Pull down to refresh...
zurück

Experten sehen keinen Grund, Carlos ins Ausland zu verschieben

Der SVP-Politiker Hans-Peter Amrein schlägt in einem Vorstoss im Zürcher Kantonsrat vor, den Straftäter Carlos in ein ausländisches Gefängnis zu verschieben. Das, obwohl Carlos Schweizer Staatsbürger ist. Das sei laut einer Strafrechtsexpertin ein unrealistischer Vorschlag.

24.10.2019 / 17:19 / von: vsa
Seite drucken Kommentare
0
Momentan sitzt Carlos im Regensdorfer Gefängnis «Pöschwies». (Symbolbild: pixabay.com/ErikaWittlieb)

Momentan sitzt Carlos im Regensdorfer Gefängnis «Pöschwies». (Symbolbild: pixabay.com/ErikaWittlieb)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Gibt es Möglichkeiten, den Straftäter Carlos, der seit 6 Jahren für Diskussionen sorgt, in ein ausländisches Gefängnis zu verschieben? Diese Frage stellt der SVP-Politiker Hans-Peter Amrein in einem Vorstoss im Zürcher Kantonsrat. 

Laut einer Strafrechtsexpertin gibt es durchaus Situationen, in denen Schweizer Staatsbürgerinnen- und Bürger im Ausland verhaftet werden können. Meistens sei das aber nur der Fall, wenn jemand Straftaten im Ausland begeht. Das ist im Fall Carlos nicht so. Er hat alle seine Straftaten in der Schweiz begangen. Und er wurde von einem Schweizer Gericht verurteilt. Deshalb sei es laut einer Strafrechtsexpertin die Aufgabe der Schweiz, für Carlos' Haft zu sorgen. 

Die Strafrechtsexpertin Ganden Tethong über den Fall Carlos und die geforderte Haft im Ausland im Beitrag von RADIO TOP:

audio

Beitrag erfassen

Keine Kommentare