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Deutlich mehr Kinderporno-Konsum während der Coronakrise

Mit der Corona-Pandemie hat der Konsum von Kinderpornographie weltweit deutlich zugenommen. Auch die Schweiz verzeichnet eine Zunahme. Die Strafverfolgungsbehörden hinken hinterher.

22.11.2020 / 08:07 / von: abl
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Während den weltweiten Lockdowns hat der Konsum von Kinderpornographie massiv zugenommen. (Symbolbild: pixabay.com/tookapic)

Während den weltweiten Lockdowns hat der Konsum von Kinderpornographie massiv zugenommen. (Symbolbild: pixabay.com/tookapic)

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Seit den ersten Lockdowns im Frühling hat die Anzahl der illegalen Downloads von kinderpornographischen Videos oder Bildern deutlich zugenommen. Das berichtet die «NZZ am Sonntag» und beruft sich dabei auf Zahlen der EU-Strafverfolgungsbehörde Europol. Diese spricht von einer Zunahme um rund 30%. 

Auch in der Schweiz ist diese Zunahme spürbar, wie das Bundesamt für Polizei bestätigt. Insbesondere in der Zeit zwischen März und Mai sei diese stark gewesen. 

Die Verfolgung der Täter läuft allerdings harzig. Die Schweizer Strafverfolgungsbehörden hätten das Thema verschlafen, heisst es aus Ermittlerkreisen. Dies bestätigt ein Bericht des Bundesamtes für Polizei, aus dem die Zeitung zitiert: «Das Phänomen der pädosexuellen Kriminalität wird nicht von allen beteiligten Stellen in seiner ganzen Tragweite erkannt», steht darin. 

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