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«Die Sicherheit der Arbeitnehmer muss gewährleistet sein»

Arbeitgeber und Arbeitnehmer reagieren ganz unterschiedlich auf die Vorschläge des Bundesrates, die Quarantänezeit zu verkürzen. Doch in einem Punkt sind sich beide einig.

21.01.2021 / 17:55 / von: nst
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Arbeitgeber und Arbeitnehmer reagieren ganz unterschiedlich auf die Vorschläge des Bundesrates, die Quarantänezeit zu verkürzen. (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Arbeitgeber und Arbeitnehmer reagieren ganz unterschiedlich auf die Vorschläge des Bundesrates, die Quarantänezeit zu verkürzen. (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

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Der Bundesrat prüft verschiedene Möglichkeiten die Quarantänezeit zu verkürzen. In einer ersten soll die Kontaktquarantäne aufgehoben werden, wenn am siebten Tag ein Corona-Test negativ ausfällt. Variante zwei sieht vor, die Betroffenen aus der Quarantäne zu entlassen, wenn der Test am ersten Tag der Massnahme und am siebten Tag negativ ist.

Die dritte Variante verlangt von den unter Quarantäne Stehenden zur Aufhebung der Massnahme einen negativen Test am fünften Tag nach dem letzten Kontakt zum Infizierten. Hier gilt allerdings zu bedenken, dass nach dem fünften Tag einer Infektion noch viele Menschen Symptome entwickeln.

Wie Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf die verkürze Quarantäne reagieren, im Beitrag von RADIO TOP:

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Die Arbeitgeber auf der einen Seite würden es begrüssen, wenn die Quarantänezeit verkürzt werden könnte. Es sei wichtig, dass die Angestellten möglichst kurz vom Arbeitsplatz wegblieben, sagt Hans Ulrich Bigler vom Schweizerischen Arbeitgeberverband: «Vor allem kleinere Betriebe sind darauf angewiesen, ihre Personalplanung verlässlich machen zu können. Sie haben enorme Schwierigkeiten, wenn Mitarbeiter lange ausfallen.»

Der Vorschlag vom Bundesrat, die Quarantäne auf fünf Tage zu reduzieren, sorgt beim Verband Angestellte Schweiz für Kopfschütteln. «Die Quarantänezeit darf nicht kürzer sein als die Inkubationszeit. Das ist unverantwortlich», sagt Jörg Schmid von Angestellte Schweiz.

In einem Punkt sind sich aber beide einig: Die Gesundheit der Arbeitnehmer muss an oberster Stelle stehen.

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