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Ein neues Leben für die beiden neuen Bundesrätinnen

Die St.Gallerin Karin Keller-Sutter und die Walliserin Viola Amherd sind mit einem Glanzresultat in den Bundesrat gewählt worden. Nun beginnt für die Beiden ein neues Leben mit vielen Veränderungen.

05.12.2018 / 16:50 / von: ano
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Bundesräte bekommen zum Amtsantritt ein neues Handy und Autos (Symbolbild: RADIO TOP/Andrea Nötzli)

Bundesräte bekommen zum Amtsantritt ein neues Handy und Autos (Symbolbild: RADIO TOP/Andrea Nötzli)

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Seit dem Mittwochmorgen um 10 Uhr hat sich das Leben für die beiden neuen Bundesrätinnen gewendet. Sie sind nun Mitglieder der Landesregierung. Als erstes müssen sie nun den Platz im Parlament räumen und Dokumente und Ausweise abgeben. Nun müssen sie auch beschützt werden. Dafür werden ihnen Personenschützer zur Seite gestellt. Es gibt ein abhörsicheres Handy und eine neue Mail-Adresse. Zudem wird nun die ganze Post zuerst durch eine Sicherheitskontrolle gehen.

Aber das Bundesratsleben hat natürlich auch viele Vorteile, ausser dem Punkt, das Land regieren zu können. Der Lohn wird ungefähr verdreifacht. Ein Bundesrat verdient fast 450‘000 Franken im Jahr. Dazu kommen eine Spesenpauschale und ein GA für die 1. Klasse. Wer nicht Zugfahren will: Einem Bundesrat werden auch zwei Autos zur Verfügung gestellt. Mit dem neuen Diplomatenpass ist Anstehen beim Check-In am Flughafen Geschichte. Auch Telefon- und Internetrechnungen müssen nicht mehr bezahlt werden. Aber die Fernseh- und Radiogebühren trägt jeder Bundesrat selbst.

RADIO TOP-Beitrag über das neue Leben der Bundesrätinnen: 

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Der ehemalige Bundesrat Hans-Rudolf Merz hat einmal gesagt: «Ein Bundesrat führt keine Agenda, die Agenda führt ihn.»

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