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Das war der Abstimmungs- und Wahlsonntag

Neben fünf eidgenössischen Abstimmungen wurde auch in den TOP-Kantonen über kantonale und kommunale Vorlagen abgestimmt. Zudem wurde im Kanton Schaffhausen und der Stadt St.Gallen gewählt. Alle Informationen zum Nachlesen gibt es hier im Ticker.

28.09.2020 / 06:00 / von: mma/mle/sda
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In Schaffhausen feiern die grünen Parteien einen Wahlerfolg. (Bild: RADIO TOP/Lara Pecorino)

In Schaffhausen feiern die grünen Parteien einen Wahlerfolg. (Bild: RADIO TOP/Lara Pecorino)

Die Stadtzürcher sprechen sich deutlich für die Velorouten-Initiative aus. (Symbolbild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

Die Stadtzürcher sprechen sich deutlich für die Velorouten-Initiative aus. (Symbolbild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

Der Kreis 12 sagt Ja zum Stadion. (Visualisierung: KEYSTONE/HRS REAL ESTATE AG/NIGHTNURSE IMAGES GMBH)

Der Kreis 12 sagt Ja zum Stadion. (Visualisierung: KEYSTONE/HRS REAL ESTATE AG/NIGHTNURSE IMAGES GMBH)

Maria Pappa von der SP hat im ersten Wahlgang um das Stadtpräsidium am meisten Stimmen erzielt. (Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Maria Pappa von der SP hat im ersten Wahlgang um das Stadtpräsidium am meisten Stimmen erzielt. (Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Die Stadt St.Gallen sagt Ja zur Neugestaltung des Marktplatzes. (Visualisierung: stadtsg.ch)

Die Stadt St.Gallen sagt Ja zur Neugestaltung des Marktplatzes. (Visualisierung: stadtsg.ch)

Am Sonntag stimmt das Schweizer Volk über fünf nationale Vorlagen ab, darunter die Begrenzungsinitiative der SVP. (Archivbild: KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT)

Am Sonntag stimmt das Schweizer Volk über fünf nationale Vorlagen ab, darunter die Begrenzungsinitiative der SVP. (Archivbild: KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT)

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Der Ticker ist geschlossen. Besten Dank für das Interesse. Alle Wahl- und Abstimmungsergebnisse aus dem TOP-Sendegebiet gibt es auch in unserer Übersicht.

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Die Schweizer Stimmbevölkerung hat am 27. September: 

die Begrenzungsinitiative abgelehnt

dem Kauf von neuen Kampfjets zugestimmt

dem Vaterschaftsurlaub zugestimmt

das revidierte Jagdgesetz abgelehnt

höhere Kinderabzüge abgelehnt

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18:24 Uhr: Grüne Welle in Schaffhausen

Durch den Schaffhauser Kantonsratssaal schwappt die grüne Welle. Die grünen Parteien Grüne, GLP und die jungen Grünen gewinnen vier Sitze. Die Grünen und die GLP gewinnen je einen Sitz, die Jungpartei deren zwei. Auch die EVP gewinnt einen Sitz dazu.

Sitzverluste fahren die SVP, SP, die Jungfreisinnigen und die FDP ein. Sie verlieren je einen Sitz.

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17:38 Uhr: Grüne legen im Stadtparlament St.Gallen zu

Die Grünen sind die Gewinner der Gesamterneuerungswahlen des Stadtparlaments in St.Gallen. Sie können drei Sitze dazu gewinnen und haben neu sieben Sitze. Auch die GLP kann gewinnt zwei Sitze und kommt neu auf sieben. Je einen Sitz gewinnen die Junge GLP und Jungfreisinnigen.

Zu den Verlieren gehören die FDP und die Jungen Grünen. Sie verlieren je zwei Sitze. Auch die SP, CVP und SVP verlieren je einen Sitz.

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17:35 Uhr: Stimmvolk lehnt Änderung des Jagdgesetzes ab

Der Wolfsschutz in der Schweiz wird nicht gelockert. Laut dem Forschungsinstitut gfs.bern hat die Schweizer Stimmbevölkerung die Revision des Jagdgesetzes abgelehnt. Meinungsforscher Lukas Golder legte sich im Schweizer Fernsehen (SRF) fest: Die Hochrechnung sage noch immer 51 Prozent gegen das Jagdgesetz und 49 Prozent dafür, der Fehlerbereich liege nur noch bei plus/minus 1 Prozentpunkt. Deshalb könne das Resultat nicht mehr kippen.

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17:25 Uhr: Zürcher bekommen ein Stadion

Auch die Fussballfans dürfen sich freuen. Der Gestaltungsplan für das Fussballstadion auf dem Hardturmareal wird angenommen. 59.1 Prozent sprechen sich für das neue Stadion aus.

Ebenfalls angenommen wurde die Neuregelung der Finanzkompetenzen für den Erwerb von Liegenschaften.

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17:20 Uhr: Zürich sagt Ja zu Velorouten

Die Stadt Zürich sagt Ja zur Velorouten-Initiative – und zwar deutlich. Über 70 Prozent der Stimmbevölkerung stimmte dafür. 

Am deutlichsten befürworteten die Stadtkreise 4 und 5 die Vorlage. Fast 84 Prozent stimmten dort mit Ja. 

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17:08 Uhr: Zürcher Stimmvolk sagt Ja zur Neuverteilung der Sozialkosten

Im Kanton Zürich sollen Gemeinden und Städte mit besonders hohen Sozialkosten entlastet werden. Mehr Geld vom Kanton erhalten sie künftig auch für den Strassenunterhalt. Die Zürcher Stimmberechtigten haben dem Zusatzleistungsgesetz für die Neuverteilung der Sozialkosten mit 299'174 Ja gegen 184'783 Nein bei einer Stimmbeteiligung von 55,1 Prozent zugestimmt. Damit müssen die Gemeinden künftig nur noch 30 Prozent der Zusatzleistungen für AHV- und IV-Bezügerinnen und -Bezüger zahlen. Der Hauptteil von 70 Prozent stammt neu von Kanton und Bund. Auch die zweite kantonale Vorlage zum Strassengesetz wurde angenommen. 

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17:06 Uhr: Stimmvolk sagt knapp Ja zum Kauf neuer Kampfjets

Nach einem Abstimmungs-Krimi steht fest: Die Schweiz kann neue Kampfflugzeuge kaufen. Das Stimmvolk hat der 6 Milliarden Franken schweren Beschaffung am Sonntag äusserst knapp zugestimmt. Die Umfragen hatten ein deutlicheres Ergebnis erwarten lassen: Anfang September wollten 56 Prozent der Stimmberechtigten zustimmen. Alle bürgerlichen Parteien sprachen sich für die Beschaffung aus.

Das Referendum ergriffen hatten SP und Grüne zusammen mit der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (Gsoa). Das Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Lager dauerte den ganzen Sonntagnachmittag. Erst um 17 Uhr war klar, dass sich die Befürworter durchgesetzt hatten. Das Resultat offenbarte einen deutlichen Röstigraben: Mit Ausnahme des Wallis sagten alle Westschweizer Kantone Nein zu den Kampfjets, ebenso das Tessin.

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16:45 Uhr: Wiler Juso erobert CVP-Sitz

Bei den Wahlen in das Wiler Stadtparlament ist es zu einer Überraschung gekommen. Die CVP muss der Juso einen Sitz abgeben. Die Jungpartei zieht damit zum ersten Mal in das Stadtparlament ein. Die anderen Parteien könne ihre Sitze verteidigen.

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16:34 Uhr: Kanton Thurgau sagt Ja zum Ergänzungsbau

Die Thurgauer Stimmbevölkerung sagt Ja zum Ergänzungsbau des Regierungsgebäudes. 54 Prozent gaben der Vorlage grünes Licht. Das Ja überrascht nicht, denn es gab keine Partei, die die Nein-Parole ergriff.

(Screenshot: wahlen.tg.ch)

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16:09 Uhr: Fünf von neun Zürcher Wahlkreisen ausgezählt

In Zürich zeichnet sich ein deutliches Ja zum Fussballstadion ab. Fünf Wahlkreise sind bereits ausgezählt. Über 60 Prozent der Stimmenden gaben ihre Stimme für das Projekt. Auch bei der Velorouten-Initiative zeichnet sich ein deutliches Ja ab. Über 70 Prozent sind für die Vorlage. 

Bei der Neuregelung der Finanzkompetenzen für den Erwerb von Liegenschaften der Stadt Zürich legen fast zwei Drittel der Stimmenden ein Ja in die Urne.

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16:00 Uhr: Schaffhauser Kantonsratsrennen noch offen

In Schaffhausen ist derweil das Rennen noch offen. Bei den Kantonratswahlen sind zwei Wahlkreise ausgezählt. In Buchberg-Rüdlingen hat unter anderem die SVP weniger Stimmen gemacht als vor vier Jahren, dafür hat insbesondere die GLP zugelegt. Auch in Neuhausen hat die SVP neun Prozent eingebüsst und die GLP drei Porzent gewonnen. Auch die Jungen Grünen können in Neuhausen ein gutes Resultat vorweisen.

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15:52 Uhr: Erster Zürcher Stadtkreis ausgezählt – Ja zum Stadion

Der Zürcher Kreis 12 sagt deutlich Ja zum Fussballstadion. Über 61 Prozent beträgt der Ja-Anteil in Schwamendingen. Noch deutlicher ist das Schwamendinger Ja zur Velorouten-Initiative. Mehr als 62 Prozent legten ein Ja in die Urne. Die Stimmbeteiligung lag bei 46 Prozent. 

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15:30 Uhr: Zweiter Wahlgang für Wiler Stadtpräsidium, Stadtrat und Schulrat

Bei der Wahl in das Stadtpräsidium hat Hans Mäder (CVP) am meisten Stimmen geholt, das absolute Mehr aber verpasst. Auch im Stadtrat konnte noch kein Sitz besetzt werden. Elmar Meile-Gantner und Evelyne Engeler Mohn (beide parteilos) wurden in den Schulrat gewählt. Zwei Sitze sind noch frei. Damit kommt es zu einem zweiten Wahlgang.

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15:20 Uhr: Simon Ammann noch nicht gewählt

Der Skispringer Simon Amman hat die Wahl in den Gemeinderat von Wildhaus-Alt St. Johann im ersten Wahlgang nicht geschafft. Er hatte als Parteiloser kandidiert. Bei den Wahlen in den Gemeinderat erreichte Simon Ammann 209 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 603 Stimmen und wurde nur von einem von insgesamt neun Kandidierenden erreicht. Damit kommt es in Wildhaus-Alt St. Johann zu einem zweiten Wahlgang für die beiden noch vakanten Sitze im Gemeinderat.

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15:15 Uhr: Kampfjet-Kauf gemäss Hochrechnung auf der Kippe

Zum Kauf neuer Kampfjets könnte es ein Nein geben. Die jüngste Hochrechnung von gfs.bern ergibt zwar nach wie vor 50 Prozent Ja- und 50 Prozent Nein-Stimmen. Die Fehlerquote liegt aber bei plus/minus zwei Prozentpunkten. Politologe Lukas Golder vom Forschungsinstitut gfs.bern sprach um 15 Uhr im Schweizer Fernsehen SRF von einem «Pandemie-Effekt».

In der Krise hätten möglicherweise auch finanzpolitische Bedenken eine Rolle gespielt. Das Muster weist laut Golder in Richtung der 2014 verlorenen Gripen-Abstimmung. Und: «Das Muster ist ähnlich.» Beim Jagdgesetz zeigt die Hochrechnung 49 Prozent Ja- zu 51 Prozent Nein-Stimmen. Golder geht davon aus, dass sich das Nein hält, wenn auch knapp.

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14:49 Uhr: Zweiter Wahlgang in St.Gallen – bisherige Stadträte wiedergewählt

Die St.Gallerinnen und St.Galler haben ihren Stadtrat und das Stadtpräsidium gewählt. Als Mitglieder des Stadtrats für die Amtsdauer 2021 bis 2024 sind die bisherigen Stadträte Maria Pappa und Peter Jans von der SP, der parteilose Markus Buschor und Sonja Lüthi von der GLP wiedergewählt. Für den freien Sitz kommt es zum zweiten Wahlgang. Am meisten Stimmen konnten Mathias Gabathuler von der FDP (10'889) und Trudy Cozzio von der CVP (9958 )auf sich vereinen. Für eine Wahl nötig gewesen wären 11'451 Stimmen.

Auch beim Stadtpräsidium kommt es zum zweiten Wahlgang. Am meisten Stimmen konnte Maria Pappa auf sich vereinigen. 9116 Stimmen hat sie bekommen, das absolute Mehr hätte bei 11'044 Stimmen gelegen. Mathias Gabathuler von der FDP erhielt 7437 Stimmen und der parteilose Markus Buschor erhielt 4854 Stimmen.

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14:30 Uhr: Herisauer stimmen für neuen Bahnhof

Die Stimmbevölkerung von Herisau AR hat für einen neuen Bahnhofplatz mit Bushof und somit für den Brutto-Kredit von 40,88 Millionen Franken gestimmt. 4'467 Personen haben Ja, 1'212 Personen haben Nein gestimmt. Die Stimmbeteiligung lag bei 56,4 Prozent.

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14:17 Uhr: Hochrechnung – 64 Prozent Nein zu höheren Kinderabzügen

Eltern können für ihre Kinder bei der direkten Bundessteuer keine höheren Abzüge geltend machen. Gemäss der Hochrechnung von gfs.bern im Auftrag der SRG haben die Stimmenden wuchtig Nein gesagt, nämlich mit 64 Prozent der Stimmen.

Eltern können nach dem Verdikt des Stimmvolks bei der Bundessteuer keine höheren Kinderabzüge geltend machen als heute. Bis zu 25'000 Franken statt maximal 10'100 Franken hätten für von Dritten betreute Kinder möglich sein sollen. Der allgemeine Abzug pro Kind bleibt bei 6500 Franken und wird nicht auf 10'000 Franken erhöht. Diesen Teil der Vorlage hatte das Parlament eingefügt, gegen den Willen des Bundesrats und um Familien generell zu entlasten. Die Bürgerlichen setzten sich gegen die Linke durch, haben nun aber vor dem Volk verloren.

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14:14 Uhr: Hochrechnung – Kauf neuer Kampfjets und Jagdgesetz in der Schwebe

50 Prozent Ja, 50 Prozent Nein zum Kauf neuer Kampfjets und zum neuen Jagdgesetz: Das hat die neueste Hochrechnung von gfs.bern im Auftrag der SRG ergeben. Für beide Vorlagen wird ein knappes Resultat erwartet. Noch ist nicht sicher, ob am Ende des Tages bei den beiden Vorlagen ein Ja oder ein Nein herausschaut. Denn der Fehlerbereich der Hochrechnung von 14 Uhr liegt bei plus/minus 2 Prozentpunkten.

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14:10 Uhr: Hochrechnung – 62 Prozent Nein zur SVP-Begrenzungsinitiative

Das Schweizer Volk setzt ein starkes Zeichen für die Weiterführung des bilateralen Weges mit der EU. Gemäss Hochrechnung von gfs.bern im Auftrag der SRG ist die Begrenzungsinitiative, welche die Personenfreizügigkeit beenden wollte, mit 62 Prozent abgelehnt worden. Das sagte Lukas Golder vom Forschungsinstitut am Sonntagnachmittag im Schweizer Fernsehen (SRF). Der Fehlerbereich liege bei plus/minus 2 Prozentpunkten. Das Ergebnis war erwartet worden: Die Umfragen von SRG und Tamedia rechneten zehn Tage vor der Abstimmung mit einem Nein-Anteil von rund 65 Prozent. Die Initiative fand demnach einzig bei SVP-Sympathisanten eine Mehrheit.

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14:07 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Kanton Thurgau

 

Bei den eidg. Vorlagen sind die Ergebnisse von 75 Gemeinden hier:
Begrenzungsinitiative: 45.93% JA, 54.07% NEIN
Jagdgesetz: 50.85% JA, 49.15 %NEIN
Kinderdrittbetreungskosten: 30.63 %JA, 69.37 %NEIN
Erwerbsersatzgesetz: 47.39% JA, 52.61 %NEIN
Kampfflugzeuge: 55.93% JA, 44.07% NEIN

— Kanton Thurgau (@Kanton_Thurgau) September 27, 2020

 

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13:51 Uhr: «Ultraknapp» bei den Kampfjets

Bei den Kampfjets ist das Resultat noch schwer abzuschätzen. Im Kanton Aargau zeichnet sich etwa ein Ja, im Kanton Tessin derweil ein knappes Nein ab. Die Hochrechnung steht bei 50/50. Das Resultat sei ultraknapp und «steht auf Messers Schneide», sagte Lukas Golder vom Forschungsinstitut im Abstimmungsstudio des Schweizer Fernsehens. «Jede Stimme zählt jetzt.»

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13:46 Uhr: Stadt St.Gallen sagt Ja zur Neugestaltung des Marktplatzes

Das Stimmvolk in der Stadt St.Gallen sagt Ja zur Neugestaltung des Marktplatzes. Mit über 65 Prozent befürworten die St.Gallerinnen und St.Galler die Vorlage. Damit steht dem Projekt «Vadian» nichts mehr im Weg.

Die Stimmbeteiligung liegt gemäss Stadt bei 58.6 Prozent. Auch die zweite städtische Vorlage, der «Nachtrag zur Gemeindeordnung (Klimaschutz und Klimawandel)» wurde deutlich angenommen. Fast 80 Prozent der Stimmbürger legten ein Ja in die Urne. 

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13:25 Uhr: Münsterlingen TG bekommt einen Hafen

Die Gemeinde Münsterlingen sagt mit rund 54 Prozent Ja zum Neubau eines Hafens. 600 Ja-Stimmen standen 521 Nein-Stimmen gegenüber. Die Stimmbeteiligung lag bei 65,5 Prozent. Der Hafen soll neun Millionen Franken kosten. Ein Hafen ist in Münsterlingen schon seit 30 Jahren ein Thema.

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13:20 Uhr: Heiden AR sagt Ja zu neuem Bahnhof

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Heiden AR haben mit 1205 Ja-Stimmen deutlich für den neuen Bahn- und Busbahnhof gestimmt. 559 Personen waren dagegen. Die Stimmbeteiligung lag bei knapp 65 Prozent.

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13:09 Uhr: Kauf neuer Kampfjets in der Schwebe

50 Prozent Ja, 50 Prozent Nein zum Kauf neuer Kampfjets: Das hat die erste Hochrechnung von gfs.bern im Auftrag der SRG ergeben. Der Fehlerbereich liegt jedoch bei plus/minus 3 Prozentpunkten. Nach wie vor noch kein Trend und keine Hochrechnung liegt zum Jagdgesetz vor. Es fehlten genügende Daten aus den Gemeinden für die Freigabe der Hochrechnung zum Jagdgesetz, twitterte das Forschungsinstitut. Zur Begrenzungsinitiative der SVP sagten gemäss Hochrechnung 63 Prozent der Stimmenden Nein, zu den höheren Kinderabzügen 65 Prozent. Den zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub befürworten 61 Prozent der Stimmenden.

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12:58 Uhr: Warten auf die Kampfjets

Eine Stunde nach den ersten Trends zu den anderen Vorlagen gibt es noch immer keine Zahlen zu den Kampfjets.

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12:50 Uhr: Auch in St.Gallen wird gewählt

In der Stadt St.Gallen wird heute das Stadtparlament sowie der Stadtrat gewählt. Für den Stadtrat werden erste Resultate um 14:30 Uhr erwartet, für das Parlament um etwa 17:30 Uhr. 

(Bild: RADIO TOP/Nicky Stettler)

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12:45 Uhr: Die Ruhe vor dem Sturm in Schaffhausen

In Schaffhausen wird heute das Kantonsparlament gewählt. RADIO TOP und TELE TOP sind live vor Ort und berichten. Erste Resultate werden am Abend erwartet. Momentan ist die Rathauslaube in Schaffhausen allerdings noch gespenstisch leer.

(Bild: RADIO TOP/Lara Pecorino)

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12:40 Uhr: 65 Prozent Nein zu höheren Kinderabzügen

Eltern können für ihre Kinder bei der direkten Bundessteuer keine höheren Abzüge geltend machen. Gemäss der Hochrechnung von gfs.bern im Auftrag der SRG haben die Stimmenden wuchtig Nein gesagt, nämlich mit 65 Prozent der Stimmen. Der Fehlerbereich liegt bei plus/minus 3 Prozentpunkten. Die deutliche Ablehnung überrascht, denn Umfragen hatten ein knapperes Ergebnis erwarten lassen.

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12:38 Uhr: Hochrechnung – 63 Prozent Nein zur SVP-Begrenzungsinitiative

Das Schweizer Volk setzt ein starkes Zeichen für die Weiterführung des bilateralen Weges mit der EU. Gemäss Hochrechnung von gfs.bern im Auftrag der SRG ist die Begrenzungsinitiative, welche die Personenfreizügigkeit beenden wollte, mit 63 Prozent abgelehnt worden. Das sagte Lukas Golder vom Forschungsinstitut am Sonntagmittag im Schweizer Fernsehen (SRF).

Der Fehlerbereich liege bei plus/minus 3 Prozentpunkten. Das Ergebnis war erwartet worden: Die Umfragen von SRG und Tamedia rechneten zehn Tage vor der Abstimmung mit einem Nein-Anteil von rund 65 Prozent. Die Initiative fand demnach einzig bei SVP-Sympathisanten eine Mehrheit.

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12:33 Uhr: SGV-Präsident Bigler sorgt sich um Finanzierung der «Papizeit»

Der Präsident des schweizerischen Gewerbeverbandes (SGV), Hans-Ulrich Bigler, bedauert die Annahme des Vaterschaftsurlaubs. Dies werde eine Belastung für die junge Generation sein. «Ich mache mir Sorgen, wie man alle diese Sozialversicherungen finanzieren soll», sagte Bigler, der auch Mitglied des Referendumskomitees gegen den Vaterschaftsurlaub ist, am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das Referendumskomitee rund um den SGV kämpfte gegen den Vaterschaftsurlaub.

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12:10 Uhr: Erster Jubel der Grünen und SP aus dem Progr Bern

Der Jubel bezieht sich auf die Trendrechnung von gfs.bern im Auftrag der SRG von 12.00 Uhr: Nein zur Begrenzungsinitiative und zu den Kinderabzügen, Ja zum Vaterschaftsurlaub. Noch kein Trend liegt zum Jagdgesetz und zu den Kampfjets vor.

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12:08 Uhr: Zürcher Stimmvolk sagt wohl Ja zur Neuverteilung der Sozialkosten

Die Zürcherinnen und Zürcher nehmen wohl beide kantonalen Vorlagen an. Die zweite Hochrechnung des Kantons sagt bei der Zusatzleistungs-Vorlage einen Ja-Anteil von 60,1 Prozent voraus, beim Strassengesetz einen Ja-Anteil von 54,2 Prozent. Während bei der Zusatzleistungs-Vorlage das Ergebnis so gut wie sicher ist, könnte das Ergebnis bei der Strassenvorlage aber noch ändern. Dort liegt das Vetrauensintervall bei 42,8 bis 65,1 Prozent.

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12:05 Uhr: Nein zu Kinderabzügen

Ein Nein vom Stimmvolk erhalten die Kinderabzüge. Eltern können für ihre Kinder bei der direkten Bundessteuer also keine höheren Abzüge geltend machen. 

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12:05 Uhr: Vaterschaftsurlaub wird gemäss Trendrechnung angenommen

Väter können künftig innerhalb von sechs Monaten ab Geburt eines Kindes zwei Wochen bezahlten Urlaub beziehen. Gemäss der Trendrechnung von gfs.bern im Auftrag der SRG ist das entsprechende Bundesgesetz klar angenommen worden. Von einem Ja-Trend spricht das Forschungsinstitut, wenn der erwartete Ja-Anteil über 55 Prozent liegt. Das deutliche Ergebnis war erwartet worden: Die Umfragen von SRG und Tamedia rechneten in den Wochen vor der Abstimmung mit einer deutlichen Zustimmung.

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12 Uhr: Stimmvolk sagt gemäss Trendrechnung Nein zur Begrenzungsinitiative

Das Schweizer Volk setzt ein starkes Zeichen für die Weiterführung des bilateralen Weges mit der EU. Gemäss der Trendrechnung von gfs.bern im Auftrag der SRG ist die Begrenzungsinitiative der SVP, welche die Personenfreizügigkeit beenden wollte, abgelehnt worden. Von einem Nein-Trend spricht das Forschungsinstitut, wenn der erwartete Nein-Anteil über 55 Prozent liegt. Das Ergebnis war erwartet worden: Die Umfragen von SRG und Tamedia rechneten zehn Tage vor der Abstimmung mit einem Nein-Anteil von rund 65 Prozent. Die Initiative fand demnach einzig bei SVP-Sympathisanten eine Mehrheit.

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12 Uhr: Zürich sagt vermutlich Ja zu Kampfjets

Gemäss der ersten Hochrechnung des Kantons Zürich sagen die Zürcherinnen und Zürcher Ja zu den Kampfjets: Die Berechnung sagt einen Ja-Anteil von 53,6 Prozent voraus. Das Resultat kann aber immer noch ändern. Gute Chancen hat auch der Vaterschaftsurlaub mit einem Ja-Stimmenanteil von 58,5 Prozent. Wenig Erfolg haben dürften hingegen die anderen drei Vorlagen: Die Begrenzungsinitiative dürfte nur 36 Prozent Ja-Stimmen holen, das Jagdgesetz nur 43 Prozent und die Kinderabzüge nur 30,4 Prozent Ja.

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12 Uhr: Die Urnen sind geschlossen

Nun beginnt das Warten auf die Hochrechnungen und Resultate der fünf eidgenössischen und zahlreichen kantonalen und kommunalen Vorlagen.

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11 Uhr: Überdurchschnittlich hohe Stimmbeteiligung zeichnet sich ab

Bei den Eidgenössischen Abstimmungen vom heutigen Sonntag zeichnet sich eine hohe Stimmbeteiligung ab. Der Rücklauf der brieflichen Abstimmungskuverts ist in verschiedenen Städten überdurchschnittlich hoch. Die Städte Zürich, Basel, Bern, Luzern, St.Gallen sowie Lausanne verzeichneten wenige Tage vor dem Abstimmungstermin vom Sonntag eine klar höhere Stimmbeteiligung als bei früheren vergleichbaren Abstimmungen, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA zeigt.

Die Stadt St.Gallen beispielsweise verzeichnete bis Mittwoch eine briefliche Stimmbeteiligung von 40 Prozent. Das sei überdurchschnittlich hoch, teilte Stephan Wenger vom St.Galler Stimmbüro mit. Zum Vergleich: Bei den Abstimmungen vom September 2016, ebenfalls mit eidgenössischen Vorlagen und städtischen Wahlen, habe die Stimmbeteiligung zum gleichen Zeitpunkt nur rund 29 Prozent betragen.

Auch in der Stadt Zürich wird eine überdurchschnittliche Stimmbeteiligung erwartet. Die Stadt rechnet mit  Stimmbeteiligung von rund 60 Prozent, heisst es auf Anfrage von RADIO TOP. Bereits am Freitag hätten bereits über die Hälfte der Stimmberechtigten ihre Unterlagen an die Stadt retourniert. 

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11 Uhr: Darüber wird am 27. September abgestimmt

Am ersten grossen Wahl- und Abstimmungssonntag seit der Coronapandemie wird über diverse spannende Vorlagen abgestimmt. Hier gibt es alle Ausgangslagen sowie Abstimmungs- und Wahlergebnisse in der Übersicht.

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