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«Der schönste Tag im Jahr»

So wird die Landsgemeinde Appenzell Innerrhoden von Landammann Daniel Fässler bezeichnet. RADIO TOP beleuchtet die diesjährige Landsgemeinde in vier Teilen. Darunter die Nachfolgeregelung des verstorbenen Landesfähnrichs Martin Bürki sowie ein ominöses Zeitungsinserat, welches wieder Schwung in den Ständeratswahlkampf bringt.

28.04.2019 / 07:45 / von: lli
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«Der schönste Tag im Jahr» - die Landsgemeinde Appenzell Innerrhoden. (Bild: wikipedia.org/Wihler unter Creative Commons)

«Der schönste Tag im Jahr» - die Landsgemeinde Appenzell Innerrhoden. (Bild: wikipedia.org/Wihler unter Creative Commons)

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Teil 1 – die Landsgemeinde zwischen Tradition und Moderne:

Die Landsgemeinde Appenzell Innerrhoden ist bekannt für ihre lange Tradition. Trotzdem muss auch sie mit der Zeit gehen. Neben einem Gebärdedolmetscher ist die Landsgemeinde in diesem Jahr erstmals in einem Livestream zu sehen.

Landammann Daniel Fässler führt RADIO TOP durch die Traditionen dieses speziellen Tages für den Kanton Appenzell Innerrhoden:

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Teil 2 – Vor- und Nachteile einer Landsgemeinde:

Die Landsgemeinde ist eine spezielle demokratische Institution. Die Vorteile sind naheliegend: Eine Landsgemeinde ist gelebte Demokratie. Der offene Austausch, die unmittelbare Meinungsbildung und der direkte Zugang zu Mitsprache sind einzigartig.

Es gibt allerdings auch Schattenseiten, wie NZZ-Journalist und Buchautor Lukas Leuzinger gegenüber RADIO TOP ausführt:

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Teil 3 – Ständeratswahl:

Neben der Ersatzwahl des verstorbenen Landesfähnrichs Martin Bürki ist die Ständeratswahl eines der spannendsten Traktanden der diesjährigen Landsgemeinde. Für den abtretenden Ständerat Ivo Bischofberger ist der amtierende Landammann und Nationalrat Daniel Fässler der einzige offizielle Kandidat. Ein Zeitungsinserat hat den Wahlkampf aber wieder spannend gemacht.

RADIO TOP rollt die spannende Wende im Ständeratswahlkampf noch einmal auf:

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Teil 4 – Die Nachfolge des verstorbenen Landesfähnrichs Martin Bürki:

Ein tragisches Ereignis bringt die Parteien in Appenzell Innerrhoden in die Bredouille: Am 9. April 2019 verstirbt überraschend der Landesfähnrich Martin Bürki.

Aus Pietätsgründen verzichten alle Parteien auf die Suche nach einem Nachfolger bis zu seiner Beerdigung. Da der neue Landesfähnrich aber aus Verfassungsgründen an der Landsgemeinde bestimmt werden muss, kommen die Parteien jetzt unter Zugzwang.

Innerhalb weniger Tage müssen sie geeignete Kandidaten ins Spiel bringen.

 Zudem muss das Amt direkt nach der Landsgemeinde angetreten werden. Das erschwert die Suche zusätzlich.

RADIO TOP stellt mögliche Kandidaten für die Nachfolge von Martin Bürki vor:

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