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Jeder vierte Waadtländer weist Antikörper gegen das Coronavirus auf

Im Kanton Waadt haben sich 25 Prozent der über 15-Jährigen mit dem Coronavirus infiziert. Die Fehlermarge liegt bei plus/minus drei Prozent. Dies geht aus der dritten Phase der Seroprävalenzstudie des Universitätszentrums für Allgemeinmedizin und öffentliche Gesundheit in Lausanne (Unisanté) hervor.

22.02.2021 / 13:22 / von: sda/mco
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Insbesondere durch die Impfungen stieg der Anteil bei den älteren Personen in der Waadt, die nun einen Antikörper-Schutz gegen das Coronavirus aufweisen. (Symbolbild: KEYSTONE/POOL/Jean-Christophe Bott)

Insbesondere durch die Impfungen stieg der Anteil bei den älteren Personen in der Waadt, die nun einen Antikörper-Schutz gegen das Coronavirus aufweisen. (Symbolbild: KEYSTONE/POOL/Jean-Christophe Bott)

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Insgesamt wurde im Kanton Waadt das Blut von über 1'000 Personen auf Antikörper untersucht. Demnach weist die Waadt den höchsten Anteil an bereits mit dem Coronavirus infizierten Menschen die Altersgruppe zwischen 20 und 40 Jahren (27 Prozent) auf sowie die 15- bis 19-Jährigen (25 Prozent). Bei den über 65-Jährigen machten 18 Prozent der Getesteten eine Infektion durch.

Insbesondere durch die Impfungen stieg der Anteil bei den älteren Personen in der Waadt, die nun einen Antikörper-Schutz gegen das Coronavirus aufweisen. So liegt der Anteil der geschützten 65- bis 75-Jährigen bei 21 Prozent, bei den über 75-Jährigen bei 28 Prozent.

Im Juni 2020 wiesen noch sieben Prozent der Waadtländer Bevölkerung die Spuren einer durchgemachten Coronavirus-Infektion im Blut auf, im Herbst waren es 17 Prozent. Die Unterschiede zwischen den Generationen verringerten sich im Vergleich zur ersten Welle.

Nationales Infektionsgeschehen erfassen

Die Messungen fanden im Rahmen des Forschungsprogramms «Corona Immunitas» statt. Dieses zielt darauf ab, die Verbreitung von Covid-19 auf nationaler Ebene zu verstehen. So zeigte eine Antikörper-Studie im Kanton Genf, dass 22 Prozent der Bevölkerung eine Immunabwehr gegen das Virus entwickelt hatten. In der Stichprobe eingeschlossen waren für die Studie zwischen Ende November 2020 und Mitte Dezember 2000 Personen aus allen Altersgruppen.

In einer Zufallsstichprobe im Kanton Bern wiesen in einer vorläufigen Untersuchung bis Mitte Januar 14 Prozent der Erwachsenen Antikörper im Blut auf.

Die Zahlen sind allerdings mit Vorsicht zu vergleichen, da die Messungen jeweils zu unterschiedlichen Zeitpunkten stattfanden. Auch ist noch unklar, wie lange die Immunität gegen das Virus nach einer durchgemachten Infektion anhält.

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