien für Covid-19 aus: Neu sollen alle Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung mit oder ohne Fieber, mit Muskelschmerzen oder Geruchs- -oder Geschmacksverlustes getestet werden.

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22. April 2020: Thurgauer Regierungsrat will mehr Spielraum

Der Thurgauer Regierungsrat schlägt für die Nordostschweiz, in der es weniger Corona-Fälle gebe, eine schnellere Öffnung der Geschäfte vor. Ab dem 11. Mai sind die Schalter der kantonalen Verwaltung wieder geöffnet.

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22. April 2020: Campingplatzbetreiber fordern schnelle Rückkehr zum Geschäft

Die Schweizer Campingplatzbetreiber wollen möglichst schnell wieder das Geschäft aufnehmen können. Insbesondere die Ferienmonate Juli und August seien für viele überlebensnotwendig.

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22. April 2020: Swiss Football League erstellt Konzept für Geisterspiele

Die Swiss Football League erarbeitet ein Konzept für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Zusammen mit dem Institut für Infektionskrankheiten der Universität Bern zeigt die SFL Szenarien für die Rückkehr auf die Trainingsplätze und die Organisation von Geisterspielen auf.

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22. April 2020: Vier weitere Tote durch Covid-19 im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut vier Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 24 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden.

Insgesamt wurden bis Mittwochmorgen im Kanton Tessin 3089 Personen positiv auf das Virus getestet. 295 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben. 661 Personen konnten bisher aus den Tessiner Spitälern entlassen werden.

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22. April: Auch Appenzell Ausserrhoden will eine schnellere Öffnung der Geschäfte

Wie andere Kantonsregierungen will auch der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden eine raschere Öffnung der Geschäfte. Diese Forderung hat er dem Bundesrat in einem Brief mitgeteilt und nun den Inhalt des Schreibens in einer Medienmitteilung veröffentlicht.

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22. April 2020: Dritter Corona-Todesfall im Kanton Schaffhausen

Im Kanton Schaffhausen ist eine weitere Person an den Folgen der Corona-Infektion gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf drei. Positiv getestet wurden im Kanton Schaffhausen bis jetzt 63 Personen. Im Spital liegen aktuell zehn Patientinnen und Patienten, zwei davon sind auf der Intensivstation.

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22. April: Schaffhauser Kantonalschwingfest verschoben

Das diesjährige Schaffhauser Kantonalschwingfest wird um ein Jahr verschoben. Die Ungewissheit rundum eine mögliche Lockerung des Veranstaltungsverbotes sei einfach zu gross.

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22. April 2020: Kanton Tessin will den Lockdown verlängern 

Obwohl die Infektionszahlen in der Schweiz sinken, will der Kanton Tessin den Lockdown bis zum 3. Mai verlängern. Grund dafür sei die prekäre Lage im Kanton und die Nähe zur Italien, erklärt der Tessiner Staatsrat. In Italien wurden die Coronavirus-Massnahmen ebenfalls bis zum 3. Mai verlängert.

Der Bundesrat wird voraussichtlich am Mittwoch über die Anfrage des Tessins diskutieren.

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21. April 2020: Keine Pfingstlager der Thurgauer Pfadiabteilungen 

Pfadi Thurgau sagt das traditionelle Pfila ab. Aufgrund der nach wie vor geltenden Vorschriften des Bundes sei eine Durchführung von Lagern nicht möglich, heisst es in einer Mitteilung der Pfadi. Die Pfadi Thurgau folge damit weiterhin dem Entscheid des Bundesrates und des Dachverbandes Pfadibewegung Schweiz.

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21. April 2020: Zwei neue Corona-Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind zwei weitere Personen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle bis am Dienstagnachmittag auf insgesamt 105 Todesfälle.

Wegen einer Corona-Infektion befinden sich aktuell 110 Patientinnen und Patienten im Spital. Das sind 11 weniger als am Montag. Die Zahl jener, die künstlich beatmet werden müssen, ist mit 41 um zwei Fälle zurückgegangen.

Bis jetzt wurden im Kanton Zürich 3280 Personen positiv getestet, das sind 26 mehr als am Vortag.

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21. April 2020: Zürcher Verkehrsverbund plant auf 11. Mai wieder regulären Fahrplan

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) will das Verkehrsangebot im Grossraum Zürich schrittweise wieder hochfahren. Auf den 11. Mai soll wieder der normale Fahrplan gelten.

Die Angebotsverdichtung erfolge in Absprache mit den SBB, PostAuto und dem Bund, hiess es in einer Mitteilung von Dienstag. Die Änderungen im Fahrplan würden online aktualisiert.

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21. April 2020: Kanton St.Gallen weitet Coronavirus-Tests aus

Die St.Galler Regierung will ab kommenden Montag mehr Personen auf das Coronavirus testen, um die Infektionsrate tief zu halten. Ausserdem hat sie eine Vorlage für Liquiditätshilfen in Härtefällen an den Kantonsrat überwiesen.

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21. April 2020: Regierung des Kantons St.Gallen fordert schnellere Lockerungen

Die Regierung des Kantons St.Gallen ist mit dem Fahrplan des Bundes aus der Corona-Krise heraus nicht einverstanden. In einem Schreiben an den Bundesrat fordert sie, dass die Lockerungen schneller umgesetzt werden.

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21. April 2020: Wahlen im Kanton Schaffhausen finden am geplanten Termin statt

Der Schaffhauser Regierungsrat will die Wahlen nicht aufgrund der Corona-Krise verschieben. Die Regierungsratswahlen finden wie geplant am 30. August und die Kantonsratswahlen sowie ein allfälliger zweiter Wahlgang für den Regierungsrat am 27. September statt.

Er gehe davon aus, dass das Versammlungs- und Veranstaltungsverbot ab dem 8. Juni gelockert werde, teilte der Regierungsrat am Dienstag mit. Der freie Meinungsbildungsprozess innerhalb der Parteien und die Durchführung von fairen und korrekten Wahlen sollten dadurch möglich sein.

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21. April 2020: Corona-Notstand trifft ländliche Gebiete und Geringverdiendende stärker

Die Möglichkeit, im Homeoffice arbeiten zu können, beeinflusst die Folgen des Notstands wegen der Coronavirus-Pandemie. Dabei kommen Menschen mit hohen Einkommen in urbanen Gebieten weit besser weg als Geringverdienende in ländlichen Gegenden, wie eine Untersuchung der Universität Basel zeigt.

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21. April 2020: Kommission fordert teilweisen Krediterlass für Gastronomiebetriebe

Wer auch Anfang Mai noch von den restriktiven Corona-Massnahmen des Bundes betroffen ist, soll nicht alle beantragten Notkredite zurückzahlen müssen. Das fordert die Wirtschaftskommission des Ständerats (WAK). Sie denkt dabei etwa an die arg gebeutelte Gastronomie.

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21. April 2020: Thurgauer Geschäfte erhalten Sonderbewilligung für 1. Mai

Thurgauer Dienstleister, die am 27. April wiedereröffnen können, dürfen ihr Geschäft am 1. Mai offenhalten. Sie bekommen für dieses Jahr eine Ausnahmebewilligung. Ein Antrag ist nicht erforderlich.

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21. April 2020: Bund eröffnet Aslyzentrum im Kanton Bern

Die ehemalige Kaserne in Boltigen BE wird ab Anfang Mai erneut als Bundesasylzentrum genutzt. Damit wird mehr Kapazität geschaffen, um die Empfehlungen des Bundes zum Schutz vor einer Ansteckung durch das Coronavirus einzuhalten.

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21. April 2020: Erneut weniger neue Coronavirus-Ansteckungen

In der Schweiz und in Liechtenstein hat die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages um 119 zugenommen. Insgesamt gab es am Dienstag laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) 28'063 laborbestätigte Fälle und 1187 Tote.

Damit erhöhte sich die Zahl der neuen bestätigten Fälle im Vergleich zum Vortag weniger stark, wie das BAG weiter mitteilte. Am Montag waren noch 204 bestätigte Neuansteckungen gemeldet worden, die niedrigste Zahl seit Wochen.

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21. April 2020: Schaffhauser Busse nächste Woche wieder mit Normalfahrplan

Die Schaffhauser Verkehrsbetriebe kehren zur Normalität zurück: Bereits ab kommender Woche verkehren die Busse wieder gemäss normalem Fahrplan. Die Corona-Schutzmassnahmen werden aber beibehalten.

Die Fahrgastzahlen seien bereits in dieser Woche wieder gestiegen, sagte die Sprecherin der Verkehrsbetriebe am Dienstag gegenüber dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von Radio SRF 1. Damit jene, die wieder arbeiten gingen, genügend Platz hätten, stelle man bereits kommende Woche wieder auf Normalbetrieb um.

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21. April 2020: Zweiter Corona-Todesfall im Kanton Schaffhausen

Im Kanton Schaffhausen ist eine weitere Person an den Folgen der Corona-Infektion gestorben. Damit beläuft sich die Zahl der Todesfälle bis am Dienstagvormittag auf zwei. Positiv auf das Coronavirus getestet sind im Kanton Schaffhausen bis jetzt 63 Personen. Im Spital liegen aktuell zehn Patientinnen und Patienten, zwei davon sind auf der Intensivstation.

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21. April 2020: Circus Knie muss auch Zürcher Gastspiel absagen

Der Schweizer Nationalzirkus muss wegen der Coronapandemie seine Tournee weiter umplanen und Gastspiele absagen. Betroffen ist auch das Gastspiel in Zürich.

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21. April 2020: Corona-Todesfälle könnten mit Blutverdünnern reduziert werden

Viele Covid-19-Patienten in der Schweiz sterben ausserhalb der Spitäler. Laut Medizinern könnten Thrombosen eine Rolle spielen. Prophylaxen könnten Todesfälle verhindern.

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21. April 2020: Pflegefachleute fordern höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen

Die Pflegefachleute wollen sich nicht mit Lobeshymnen für ihre Tätigkeiten in Zeiten der Corona-Pandemie begnügen. Sie fordern in einem offenen Brief ans Parlament höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und eine Stärkung der Ausbildung.

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20. April 2020: Öffentliche Verkehrsbetriebe fahren Angebot hoch

Die öffentlichen Verkehrsbetriebe fahren in den kommenden Wochen ihr Angebot schrittweise wieder hoch. Erste Anpassungen soll es ab kommender Woche geben, wie das Bundesamt für Verkehr schreibt. SBB und Postauto bereiten zudem ein Schutzkonzept für Fahrgäste und Personal vor.

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20. April 2020: Zwei neue Corona-Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind zwei weitere Personen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit gab es bis am Montagnachmittag 103 Todesfälle. Das Durchschnittsalter aller Verstorbenen liegt nach wie vor bei 85 Jahren.

Wegen einer Corona-Infektion im Spital liegen aktuell 121 Patientinnen und Patienten, das sind 5 mehr als am Sonntag. Die Zahl jener, die künstlich beatmet werden müssen, blieb mit 43 konstant.

Bis jetzt wurden im Kanton Zürich 3'254 Personen positiv getestet, das sind 15 mehr als am Vortag.

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20. April 2020: McDonald's öffnet Take-Away und Lieferdienst ab 27. April

Die Fastfood-Kette McDonald's hat zusätzliche Sicherheitsmassnahmen für die Kunden und Mitarbeitenden eingeführt und nimmt in der Schweiz ab dem 27. April den Liefer- und Take-Away-Betrieb wieder auf. Die Restaurantfilialen selbst bleiben gemäss einer Mitteilung des Unternehmens vom Montag aber weiterhin geschlossen.

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20. April 2020: So könnte die Fliegerei nach der Coronakrise aussehen

Wegen der Corona-Pandemie könnte Fliegen bald nur noch mit Schutzmasken erlaubt sein. Dies geht aus einem Konzept der deutschen Luftfahrtbranche hervor, welches am Montag publik wurde. In der Schweiz gibt es derzeit noch kein konkretes Konzept. Im Moment werden noch verschiedene Szenarien geprüft.

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20. April 2020: Zahl der Neuansteckungen rückläufig – bis zu 35 Prozent Umsatzrückgang beim Tourismus

Der Bund hat über den aktuellen Stand in der Coronapandemie informiert. Unter anderem gab er die Zahl der Neuansteckungen bekannt sowie die Auswirkungen auf den Schweizer Tourismus. Brigadier Dorz gab zudem bekannt, dass die Armee mit der Reduktion des Coronaeinsatzes beginne. 

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20. April 2020: Kanton Zürich verzichtet auf Zeugnisnoten

Zürcher Schülerinnen und Schüler erhalten keine Zeugnisnoten am Ende des Schuljahres. Dies hat der Bildungsrat entschieden, wie aus einer Mitteilung vom Montag hervorgeht. Er hat beschlossen, dass in den Zeugnissen der 2. bis 6. Klasse der Primarschule und der Sekundarschule für das zweite Halbjahr des laufenden Schuljahrs keine Zeugnisnoten gesetzt werden.

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20. April 2020: Spital Walenstadt als Rehabilitationszentrum für Corona-Patienten

In einem Vorstoss aus dem St.Galler Kantonsrat wird eine neue Aufgabe für das Spital Walenstadt vorgeschlagen: Dort sollen sich Corona-Patienten erholen, die künstliche beatmet werden mussten.

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20. April 2020: Zürcher Flughafendirektor Widrig setzt sich für Swiss ein

Der Flughafen Zürich wickelt zurzeit einen Flugbetrieb ab, der vergleichbar ist mit dem vor knapp 70 Jahren. Der Flughafendirektor Stephan Widrig rechnet nicht mit einer raschen Normalisierung.

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20. April 2020: Bund öffnet im Tessin weiteren kleinen Grenzübergang

Der Bund hat im Tessin am Montag mit Brusata di Novazzano einen weiteren Grenzübergang teilweise wieder geöffnet. Er will damit den Arbeitsverkehr erleichtern.

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20. April 2020: Leichter Anstieg bei Corona-Angesteckten - 204 neu Infizierte

In der Schweiz und in Liechtenstein hat die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages um 204 zugenommen. Insgesamt gab es am Montag laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) 27'944 bestätigte Fälle und 1142 Tote.

Damit erhöhte sich die Zahl der neuen bestätigten Fälle im Vergleich zum Vortag etwas weniger stark, wie das BAG weiter mitteilte. Am Sonntag waren noch bestätigte 336 Neuansteckungen gemeldet worden.

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20. April 2020: Sieben weitere Coronatote im Kanton Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut 7 Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 26 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden. Insgesamt wurden bis Montagmorgen im Kanton Tessin 2058 Personen positiv auf das Virus getestet. 288 Menschen verloren aufgrund der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit ihr Leben. 621 Personen konnten bisher aus den Tessiner Spitälern entlassen werden.

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20. April 2020: Jeder dritte Schweizer hat Reise storniert

Knapp drei Viertel der Schweizerinnen und Schweizer hat laut einer Umfrage der Hochschule Luzern in diesem Jahr eine Reise geplant. Die Hälfte davon hält an den Reiseplänen fest. Jeder dritte Schweizer hat wegen der Coronakrise seine Pläne auf Eis gelegt.

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20. April 2020: Autoversicherer sollen wegen Corona Prämien zurückzahlen

Aufgrund der verhängten Coronamassnahmen des Bundes sind die Strassen fast leer. Autoversicherer sparen somit Geld. Der Konsumentenschutz fordert nun, dass dies Prämienzahlern zugutekommt.

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20. April 2020: Schweizer Bevölkerung befürwortet laut Umfrage eine Maskenpflicht

Sechs von zehn befragten Personen sprachen sich in einer Tamedia-Umfrage dafür aus, dass das Tragen von Masken in der Schweiz verpflichtend wird, sobald genügend Schutzmasken verfügbar sind.

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19. April 2020: Provisorische Öffnung der Grenzübergänge im Kanton Genf

Die Eidgenössische Zollverwaltung öffnet im Hinblick auf die Lockerung der Massnahmen gegen das Coronavirus ab Montag fünf Grenzübergänge in Genf wieder provisorisch. Die Öffnung dieser fünf zusätzlichen Übergänge soll Staus des Grenzgängerverkehrs zu den Stosszeiten verhindern.

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19. April 2020: Wanderer überrennen Alpstein

Der Alpstein bleibt auch in Corona-Zeiten ein beliebtes Ausflugsziel. Auch an diesem Wochenende pilgerten wieder zahlreiche Wanderer ins Appenzellerland. Viele konnten allerdings gar nicht erst nach Wasserauen oder Brülisau fahren. Die Polizei hat 150 bis 200 Autos gestoppt und nach Hause geschickt, heisst es auf Anfrage. Viele Wanderer kamen aus dem Kanton Zürich, Thurgau, St.Gallen und Aargau.

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19. April 2020: Schaffhauser Polizei zeigt Wirt an

Die Schaffhauser Bevölkerung hat sich mehrheitlich an die Vorgaben des Bundes bezüglich des Coronavirus gehalten. Ein Wirt wurde im Zusammenhang mit den Coronabestimmungen jedoch angezeigt.

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19. April 2020: 150'00 Anträge auf Erwerbsersatzentschädigung

Bis zum Wochenende erhielten diese rund 150'000 Anträge von Selbstständigerwerbenden auf Erwerbsersatzentschädigung. Für die nächsten Tage rechnen die Ausgleichskassen mit weit über 100'000 zusätzlichen Anmeldungen.

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19. April 2020: Kantonspolizei Zürich verteilt wegen Grillparty zehn Corona-Bussen

Über das Wochenende sind bei der Kantonspolizei Zürich 120 Meldungen wegen Nichteinhalten der Abstandsregeln oder der Höchstanzahl von Personen eingegangen. Trotzdem mussten die Polizisten über alles gesehen nur 10 Ordnungsbussen ausstellen.

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19. April 2020: Neunter Rückholflug aus Lateinamerika in Zürich gelandet

169 Schweizerinnen und Schweizer sind am Sonntagnachmittag mit einem Rückholflug aus Quito und Buenos Aires in Zürich gelandet. An Bord befanden sich auch 141 Passagiere aus anderen Ländern, 49 davon wohnhaft in der Schweiz, wie das Aussendepartement EDA mitteilt.

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19. April 2020: 336 neue Coronafälle in der Schweiz

Die neusten Zahlen des BAG zeigen, dass die Anzahl der Infektionen mit dem Coronavirus auf 27'740 gestiegen ist. Das sind 336 mehr als noch am Vortag. Bisher starben 1135 Menschen am Virus.

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19. April: Politiker verlangen Sitzungsgelder trotz Corona-Krise

Wegen der Corona-Krise läuft der Politbetrieb nur sparsam, viele Sitzungen sind gestrichen. Dennoch fordern einige Politiker die üblichen Sitzungsgelder.

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19. April: Stadtpolizei Zürich wegen Corona gefordert

Die Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher halten sich weiterhin gut an die Schutzmassnahmen. Dennoch verzeichnet die Stadtpolizei über 150 Einsätze. Vor allem bei Sportanlagen und in der Nähe von Gewässern musste sie intervenieren.

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19. April 2020: Röstigraben bei Corona-Todesfällen

In der Westschweiz sterben proportional mehr Menschen am Coronavirus als in der Deutschweiz. Das zeigt eine Analyse des Sonntagsblick. So verzeichne die Romandie fast die Hälfte aller Todesfälle. Noch stärker trifft es das Tessin, dort sind 17 Prozent aller Todesfälle verzeichnet. 

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19.April 2020: Bund will zusätzliches Schutzmaterial für 2 Milliarden

Der Bnd will für über 2 Milliarden Franken zusätzliches Schutzmaterial kaufen. Das berichten verschiedenen Sonntagszeitungen. Von dem Geld sollen Schutzmasken, Beatmungsgeräte und Corona-Tests gekauft werden. 

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19. April 2020: Schweizer sind zufrieden im Home-Office

Laut einer Studie sind knapp drei Viertel der Schweizer zufrieden mit dem Arbeiten von zu Hause. Das schreibt die «NZZ am Sonntag». Ein Grund ist, dass die Einsatzzeiten flexibler gestaltet werden können. 

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19. April 2020: Kanton Zürich will Gewerbe mit Sonntagsverkäufen unter die Arme greifen

Die Zürcher Regierungspräsidentin Carmen Walker-Späh kritisiert das Vorgehen des Bundesrates zur Lockerung der Corona-Massnahmen in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» als zu «statisch». Sie fordert, dass der Detailhandel sowie Bars und Restaurants früher wieder öffnen dürfen. Alleine im Kanton Zürich koste die Coronakrise die Wirtschaft Milliarden. Um den Detailhandel zu stützen, schlägt Carmen Walker-Späh zusätzliche Sonntagsverkäufe vor, damit das Gewerbe einen Teil seines Ertragsausfalls kompensieren kann.

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19. April 2020: Parmelin weckt Hoffnung bei Beizern

Bundesrat Guy Parmelin wirft Gastronomen einen Rettungsanker zu: Im Interview mit der «SonntagsZeitung» tönt er an, dass Restaurants und Bars doch schon früher eröffnen könnten als bisher angekündigt. «Wir evaluieren die Situation laufend. Ich schliesse nicht aus, dass die Restaurants in den nächsten Wochen ebenfalls öffnen können. Das hängt davon ab, wie sich die Lage entwickelt. Der Bundesrat kann an seinen Sitzungen jede Woche eine neue Lagebeurteilung vornehmen», so Parmelin. Am Donnerstag hatte der Bundesrat die Wiedereröffnung von Restaurants und Bars noch frühestens auf den 8. Juni angekündigt. Das hatte unter Beizern für einen Sturm der Entrüstung gesorgt.

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19. April 2020: SVP lanciert Petition «Stopp Lockdown jetzt!»

Die SVP richtet sich mit einer Petition an den Bundesrat. Unter dem Titel «Stopp Lockdown jetzt!» fordert sie, dass die Massnahmen gegen das Coronavirus deutlich schneller gelockert werden als bisher vorgesehen. So sollen etwa alle Detailhändler bereits am 27. April wieder öffnen dürfen – der Bundesrat sieht aktuell den 11. Mai vor. Daneben will die SVP auch Restaurants bald wieder öffnen und fordert den Bundesrat dazu auf, mehr Schutzmasken zu beschaffen. Die aktuellen Restriktionen würden die Wirtschaft zugrunde richten, es drohe Massenarmut, so die SVP.

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18. April 2020: St.Gallen testet 1000 Menschen auf Corona Anti-Körper

Im Kanton St. Gallen laufen bereits seit rund vier Wochen serologische Tests mit rund 1000 Personen. Sie sollen unter anderem Aufschluss darüber geben, wie viele Personen vom Coronavirus angesteckt wurden - aber keine Krankheitssymptome zeigen.

Die Studie werde im Kanton St. Gallen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gesundheitswesens durchgeführt, bestätigte Pietro Vernazza, Chefarzt der Infektiologie des Kantonsspitals St.Gallen eine Aussage in einem Interview mit der «Linth-Zeitung» vom Samstag.

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18. April 2020:  Amateur-Liga will Saison abbrechen

Alle Fussball-Meisterschaften ab der 2. Liga interregional abwärts sollen abgebrochen und nicht gewertet werden. Dies beantragten die Amateur Liga und die 13 Regionalverbände. Der Zentralvorstand des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) wird den Antrag und die damit verbundenen Konsequenzen prüfen. Bis Mitte nächster Woche soll ein Entscheid fallen.

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18. April 2020: Gesundheitskommission will Corona-Tests massiv ausweiten

Viel mehr Infektions- und Antikörpertests, ein Tracing-System zur Überwachung der Ansteckungsketten sowie zusätzliches Schutzmaterial für Firmen: Das fordert die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK) vom Bundesrat.

Laut einer Mehrheit der Kommission sollen sich alle Personen ohne Einschränkung testen lassen können, die Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion haben, wie die Parlamentsdienste am Samstag mitteilten. Dafür brauche es schnellstmöglich genügend verfügbare Tests.

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18. April 2020: 326 neue Coronavirus Infektionen

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldet einen Anstieg von der Corona-Erkrankten von 326 an einem Tag. Damit steigt die Zahl aller in der Schweiz infizierten auf 27‘404. Insgesamt sind 1111 Menschen der Lungenkrankheit erlegen.

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18. April 2020: Kantonspolizei St.Gallen muss 49 Mal wegen Coronaverstössen ausrücken

Die Kantonspolizei St.Gallen ist zwischen Freitag und Samstagmorgen 49 Mal wegen Verstösse gegen die Corona-Massnahmen ausgerückt. Meist wurde der Sicherheitsabstand von zwei Metern nicht eingehalten oder es trafen sich zu viel Menschen.

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18. April 2020: Kanton Bern muss 14 Ausschaffungshäftlinge freilassen

Der Kanton Bern hat 14 Personen aus der Ausschaffungshaft entlassen müssen, da sie wegen der Corona-Krise einstweilen nicht in ihr Heimatland geflogen werden können. Unter ihnen sind drei verurteilte Drogenhändler.

Die Entlassung der 14 Personen aus der sogenannten ausländerrechtlichen Administrativhaft erfolgte, weil ungewiss ist, wann welche Flugverbindungen wieder aufgenommen werden. «Eine weitere Inhaftierung wäre unverhältnismässig gewesen», hielt der bernische Sicherheitsdirektor Philippe Müller fest.

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18. April 2020: Sommaruga verteidigt Vorgehensweise des Bundesrates

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat die Vorgehensweise des Bundesrates in der Coronavirus-Krise mit den schrittweisen Lockerungen verteidigt. «Wir setzen alles daran, einen Rückschlag zu vermeiden. Wir lockern dort, wo der Schutz möglich ist», führte die SP-Politikerin in der «NZZ» aus. Falls sich die Bevölkerung an die Distanz- und Hygienemassnahmen halte, komme es auch nicht zu Rückfällen.

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17. April 2020: Frauenfelder Bücherfest wird abgesagt

Vom 5. bis 7. Juni 2020 wären während des Frauenfelder Bücherfests rund 20 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Frauenfeld gekommen. Wegen des Coronavirus muss das Bücherfest aber abgesagt werden.

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17. April 2020: Ausserrhoder Corona-Hotline am Wochenende nicht mehr besetzt

Die Corona-Hotline Appenzell Ausserrhoden wird ab sofort an den Wochenenden nicht mehr bedient. Das teilt der Kanton am Freitag mit. Die wenigen Anrufe über die Wochenenden hätten den kantonalen Führungsstab zu diesem Entscheid bewogen. Die Bevölkerung wird via Bandansage mit den wichtigsten Informationen und den Nummern der Wochenend-Anlaufstellen informiert.

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17. April 2020: Zwei neue Corona-Todesfälle - aber weniger Infizierte im Spital

Im Kanton Zürich sind zwei weitere Personen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit gab es bis am Freitagnachmittag 92 Todesfälle. Das Durchschnittsalter aller Verstorbenen liegt nach wie vor bei 85 Jahren. Wegen einer Corona-Infektion im Spital liegen aktuell 123 Patientinnen und Patienten, das sind zwölf weniger als am Donnerstag.

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17. April 2020: Schaffhauser Parkplätze wieder kostenpflichtig

In der Stadt Schaffhausen kann ab nächster Woche nicht mehr gratis parkiert werden. Zudem will der Stadtrat den Pächtern von städtischen Ladenlokalen und Gastronomiebetrieben unter die Arme greifen.

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17. April 2020: Zürcher Gerichte nehmen Verhandlungsbetrieb wieder auf

Das Obergericht, die Bezirksgerichte und die Friedensrichterämter des Kantons Zürich nehmen den ordentlichen Verhandlungsbetrieb am 27. April wieder auf.

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17. April 2020: Koch: «Noch lange nicht aus dem Gefahrenbereich»

Die Kurve der Neuansteckungen mit dem Coronavirus ist rasch abgeflacht. Für Entwarnung ist es aber zu früh: «Wir sind noch lange nicht aus der Gefahrenzone heraus», sagte Daniel Koch, Delegierter des Bundesamts für Gesundheit (BAG) für COVID-19, am Freitag vor den Bundeshausmedien.

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17. April 2020: Sommertheater Winterthur um einen Monat verschoben

Die Organisatoren des Winterthurer Sommertheaters haben ihre Veranstaltung vorsichtshalber um einen Monat verschoben. Der Start war eigentlich auf Mitte Juni geplant und wurde nun auf Mitte Juli verschoben, wie das Onlineportal des «Landboten» berichtet. Grund für die Verschiebung sei die unzureichende Planungssicherheit wegen der Corona-Krise.

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17. April 2020: Street Food Festival in Zürich abgesagt

Das Street Food Festival Nr. 10 auf der Hardturmbrache ist abgesagt worden. Das Festival hätte vom 8. Mai bis am 7. Juni stattgefunden.

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17. April 2020: 346 neu bestätigte Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein hat die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages um 346 zugenommen. Insgesamt gab es damit am Freitag 27'078 laborbestätigte Fälle.

Damit stieg die Zahl der neuen bestätigten Fälle im Vergleich zum Vortag an, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag mitteilte. Die Todesfälle in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung nahmen nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bis Donnerstagmittag innerhalb von 24 Stunden um 105 auf 1304 zu.

Der Kanton Waadt überholte erstmals den bisherigen Rekordhalter Tessin und gab die Zahl seiner Todesopfer mit 279 an, im Tessin starben bis Freitag 270 Menschen an der Lungenkrankheit. Keystone-SDA analysiert die auf den Internetseiten der Kantone vorliegenden offiziellen Daten und aktualisiert sie zweimal täglich, mittags und abends. Obwalden und Appenzell-Innerrhoden sind gemäss dieser Zählung die einzigen Kantone ohne Todesopfer.

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17. April 2020: SP will neue Wirtschaftspolitik und 200-Franken-Gutschein für alle

Für die SP ist die Corona-Krise der Startschuss für einen wirtschaftspolitischen Systemwechsel. Sie fordert bedeutende Investitionen in den Service public und in den Care-Bereich. Im Fokus stehen für die SP auch jene, die von den wirtschaftlichen Folgen der Epidemie besonders betroffen sind.

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17. April 2020: Kanton Schaffhausen verlängert Corona-Notmassnahmen

Der Schaffhauser Regierungsrat verlängert die ausserordentlichen Finanzkompetenzen für die Gemeindexekutiven. Die Verlängerung gilt vorerst bis am 8. Juni.

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17. April 2020: Das Montreux Jazz Festival 2020 findet nicht statt

Anstatt der Programmbekanntgabe, kommt die Absage: Das Montreux Jazz Festival 2020 (3. bis 18. Juli) findet aufgrund der Corona-Krise nicht statt.

Acts wie Lenny Kravitz, Black Pumas oder Lionel Richie hätten diesen Sommer am Ufer des Genfer Sees auftreten sollen. Einzelne Programmpunkte, die für die diesjährige Ausgabe vorgesehen waren, werden nach Möglichkeit ins nächste Jahr verschoben, teilten die Veranstalter am Freitag in einem Communiqué mit. Das nächste Montreux Jazz Festival findet vom 2. bis 17. Juli 2021 statt.

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17. April 2020: Mai-Markt in Winterthur abgesagt

Aufgrund der aktuellen Situation werde der diesjährige Winterthurer Mai-Markt, der am Donnerstag, 7. Mai 2020, durchgeführt worden wäre, abgesagt. Dies teilt die Stadt am Freitagmorgen mit. 

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17. April 2020: Weitere Entspannung im Schaffhauser Spital

Im Spital Schaffhausen zeichnet sich bei den Covid-19-Erkrankten eine weitere Entspannung ab. Am Freitag lagen noch sechs Infizierte im Spital. An Ostern waren es noch 14, also mehr als doppelt so viele.

Stabil blieb mit zwei Fällen die Zahl der Intensivpatienten. Eine Person ist bis jetzt an den Folgen der Infektion gestorben, wie der Kanton am Freitag auf seiner Website schrieb. Bis jetzt sind im Kanton Schaffhausen 60 Personen positiv getestet worden, eine mehr als am Vortag.

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17. April 2020: Eine weitere Person im Tessin an Covid-19 gestorben

Im Kanton Tessin ist in den letzten 24 Stunden erneut eine Person an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 24 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden.

Insgesamt wurden bis Freitagmorgen im Kanton Tessin 2977 Personen positiv auf das Virus getestet. 270 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben. 580 Personen konnten bisher aus den Tessiner Spitälern entlassen werden.

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17. April 2020: SEM bewilligt Aufnahme von 21 Minderjährigen aus Griechenland

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hat bis am Freitag von den griechischen Behörden 21 Gesuche für die Aufnahme von minderjährigen Asylsuchenden erhalten und bewilligt. Zurzeit organisiert das SEM den Transfer dieser Kinder und Jugendlichen in die Schweiz.

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17. April 2020: Lob von Armeechef Süssli für Coronavirus-Einsatz der Armee

Thomas Süssli, der Chef der Schweizer Armee, ist zufrieden mit dem Einsatz der Armee während der Corona-Pandemie. Es gibt aus seiner Sicht aber auch Verbesserungsmassnahmen, vor allem bei Entscheidungswegen. 

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16. April 2020: Zürcher Bars und Clubs fordern weitere Überbrückungshilfen

Die Bars und Clubs bleiben trotz Corona-Lockerungsmassnahmen bis auf weiteres geschlossen. Die Zürcher Bar & Club Kommission hat diesen Entscheid des Bundesrates nicht anders erwartet und akzeptiert ihn. Nun brauche es aber dringend mehr finanzielle Unterstützung.

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16. April 2020: Erste Festivals geben Absage bekannt

Die Medienkonferenz vom Bundesrat am Donnerstag hat den Grossveranstaltern wenig Hoffnung gemacht. Erste Schweizer Open Airs haben schon ihre Absage verkündet. Das Paléo in Nyon, das Blue Balls Festival in Luzern und das Rock the Ring in Hinwil wurden am Donnerstag bereits abgesagt

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16. April 2020: Zusätzliche Beschränkungen beim Parkplatz Wasserauen

Weil im Alpstein die Besucherzahlen kontinuierlich gestiegen, wurde am Ostermontag die Zufahrt vorübergehend beschränkt. Gleichzeitig werden die verfügbaren Parkplätze in Wasserauen nochmals reduziert.

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16. April 2020: Fünf weitere Corona-Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind fünf weitere Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit gab es bis Donnerstagnachmittag insgesamt 90 Todesfälle. Der Altersdurchschnitt aller Verstorbenen liegt bei 85 Jahren.

Die Zahl der positiv Getesteten stieg auf 3151 Patientinnen und Patienten, das sind 37 mehr als am Vortag. Die Zahl der Patienten im Spital ist einmal mehr gesunken, von 136 auf noch 135. Davon müssen aktuell 51 künstlich beatmet werden, ein Patient mehr als am Vortag.

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16. April 2020: Zunahme der bestätigten Covid-19-Fälle stabil bei rund 300

In der Schweiz hat die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages um 315 zugenommen. Insgesamt gab es damit am Donnerstag 26'732 bestätigte Fälle. Damit stieg die Zahl der neuen bestätigten Fälle im Vergleich zum Vortag leicht an.

Gleichzeitig nahm auch die Zahl der Corona-Tests zu. Von Mittwoch auf Donnerstag wurden 3737 Tests durchgeführt, nach 3633 am Vortag. Vor einer Woche waren es noch über 6000 Tests pro Tag gewesen. Die Todesfälle in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung nahmen nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bis Donnerstagmittag innerhalb von 24 Stunden um 72 auf 1269 zu.

Die Todesfälle in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung nahmen nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bis Donnerstagmittag innerhalb von 24 Stunden um 85 auf 1282 zu. Die Agentur analysiert dazu die auf den Internetseiten der Kantone vorliegenden offiziellen Daten und aktualisiert sie zweimal täglich, mittags und abends. Obwalden und Appenzell-Innerrhoden sind gemäss dieser Zählung die einzigen Kantone ohne Todesopfer.

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16. April 2020: Bundesrat weitet Anspruch auf Erwerbsausfallentschädigung aus

Ab sofort haben auch Selbstständigerwerbende, die nur indirekt von den behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind, Anspruch auf Erwerbsausfallentschädigung. Das sind beispielsweise gute Nachrichten für Taxifahrer.

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16. April 2020: Bundesrat beschliesst schrittweise Lockerung

Die Massnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie werden schrittweise aufgehoben. Das hat der Bundesrat am Donnerstag beschlossen. Am 27. April öffnen Coiffeurgeschäfte, Baumärkte und Gartencenter. Zwei Wochen später soll der Unterricht wieder aufgenommen werden.

Hier die Medienkonferenz live mitverfolgen.

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16. April 2020: Sechs weitere Tote durch Covid-19 im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden sechs Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 26 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden.

Insgesamt wurden bis Donnerstagmorgen im Kanton Tessin 2953 Personen positiv auf das Virus getestet. 269 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben. 568 Personen konnten bisher aus den Tessiner Spitälern entlassen werden.

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16. April 2020: Swiss verlängert Minimalflugplan bis vorerst 17. Mai 

Swiss hat aufgrund der weiterhin bestehenden Reisebeschränkungen entschieden, ihren Minimalflugplan zunächst bis zum 17. Mai zu verlängern. Dies teilt die Fluggesellschaft am Donnerstag mit.

Neben einem deutlich reduzierten Flugplan für die Kurz- und Mittelstrecke mit Fokus auf ausgewählte europäische Städte ab Zürich und Genf bietet Swiss künftig weiterhin drei wöchentliche Langstreckenflüge nach New York / Newark (USA) an.

Fluggäste, deren Flüge abgesagt worden sind oder die ihren Flug nicht wahrnehmen konnten, können ihr Ticket behalten und bis 31. August 2020 eine Umbuchung auf ein neues Reisedatum – bis spätestens 30. April 2021 – und gegebenenfalls ein neues Reiseziel vornehmen. Bei Reiseantritt bis 31. Dezember 2020 erhalten sie für die Umbuchung zusätzlich eine Ermäßigung von 50 Franken. Diese kann in Form eines Flight-Vouchers online über die Webseite swiss.com abgerufen werden.

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16. April 2020: Zürcher Stadtspital bietet Online-Sprechstunden an

Das Institut für Dermatologie des Zürcher Stadtspitals Waid und Triemli bietet neu Online-Sprechstunden an. Patienten können damit ihre Hautbeschwerden von zu Hause aus abklären.

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16. April 2020: 47 Corona-Todesfälle in Zürcher Alters- und Pflegeheimen

Die Zürcher Alters- und Pflegeheime sind überdurchschnittlich stark vom Corona-Virus betroffen: Von den 87 Patientinnen und Patienten, die im Kanton Zürich bisher an den Folgen einer Infektion starben, lebten 47 in einem Heim.

Somit entfällt mehr als die Hälfte der Todesfälle auf Heimbewohnerinnen und Heimbewohner, wie die Gesundheitsdirektion am Donnerstag bekannt gab. Das Durchschnittsalter aller Verstorbenen liegt bei 85 Jahren.

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16. April 2020: Armee besorgt hunderte Millionen Masken für die Schweiz

Der Bund stockt die Maskenvorräte und das Schutzmaterial auf. Zuständig für die Beschaffung der Schutzausrüstung ist die Armee. Sie hat dafür ein Budget von rund 800 Millionen Franken.

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16. April 2020: Winterthurer Gemeinderat will Ende Mai wieder tagen

Wegen des Coronavirus fallen derzeit die Sitzungen des Grossen Gemeinderats Winterthur aus. In dieser Zeit türmen sich die Geschäfte auf den Tischen der Politiker. Wie der «Landbote» schreibt, rechnet Ratspräsident Andreas Geering mit der nächsten Sitzung Ende Mai.

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15. April 2020: Zahl der Todesfälle im Kanton Zürich steigt auf 85

Im Kanton Zürich sind 7 weitere Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit gab es bis Mittwochnachmittag insgesamt 85 Todesfälle. Die Verstorbenen waren im Durchschnitt 85 Jahre alt.

Die Zahl der positiv Getesteten stieg um 47 auf 3114 wie die Gesundheitsdirektion am Mittwoch mitteilte. Zurzeit werden 136 Patientinnen und Patienten im Spital behandelt. Das sind 13 weniger als am Vortag. 50 Patienten müssen künstlich beatmet werden (Vortag: 52).

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15. April 2020: Mögliche «Exit-Strategie» von Bundesrat durchgesickert

Am Donnerstag, 16. April will der Bundesrat verkünden, wie es nach dem 26. April weitergehen soll. Nun sind bereits am Mittwoch Informationen durchgesickert. Wie Recherchen vom «Tages-Anzeiger» zeigen, will Innenminister Alain Berset (SP) erste Öffnungsschritte in drei Phasen aufteilen.

So sollen ab dem 27. April alle Läden wieder öffnen dürfen, die «personenbezogene Dienstleistungen» ausführen, so zum Beispiel Coiffeure. Ab dem 11. Mai soll dann ein Teil der Schulen wieder öffnen. Bars und Restaurants sollen ab dem 8. Juni wieder öffnen dürfen.

In den Pausen zwischen den Daten soll sich dann zeigen, wie sich die Öffnungsschritte auf die Volksgesundheit auswirken.

Gemäss «Tages-Anzeiger» gebe es derzeit noch keine konkreten Vorstellungen, wie es mit den Grossveranstaltungen weitergehen soll.

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15. April 2020: St.Galler Regierung will keine Taskforce «Distance Schooling»

Die in einem FDP-Vorstoss geforderte Taskforce für den Fernunterricht hält die St.Galler Regierung für unnötig. Auch einen speziellen Lehrplan brauche es nicht. «Distance Schooling» habe Grenzen, argumentiert sie.

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15. April 2020: Jeder dritte Zürcher Angestellte hat Kurzarbeit

Im Kanton Zürich ist wegen der Corona-Pandemie bereits jeder dritte Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen. Das Amt für Wirtschaft hat bereits die Gesuche von 28'085 Betrieben bewilligt, die insgesamt 345‘460 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angemeldet haben.

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15.April 2020: Appenzell Ausserrhoden gründet Corona-Nothilfefonds

Der Regierungsrat hat gemeinsam mit der Stiftung Wirtschaftsförderung Appenzell Ausserrhoden und weiteren Stiftungen einen Corona-Nothilfefonds gegründet. Damit können neben den Bundeshilfen zusätzliche Bankkredite von mindestens 10 Millionen Franken zu Gunsten der Ausserrhoder Wirtschaft ausgelöst werden.

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15. April 2020: Neue bestätigte Covid-19-Fälle nehmen um 260 zu

In der Schweiz hat die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages erneut nur um 260 zugenommen. Insgesamt gab es damit am Mittwoch 26'336 bestätigte Fälle.

Das BAG twitterte:

#CoronaInfoCH #Coronavirus #COVID19
15.04 Aktueller Stand sind 26'336 laborbestätigte Fälle, 260 mehr als am Vortag.https://t.co/RTWF8jbM2p pic.twitter.com/3GpudmSsTj

— BAG – OFSP – UFSP (@BAG_OFSP_UFSP) April 15, 2020

 

Die Todesfälle in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung nahmen nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bis am Mittwochmittag um 45 auf 1197 zu. Die Agentur analysiert dazu die auf den Internetseiten der Kantone vorliegenden offiziellen Daten und aktualisiert sie zweimal täglich, mittags und abends. Obwalden und Appenzell Innerrhoden sind gemäss dieser Zählung die einzigen Kantone ohne Todesopfer.

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15. April 2020: SGB fordert Erhalt von Arbeitsplätzen und Kaufkraft

Die Coronakrise trifft die Schweizer Wirtschaft mit grosser Wucht. Um soziale Probleme und grössere wirtschaftliche Schäden zu verhindern, fordert der SGB eine hundertprozentige Lohngarantie und den Verzicht auf Entlassungen.

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15. April 2020: Zweiter Todesfall in Nidwalden

Im Kanton Nidwalden ist eine zweite Person an den Folgen des Coronavirus gestorben. Dies teilt der Kanton am Mittwoch mit. Die 83-jährige Frau litt unter mehreren Vorerkrankungen und lebte zuletzt in einem Alters- und Pflegeheim. Sie war vor rund drei Wochen positiv auf das Coronavirus getestet worden. In Nidwalden haben sich bisher 105 Personen erwiesenermassen mit der Lungenkrankheit COVID-19 angesteckt.

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15. April 2020: Bereits jeder dritte Schaffhauser Arbeitnehmer hat Kurzarbeit

Im Kanton Schaffhausen gingen bereits 1'600 Gesuche um Kurzarbeit ein. Davon betroffen sind 14'000 Mitarbeitende, das entspricht 31 Prozent aller Schaffhauser Erwerbstätigen. Das Ausmass der Kurzarbeit ist bereits jetzt um ein Vielfaches grösser als bei der Finanzkrise 2009: Damals gingen nur 99 Voranmeldungen ein, 2800 Mitarbeitende waren betroffen.

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15. April 2020: Bisher 59 positiv getestete Corona-Fälle in Schaffhausen

Im Kanton Schaffhausen sind bis am Mittwoch insgesamt 59 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Somit stieg diese Zahl innerhalb von drei Tagen nur um zwei Fälle.

Die Zahl der Spitalpatienten ist in der Zeit gesunken, wie aus der Statistik des Kantons vom Mittwoch hervorgeht. Im Spital liegen derzeit 9 Erkrankte, das sind 5 weniger als noch am Ostersonntag.

Stabil geblieben ist mit zwei Patienten die Zahl der Fälle auf der Intensivstation. Bisher starb im Kanton Schaffhausen eine Person an den Folgen der Corona-Infektion.

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15. April 2020: ZHAW bietet KMU Hilfe an

Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) will angeschlagene KMU unterstützen. Sie hilft bei kommunikativen Massnahmen, die kleinen Unternehmen das Überleben sicher können.

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15. April 2020: Coronavirus dürfte sich nicht auf St.Galler Wahlbeteiligung auswirken

Die St.Galler Grossstädte Wil und St.Gallen blicken dem zweiten Wahlgang am Sonntag positiv entgegen. Sie denken nicht, dass das Coronavirus eine geringere Wahlbeteiligung verursacht.

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15. April 2020: Bauern sehen wieder Stunde der Selbstversorgung des Landes gekommen

Der Schweizer Bauernverband SBV sieht in der Coronavirus-Krise die Zeit gekommen, den Selbstversorgungsgrad der Schweiz hochzuhalten. Dies sagte der Direktor des Schweizer Bauernverbandes, Martin Rufer, in einem Interview.

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15. April 2020: Epidemiologe findet Massnahmenlockerung angebracht

In der Schweiz sind die Zahlen der neuen Coronainfektionen rückläufig. Aus diesem Grund unterstützen Epidemiologen eine Lockerung der Coronamassnahmen.

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14. April 2020: Zahl der Todesfälle im Kanton Zürich steigt auf 78

Im Kanton Zürich sind zwei weitere Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit gab es bis Dienstagnachmittag insgesamt 78 Todesfälle. Die Verstorbenen waren im Durchschnitt 85 Jahre alt.

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus Getesteten stieg um 46 auf 3067, wie die Gesundheitsdirektion am Dienstag mitteilte. Zurzeit werden 149 Patientinnen und Patienten im Spital behandelt. Das sind fünf weniger als am Vortag. 52 Patienten müssen künstlich beatmet werden (Vortag: 50).

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14. April 2020: Der Bund hat informiert

Experten des Bundes haben am Dienstagnachmittag Stellung vor den Medien genommen. Unter anderem wurde über die Rückholaktion aus dem Kongo berichtet. Brigadier Raynald Droz informierte über die Pläne der Armee und Patrick Mathys vom BAG informeirte über den aktuellen Infektionsstand.

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14. April 2020: Zürcher Hotel Atlantis plant Schliessung

Das Hotel Atlantis plant, den Betrieb per Ende April zu schliessen. Davon betroffen sind 140 Mitarbeitende. Für langjährige Mitarbeitende soll ein Sonderfonds zur Verfügung stehen.

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14. April 2020: Fitnesszenter wollen wieder öffnen

Die wegen des Coronavirus geschlossenen Fitnesszentren machen sich fit für die Wiedereröffnung nach dem 27. April. Ihr Verband verabschiedete Richtlinien für einen risikoarmen Betrieb.

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14. April 2020: 254 zusätzliche Fälle innerhalb eines Tages

Die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein verzeichneten bis am Dienstagmorgen insgesamt 25'834 laborbestätigte Fälle. Damit sind 254 Fälle innerhalb eines Tages dazugekommen, teilt das BAG mit. 

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14. April 2020: Polizei schliesst illegal geöffnetes Spiellokal in Winterthur

Die Mehrheit der Winterthurer hält sich an die Vorschriften des Bundes. Nur in Einzelfällen muss die Stadtpolizei Winterthur am Osterwochenende Bussen verteilen. Ein Spiellokal mit über einem Dutzend Gästen musste geschlossen werden.

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14. April 2020: Zürcher Seeüberquerung 2020 fällt ins Wasser

Das Organisationskomitee der Stadtzürcher Seeüberquerung hat entschieden, den Anlass dieses Jahr nicht durchzuführen. Grund dafür sei, dass mit dem aktuellen Verbot für Veranstaltungen mit über 1000 Personen die Planungssicherheit für die Seeüberquerung fehle.

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14. April 2020: Sieben weitere Tote durch Covid-19 im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut 7 Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 12 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden. Insgesamt wurden bis Dienstagmorgen im Kanton Tessin 2912 Personen positiv auf das Virus getestet. 258 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben.

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14. April 2020: Appenzell Ausserrhoden schliesst Baustelle wegen groben Coronaverstössen

Das Arbeitsinspektorat Appenzell Ausserrhoden hat die Schliessung einer Baustelle in Herisau verfügt. Bei der Besichtigung vor Ort wurden grobe Verstösse gegen die Corona-Weisungen des Bundes festgestellt.

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14. April 2020: Kanton Thurgau benötigt mehr Asylunterkünfte

Das Coronavirus macht auch vor dem Asylwesen nicht halt. Der Kanton Thurgau richtet wegen der Coronakrise zusätzliche Asylunterkünfte ein.

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14. April 2020: Schweizer sorgen sich um Angehörige

Die Schweizer Bevölkerung fürchtet sich davor, dass Angehörige am Coronavirus erkranken. Um die Wirtschaft macht sie sich wenig Sorgen. Dies zeigt eine neue Umfrage.

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14. April 2020: Hohe Dunkelziffer bei Coronainfektionen

Eine neue Studie zeigt, dass die die Dunkelziffer der Coronainfzierten in der Schweiz sehr hoch ist. Nicht in allen Kantonen ist die Dunkelziffer gleich hoch.

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14. April 2020: Ostschweizer Spitäler wegen Coronakrise unterbelegt

Wegen der Coronakrise sind die Spitäler in der Ostchweiz momentan nicht ausgelastet. Teileweise sind nur halb so viele Betten wie sonst belegt. Die Spitalverbunde haben Kurzarbeit beantragt.

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14. April 2020: Swiss-Re rechnet mit Coronavirus-Impfstoff erst im Frühjahr 2021

Der Rückversicherer Swiss Re rechnet mit einem Impfstoff gegen die Coronavirus-Pandemie erst im Frühjahr 2021. Dies sagte der Verwaltungsratspräsident (VRP) des Rückversicherers, Walter Kielholz, den Zeitungen der «CH-Media» vom Dienstag.

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13. April 2020: Die Zahl der Infizierten steigt weiter an

Das Bundesamt für Gesundheit hat die neusten Zahlen bezüglich Coronavirus veröffentlicht. In der Schweiz gibt es demnach inzwischen 25'580 bestätigte Fälle. Das sind 280 mehr als gestern. 885 Menschen sind in der Schweiz bisher an den Folgen des Coronavirus gestorben.

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13. April 2020: Kanton Nidwalden meldet erstes Todesopfer

Im Kanton Nidwalden ist eine erste Person an den Folgen des Coronavirus gestorben. Wie die Staatskanzlei mitteilt, handelt es sich bei der Verstorbenen um eine 81-jährige Frau, die ihr Lebensende in einem Alters- und Pflegeheim verbrachte. Die Frau hatte an Vorerkrankungen gelitten.

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12. April 2020: Zahlreiche Wanderer im Alpstein unterwegs

Das schöne Wetter hat am Ostersonntag zahlreiche Wanderer in den Alpstein gelockt. Da die Wanderer die Abstands-Regeln jedoch eingehalten haben, mussten keine Bussen verteilt werden. Das meldet die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden in der «Tagesschau». Auffallend sei gewesen, dass es sich bei den Wanderern mehrheitlich um unerfahrene Berggänger gehandelt hat.

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12. April 2020: Zahl der Todesfälle im Kanton Zürich steigt auf 70

Im Kanton Zürich sind vier weitere Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit gab es bis Sonntagnachmittag insgesamt 70 Todesfälle. Die Verstorbenen waren im Durchschnitt 85 Jahre alt.

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12. April 2020: Tessin meldet 15 weitere Todesfälle:

Im Kanton Tessin sind in den vergangenen 24 Stunden weitere 15 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Der Kanton zählt nach Angaben seines Führungsstabes nun 244 Covid-19-Todesopfer.

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12. April 2020: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt auf 25'300 Fälle:

Die Zahl der Covid-19-Fälle in der Schweiz hat erneut zugenommen. Bis zum Sonntag gab es nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit 25'300 laborbestätigte Fälle. Das sind 400 mehr als am Vortag.

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12. April 2020: Schweiz muss immer noch Millionen Schutzmasken importieren

Vor einigen Wochen hatte die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli angekündigt, dass Maschinen zur inländischen Produktion von Schutzmasken angeschafft werden. Weil deren Lieferung nach wie vor ausstehend sei, würden nach wie vor Millionen von Schutzmasken importiert. Dies berichtete die «Sonntagszeitung». Wann die Maschinen zur inländischen Maskenproduktion geliefert werden, ist unklar.

 

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12. April 2020: Alain Berset auf Coronavirus getestet

Bundesrat Alain Berset ist als Gesundheitsminister seit Wochen fast pausenlos im Einsatz gegen das Coronavirus. Nun musste er sich einem Test unterziehen, nachdem eine Person aus seinem Departement am Dienstag positiv auf Corona getestet worden war. Daher blieb Berset am Mittwochmorgen der Bundesratssitzung fern und diskutierte aus der Ferne mit, wie der «SonntagsBlick» schreibt. Als das negative Testergebnis vorlag, habe Berset wieder normal an der Sitzung teilgenommen. «Er war nicht der erste Bundesrat, der in den vergangenen Wochen getestet wurde und wird wohl auch nicht der letzte sein», sagte Bundesratssprecher André Simonazzi.

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11. April 2020: Zwei weitere Corona-Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind zwei weitere Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Die Zahl der Todesfälle steigt damit auf 66. Die Verstorbenen waren im Durchschnitt 85 Jahre alt.

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11. April 2020: Corona-Ausbruch in Schwyzer Pflegeheim

In einem Pflegeheim im Kanton Schwyz sind 34 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Darunter 26 Bewohnerinnen und Bewohner. Der Kanton riegelte das Areal des «Zentrums für aktives Alter» Frohsinn in Oberarth ab, wie die Schwyzer Staatskanzlei am Samstag mitteilte.

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11. April 2020: Keine Bussen über Ostern bisher im Kanton Zürich

Die Kantonspolizei Zürich musste über Ostern bisher keine Bussen ausstellen. Das teilte sie in einer Medienkonferenz mit. Allerdings musste sie 200 Meldungen nachgehen. Trifft die Polizei auf Verstösse, wird zuerst der Dialog gesucht, bevor gebüsst wird. Nur bei krassen Verstössen wird schnell gebüsst, so bei einer Kellerparty.

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11. April 2020: Produktionsausfall von einem Viertel wegen Corona

Die Wirtschaft hat sich seit Mitte März wesentlich stärker verschlechtert als noch zu Beginn der Coronakrise erwartet. Laut Eric Scheidegger, Leiter der Direktion für Wirtschaftspolitik im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco), fiel bisher ein Viertel der Produktivität weg.

In einigen Branchen liegt der Ausfall gar bei 80 Prozent.

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11. April 2020: Armee will ab nächster Woche Einsatz reduzieren

5000 Armeeangehörige sind im Kampf gegen Covid-19 für den Assistenzdienst aufgeboten worden. Nur ein Teil dieser Truppe ist aber tatsächlich im Einsatz. Brigadier Raynald Droz kontert den Vorwurf, dass die Armee mit dem Aufgebot übertrieben hat.

Ab nächster Woche soll diskutiert werden, wie das Gleichgewicht zwischen Ressourcen und Nachfrage verbessert werden kann. Nach Ostern werden Urlaube gewährt, zudem könnten Armeeangehörige laut Droz auch auf Pikett gesetzt werden.

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11. April 2020: Tessin meldet weitere zwei Todesfälle

Im Kanton Tessin sind in den vergangenen 24 Stunden zwei Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Der Kanton zählt nach Angaben seines Führungsstabes nun 229 Covid-19-Todesopfer.

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11. April 2020: BAG meldet 24'900 bestätigte Coronafälle

In der Schweiz haben sich bis Samstagmorgen 24'900 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 592 Fälle mehr als am Freitag. Laut dem BAG sind bisher 831 Menschen an der Krankheit gestorben. 

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11. April 2020: Ein Drittel der Schweizer würde Schutzmaske tragen

Laut einer Umfrage des Link-Instituts geben 34 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer an, dass sie eine Schutzmaske tragen würden, berichtet die «Schweiz am Wochenende». Vor einem Monat lag dieser Wert noch bei 11 Prozent.

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11. April 2020: Kurzarbeit für Transporunternehmen des ZVV

Der Zürcher Verkehrsverbund ZVV empfiehlt seinen Unternehmen, wegen der Corona-Krise Kurzarbeit anzumelden. Das berichtet der «Landbote». Betroffen snid 40 Unternehmen, darunter die VBZ und Stadtbus Winterthur

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11. April 2020: Bund erwägt mögliche Masekenempfehlung

Die Gefahr, dass es bei der Bekämpfung des Coronavirus zu einer Rückschlag kommen könnte, darf laut Bundesrat Alain Berset nicht unterschätzt werden. Die Schweizerinnen und Schweizer müssten diszipliniert bleiben, vor allem über die Ostertage. «Sonst steigen die Infektionen wieder. Es gibt keine Abkürzung. Wir müssen den ganzen Weg gehen» sagt Berset. Gleichzeitig prüft der Bund eine Maskenempfehlung.

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11. April 2020: Mehr Geld für Tourismus geplant

Der Bund will der Tourismusbranche wegen der Coronakrise weiter unter die Arme greifen. Das Staatssekretariat für Wirtschaft plant, 40 zusätzliche Millionen Franken an Schweiz Tourismus zu überweisen, berichtet der «Tages-Anzeiger». Das letzte Wort hat allerdings das Parlament. Die Beratung ist in der Sommersession geplant. Zudem sollen Schweiz Tourismus und seine Partner auch eigenes Geld aufwerfen. Die Rede ist von acht Millionen Franken.

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10. April 2020: Zürich mit 31 neuen Coronavirus-Fällen

Im Kanton Zürich sind zwei weitere Patienten an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit gab es bis Freitagnachmittag insgesamt 64 Todesfälle. Die Verstorbenen waren im Durchschnitt 85 Jahre alt. Gestiegen ist ebenfalls die Zahl der positiv getesteten Personen. Diese steht neu bei knapp 3000. Das sind 31 mehr als gestern.

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10. April 2020: Mindestens tausend Menschen in der Schweiz an Covid-19 gestorben

In der Schweiz sind mittlerweile mindestens 1000 Menschen an der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Dies hat die Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Karfreitag ergeben. Sie stützt sich auf offizielle Angaben der Kantone.

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10. April 2020: Erneut über 700 Coronainfektionen an einem Tag

In der Schweiz sind inzwischen 24'308 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Im Vergleich zu gestern sind das 734 mehr. Das zeigen die neuesten Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit BAG. Gestorben sind laut BAG bisher 805 Personen.

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10. April 2020: SBB erhöht trotz Krise Bahnpreise nicht

SBB-Präsidentin Monika Ribar schliesst Preiserhöhungen bei der Bahn trotz der anhaltenden Coronakrise aus. Tariferhöhungen seien «ganz klar» für längere Zeit vom Tisch, sagte sie in einem Interview mit «CH-Media». Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) verzeichnen zur Zeit der Coronavirus-Pandemie rund 90 Prozent weniger Passagiere als üblich.

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10. April 2020: Zürcher Kantonsrat überwacht Regierung

Der Kantonsrat Zürich setzt zur Kontrolle des Regierungsrates eine Subkommission ein. Diese Subkommission setzt sich aus Mitgliedern der Aufsichtskommissionen zusammen. Es soll mit diesem Kontrollglied verhindert werden, dass unangemessene Risiken bei der Bekämpfung der Pandemie eingegangen werden. Der Zürcher Kantonsrat soll am 20. April erstmals wieder tagen.

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10. April 2020: St.Gallen kämpft mit Verkehrsrowdys

Die Kantonspolizei St.Gallen kämpft wegen der Corona-Krise vermehrt mit Verkehrsrowdys. Wegen der geltenden Regeln des Bundes sind zur Zeit nur wenige Autos auf den Strassen unterwegs. Dies lädt Autofahrer zum Schnellfahren ein. Die Polizei will deshalb über die Ostertage vermehrt Raser- und Poserkontrollen durchführen, wie sie schreibt.

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10. April 2020: Das EDA holt weitere 200 Schweizerinnen und Schweizer zurück

Dies im Rahmen der grössten Rückholaktion der Geschichte. Der Flug aus Delhi und Mumbai ist einer der letzten Flüge, die im Rahmen der Aktion noch durchgeführt werden, wie das Aussendepartement EDA auf seiner Webseite schreibt.

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9. April 2020: Schulen dürften auch nach Frühlingsferien geschlossen bleiben

Die Zürcher Schulen dürften höchstwahrscheinlich auch nach den Frühlingsferien geschlossen bleiben. Bildungsdirektorin Silvia Steiner (CVP) schickte allen Lehrpersonen und Schulen einen Brief und kündigte darin an, dass der Fernunterricht voraussichtlich weitergeführt wird.

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9. April 2020: Bundesrat will Ideen der Bevölkerung systematisch bündeln

Der Bundesrat und die Verwaltung erhalten während der Coronakrise mehr Post von der Bevölkerung denn je. Um deren Engagement zur Bewältigung der Coronakrise noch besser zu nutzen, richtet der Bund nun einen offiziellen Kanal ein.

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9. April 2020: Fünf neue Corona-Todesfälle in Zürich - weniger Patienten im Spital

Im Kanton Zürich sind bis am Donnerstagnachmittag fünf weitere Patienten an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Damit starben bisher 62 Personen. Ihr Altersdurchschnitt liegt bei 85 Jahren. Bis Donnerstag wurden 2898 Personen positiv getestet, 91 mehr als am Vortag, wie die Gesundheitsdirektion mitteilte. Die Zahl der Infizierten, die im Spital behandelt werden, ging hingegen erneut zurück, um weitere 5 auf noch 165. Von den Hospitalisierten mussten 55 künstlich beatmet werden, ein Patient weniger als am Vortag.

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9. April 2020: Tessiner Kantonsarzt mit dem Coronavirus infiziert

Der Tessiner Kantonsarzt Giorgio Merlani ist positiv auf den Coronavirus getestet worden. Dies teilte der kantonale Führungsstab am Donnerstagnachmittag mit. Der Gesundheitszustand sei gut, heisst es im Communiqué des kantonalen Führungsstabs. Merlani befinde sich derzeit bei sich zu Hause in Selbstisolation und führe seine Arbeit fort.

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9. April 2020: Ökonomen schliessen zweistelligen BIP-Rückgang 2020 nicht mehr aus

Mit zunehmender Dauer der Coronakrise werden die konjunkturellen Aussichten für die Schweiz immer düsterer. Ein Rückgang des Schweizer Bruttoinlandprodukt (BIP) im laufenden Jahr um mehr als 10 Prozent ist nicht mehr ausgeschlossen. Auch die Ökonomen des Seco können sich ein solches Szenario vorstellen.

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9. April 2020: Bundesräte bleiben an Ostern ebenfalls daheim

Statt Besuche von Angehörigen im Altersheim, ein Essen im Restaurant oder einer Gartenbeiz setzen auch die sieben Mitglieder des Bundesrats über Ostern auf ein Alternativprogramm. «Diese Ostern sind anders - bleiben Sie zu Hause» lautet das Motto einer Videobotschaft.

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9. April 2020: Ehemaliges Frauenfelder Restaurant wird Asylnotlösung

Im ehemaligen Restaurant Linde in Frauenfeld werden vorübergehend Personen aus dem Asylbereich untergebracht. Dies teilt der Kanton Thurgau am Donnerstag mit.

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9. April 2020: Stadt Wil finanziert Ertragsausfall von Kindertagesstätten

Die Stadt Wil finanziert die Elternbeiträge für Betreuungsplätze in Kitas und Tagesfamilien, die aufgrund der Corona-Pandemie derzeit nicht genutzt werden. Diese Regelung gilt rückwirkend ab Mitte März bis vorerst Ende April.

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9. April 2020: Zahl der Neuinfektionen wieder auf fast 800 gestiegen

Die Zahl der bestätigten neuen Covid-19-Fälle in der Schweiz hat im Vergleich zu den vergangenen Tagen wieder zugenommen: Sie stieg innerhalb eines Tages um 785 auf insgesamt 23'574 Neuinfektionen, wie das BAG am Donnerstag mitteilte.

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9. April 2020: Praktische LAP dürfen stattfinden

Lehrabschlussprüfungen können in diesem Jahr trotz der Coronapandemie stattfinden. Bei praktischen Prüfungen müssen die Empfehlungen des Bundes eingehalten werden. Auf schulische Prüfungen wird verzichtet. Darauf haben sich die Akteure in der Berufsbildung geeinigt.

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9. April 2020: Erster Todesfall wegen Corona am KSW

Am Kantonsspital Winterthur ist eine Person an den Folgen des Virus gestorben. Es ist der erste coronabezogenen Todesfall am KSW.

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9. April 2020: Kreuzlingen schränkt Parkplätze an Ostern ein

In der Stadt Kreuzlingen stehen während Ostern nur eine beschränkte Anzahl von Parkplätzen am See zur Verfügung. Der Stadtrat bittet die Bevölkerung zu Hause zu bleiben und wünscht allen frohe Ostern, schreibt er in einer Medienmitteilung.  

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9. April 2020: Weitere 8 Tote durch Covid-19 im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut 8 Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 55 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden.

Insgesamt wurden bis Donnerstagmorgen im Kanton Tessin 2714 Personen positiv auf das Virus getestet. 219 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben.

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9. April 2020: Zürcher Kantonsarzt Brian Martin reicht Kündigung ein

Der Zürcher Kantonsarzt Brian Martin hat seine Kündigung eingereicht. Er wird auf seinen Wunsch per sofort freigestellt, um eine neue Stelle anzunehmen. Martin war seit Juni 2017 in dieser Funktion. Seit Mitte März war Martin krankgeschrieben.

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8. April 2020: Fünf weitere Corona-Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind fünf weitere Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit gab es bis Mittwoch, 15 Uhr, insgesamt 57 Todesfälle. Der Altersdurchschnitt der Verstorbenen betrug 85 Jahre.

Bis Mittwochnachmittag wurden 2807 Personen positiv getestet, 88 mehr als am Vortag, wie die Gesundheitsdirektion mitteilte. Die Zahl der Infizierten, die im Spital behandelt werden, ging hingegen erneut zurück, um 11 auf noch 170. Von den Hospitalisierten mussten 56 künstlich beatmet werden.

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8. April 2020: Bundesrat will sich nicht in Mietverhältnisse einmischen

Der Bundesrat will Mieterinnen und Mieter, die durch die Coronakrise in Finanznöte geraten sind, nicht entlasten. Er werde sich nicht in «die privatrechtlichen Beziehungen» zwischen Mietern und Vermietern einmischen.

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8. April 2020: Bundesrat prüft Hilfe für Luftfahrt unter strengen Bedingungen

Der Bundesrat hat noch nicht über Staatshilfen für Fluggesellschaften wie die Swiss entschieden, er prüft aber eine Überbrückungsfinanzierung für die gesamte Luftfahrtindustrie. Wegen der Coronakrise sind ausgenommen von Transportflügen viele Flotten gegroundet.

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8. April 2020: Bundesrat setzt Zölle für medizinische Güter bis im Oktober aus

Der Bundesrat hat die Zölle auf Importe von wichtigen medizinischen Gütern vorübergehend ausgesetzt. Damit will er die Versorgung von Spitälern, Pflegepersonal und Patienten mit dringend benötigter Ausrüstung in der Schweiz verbessern.

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8. April 2020: Der Bundesrat verlängert den Lockdown

Wie der Bundesrat am Mittwochnachmittag an einer Medienkonferenz mitteilt, verlängert er den Lockdown bis am 26. April 2020. Gleichzeitig kündigt er Lockerungen an. Über die Etappen der Lockerung werde der Bundesrat an seiner nächsten Sitzung am 16. April entscheiden.

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8. April 2020: Tessiner Gemeinden schliessen Erholungszonen

In den letzten Tagen hätten allzu viele Personen die verhängten Massnahmen missachtet - jetzt schliesst die Gemeinde Losone Erholungszonen und sperrt Parkplätze. Auch die Stadt Lugano hat Pärke und Spazierzonen am See abgesperrt.

Grund für die Sperrung seien zahlreiche Verstosse gegen das sogenannte «Social Distancing», schreibt die Gemeinde Losone in einer Mitteilung am Mittwochnachmittag. Ebenso missachtet würde die Vorgabe, sich in Gruppen von maximal fünf Personen aufzuhalten. Mit den ergriffenen Massnahmen wolle die Gemeinde die Gesundheit der Bevölkerung schützen, heisst es im Schreiben.

Unter anderem hat die Gemeinde die beliebte Grünzone am Ufer der Maggia gesperrt. Diese gehört zu den meistfrequentierten der Region Locarno, wie die Gemeinde festhält. Zudem müssten Hunde ab sofort an der Leine geführt werden.

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8. April 2020: Yverdon schliesst Zugang zu Stränden wegen Besucherandrang

Die Stadt Yverdon-les-Bains VD schliesst wegen der Coronaviruskrise ab Freitag den Zugang zu den Stränden am Neuenburgersee bis auf weiteres. Am vergangenen Wochenende gab es dort zu viele und zu grosse Menschenansammlungen. Spaziergänge unter Einhaltung der vorgegebenen Abstände seien jedoch weiterhin möglich sein, teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Die Besucherzahlen an den Ufern des Neuenburgersees müssten jedoch verringert werden. Aus diesem Grund wird die Zahl der Parkplätze reduziert. Die geschlossenen Bereiche werden entsprechend ausgeschildert. Die Polizei wird am Osterwochenende vor Ort sein, um sicherzustellen, dass diese Massnahmen eingehalten werden. Zuwiderhandlungen würden bestraft, heisst es im Communiqué weiter.

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8. April 2020: Weniger Patienten beim Hausarzt: Zürcher Ärzte sind besorgt

Leere in den Wartezimmern vieler Hausärzte: Die Zürcherinnen und Zürcher nehmen das Zuhause bleiben ernst, auch wenn sie besser einen Arzt um Rat fragen sollten. Die Ärztegesellschaft ist besorgt.

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8. April 2020: Zürcher Stadtrat appelliert an die Bevölkerung

Der Zürcher Stadtrat wendet sich in einer Videobotschaft an die Bevölkerung der Stadt, aber auch an Einwohnerinnen und Einwohner der Umgebung: Zürcherinnen und Zürcher sollen wegen der Corona-Pandemie über Ostern zu Hause bleiben, Auswärtige nicht in die Stadt kommen.

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8. April 2020: St.Gallen verstärkt Corona-Kontrollen

Die Stadtpolizei St.Gallen erhöht die Polizeipräsenz über Ostern. So soll nicht nur der Strassenverkehr kontrolliert werden, sondern auch, ob sich die Menschen an die Corona-Massnahmen halten.

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8. April 2020: Stadt Zürich eröffnet Corona-Station für Obdachlose

Die Stadt Zürich eröffnet zusammen mit privaten Hilfswerken eine Covid-19-Station für Obdachlose und Drogenabhängige. Dort werden Verdachtsfälle und Menschen mit mildem Krankheitsverlauf behandelt.

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8. April 2020: St.Galler Stadtrat wendet sich erstmals per Livestream an Bevölkerung

Die Stadt St.Gallen ist durch die Corona-Pandemie lahmgelegt. Der Stadtrat versprach am Mittwoch «grösstmögliche Kulanz» gegenüber der Bevölkerung, den Vereinen, Kulturveranstaltern, Kitas und allen weiteren Betroffenen in der Krise.

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8. April 2020: Coronavirus kann indirekt auch Trinkwasser gefährden

Das Coronavirus ist zwar nicht über das Trinkwasser übertragbar, kann es aber indirekt gefährden. So sollten vorübergehend ungenutzte Trinkwasserinstallationen in Gebäuden gut durchgespült werden, wie der Schweizerische Verband das Gas- und Wasserfachs (SVGW) am Mittwoch in Erinnerung rief.

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8. April 2020: Infektionskurve flacht ab: 22'789 Infizierte in der Schweiz

In der Schweiz ist die Zahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen innerhalb eines Tages um 547 auf 22'789 Fälle gestiegen. Die Abflachung der Infektionskurve bestätigt sich.

Die Zahl Neuinfizierter liegt am Mittwoch am dritten Tag in Folge unter 600 (Montag: 552, Dienstag: 590). Nach täglich rund 1000 neu gemeldeten Covid-19-Fälle in den vergangenen Wochen, scheint die Kurve der Infizierten in der Schweiz damit abzuflachen. Letzte Woche betrug die Zahl am Freitag 1036, am Samstag 975 und am Sonntag 822.

Die Kantone meldeten am Montag insgesamt 842 Tote, 57 mehr als am Vortag. Dies ergab eine Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, die sich auf die offiziellen Angaben der Kantone stützt. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gab am Montag die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 mit 705 an. Es stützt sich auf Angaben der Laboratorien sowie von Ärztinnen und Ärzten.

Das Bundesamt für Gesundheit BAG twittert die neusten Zahlen täglich:

#CoronaInfoCH #Coronavirus #COVID19
08.04 Aktueller Stand sind 22'789 laborbestätigte Fälle, 547 mehr als am Vortag.https://t.co/RTWF8jbM2p pic.twitter.com/AwcIHMRITb

— BAG – OFSP – UFSP (@BAG_OFSP_UFSP) April 8, 2020

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8. April 2020: öV-Branche entschädigt Abo-Kunden mit 100 Millionen Franken

Inhaber eines General-, Verbund-, Strecken- oder Moduljahresabonnements erhalten von der öV-Branche 15 Tage zusätzliche Kulanz. Rund 150'000 Kunden haben wegen der Corona-Krise ihr GA hinterlegt. Die Kulanzmassnahmen haben einen Gegenwert von 100 Millionen Franken.

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8. April 2020: 13 weitere Tote durch Covid-19 im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut 13 Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 60 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden.

Insgesamt wurden bis Mittwochmorgen im Kanton Tessin 2659 Personen positiv auf das Virus getestet. 420 Personen konnten bisher aus dem Spital entlassen werden. 211 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben.

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8. April 2020: Kreditkartenbetreiber erhöhen Kontaktlos-Limite auf 80 Franken

Mastercard, Visa, Postfinance und American Express erhöhen die Limite für kontaktloses Zahlen ohne PIN-Eingabe «bis auf Weiteres» von 40 auf 80 Franken. Damit soll es den Kunden möglich sein, grössere Beträge zu bezahlen, ohne ein Bezahlterminal anzufassen.
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8. April 2020: Winterthur schafft Abteilung für ältere Covid-19-Patienten

Die Stadt Winterthur hat auf dem Areal des Alterszentrums Adlergarten 41 zusätzliche Pflegeplätze eingerichtet. Sie sind für Menschen vorgesehen, die nach einer Covid-19-Erkrankung aus dem Spital entlassen werden, aber noch nicht nach Hause können.

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8. April 2020: Zugang zum Alpstein wird beschränkt

Um über die Osterfeiertage und während der kommenden Wochen den Besucherandrang bei schönem Frühlingswetter in geordneten Bahnen zu halten, hat die Standeskommission des Kantons Appenzell Innerrhoden beschlossen, den Zugang zum Alpstein zu kontrollieren. Dies schreibt sie in einer Medienmitteilung am Mittwochmorgen. 

Falls eine Überlastung der Parkplätze in Wasserauen und Brülisau drohe, werde der Verkehr im Raum Steinegg angehalten. Ab dann dürfen nur noch Automobilisten passieren, die für ihre Fahrt in Richtung Alpstein einen triftigen Grund an-geben können. Auch der Parkplatz in Jakobsbad werde mit dem gleichen Ziel überwacht.

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8. April 2020: Todesfall im Alterszentrum in Winterthur

In den städtischen Alterszentren befindet sich eine Person mit einer Covid-19-Diagnose. Eine Person – mit bestehenden Vorerkrankungen – ist verstorben, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Winterthur. Wie der «Landbote» berichtet, habe die verstorbene Person auf einen Spitalaufenthalt verzichtet.

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7. April 2020: Auch Arbon sperrt Parkplätze am Bodensee

Um die Durchsetzung der geltenden Corona-Anordnungen sicherstellen zu können, hat der Arboner Stadtrat beschlossen, über das Osterwochenende sechs seenahe Parkplätze zu sperren.

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7. April 2020: Restrukturierung bei Lufthansa - Swiss verringert Flotte

Die Lufthansa Gruppe hat nach dem Nachfrageeinbruch durch die Covid-19-Pandemie ein Restrukturierungspaket beschlossen. Im Zuge der Massnahmen wird auch die Flotte der Swiss verkleinert. Auch für die Zeit nach der Coronakrise erwartet die Airline eine deutlich tiefere Nachfrage.

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7. April 2020: Schaffhauser Regierungsrat übernimmt Kontrolle über Spitäler

Der Schaffhauser Regierungsrat übernimmt die Kontrolle über die Kapazitäten aller öffentlichen und privaten Spitäler, Kliniken und Heime im Kantons. Die Massnahme wurde für den Fall getroffen, dass die Kapazitäten der Spitäler überschritten würden.

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7. April 2020: Vier weitere Personen im Kanton Zürich an Covid-19 gestorben

Im Kanton Zürich sind vier weitere Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit gab es bis Dienstagabend gemäss Angaben des Kantons insgesamt 52 Verstorbene.

Bis am Dienstagnachmittag wurden 2719 Personen im Kanton Zürich positiv auf das Coronavirus getestet. Laut dem Lagebulletin des Kantons vom Dienstag sind das 129 mehr als am Vortag. Die Zahl der wegen Covid-19 hospitalisierten Personen sank hingegen um 17 auf noch 181 Personen.

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7. April 2020: Kantonale Hilfe für St.Galler Firmen, Sportvereine und Kitas

Der Kanton St.Gallen gewährt KMU-Betrieben zusätzlich zur Hilfe des Bundes Notkredite im Umfang von 45 Millionen Franken. Sportvereine werden mit 700'000 Franken aus dem Sport-Toto-Fonds unterstützt. Kitas erhalten bei Bedarf zinslose Darlehen.

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7. April 2020: Über 100 Coronavirus-Todesfälle in Genf

Am Dienstag zählten die Behörden 103 Todesfälle seit Ausbruch der Epidemie. Davon starben 19 Menschen in Pflegeheimen an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19, die anderen in Spitälern. Am Dienstag zählte der Kanton Genf 3502 Infektionen. Insgesamt 340 Patienten wurden ins Spital eingeliefert, zwei mehr als am Vortag. Die Zahl der Patienten auf der Intensivstation sank hingegen leicht, von 56 auf 51. Von diesen wurden 48 künstlich beatmet, wie der Kanton auf seiner Internetseite bekannt gibt.

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7. April 2020: Konvoi mit Sanitätsmaterial in Freiburg eingetroffen

In Freiburg sind am Dienstag über 30 Tonnen Sanitätsmaterial aus China eingetroffen. Es handelt sich um Masken, Handschuhe, Kittel und Schutzbrillen, um einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu entgehen. Diese erste Lieferung, ist für das Kantonsspital Freiburg, die Pflegeheime, die Dienste für Hilfe und Pflege zu Hause, die Krankenwagen und niederschwellige Einrichtungen bestimmt.

Sie deckt im schlimmsten Szenario den Bedarf des gesamten Freiburger Gesundheitssystems für einen Zeitraum von zehn Tagen. Es wurden bereits weitere Bestellungen für künftige Lieferungen aufgegeben, wie die Freiburger Staatskanzlei am Dienstag mitteilte.

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7. April 2020: Koch: «Problem noch längst nicht gelöst»

Die Kurve der Neuansteckungen flacht ab: Nach täglich über 1'000 neuen Covid-19-Fällen in den letzten Wochen waren es am Dienstag noch 590. Für Entwarnung ist es laut Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) zu früh. Das Problem sei noch längst nicht gelöst.

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7. April 2020: SVP verlangt Exitstrategie

Keine zusätzlichen finanziellen Verpflichtungen mehr unter Notrecht. Das fordert die SVP-Fraktion. Weitere wirtschaftliche Verluste seien im Interesse der Gesundheit zu vermeiden.

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7. April 2020: BAG meldet 590 neue bestätigte Fälle 

Die Zahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen ist in der Schweiz innerhalb eines Tages um 590 auf 22'242 Fälle gestiegen. Gleichzeitig starben nach Angaben der Kantone bis am Dienstagmittag 785 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Das sind 39 Todesopfer mehr als noch 24 Stunden zuvor, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA gestützt auf die offiziellen Zahlen der einzelnen Kantone ergab.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gab in seinem Situationsbericht die Zahl der Todesfälle für Dienstagmorgen mit 641 an. Davon waren 62 Prozent Männer und 38 Prozent Frauen. Die Hälfte von ihnen war über 83 Jahre alt und 98 Prozent litt mindestens an einer Vorerkrankung, vor allem Bluthochdruck (66 Prozent), Herz-Kreislauferkrankung (56 Prozent) und Diabetes (28 Prozent).

Obwohl die bestätigten Neuansteckungen von Donnerstag (+1036) bis Montag (+552) täglich leicht zurückgegangen waren, weise die Schweiz weiterhin eine der höchsten Inzidenzen in Europa auf, schreibt das BAG. Diese betrug am Dienstag 259 Fälle pro 100'000 Einwohner. Die Zahl basiert auf Informationen von Laboratorien und Ärztinnen und Ärzten.

#CoronaInfoCH #Coronavirus #COVID19
07.04 Aktueller Stand sind 22'242 laborbestätigte Fälle, 590 mehr als am Vortag. https://t.co/RTWF8jbM2p pic.twitter.com/pB9Iszi93S

— BAG – OFSP – UFSP (@BAG_OFSP_UFSP) April 7, 2020

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7. April 2020: St.Galler KMU können ab Mittwoch Kredite beantragen

Die St.Galler Regierung unterstützt Unternehmen, die aufgrund der Coronakrise Liquiditätsengpässe haben. Ab Mittwoch können Kredite beantragt werden. Das Unterstützungsprogramm sieht eine maximale Garantiesumme von 45 Millionen Franken vor.

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7. April 2020: Universitätsspital Zürich richtet Notklinik in Turnhallen ein

Das Universitätsspital Zürich hat in zwei Turnhallen der Kantonsschule Rämibühl ein Notspital für Covid-19-Patienten eingerichtet. Es soll in Betrieb genommen werden, wenn eine Ansteckungswelle andere Spitäler und Rehakliniken auslasten sollte.

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7. April 2020: Weiterer Todesfall im Thurgau

Im Kanton Thurgau ist seit Montag eine weitere Person am Coronavirus gestorben. Dies teilt der Kanton via Twitter mit. Insgesamt sind im Kanton 221 Personen positiv auf das Virus getestet worden.

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7. April 2020: Absperrungen am Greifensee zeigen Wirkung

Die Stadt Uster hat die Parkplätze am Greifensee gesperrt. Damit sollen Menschenansammlungen bei dem beliebten Ausflugsziel verhindert werden. Die Massnahme hat sich laut der Stadt bewährt.

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7. April 2020: Zürcher Regierung gegen flächendeckende Schliessung von Baustellen

Die Zürcher Regierung ist gegen eine flächendeckende Schliessung von Baustellen, wie sie von der Gewerkschaft Unia in einer Petition gefordert wird. Die Wirtschaft dürfe auch in der Corona-Krise nicht komplett zum Stillstand kommen, findet die Exekutive.

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7. April 2020: Studierende fordern Notfonds und Förderung

Studierende, die wegen der Corona-Krise in finanzielle Not geraten sind, sollen durch einen Notfonds unterstützt werden. Durch Corona bedingte Studiumsverlängerungen sollen zudem keinen Einfluss auf die Förderhöchstdauer von Stipendien haben, fordert der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS).

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7. April 2020: Neun weitere Tote im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut 9 Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 53 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden. Insgesamt wurden bis Montagvormittag im Kanton Tessin 2599 Personen positiv auf das Virus getestet. 198 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben.

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7. April 2020: Arbeitslosenquote springt in der Coronakrise auf 2,9 Prozent an

Der Schweizer Arbeitsmarkt trägt im März die Spuren der Coronakrise. Die Arbeitslosenquote stieg von 2,5 Prozent im Februar auf 2,9 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Dienstag mitteilte. Gleichzeitig sank die Zahl der offenen Stellen. In der Ostschweiz leidet der Stellenmarkt besonders. 

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7. April 2020: Luzerner Regierung fordert Lockerung

Nun fordert auch die erste Kantonsregierung eine Lockerung der bundesrätlichen Massnahmen. Der Luzerner Regierungsrat Fabian Peter möchte, dass gewisse Geschäfte und Betriebe ihre Tore nach dem 19. April wieder öffnen dürfen.

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6. April 2020: Bundesrat will bis 16. April entscheiden, wie es weitergeht

Der Bundesrat will bis 16. April entscheiden, an welchen Massnahmen er festhalten will im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Unterdessen stieg auch am Montag die Zahl der nachgewiesenen Infektionen weiter an - innerhalb eines Tages um 552 auf 21'652. Die Kantone meldeten bis Montagabend insgesamt 763 Tote, 87 mehr als am Vortag.

Dies ergab eine Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, die sich auf die offiziellen Angaben der Kantone stützt. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gab am Montag die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 mit 584 an. Es stützt sich auf Angaben der Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte.

Die neusten Fallzahlen zeigen, dass die Zahl der Infektionen weiterhin stetig ansteigt. Mittlerweile weist die Schweiz eine der höchsten Raten an Neuansteckungen in Europa auf. Sie belaufen sich auf 252 Fälle pro 100'000 Einwohner. Bezogen auf die Einwohnerzahl sind die Kantone Tessin, Genf, Waadt und Basel-Stadt weiterhin am stärksten von der Pandemie betroffen. Mindestens 2471 Covid-19-Patienten wurden hospitalisiert. 

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6. April 2020: St.Galler Gemeinden sperren Seeufer ab

Goldach, Rorschach und Walenstadt kommen den Leuten zuvor und sperren die Parkplätze am Seeufer über Ostern ab. So wollen sie auswärtige Gäste vor Ausflügen abhalten.

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6. April 2020: Kurve der Neuinfektionen beginnt abzusinken

Zum ersten Mal seit Mitte März verzeichnet das Tessin während drei Tagen in Folge weniger als hundert Neuinfektionen. Kantonsarzt Giorgio Merlani wertet dies als Zeichen, dass der Südkanton das Gröbste überstanden hat.

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6. April 2020: Flugzeug mit 92 Tonnen Schutzmaterial aus China in Genf gelandet

Die Boeing 747 setzte am Montagmittag um 13:30 Uhr von Schanghai her kommend auf dem Genfer Flughafen auf. Organisiert worden war die Aktion von der Genfer Handelskammer und der Handelskammer Schweiz-China.

Die Fracht mit dem medizinischen Schutzmaterial hat einen Wert von über drei Millionen Franken, wie die Genfer Handelskammer schreibt. Das Material soll an 13 Spitäler in der Westschweiz und im Tessin verteilt werden. Darunter sind über 2,5 Millionen Atemschutzmasken, 220'000 Schutzbrillen, zehn Millionen Schutzhandschuhe und 1100 Fieberthermometer. Produziert wurden die Schutzausrüstungen vom chinesischen Staatsunternehmen SinoPharm Group.

Eine zweite Lieferung mit Schutzmaterial aus China wird noch im April in Genf erwartet.

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6. April 2020: Zahl der Todesfälle in Zürich steigt auf 48

Im Kanton Zürich sind drei weitere Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit gab es bis Montagnachmittag insgesamt 48 Todesfälle. Die Verstorbenen waren durchschnittlich 85 Jahre alt.

Bislang wurden 2590 Personen positiv auf das Coronavirus getestet, wie die Gesundheitsdirektion mitteilte. 198 Infizierte werden im Spital behandelt, davon müssen 58 künstlich beatmet werden.

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6. April 2020: Zivildienstleistende werden angefragt

Während die Armee und der Zivilschutz in der Coronakrise unlängst im Einsatz sind, sollen nun auch Zivildienstleistende an die Front. Die Aufrufe sind aktuell aber noch auf freiwilliger Basis.

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6. April 2020: Nachfrage nach Komplementärmedizin ist sprunghaft angestiegen

Die Nachfrage nach komplementärmedizinischen Therapien und Arzneimitteln ist seit dem Ausbruch der Corona-Krise sprunghaft gestiegen. Der Dachverband Komplementärmedizin (Dakomed) warnt allerdings vor falschen Heilsversprechen.

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6. April 2020: Stadtpolizei Zürich büsst 50 Personen am Wochenende

Die Stadtpolizei Zürich hat am Wochenende rund 50 uneinsichtige Personen weggewiesen und gebüsst. Der grösste Teil der Bevölkerung hielt sich jedoch an die Vorgaben des Bundesrates.

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6. April 2020: Der Bundesrat verzichtet auf zusätzliche Massnahmen über Ostern

An einer Pressekonferenz mit der Walliser Regierung nach einem Besuch in einem Spital erklärte Berset unter anderem, es gebe keine zusätzlichen Massnahmen an den Ostertagen. Die Bevölkerung sei aber natürlich weiterhin dazu aufgerufen, sich an die Regeln zu halten. Die Massnahmen gelten vorerst bis zum 19. April.

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6. April 2020: Post bringt Sonderbriefmarke heraus

Die Post bringt wegen des Coronavirus eine eigens eine Marke heraus. «Covid19 Solidarität» zeigt zum einen die Solidaraität im Land. Zum anderen kommt ihr Erlös jenen zu Gute, die aktuell dringend Hilfe benötigen. 

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6. April 2020: Zürcher Spitäler erhalten Schutzmaterial aus China

In Zürich ist mit einem Airbus der Swiss eine erste Schutzmaterial-Lieferung für Zürcher Spitäler aus China eingetroffen. Es handelt sich laut der Gesundheitsdirektion um «dringend benötigte» Schutzkittel. Weitere Flüge sind geplant.

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6. April 2020: Bund stellt Soforthilfe für Kulturschaffende bereit

Auch für Kulturschaffende will der Bundesrat die Folgen der Covid-19-Pandemie abfedern. Dafür hatte er bereits am 20. März ein Massnahmenpaket beschlossen. Jetzt stehen die Mittel bereit, wie das Bundesamt für Kultur (BAK) am Montag mitteilte.

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6. April 2020: Zwölf weitere Tote durch Covid-19 im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut 12 Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 38 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden. Insgesamt wurden bis Montagmorgen im Kanton Tessin 2546 Personen positiv auf das Virus getestet. 189 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben.

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6. April 2020: Tessin eröffnet zwei weitere Untersuchungszentren

Der Tessiner Krisenstab hat in Locarno und Tre Valli zwei weitere ambulante Untersuchungszentren für potentielle Covid-19-Patienten eingerichtet. Diese sollen Hausärzte und Notfallstationen entlasten. Bereits am 26. März sind vier sogenannte Covid-19-Checkpoints in Mendrisio, Lugano, Agno und Giubiasco eröffnet worden.

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6. April 2020: Zahl der Stellenausschreibungen massiv eingebrochen

Die Zahl der Stellenausschreibungen in der Schweiz ist mit der Zuspitzung der Corona-Krise massiv gesunken. Sie sackte innert nur zwei Wochen um rund 26 Prozent ab, wie Spezialauswertungen im Rahmen des Adecco Group Swiss Job Market Index für die Schweizer Stellenbörsen zeigen.

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6. April 2020: Bund hat Desinfektionsmittel-Reserve zerstört

Der Bund trägt offenbar eine Mitschuld am aktuellen Engpass beim Desinfektionsmittel. Er hat vor zwei Jahren seinen Pandemie-Notvorrat aufgelöst.

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6. April 2020: Konjunkturforscher plädieren für weitere Massnahmen des Staates

Die Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich sieht weiteren Handlungsbedarf des Staates in der Coronavirus-Krise. Die derzeitigen Massnahmen zur Stützung der Wirtschaft würden nicht ausreichen.

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6. April 2020: Sozialpartner wollen Risikogruppe besser schützen

Nach der Änderung in der Coronaverordnung hätten Arbeitnehmer aus der Risikogruppe zur Arbeit gezwungen werden können. Die Sozialpartner haben nun einen Kompromiss gefunden.

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5. April 2020: Bevölkerung hält sich weitgehend an Corona-Massnahmen

Trotz frühlingshaftem Wetter blieben dieses Wochenende beliebte Plätze im Freien weitgehend ausgestorben. Ein Grossteil der Bevölkerung hielt sich weitgehend an die Vorgaben des Bundes zum Social Distancing, geben die verschiedenen Polizeikorps zu Protokoll. Es gibt aber auch Ignoranten: Im Interview mit TELE TOP etwa sagt ein Passant in Stein am Rhein SH: «Ich lasse mir das nicht nehmen, solange es nicht strikte verboten wird.»

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5. April 2020: Vier weitere Corona-Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind vier weitere Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit gab es bis Sonntagnachmittag insgesamt 45 Todesfälle. Der Altersdurchschnitt der Verstorbenen betrug 83,5 Jahre. Bis Sonntagnachmittag wurden 2522 Personen positiv getestet, 30 mehr als am Vortag, wie die Gesundheitsdirektion mitteilte. Die Zahl der Infizierten, die im Spital behandelt werden, blieb mit 194 unverändert. Von den Hospitalisierten mussten 59 künstlich beatmet werden.

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5. April 2020: Räuber macht sich Coronakrise zunutze

Im aargauischen Neuenhof hat am Sonntag ein Mann einen Bahnhofskiosk überfallen – er verhüllte sein Gesicht dabei mit einer Atemschutzmaske, wie die Kantonspolizei Aargau mitteilt. Der Mann war ausserdem mit einem Pfefferspray bewaffnet. Er hat mehrere hundert Franken Bargeld erbeutet. Die Polizei schnappte ihn allerdings wenig später. Es handelt sich um einen 30-jährigen Mann.

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5. April 2020: Coronakrise dämpft Lust auf Osterschoggi

Die Schweizer Detailhändler bleiben aufgrund der Coronakrise dieses Jahr offenbar auf mehr Osterschokolade sitzen. Der Umsatz sei im Vergleich zu den Vorjahren zurückgegangen, geben verschiedene Detailhändler gegenüber «Nau.ch» bekannt. Sie locken jetzt zum Teil mit speziellen Aktionen. Auch der Zürcher Chocolatier Lindt & Sprüngli spürt die schwindende Nachfrage – dies insbesondere, weil die Touristen wegbleiben.

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5. April 2020: Zürcher Regionalspitäler lassen Angestellte auch bei Krankheit weiterarbeiten

Die Angestellten in den Regionalspitälern des Kantons Zürich müssen offenbar trotz Krankheitssymptomen weiterarbeiten. In einem Schreiben der Regionalspitäler, das Radio 1 vorliegt, heisst es, dass sämtliche Krankschreibungen der Angestellten vom Personalarzt überprüft werden. Die kranken Angestellten werden sodann nach Möglichkeit in anderen Abteilungen eingesetzt oder sollen im Homeoffice weiterarbeiten. Sollten Angestellte der Arbeit dennoch fernbleiben, würde der Lohn um die Abwesenheitstage gekürzt. Die Regionalspitäler waren am Sonntag auf Anfrage von RADIO TOP nicht für ein Statement erreichbar.

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5. April 2020: St.Galler Solariumbetreiber, Wirte und Autowaschanlagen pfeifen auf Corona-Massnahmen

Die Kantonspolizei St.Gallen ist innerhalb eines Tages über hundert Mal ausgerückt, weil die Coronavirus-Massnahmen des Bundes nicht eingehalten wurden. Passanten hielten sich nicht ans Social Distancing, ein Restaurant bewirtete Gäste und ein Solarium bot trotz Verbot Sonnenstunden an. Ausserdem waren diverse Autowaschanlagen geöffnet. Die Polizei schloss die fehlbaren Betriebe und sprach einzelne Bussen aus.

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5. April 2020: Ausflügler stürmen Flüelapass - Polizei sperrt ab

Das Frühlingswetter lockt trotz der Coronamassnahmen des Bundes unzählige Ausflügler nach draussen - unter anderem Skitourengänger. Der Flüelapass im Bünderland sei am Wochenende regelrecht überrannt worden. Die Autos der Skitourengänger standen demnach dicht an dicht. Die Kantonspolizei Graubünden hat die Passstrasse daher kurzerhand gesperrt. Sie bestätigt eine entsprechende Meldung von «Blick.ch». Bussen gegen einzelne Ausflügler seien aber keine ausgesprochen worden.

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5. April 2020: 822 neue Fälle in der Schweiz innert 24 Stunden

In der Schweiz ist die Zahl der bestätigten Covid-19-Infektionen innert eines Tages um 822 auf 21'100 Fälle gestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hervor. Das BAG meldet offiziell 559 Tote. Kumuliert man die Fallzahlen der einzelnen Kantone, ergeben sich hingegen bereits 621 Coronavirus-Todesfälle. Die neuen Fallzahlen bewegen sich im Rahmen der vergangenen Tage, die Krankheit breitet sich demnach stetig aus. Mittlerweile weist die Schweiz eine der höchsten Raten an Neuansteckungen in Europa auf.

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5. April 2020: Zwölf weitere Coronatote im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut 12 Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 66 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden. Insgesamt wurden bis Sonntagmorgen im Kanton Tessin 2508 Personen positiv auf das Virus getestet. 177 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben.

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5. April 2020: Berset: Lockerung der Massnahmen «illusorisch»

Die aktuellen Coronavirusmassnahmen des Bundes gelten bis 19. April – und wohl auch darüber hinaus. Gesundheitsminister Alain Berset sagt im Interview mit der «Sonntagszeitung», eine Lockerung auf den 20. April hin sei «illusorisch». Wenn man zu früh nachgebe, verlängere man die Krise nur, so Berset. Erst wenn die Zahl der Hospitalisierungen nicht mehr ansteige, könne man daran denken, die Massnahmen Schritt für Schritt zu lockern. Einen abrupten Exit werde es jedenfalls nicht geben. Der Bundesrat diskutiere unter anderem eine Maskenpflicht, Contact-Tracking übers Handy und eine schrittweise Öffnung der Wirtschaft.

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5. April 2020: Schweizer kaufen mehr Gemüse und Früchte

Der Lockdown führt in der Schweiz zu einem völlig neuen Konsumverhalten. Die Restaurants sind zu, die Take-Aways werden gemieden, dafür erlebt das Kochen zu Hause eine Renaissance. «Über den Detailhandel verkaufen wir derzeit geschätzt zwischen 20 und 30 Prozent mehr Gemüse», sagt Roger Mäder von Swisscofel, dem Verband der Gemüse-, Früchte- und Kartoffelhänder, gegenüber der «NZZ am Sonntag». Etliche Lieferanten des Detailhandels hätten ihren Schichtplan angepasst, damit sie der Nachfrage gerecht werden. Experten begrüssen den Trend hin zu mehr selbergekochtem Gemüse. Die Winterthurer Ernährungsberaterin Francielly Alves etwa sagt gegenüber RADIO TOP: «Normalerweise nimmt man sich die Zeit zum Kochen nicht. Durch die jetzige Situation spürt man, dass man zum Kochen gar nicht so viel Zeit braucht. Man kann innert kürzester Zeit vieles selber machen.»

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5. April 2020: Fernunterricht vergrössert Schere zwischen starken und schwachen Schülern

Erstmals zeigt eine Studie auf, wie sich der Lockdown auf das Lernverhalten der Schüler auswirkt. «Rund ein Drittel ist sehr gut unterwegs, bei einem weiteren Drittel hält sich das zeitliche Engagement im Rahmen, bei einem Drittel hingegen wird es kritisch», sagte Stephan Huber, Leiter Forschung und Entwicklung an der Pädagogischen Hochschule Zug, in der «NZZ am Sonntag». Er hat das «Schul-Barometer» lanciert; eine Umfrage bei Schülern zwischen 10 und 19 Jahren, Pädagogen und Eltern in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich. Die Auswertung zeigt: Im Mittel verbringen die Schüler derzeit knapp 18 Stunden pro Woche mit Lernen, deutlich weniger als im regulären Schulbetrieb.

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5. April 2020: Coronakrise treibt Schweizer in die Suchtspirale

Isolation, Einsamkeit und Langeweile bereiten Suchtberatern Kopfzerbrechen: Der Absatz von Alkohol, Tabak und anderen Suchtmitteln steigt. Suchtexperten sprechen gegenüber dem «SonntagsBlick» sogar von Hamsterkäufen. So decken sich viele Leute derzeit etwa mit ganzen Stangen Zigaretten, statt mit einzelnen Päckchen ein. Auch Online-Geldspiele oder exzessives Online-Shopping sind auf dem Vormarsch. Abgenommen hat hingegen der Konsum von Partydrogen, weil Clubs und Bars geschlossen bleiben.

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5. April 2020: Über hundert Schweizer aus Australien zurückgeholt

Am Sonntag ist ein weiteres Rückholflugzeug des Bundes am Flughafen Zürich gelandet. An Bord waren 177 Leute, die zuvor in Australien festgesteckt waren. Das Flugzeug war am Samstag in der australischen Ostküstenmetropole Sydney mit Passagieren aus der Schweiz und elf weiteren Ländern an Bord gestartet, wie der für die Asien-Pazifik-Region zuständige Botschafter Raphael Nägeli im Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Es handelte sich um den neunzehnten Flug im Rahmen der Rückholaktion des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Insgesamt wurden bereits rund 2400 Schweizer Reisende zurückgebracht.

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5. April 2020: ÖV-Betreiber fordern Hilfsgelder vom Bund

Den ÖV-Betreibern fallen derzeit 60 bis 80 Prozent ihrer Ticketeinnahmen weg. Obwohl der Fahrplan ausgedünnt wurde, halten sie einen grossen Teil des Angebots aufrecht - auch wenn das bedeutet, dass ein Grossteil der Züge aktuell halbleer verkehrt. Die ÖV-Branche schlägt nun Alarm und fordert vom Bund ein Hilfspaket über mehrere hundert Millionen Franken, wie die «Sonntagszeitung» berichtet.

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4. April 2020: Für jeden vierten Mitarbeiter wurde Kurzarbeit beantragt.

Die Wirtschaft leidet stark unter dem Coronavirus. Aus diesem Grund wurde für jeden vierten Arbeitsplatz in der Schweiz Kurzarbeit beantragt, sagte Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch vom Staatssekretariat für Wirtschaft Seco vor den Medien. Das sind 1,3 Millionen Gesuche. 

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4. April 2020: Armeeangehörige erhalten erste Urlaubstage nach den Ostern

Corona-Virus stehen derzeit fast 5 Tausend Armeeangehörige im Einsatz. Für diese galt eigentlich bis auf weiteres ein Ferienverbot. Nach den Ostern dürfen Armeeangehörige jedoch wieder alle 2 Wochen für 2 Tage frei nehmen

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4. April 2020: Ein Häftling der Strafanstalt Saxerriet fordert seine Freilassung

In der Strafanstalt Saxerriet können die Hygienemassnahmen nicht eingehalten werden. Das bestätigt ein Häftling gegenüber «20 Minuten». Er fordert deshalb seine Freilassung. Er habe Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. 

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4. April 2020: St.Galler halten sich nicht an die Corona-Massnahmen des Bundes

Im Kanton St.Gallen hat die Polizei in den letzten 24 Stunden zahlreiche Verstösse gegen Behördenanweisungen rapportiert. In 39 Fällen musste sie intervenieren, weil es zu grösseren Menschenansammlungen gekommen war, wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt. 

4. April 2020: Winterthur sperrt die Autozufahrt zum Rietplatz

Die Stadt Winterthur hat am Samstag die Zufahrt zum Rietplatz in Töss gesperrt. Dies, um eine Ansammlung von Spaziergängern am Wochenende zu verhinder. Ebenfalls gesperrt ist das «Bäumli».

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4. April 2020: Armee rechnet nicht alle Coronavirus-Diensttage an

Den Militärangehörigen im Einsatz wegen der Coronavirus-Pandemie werden teils nicht alle Diensttage angerechnet. Dies erklärte Verteidigungsministerin Viola Amherd in einem Interview mit dem «Blick» vom Samstag. Sonst könne die Armee möglicherweise bei der nächsten Pandemiewelle keine Unterstützung mehr leisten. 

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3. April 2020: Banken sehen langsames Abflauen der Nachfrage nach Corona-Krediten

Die Schweizer Banken dürften die stärkste Nachfragewelle nach Covid-19-Krediten an Schweizer KMU mittlerweile hinter sich haben. In den vergangenen acht Tagen waren die Institute und ihre Mitarbeitenden mit der Bearbeitung von zehntausenden von Anträgen nach Liquiditätskrediten stark gefordert. Die Nachfrage bleibt weiterhin hoch.

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3. April 2020: Datenschützer hält die Handy-Auswertung für erlaubt

Der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte Adrian Lobsinger hält die Handy-Auswertung für erlaubt. Nach der Prüfung der von der Swisscom zur Verfügung gestellten Informationen sei er zum Schluss gekommen, dass die Swisscom dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) ausschliesslich Zugang zu anonymisierten Daten gewährt.

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3. April 2020: Im Ausland gestrandete Schweizer erhalten konsularischen Schutz

Das Aussendepartement kämpft an vielen Fronten gegen das Coronavirus. Neben den bereits 16 durchgeführten Sonderflügen sind bis am Wochenende fünf weitere Transporte geplant. Für gestrandete Personen bietet die Schweiz im Ausland konsularischen Schutz an.

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3. April 2020: Zwei weitere Corona-Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind zwei weitere Personen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Damit gab es bis am Freitagabend insgesamt 38 Verstorbene. Der Altersdurchschnitt beträgt 83,5 Jahre. Bis jetzt wurden 2452 Personen positiv getestet, das sind 129 mehr als am Vortag. 207 Infizierte befinden sich im Spital, davon müssen 57 künstlich beatmet werden, wie die Gesundheitsdirektion mitteilte.

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3.April 2020: Aargauer Regierungsrat Urs Hofmann ins Spital verlegt

Der am Coronavirus erkrankte Aargauer Regierungsrat Urs Hofmann befindet sich im Spital. Der 63-jährige Justiz- und Polizeidirektor ist gemäss Angaben der Staatskanzlei am Freitag wegen des Virus geschwächt und daher hospitalisiert worden.

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3. April 2020: Über 100 Coronavirus-Todesfälle in der Waadt

In der Waadt ist die Marke von 100 Todesfällen im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 überschritten worden. Bis Freitag erlagen 107 Menschen im Kanton der Viruskrankheit, 15 mehr als am Vortag. Die gute Nachricht ist jedoch, dass die Zahl der Spitaleinweisungen zurückgeht. Die Waadt ist nach dem Tessin der zweite Kanton, in dem es über 100 Coronavirus-Todesfälle gegeben hat. Von den 107 im Kanton Waadt registrierten Opfern waren 94 über 75 Jahre alt.

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3. April 2020: Ein Todesfall und mehrere Ansteckungen in Zuger Pflegeheim

In einem Zuger Pflegeheim sind mehrere Personen mit dem Coronavirus infiziert worden, ein 96-jähriger Heimbewohner starb. Eine Pflegeheimstation wurde isoliert. Die Zuger Gesundheitsdirektion teilte am Freitag mit, dass es in einem Pflegeheim im Kanton zu nachweislichen Coronavirus-Infektionen gekommen sei.

Das Virus sei bei einem am Donnerstag verstorbenen Heimbewohner sowie bei sieben weiteren Personen nachgewiesen worden. Eine dieser sieben Personen ist eine Mitarbeiterin des Pflegeheims, die anderen sechs sind Heimbewohnerinnen und -bewohner. Alle Ansteckungen würden dieselbe Station betreffen, teilte die Gesundheitsdirektion mit. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, sei die Station isoliert worden.

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3. April 2020: Zweiter Grenzzaun in Kreuzlingen

An der Kunstgrenze zwischen Kreuzlingen und Konstanz wird ein zweiter Zaun aufgestellt. Damit wollen die Behörden sicherstellen, dass die vielen Menschen, die sich an der Grenze treffen, den vorgeschriebenen Abstand von zwei Metern einhalten.

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3. April 2020: ZKB verschiebt Jubiläumsfeierlichkeiten auf 2021

Die Zürcher Kantonalbank verschiebt aufgrund der Corona-Pandemie die für dieses Jahr geplanten Feierlichkeiten zum 150-Jahre-Jubiläum auf 2021. Die Stadt Zürich habe für die Verschiebung Hand geboten. Die dafür erforderlichen Bewilligungen würden eingeholt. Dies teilt die Bank am Freitag mit. 

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3. April 2020: Der Bundesrat stockt Wirtschaftshilfe auf und nimmt Beschaffung von Schutzausrüstung in eigene Hand

Der Bundesrat hat am Freitag die Bevölkerung informiert. Unter anderem gab er bekannt, dass er die Wirtschaftshilfe aufstockt. Weiter teilte der Bund mit, dass er bei der Beschaffung von medizinischen Gütern für den Schutz vor dem Coronavirus das Heft in die Hand nehme.

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3. April 2020: Banken haben bereits Corona-Kredite über 14,3 Milliarden vergeben

Die Schweizer Banken haben bereits Covid-19-Kredite mit einem Volumen von rund 14,3 Milliarden Franken vergeben. In der Zeit vom 26. März bis zum 2. April seien insgesamt 76'034 Kreditvereinbarungen abgeschlossen worden. Das teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP mit.

Der geschätzte durchschnittliche Bürgschaftsbetrag belaufe sich auf 188'000 Franken. Damit sind bereits rund 70 Prozent des Kreditrahmens ausgeschöpft. Der Bundesrat hatte am vergangenen Mittwoch 20 Milliarden Franken für Liquiditätskredite an Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) bereitgestellt. Diese können die Kredite unbürokratisch und innert kurzer Frist über ihre Hausbank beantragen.

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3. April 2020: Tessin darf Wirtschaft wegen Coronavirus weiterhin einschränken

Der von der Corona-Pandemie stark betroffene Kanton Tessin darf seine Wirtschaft weiterhin stärker einschränken als es das Bundesrecht vorsieht. Der Bundesrat hat den Kanton ermächtigt, diese Beschränkungen bis am 13. April zu verlängern. Das entschied der Bundesrat am Freitag aufgrund der epidemiologischen Situation im Südkanton, wie er mitteilte. Im Tessin wurden bis Freitag 2377 Personen positiv getestet. Bisher 155 Menschen kamen im Zusammenhang mit Covid-19 ums Leben.

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3. April 2020: Gemeinden um den Pfäffikersee sperren Parkplätze

Die Gemeinden am Pfäffikersee sperren ihre Parkplätze. So sollen Menschenansammlungen auf den Spazier- und Velowegen rund um den Pfäffikersee vermieden werden.

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3. April 2020: Öffentliche Parkplätze um den Pfäffikersee gesperrt

Die Gemeinden um den Pfäffikersee haben alle Parkplätze für den Ausflugsverkehr gesperrt. Wie die Gemeinden Wetzikon, Pfäffikon und Seegräben in einer gemeinsamen Mitteilung schreiben, sollen so Menschenansammlungen auf den Spazier- und Velowegen rund um den See vermieden werden. Am vergangenen Wochenende waren die Parkplätze meist voll besetzt, wie es weiter heisst.

Zuvor haben bereits die Gemeinden um den Greifensee ihre öffentlichen Parkplätze gesperrt. 

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3. April 2020: Corona-Ausbruch in Berner Pflegeheim

In einem Pflegeheim im Berner Jura haben sich 20 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 9 Angestellte mit dem Coronavirus angesteckt. Alle befinden sich derzeit in einem stabilen Zustand.

Das Heim informiert das Kantonsarztamt regelmässig über die Situation. Schon vor drei Wochen hatten Heimleitung und Heimarzt entschieden, das Heim komplett zu isolieren. Die mit dem Coronavirus infizierten Heimbewohner sind zwischen 67 und 88 Jahre alt. 

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3. April 2020: Erneut 1036 neue Coronavirus-Fälle in der Schweiz binnen 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind binnen 24 Stunden 1036 neue Coronavirus-Fälle registriert worden. Am Freitag lag die Zahl der an Covid-19 erkrankten Menschen bei 19'303. 572 Menschen sind gemäss einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA gestorben. Die Summe basiert auf Angaben aus den Kantonen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zählte bis am Freitag 484 Todesfälle.

Am Donnerstag hatte das BAG noch 18'267 Infizierte und 432 Todesfälle gemeldet. Keystone-SDA hatte 530 Todesfälle gezählt. Bezogen auf die Einwohnerzahl sind die Kantone Tessin, Genf, Waadt und Basel-Stadt weiterhin am stärksten von der Pandemie betroffen.

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3. April 2020: Afro-Pfingsten-Festival in Winterthur abgesagt

Aufgrund der COVID-19-Pandemie wird das Afro-Pfingsten-Festival vom 27. Mai bis 1. Juni 2020 abgesagt, teilen die Veranstalter mit. 

Sie seien gezwungen, die Vorbereitungen sofort einzustellen und den Vorverkauf für die Konzerte zu stoppen, da bei längerem Zuwarten die Durchführung organisatorisch nicht mehr möglich ist und um gesundheitliche und finanzielle Risiken rechtzeitig zu minimieren, heisst es in der Mitteilung der Veranstalter. 

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3. April 2020: St.Galler Spitalentscheid auf Herbst verschoben

Das Präsidium des Kantonsrates hat den weiteren Fahrplan einiger wichtiger Geschäfte festgelegt. Die Vorberatung der sogenannten Spitalvorlage soll nach der Junisession beginnen. Ziel ist es, dass der Kantonsrat die lange erwartete Spitaldebatte in der Septembersession führen kann.

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3. April 2020: St.Galler Polizei verstärkt Präsenz

Die St.Galler Kantonspolizei verstärkt zum Ferienbeginn am Wochenende ihre Präsenz, um die Einhaltung der Regeln wegen der Corona-Krise zu überwachen.

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3. April 2020: Stadt Zürich verordnet Angestellten weiterhin Homeoffice

Die Angestellten der Stadt Zürich sollen weiterhin im Homeoffice arbeiten. Der Stadtrat verlängert die entsprechende Anordnung. Sie soll so lange gültig bleiben wie die Notstandsmassnahmen des Bundes.

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3. April 2020: Rega repatriiert 50 Patienten

Die Rega hat mit ihren Jets in den vergangenen vier Wochen rund 50 Patientinnen und Patienten aus dem Ausland in die Schweiz geflogen. Darunter waren über ein Dutzend an Covid-19 erkrankt oder galten als Verdachtsfälle.

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3. April 2020: Sperrung Holzsteg Hurden-Rapperswil

Die Stadt Rapperswil-Jona und die Gemeinde Freienbach sehen sich gezwungen, den Holzsteg Hurden-Rapperswil für die Öffentlichkeit zu sperren, heisst es in einer Mitteilung der Stadt. Auf dem schmalen Steg können die Mindestabstände nicht eingehalten werden, die den vom Bund verordneten Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus entsprechen.

Die Sperrung erfolgt ab Freitag, 3. April 2020, 18.00 Uhr. Die Zugänge sind von beiden Seiten her gesperrt, auf der Hurdner Seite befindet sich die Sperrung im Bereich Rosshorn.

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3. April 2020: 14 weitere Tote durch Covid-19 im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden 14 Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 106 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden.

Insgesamt wurden bis Freitagmorgen im Kanton Tessin 2377 positiv auf das Virus getestet. 155 Menschen verloren bisher ihr Leben.

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3. April 2020: Kanton Schaffhausen sucht Freiwillige mit Abschluss im Gesundheitsbereich

Der Kanton Schaffhausen sucht dringend freiwillige Helfer mit einem Abschluss im Gesundheitsbereich. Alle Personen, die einen entsprechenden Abschluss haben, im Kanton Schaffhausen wohnen und nicht zur Risikogruppe gehören, seien gefragt.

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3. April 2020: Keine Tour de Suisse 2020

Der Verein Tour de Suisse hat zusammen mit allen beteiligten Partnern einvernehmlich entschieden, die Tour de Suisse 2020 frühzeitig abzusagen, heisst es auf der Homepage, des Veranstalters.

Die Tour de Suisse verzichte zudem auf eine Verschiebung innerhalb des Kalenderjahres 2020, da dies logistisch und finanziell nicht umsetzbar sei.

Die 84. Ausgabe der Tour de Suisse hätte am Sonntag, 7. Juni, mit einem Einzelzeitfahren in Frauenfeld starten sollen. Eine Woche später wäre die zur World Tour zählende Rundfahrt mit der Königsetappe in Andermatt zu Ende gegangen.

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3. April 2020: 117 weitere gestrandete Schweizer aus Quito in Zürich gelandet

Die Schweiz hat weitere 117 im Ausland gestrandete Touristen repatriiert. Am Freitagmorgen landete in Zürich ein Flug aus Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Es war der sechste organisierte Rückflug aus Südamerika.

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2. April 2020: VPOD fordert Schutz für den Sozialbereich in der Corona-Krise

Die Gewerkschaft VPOD ist besorgt über den Umgang mit dem Coronavirus im Sozialbereich. Im Gegensatz zu Spitälern, die in solchen Fragen Knowhow und Routine besitzen, fehle es in sozialen Einrichtungen häufig an allem, an Schutzkleidung und Masken sowie an Kenntnissen über den richtigen Umgang bei der Betreuung mit körperlicher Nähe.

Die Politik steht laut VPOD in der Pflicht, das soziale Netz der Schweiz zu erhalten. Die wirtschaftliche Struktur dieses Netzes bestehe vor allem aus kleinen Stiftungen oder Vereinen als Arbeitgeber.

Zugleich fordert sie in einem offenen Brief die Anpassung der COVID-19-Verordnung, um Verwirrungen zu Arbeits-und Ruhezeiten zu vermindern. 

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2. April 2020: Zahl der Corona-Todesfälle im Kanton Zürich steigt weiter

Im Kanton Zürich sind bis Donnerstagabend 36 Personen an einer Coronavirus-Infektion gestorben. Sie waren zwischen 65 und 97 Jahre alt.

Insgesamt wurden 2323 Personen positiv auf das Virus getestet, wie die Gesundheitsdirektion mitteilte. 200 positiv Getestete befinden sich im Spital, davon müssen 53 künstlich beatmet werden.

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2. April 2020: Medienorganisationen rufen zur Rettung der Medien auf

Die Medien spielen eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der Coronakrise, doch die wirtschaftlichen Folgen treffen die Branche hart. Nun rufen Medienorganisationen, darunter die Mediengewerkschaft Syndicom und der Berufsverband Impressum, zur Rettung der Medien auf.

Die Organisationen fordern einen Hilfsfonds, um die Zustellung zusätzlich zu vergünstigen und das Überleben von Druckereien, Titeln, Sendern Presseagenturen, journalistischen Online-Plattformen und Websites zu sichern. Zudem brauche es einen Unterstützungsfonds für Recherchen und Reportagen.

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2. April 2020: Kanton Zürich schafft Regierungsausschuss für schnelleres Handeln

Die Coronavirus-Krise erfordert kurze Wege und rasches Handeln der Verantwortlichen. Der Zürcher Regierungsrat hat daher die Schaffung eines Regierungsausschusses beschlossen. Das dreiköpfige Gremium arbeitet eng mit der Kantonalen Führungsorganisation (KFO) zusammen.

Den nun beschlossenen Regierungsausschuss bilden die Regierungspräsidentin, Sicherheitsdirektor Mario Fehr (SP) und Finanzdirektor Ernst Stocker (SVP).

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2. April 2020: Zürich richtet Krankenstation für infizierte Asylsuchende ein

Ab Freitag steht im Kanton Zürich eine separate Station mit Krankenzimmern für Menschen aus dem Asylbereich zur Verfügung. Die Station befindet sich im ehemaligen Pflegezentrum Erlenhof in der Stadt Zürich, das die Kantonale Führungsorganisation (KFO) zu einem Notspital umfunktioniert.

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2. April 2020: Unternehmen sollen weniger schnell Konkurs gehen

Beim Bund sind weitere Massnahmen in Vorbereitung, um die durch die Coronakrise ins Schlingern geratenen Unternehmen zu entlasten. Solche Betriebe sollen weniger schnell Konkurs anmelden müssen.

Die Nachlassstundung soll demnach auf sechs Monate ausgeweitet werden. Während dieser Zeit sollen keine Betreibungen erfolgen und kein Konkurs eröffnet werden können.

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2. April 2020: 432 Corona-Tote in der Schweiz

In der Schweiz gibt es mittlerweile mehr als 18'267 bestätigte Corona-Fälle. Das sind über 1'100 Fälle mehr als am Vortag, wie aus den neuesten Zahlen des Bundesamts für Gesundheit hervorgeht. Ebenfalls gestiegen ist die Anzahl der Corona-Toten in der Schweiz. Mittlerweile sind 432 Personen an den Folgen des Virus gestorben. Für verlässliche Prognosen zum weiteren Verlauf, sei es zu früh.

Zu früh ist es laut Koch auch für eine Lockerung der Massnahmen. «Bleiben sie auf Distanz, halten sie sich an die Abstandsregeln, beachten sie die Hygienevorschriften», mahnte er.

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2. April 2020: Stadt Zürich bezahlt Kita-Beiträge 

Die Stadt Zürich bezahlt wegen der Corona-Krise anstelle der Eltern die Kita-Beiträge. Die Regelung gilt rückwirkend ab Mitte März bis Ende April, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte.

Mit dem Entscheid müssen Eltern, die ihre Kinder wegen der Coronavirus-Krise derzeit nicht in die Kita bringen können, die Kosten für den Betreuungsplatz nicht bezahlen, wie die Stadt schreibt. Dies gelte auch für 30 private Horte und Mittagstische.

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2. April 2020: Schuljahr 2019/2020 gilt in allen Kantonen als vollwertiges Schuljahr

Das laufende Schuljahr wird trotz dem Heimunterricht während der Coronakrise als vollwertig anerkannt. Das heisst, dass es während den Schulferien keinen Unterricht gibt und das Schuljahr auch nicht verlängert wird. Dies gelte für alle Kantone, wie die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) in einer Mitteilung schreibt.

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2. April 2020: KMU leider unter schlechterer Zahlungsmoral wegen Coronakrise

Einige Industrieunternehmen zahlen angesichts der Coronakrise erst später als gewohnt offene Rechnungen, um ihre Liquidität zu schonen. Das könnte zu einem Dominoeffekt führen, welcher der gesamten Branche schadet.

In den vergangenen Tagen sei manch ein KMU dahingehend informiert worden, dass es künftig länger, auf sein Geld für gelieferte Waren und Produkte warten müsse - nämlich neu 60 Tage statt 30 Tage.

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2. April 2020: Im Kanton Zürich sollen alle stationären Patienten getestet werden

Ab sofort sollen im Kanton Zürich alle Patientinnen und Patienten, die neu ins Spital kommen, auf das Coronavirus getestet werden. Auch wenn sie keine entsprechenden Symptome haben.

Bisher ordnete die Gesundheitsdirektion an, nur Personen mit Symptomen zu testen. Nun empfiehlt sie den Spitälern im Kanton, die Tests auf alle eintretenden stationären Patienten auszuweiten. Dies gilt für alle Zürcher Akutspitäler, Rehakliniken und Psychiatrien, wie die Gesundheitsdirektion am Donnerstag mitteilte.

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2. April 2020: 7200 Voranmeldungen für Kurzarbeit im Kanton St.Gallen

Nach dem Ausrufen der ausserordentlichen Lage durch den Bundesrat sind beim Amt für Wirtschaft  und Arbeit des Kantons St.Gallen bereits rund 7200 Voranmeldungen von Betrieben für Kurzarbeit eingetroffen. Bei den RAV haben sich zudem seit 16. März 1'500 Stellensuchende neu angemeldet. 

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2. April 2020: Die öffentlichen Parkplätze am Greifensee werden gesperrt

Die Anstössergemeinden des Greifensees sperren ab Samstag, 4. April 2020, bis auf Weiteres die öffentlichen Parkplätze am See. Sie leisten damit einen Beitrag, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Dies teilt die Stadt Uster mit. 

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2. April 2020: Neun weitere Tote durch Covid-19 im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut 9 Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 76 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden.

Insgesamt wurden bis Donnerstagmorgen im Kanton Tessin 2271 Personen positiv auf das Virus getestet, wie es beim Kanton am Donnerstag hiess. 141 Menschen verloren bisher ihr Leben.

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2. April 2020: Erster Todesfall im Kanton Uri

Im Kanton Uri ist erstmals eine Person an den Folgen des Coronavirus gestorben. Es handelt sich um eine 75-jährige Frau, die im Kantonsspital Uri hospitalisiert war. Sie hatte keine relevanten Vorerkrankungen.

Die Frau verstarb am Mittwoch, wie die Urner Regierung am Donnerstag mitteilte. Auf Wunsch der Patientin wurde auf lebenserhaltende Massnahmen verzichtet.

Der Kanton Uri verzeichnet derzeit 59 bestätigte Corona-Infektionen. Neun Personen sind laut der Internetseite des Kantons hospitalisiert. 13 Personen durften geheilt aus der Quarantäne entlassen werden.

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2. April 2020: Zürcher Gemeindeparlamente dürfen wieder tagen

Gemeindeparlamente im Kanton Zürich dürfen gemäss Entscheid der Regierung ab sofort wieder tagen, um wichtige Entscheide auf kommunaler Stufe fällen zu können. Gemeindeversammlungen wird es aber weiterhin nicht geben.

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2. April 2020: Musikfestwochen Winterthur planen weiter

Die Organisatoren der Winterthurer Musikfestwochen wollen trotz der Corona-Krise weiter planen. Die Musikfestwochen sollen im August in der Winterthurer Altstadt stattfinden.

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2. April 2020: Spital Thurgau führt Kurzarbeit ein

Die Spital Thurgau AG hat Kurzarbeit eingeführt. Das bestätigt das Spital auf Anfrage von RADIO TOP. Grund dafür seien die Corona-Massnahmen des Bundesrats, der unter anderem verordnet hat, dass keine Operationen gemacht werden dürfen, die nicht unbedingt notwendig sind.  

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2. April 2020: EDA hat bereits 2000 Reisende in die Schweiz zurückgeholt

In der grössten Rückholaktion der Schweizer Geschichte sind bereits 2000 Reisende zurück in der Schweiz. Die in die Schweiz zurückgeholten Personen hatten ihre Rückreise wegen der Reisebeschränkungen aufgrund der Coronavirus-Krise nicht mehr selbst organisieren können.

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1. April 2020: Zahl der Corona-Todesfälle im Kanton Zürich steigt auf 29

Im Kanton Zürich sind bis Mittwochabend 2148 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 203 Infizierte werden im Spital behandelt, davon müssen 54 künstlich beatmet werden, meldet die Zürcher Gesundheitsdirektion. Mittlerweile sind 29 Menschen im Kanton an der Corona-Infektion gestorben.

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1. April 2020: Kein Wimbledon-Turnier in diesem Jahr

Das Coronavirus sorgt für die Absage eines weiteren Sport-Grossanlasses. Das Turnier in Wimbledon kann in diesem Jahr nicht stattfinden. Das seit 1877 ausgetragene Turnier war zuvor einzig während der zwei Weltkriege nicht ausgetragen worden, nämlich von 1915 bis 1918 und von 1940 bis 1945.

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1. April 2020: Erster Corona-Todesfall in Schaffhausen

Im Kanton Schaffhausen gibt es den ersten Todesfall infolge einer Infektion mit dem neuen Coronavirus zu verzeichnen. Es handelt sich um einen 54-jährigen Mann aus dem Kanton Schaffhausen, er litt an Vorerkrankungen.

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1. April 2020: Zahl der bestätigten Covid-19-Infektionen steigt auf 17'139

Die Zahl der in der Schweiz nachgewiesenen Covid-19-Infektionen ist innerhalb eines Tages um 963 Fälle auf 17'139 gestiegen. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch mit. Am Dienstag hatte das BAG 701 neue bestätigte Fälle im Vergleich zum Vortag gemeldet, am Montag noch deren 1201.

Das BAG berichtete am Mittwoch zudem über 378 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung in der Schweiz. Gemäss der Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, die auf Meldungen der Kantone beruht, kamen bisher 452 Menschen durch das Coronavirus ums Leben.

Das BAG informiert auch laufend auf Twitter:

#CoronaInfoCH #Coronavirus
01.04 Aktueller Stand sind 17139 laborbestätigte Fälle, 963 mehr als am Vortag. https://t.co/RTWF8jbM2p pic.twitter.com/4WeSAlKx4q

— BAG – OFSP – UFSP (@BAG_OFSP_UFSP) April 1, 2020

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1. April 2020: Stadt Winterthur sperrt «Bäumli» wegen Menschenansammlungen

Das «Bäumli» auf dem Goldenberg in Winterthur wird ab kommendem Freitag um 12 Uhr gesperrt. Dies hat das zuständige Tiefbauamt gestützt auf die Verordnung des Bundesrats und das Strassenverkehrsrecht verfügt.

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1. April 2020: Gewerbetreibende pochen auf Mieterlass

Die Coronakrise hat die Schweizer Wirtschaft fest im Griff. Wegen des amtlich verordneten Stillstands sehen sich viele Gewerbetreibende in ihrer Existenz bedroht und klopfen bei ihren Vermietern an, um über eine Aussetzung der Mieten zu verhandeln. Einige pochen gar auf einen vollständigen Erlass.

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1. April 2020: Zwölf Neuenburger Pflegeheime von Coronavirus betroffen

Im Kanton Neuenburg sind zwölf Alters- und Pflegeheime vom Coronavirus betroffen.Trotz Besuchsverboten und verstärkter Schutzmassnahmen wurden 24 Heimbewohner und 46 Mitarbeitende positiv getestet.

Sechs Heimbewohner wurden bislang hospitalisiert, wie der Kanton Neuenburg am Mittwoch mitteilte. Der Gesundheitsdienst des Kantons arbeite mit dem Dachverband der Neuenburger Alters- und Pflegeheime zusammen, um die weitere Entwicklung eng zu begleiten.

Dabei geht es zum einen darum, die Verdachts- und bestätigten Fälle zu zählen. Zum anderen soll die Zahl der Pflegemitarbeitenden erfasst werden, die in Isolation geschickt werden mussten.

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1. April 2020: Ausserrhoder Regierung reduziert Ausgleichszins auf null Prozent

In Appenzell Ausserrhoden wird der Ausgleichszins für noch nicht bezahlte Einkommens- und Vermögenssteuern, aber auch für Gewinn- und Kapitalsteuern, auf Null reduziert. Mit dieser Massnahme könne die Bezahlung der provisorischen Steuern ohne zusätzliche Zinsbelastung aufgeschoben werden, teilte die Kantonskanzlei am Mittwoch mit. Der Regierungsrat wolle so die Massnahmen des Bundes zugunsten der Wirtschaft auf kantonaler Ebene unterstützten. Die Zinssenkung gilt ab dem 1. Juli 2020.

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1. April 2020: Der Bundesrat hat über neue Massnahmen informiert 

Justizministerin Karin Keller-Sutter hat die neuen Coronamassnahmen im Asylbereich verteidigt. Ein Stillstand komme für den Bundesrat nicht infrage. «Die Asylverfahren einfach auszusetzen, ist keine Option.»

Weiter erwägt der Bundesrat, die Unterstützung für die Wirtschaft auszubauen. Profitieren sollen insbesondere Selbständige, die wegen der Coronavirus-Pandemie ihr Einkommen verloren haben. Nicht rückzahlbare Entschädigungen für Betriebe lehnt er aber ab.

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1. April 2020: Verlängertes Amtsjahr für Ausserrhoder Kantonsrat

Das Büro des Ausserrhoder Kantonsrats hat entschieden, das Amtsjahr 2019/2020 bis in den August zu verlängern. Die nächste Kantonsratssitzung findet am 15. Juni statt. Erst am 24. August konstituiert sich dann der Kantonsrat neu.

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1. April 2020: Lufthansa und Swiss schicken tausende Mitarbeiter in Kurzarbeit

Wegen des weitgehend eingestellten Flugbetriebs meldet die Lufthansa Kurzarbeit für knapp zwei Drittel ihrer Beschäftigten an. Auch die Tochter Swiss greift wegen des Coronavirus zu dieser Massnahme. Im gesamten Konzern weltweit habe die Lufthansa für 87'000 Mitarbeiter zwischen März und April Kurzarbeit beantragt oder werde dies noch tun, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch. Im vorigen Jahr lag die Zahl der Beschäftigten bei rund 138'000.

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1. April 2020: Manor startet Lebensmittel-Lieferdienst

Manor startet nach einer einwöchigen Testphase einen Liefer- und Abholservice für Lebensmittel. Damit reagiert die Warenhauskette auf die hohe Nachfrage der Kunden nach Heimlieferungen durch die Corona-Krise, wie es in einer Mitteilung am Mittwoch heisst.

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1. April 2020: Weiterer Todesfall im Thurgau

Im Kanton Thurgau ist seit Dienstag eine weitere Person am Coronavirus gestorben. Dies teilt der Kanton via Twitter mit. Die Zahl der bestätigten Fälle stieg um 12 auf 166.

Tägliches Update zu den aktuellen Coronavirus-Fallzahlen im Thurgau. Stand Mittwoch, 1. April 2020.
Anzahl bestätigter Fälle im Kanton Thurgau: 166; Anzahl Todesfälle: 4 #CoronaInfoCH

— Kanton Thurgau (@Kanton_Thurgau) April 1, 2020

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1. April 2020: Coronavirus bremst Gründerboom

Die Coronakrise dürfte auch bei den Firmengründungen auf die Bremse drücken. Nachdem die Anzahl im ersten Quartal 2020 noch auf hohem Niveau lag, muss nun mit einem Rückgang gerechnet werden, hiess es in einer Mitteilung des IFJ Instituts für Jungunternehmen von Mittwoch.

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1. April 2020: Bund prüft Härtefallklausel für Kleinstunternehmen

Die Coronakrise trifft alle. Besonders leiden die Kleinstunternehmen, welche nun kein Einkommen mehr haben – und keine Anrecht auf Ersatz. Der Bundesrat plant, dies zu ändern.

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1. April 2020: Schweiz holt weitere Reisende in die Heimat zurück

Die Schweiz hat am Dienstag weitere Reisende aus dem Ausland in die Schweiz zurückgeholt. Am Abend landete um 19.30 Uhr ein Flugzeug der Swiss aus Bangkok auf dem Flughafen Zürich, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bekannt gab.

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1. April 2020: Keller-Sutter ist gegen totale Abschottung der Schweiz

Während hier und dort Stimmen für eine totale Abschottung der Schweiz zu hören sind, ist Justizministerin Karin Keller-Sutter entschieden dagegen. Sie weist darauf hin, dass der Bundesrat bereits sehr restriktive Massnahmen ergriffen habe.

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1. April 2020: Glückskette knackt 10-Millionen-Marke

Bei der Glückskette sind wegen der Corona-Krise bereits über zehn Millionen Franken gespendet worden. Zwei Millionen Franken wurden als Soforthilfe an Caritas Schweiz und an das Schweizerische Rote Kreuz weitergeleitet.

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1. April 2020: Finanzkontrolle warnt vor Missbrauch

In der Coronakrise unterstützt der Bund Unternehmen mit Notkrediten. Bundesrat Maurer hielt bei der Vorstellung der Massnahmen Missbrauch für «praktisch ausgeschlossen». Die Finanzkontrolle warnt nun davor.

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31. März 2020: Elf weitere Todesfälle wegen Coronavirus im Kanton Waadt

Im Kanton Waadt sind elf weitere Menschen im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, wie neue Zahlen vom Dienstagabend zeigen. Seit Beginn der Pandemie verloren im Kanton insgesamt 77 Menschen ihr Leben.

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31. März 2020: Die Arbeit in den Museen geht weiter

Auf den Strassen ist es ruhig. Restaurants und Bars sind geschlossen und die Unterhaltung in den Kinos und Museen bleibt aus. Doch die Museen der Region blicken in die Zukunft und arbeiten im Stillen weiter.

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31. März 2020: Bisher 25 Corona-Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind bis am Dienstagabend 1960 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 197 Infizierte liegen im Spital, davon werden 51 künstlich beatmet, wie die Gesundheitsdirektion mitteilt. 25 Personen starben bisher an den Folgen der Corona-Infektion. Die Verstorbenen waren im Alter zwischen 65 und 97 Jahren.

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31. März 2020: Kantonsratssitzung findet in Rüegerholzhalle in Frauenfeld statt

Die nächste Grossratssitzung findet am 6. Mai 2020 als Ganztagessitzung in der Rüegerholzhalle in Frauenfeld statt, wo die Hygiene- und sonstigen Vorschriften des Bundes eingehalten werden können. Voraussetzung sei, dass diese auch bei einer allfälligen Verschärfung noch einzuhalten sind, teilt der Kanton Thurgau mit.

Die Sitzung vom 22. April falle nochmals aus. An der Sitzung vom 6. Mai 2020 sind Besucherinnen und Besucher nicht zugelassen. 

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31. März 2020: Fast 200'000 Menschen mit Kurzarbeit im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind mittlerweile 191'000 Menschen und 27'000 Firmen von Kurzarbeit betroffen. Bei den Kurzarbeits-Voranmeldungen gibt es aktuell schon fast zehn Mal so viele wie während der ganzen Wirtschaftkrise in den Jahren 2008 und 2009.

Diese riesige Menge fordere das Amt für Wirtschaft und Arbeit sehr, teilte die Volkswirtschaftsdirektion am Dienstag mit. Aktuell arbeiten deshalb 200 Personen zusätzlich mit.

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31. März 2020: Armee sagt bis Ende Juni sämtliche Wiederholungskurse ab

Die Schweizer Armee sagt sämtliche Wiederholungskurse bis Ende Juni ab. Ausgeschlossen seien jene WK, welche «unmittelbar der Bewältigung» der Coronakrise dienten, sagte der stellvertretende Armeechef, Aldo Schellenberg, am Dienstag am Grenzübergang Boncourt JU.

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31. März 2020: «Mr. Coronavirus» Daniel Koch gibt den Stab im BAG weiter

«Delegierter des BAG für Covid-19» ist die offizielle Bezeichnung von Daniel Koch, der auf allen Medienkanälen präsent ist, wenn es um das Coronavirus geht. Am Dienstag gibt er den Stab weiter an Stefan Kuster als Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten.

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31. März 2020: Stadt Schaffhausen schafft Parkgebühr ab

Der Schaffhauser Stadtrat erlässt vom 1. bis 19. April die Gebühren für sämtliche Parkplätze in der Stadt. Damit schafft der Stadtrat eine einheitliche Regelung.

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31. März 2020: Coronapandemie stellt Kläranlagen vor Probleme

Das Virus stellt die Bevölkerung vor besondere Herausforderungen – und macht auch vor den Kläranlagen keinen Halt. Viele Kläranlagen verzeichnen mehr Abwasser wie gewohnt. Wie sie damit umgehen, und was die Bevölkerung nun zu beachten hat.

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31. März 2020: Zahl der bestätigten Fälle steigt auf über 16'000

Die Zahl der in der Schweiz nachgewiesenen Covid-19-Infektionen ist innerhalb eines Tages um 701 Fälle auf 16'176 gestiegen. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag mit.

Insgesamt wurden bisher rund 123'150 Tests auf das Virus durchgeführt. Der Anteil der positiv Getesteten belief sich nach Angaben des BAG auf 13 Prozent.

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31. März 2020: Zürcher Unispital testet neu alle Patienten auf Covid-19

Das Universitätsspital Zürich testet ab Mittwoch alle neuen Patientinnen und Patienten auf Covid-19, selbst wenn diese keine Symptome zeigen und etwa wegen eines Unfalls eingeliefert werden.

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31. März 2020: Zürcher Corona-Notkredite laufen an

Nur einen Tag nachdem der Zürcher Kantonsrat das Hilfspaket für die Wirtschaft offiziell absegnete, hat die Finanzdirektion am Dienstag die Details für die Kreditausfall-Garantie vorgelegt. Zwölf Banken beteiligen sich daran.

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31. März 2020: Sieben weitere Todesopfer in Graubünden

In Graubünden ist die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus von Montag auf Dienstag um sieben auf total 19 angestiegen. Infiziert mit dem Virus haben sich 513 Personen. Davon befinden sich 58 im Spital, wie die Kantonsbehörden am Dienstag bekannt gaben.

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31. März 2020: Winterthur richtet Helpline für Senioren ein

Seniorinnen und Senioren sollten bekanntlich nicht selber einkaufen gehen. Dafür gibt es in Winterthur eine ganze Reihe von Unterstützungsangeboten. Die Informationen dazu sind aber meist online zu finden. Deshalb richtet die Stadt nun eine Telefon-Helpline ein.

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31. März 2020: Circus Knie setzt Vorverkauf aus

Der Schweizer Nationalzirkus muss aufgrund der Coronapandemie seine Tournee verkürzen und umplanen. Der Vorverkauf wird bis auf Weiteres ausgesetzt.

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31. März 2020: Jeder Dritte in der Schweiz gehört zur Risikogruppe

Eine Schätzung des Bundes zeigt, dass 2.6 Millionen Menschen in der Schweiz Gefahr laufen, schwer an dem Coronavirus zu erkranken. Über die Risikofaktoren streiten sich die Experten allerdings.

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31. März 2020: Winterthurer Regionalmeisterschaften fallen Corona zum Opfer

Die Regionalmeisterschaften Winterthur und Umgebung, welche diesen Juni in Neftenbach hätten stattfinden sollen, können wegen der Coronapandemie nicht planmässig durchgeführt werden. Die Veranstalter prüfen eine Verschiebung des Turnfestes.

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31. März 2020: Nutzerzahlen von Alertswiss steigen stark

Wegen des Coronavirus laden sich immer mehr Schweizerinnen und Schweizer die Alarmierungs-App Alertswiss von Bund und Kantonen herunter. In den letzten Wochen kamen 120'000 Nutzer hinzu.

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31. März 2020: Epidemiologe plädiert für viel mehr Corona-Tests in der Schweiz

Damit die Schweiz in der Corona-Krise den Weg zurück zur Normalität finden kann, plädiert der Epidemiologe Marcel Salathé für Covid-19-Tests schon bei leichten Symptomen. So könnte jeder einzelne neue Fall schnell identifiziert und schnell isoliert werden.

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Alle Informationen zum Coronavirus in der Schweiz vom 13. März bis zum 31. März gibt es hier.