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Das Image von Kondomen soll verbessert werden

In der Schweiz ist keine Verhütungsmethode so verbreitet wie das Kondom. Viele sind jedoch der Ansicht, dass das Kondom das sexuelle Erlebnis einschränkt. Eine Kampagne von «Love Life» soll dieses Image verbessern.

04.11.2019 / 12:19 / von: vsa/sda
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Das Bundesamt für Gesundheit will dazu ermuntern, geschützten Sex zu haben. (Bild: lovelife.ch)

Das Bundesamt für Gesundheit will dazu ermuntern, geschützten Sex zu haben. (Bild: lovelife.ch)

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Das Bundesamt für Gesundheit will das Image von Kondomen verbessern. Denn obwohl das Kondom in der Schweiz so verbreitet ist wie kein anderes Verhütungsmittel, hat es bei vielen Schweizerinnen und Schweizern einen schlechten Ruf. Die Ansicht, dass das sexuelle Erlebnis durch ein Kondom eingeschränkt wird, sei laut dem Bundesamt für Gesundheit sehr verbreitet. Ausserdem empfinden wohl viele das Anziehen des Kondoms als eine störende Unterbrechung. 

Deshalb hat das BAG eine Kampagne mit dem Motto «Auf geht's» lanciert. Ein aktives Motto. Denn das BAG will nicht dazu auffordern, keinen ungeschützten Sex mehr zu haben. Vielmehr will die Kampagne ermuntern, mit geschütztem Sex anzufangen. Das BAG will die Vorteile von Kondomen aufzeigen. Der Bevölkerung nahe legen, dass es wichtig ist, sich vor Geschlechtskrankheiten wie HIV zu schützen. 

Simone Eigenmann vom Bundesamt für Gesundheit über die neue Kampagne:

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Landesweite Kampagnen gegen Aids gibt es seit 1987. Einige sorgten jeweils für harsche Reaktionen, weil sie als zu vulgär oder provokativ angesehen wurden. Zu den bekanntesten zählen wohl die Kampagne von 1996 mit dem Slogan «Ohne Dings kein Bums» oder auch die Plakate von 2014 mit dem Titel «Love Life - und bereue nichts».

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