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Diese Corona-Massnahmen gelten ab sofort

Ab Montag gelten landesweit schärfere Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Dazu gehört eine Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Innenräumen sowie eine Begrenzung bei spontanen Ansammlungen im öffentlichen Raum.

19.10.2020 / 09:55 / von: mco/sda
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Neu sind auf öffentlichen Plätzen, Spazierwegen und in Parkanlagen Versammlungen von mehr als 15 Personen verboten. (Bild: Twitter.com/André Simonazzi)

Neu sind auf öffentlichen Plätzen, Spazierwegen und in Parkanlagen Versammlungen von mehr als 15 Personen verboten. (Bild: Twitter.com/André Simonazzi)

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Die bisher geltende Maskentragpflicht im öffentlichen Verkehr gilt neu auch für Perrons, Bahnhöfe, Flughäfen oder andere Zugangsorte des öffentlichen Verkehrs, wie der Bundesrat am Sonntag mitteilte. Neben dem öffentlichen Verkehr gilt neu schweizweit eine Maskentragpflicht in allen öffentlich zugänglichen Gebäuden.

#BREntscheid Der starke Anstieg der Coronainfektionen ist besorgniserregend. Der Bundesrat hat heute schweizweit gültige Massnahmen ergriffen, die ab morgen gelten. #CoronaInfoCH pic.twitter.com/9WQGtVfCdg

— André Simonazzi (@BR_Sprecher) October 18, 2020


Verzichtet hat der Bundesrat auf eine generelle Maskentragpflicht in obligatorischen Schulen, Schulen der Sekundarstufe II und der Tertiärstufe sowie der familienergänzenden Kinderbetreuung. Dort gilt die Maskenpflicht nur, wenn sie Teil des Schutzkonzeptes ist.

Vorgaben bei privaten Veranstaltungen

Zudem führt der Bundesrat Regeln für private Veranstaltungen ein. Weil sich viele Personen bei Treffen im Familien- und Freundeskreis ansteckten, rät der Bundesrat, diese Veranstaltungen möglichst zu meiden.

Bei privaten Treffen von weniger als 15 Personen macht der Bundesrat keine Regeln. Wenn sich jedoch mehr als 15 Personen treffen, gilt eine Maskentragpflicht, ausser im Sitzen. Essen und trinken darf nur noch, wer an seinem Platz sitzt. Ausserdem müssen die Kontaktdaten erhoben werden.

Private Veranstaltungen ab hundert Personen müssen über ein Schutzkonzept verfügen und dürfen nur in öffentlich zugänglichen Einrichtungen durchgeführt werden.

Wieder Regeln im öffentlichen Raum

Neu sind auch auf öffentlichen Plätzen, Spazierwegen und in Parkanlagen Versammlungen von mehr als 15 Personen verboten. Laut Bundesrat soll so verhindert werden, dass private Anlässe in den öffentlichen Raum verlagert werden. Organisierte Veranstaltungen wie politische und zivilgesellschaftliche Kundgebungen und Demonstrationen sind mit einem Schutzkonzept weiterhin erlaubt.

Auch in der Gastronomie und in Ausgehlokalen werden die Massnahmen verschärft. Die Maske darf nur abgenommen werden, wenn ein Gast sitzt. Zudem gilt eine Sitzpflicht. Diese Regel gilt unabhängig davon, ob in Innenräumen oder im Freien konsumiert wird.

Der Bundesrat hat zudem die «Covid-19-Verordnung besondere Lage» mit einem Absatz zum Homeoffice ergänzt. Arbeitgeber sind damit verpflichtet, die Homeoffice-Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) zu beachten.

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Andy Clausen
am 21.10.2020 um 09:49
Es stimmt.MASSNAHMEN sind schädlich.Zeigt den Staat an!Genug gelitten........
MESO
am 20.10.2020 um 09:55
Auszug aus dem Handbuch Spitalhygiene.Aus einer Maskenpflicht für viele Millionen Bürger in Deutschland können jeden Tag zig-millionenfache Kontaminationen resultieren, die zu einem wesentlichen Teil vermeidbar wären, weil die ohnehin schon häufigen Hand-Gesichts-Kontakte der Menschen durch die Maskenpflicht noch häufiger werden, Händewaschen unterwegs aber nur ausnahmsweise möglich ist. Dabei besteht das Risiko, dass der – schon zwangsläufig – unsachgemäße Umgang mit der Maske und die erhöhte Tendenz, sich selbst ins Gesicht zu fassen, während man die Maske trägt, tatsächlich das Risiko einer Erregerverbreitung und damit Erregerübertragung noch erhöht – ein Risiko, das man doch aber gerade durch die Maske reduzieren will.Eine Maskenpflicht vermittelt ein falsches Sicherheitsgefühl, und ein falsches Sicherheitsgefühl ist immer ein Sicherheitsrisiko. Prof. Dr. med. Ines Kappstein