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Die Revolution in den Grossbanken bleibt aus

Die beiden Schweizer Grossbanken Credit Suisse und UBS stehen vor einer neuen Zukunft auf der Chefposition. Nach der Credit Suisse soll es auch bei der UBS zu einem Wechsel kommen. Grosse Veränderungen in den Unternehmen sind durch die Wechsel jedoch nicht zu erwarten.

14.02.2020 / 13:15 / von: mco
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Tidjane Thiam hat am Freitag seinen letzten Arbeitstag bei der Credit Suisse. (Symbolbild: KEYSTONE/Ennio Leanza)

Tidjane Thiam hat am Freitag seinen letzten Arbeitstag bei der Credit Suisse. (Symbolbild: KEYSTONE/Ennio Leanza)

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Der Chef der Credit Suisse, Tidjane Thiam hat am Freitag seinen letzten Arbeitstag. Ab Samstag leitet Thomas Gottstein die Schweizer Grossbank. Auch bei der UBS steht bald ein Chefwechsel an. Laut der Nachrichtenagentur «Bloomberg» hat der jetzige Chef, Sergio Ermotti gegenüber dem Management seinen Rücktritt angekündigt.

Mit einem Chefwechsel kommt immer auch neuer Wind ins Unternehmen. Der Chef bringt neue Ideen mit ins Unternehmen und könnte die Bank neu ausrichten. Nicht so bei den Schweizer Grossbanken: Laut Peter Hody, Chefredakteur von finews.ch sei keine grosse Revolution zu erwarten. Denn eine Bankenführung brauche ein grosses Banken-Know-how: 

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Ein Umbau der Strukturen der Banken durch einen Google- oder Amazon-Topmanager würde nicht funktionieren, meint Hody.

Ergänzend fügt Hody an, dass ein CEO nicht alleine entscheiden kann. Bei wichtigen Entscheidungen reden auch der  Verwaltungsrat und die Aktionäre mit. Auch deshalb seien trotz Chefwechsel keine grossen Umwälzungen zu erwarten.

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