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Empa will Raumanzug für den Mars mitentwickeln

Ostschweizer Forscher und das Österreichische Weltraumforum wollen gemeinsam den «Serenity»-Raumanzug für Mars-Missionen entwickeln. Die Partner haben nun eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um noch enger zusammen zu arbeiten.

07.05.2019 / 17:27 / von: sda/mma
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So soll der Helm des Marsanzugs aussehen. (Bild: oewf.org)

So soll der Helm des Marsanzugs aussehen. (Bild: oewf.org)

So soll der Marsanzugs aussehen. (Bild: oewf.org)

So soll der Marsanzugs aussehen. (Bild: oewf.org)

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Das Österreichische Weltraumforum (ÖWF) entwickelt derzeit den Prototypen für einen Marsanzug mit dem Namen «Serenity» (Gelassenheit). Auch die Empa wird daran mitarbeiten: Fokus der Zusammenarbeit sei die Optimierung des Tragekomforts und des Wärmeregulierungssystems des Raumanzugs - basierend auf an der Empa entwickelten Körpermodellen, teilte die Forschungsanstalt am Dienstag mit.

2020 soll der «Serenity»-Anzug bei einer internationalen Mars-Missions-Simulation in der Negev-Wüste in Israel einen Praxistest absolvieren. Dabei sollen sogenannte «Analog-Astronauten» Experimente und Verfahren für eine künftige bemannte Mars-Mission testen.

Was der Marsanzug alles können muss, im Beitrag von RADIO TOP:

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Weil die Simulations-Teilnehmenden durchgehend den Marsanzug-Prototyp tragen, sei Tragekomfort und Ergonomie sehr wichtig, hiess es weiter. Hier kommt die Empa ins Spiel: «Die Empa hat ein breites Spektrum von Körpermodellen entwickelt und ist international anerkannter Spezialist für Tragekomfort», liess sich Simon Annaheim von der Empa zitieren.

Durch die bisherige Zusammenarbeit konnte der Prototyp demnach bereits entscheidend verbessert werden. Und die Partner wollen die Kooperation mit der neuen Vereinbarung noch vertiefen. Dadurch entstehe ein europaweit einzigartiges Know-How für die Optimierung und Weiterentwicklung von Raumanzügen, so Annaheim.

 

 

 

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