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«Ich unterscheide nicht zwischen echtem und digitalem Leben»

Die Sozialen Medien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob Whatsapp, Instagram, Snapchat oder Facebook: Fast jeder Schweizer teilt sein Leben auf einer dieser Plattformen. Doch wie beeinflusst das ständige Posten die zwischenmenschlichen Beziehungen im Alltag? Ein Social-Media-Experte erklärt die Auswirkungen.

12.02.2020 / 12:01 / von: mma
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Immer Kommunikation findet auf den Sozialen Medien statt. (Symbolbild: Pixabay.com/Pixelkult)

Immer Kommunikation findet auf den Sozialen Medien statt. (Symbolbild: Pixabay.com/Pixelkult)

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Handy aus der Tasche gezückt, entsperren, App öffnen – diesen Ablauf kennen alle nur all zu gut. Auf dem kleinen Bildschirm findet immer mehr des alltäglichen Lebens statt. Mit einem Daumenwisch erfährt man von den Ferien des Arbeitskollegen, sieht das Mittagessen des alten Schulfreundes oder das Fitnessprogramm der Freundin. Doch über was unterhält man sich, wenn alle bereits alles wissen? «Die Kommunikation hat sich mit dem Smartphone verändert», erklärt Social-Media-Experte Jürg Kobel. Dies könne positiv wie auch negativ sein.

Social-Media-Experte Jürg Kobel erklärt im Beitrag von RADIO TOP das Kommunikationsphänomen:

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Vor allem die Jugendlichen würden anders kommunizieren. Sie wollen unter sich kommunizieren und entwickeln teils auch eine eigene Sprache. Dass der Diskurs der Jungen öfters in den Sozialen Medien passiere, sei laut Kobel auch auf die Veränderung in der Gesellschaft zurückzuführen.

Doch die Angst, dass die Jugendlichen ihre Sozialkompetenzen verlieren würden, teilt Kobel nicht. Die Dinge, die auf Social Media geteilt werden, seien in den meisten Fällen real. Darum ist für Kobel klar: «Ich unterscheide nicht zwischen echtem und digitalem Leben.» Wenn beispielsweise ein Fussballtrainer seinen Abschied auf Facebook bekannt gebe, dann passiere dies auch in der realen Welt. 

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