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«Das Tabuthema muss angesprochen werden»

Im Raum Asien ist es längst die Regel, doch bei uns in Europa nicht. Darum fordert die Juso jetzt, dass Frauen während der Menstruation freibekommen. Das stösst auf viel Gegenwind.

16.05.2019 / 19:32 / von: mle
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Im Raum Asien ist es längst die Regel, doch bei uns in Europa nicht. Darum fordert die Juso jetzt, dass Frauen während der Menstruation freibekommen. (Screenshot: TELE TOP)

Im Raum Asien ist es längst die Regel, doch bei uns in Europa nicht. Darum fordert die Juso jetzt, dass Frauen während der Menstruation freibekommen. (Screenshot: TELE TOP)

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Es ist ein Tabuthema, bei dem viele lieber weghören, als etwas aktiv dagegen zu tun. Nicht so die Juso, die nun fordert, dass Frauen während ihrer Menstruation, nicht mehr zur Arbeit müssen. Denn meistens seien die Schmerzen zu gross, um den normalen Arbeitsalltag bewältigen zu können.

Diese Forderung trifft auf taube Ohren. Die Unia meint, dass die Menstruation so als Krankheit angesehen wird, obwohl sie das nicht ist. Auch der Arbeitgeberverband sieht die Forderung eher kritisch. Laut Fredy Greuter ist die Schweiz ein Hochlohn-Land, in dem Wohlstand und Produktivität bei den Leuten wichtiger, als Freitage sind.

Für die Unia ist diese Forderung trotzdem positiv, da so auf ein wichtiges Tabuthema aufmerksam gemacht wird.

Schweizer Parteien von links bis rechts unterstützen die Juso-Forderung nicht. Das geben sie auf Anfrage von TELE TOP bekannt.

Im Interview mit TELE TOP sprechen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverband über die Juso-Forderung:

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Martin Brucker
am 18.05.2019 um 19:37
Das Problem ist, dass die Nebenwirkungen so furchtbar wären, beziehungsweise kompliziert, das Gehalt beansprichen wurden und quasi auch dafür ausgelegt wäre, um ausgenutzt zu werden. Die Intention ist gut und manche Frauen leiden darunter ja wahrlich besonders aber ich fürchte, so eine staatliche Lösung wird normales Mitgefühl und Flexibilität nicht ersetzen können.