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Gehörlose sollen vermehrt in die Arbeitswelt integriert werden

Der Schweizerische Gehörlosenbund hat einen Leitfaden für die Inklusion von gehörlosen und hörbehinderten Menschen in den Arbeitsmarkt herausgegeben. Die sogenannte Toolbox richtet sich an Arbeitgeber und Personalverantwortliche. Trotz Qualifikationen sind Gehörlose viel stärker von Arbeitslosigkeit betroffen als der Schweizer Durchschnitt.

25.03.2021 / 10:40 / von: sda/asl
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In der Schweiz besteht bei Gehörlosigkeit kein Anspruch auf eine IV-Rente. (Symbolbild: Keystone/CHRISTIAN BEUTLER)

In der Schweiz besteht bei Gehörlosigkeit kein Anspruch auf eine IV-Rente. (Symbolbild: Keystone/CHRISTIAN BEUTLER)

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Um die Inklusion von gehörlosen und hörbehinderten Menschen in den Arbeitsmarkt zu erleichtern, hat der Schweizerische Gehörlosenbund eine «Toolbox» veröffentlicht. Der Leitfaden richtet sich an Arbeitgebende und Personalverantwortliche.

In der Schweiz besteht bei Gehörlosigkeit kein Anspruch auf eine IV-Rente, teilte der Gehörlosenbund am Donnerstag mit. Gehörlose und hörbehinderte Menschen wollen arbeiten. Trotz ausgezeichneter Qualifikationen und der engagierten Motivation seien sie jedoch mit rund 10 Prozent viel stärker von Arbeitslosigkeit betroffen als der Schweizer Durchschnitt von 3,5 Prozent.

Die Hauptgrund dafür ist laut Gehörlosenbund Unwissenheit auf Seiten der Arbeitgebenden, die noch nie einen gehörlosen oder hörbehinderten Menschen eingestellt hätten. Die Toolbox beantworte praktische Fragen. Dazu zähle, wie jemand mit einer gehörlosen oder hörbehinderten Person kommunizieren könne. Zudem biete der Leitfaden viele nützliche Adressen.

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