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Klimademonstranten wollen nicht für politische Zwecke instrumentalisiert werden

Nach den Klimastreiks am Wochenende wurde auf bürgerlicher Seite die Kritik laut, dass bei den Demonstrationen auch Links-Aktivisten mitlaufen. Solange der Klimastreik nicht für politische Zwecke missbraucht würde, sei jeder willkommen, betonen die Organisatoren der Klimastreiks.

09.04.2019 / 19:29 / von: eob/mst
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Klimademonstranten wollen nicht für politische Zwecke instrumentalisiert werden. (Bild: RADIO TOP/Sarah Frattaroli)

Klimademonstranten wollen nicht für politische Zwecke instrumentalisiert werden. (Bild: RADIO TOP/Sarah Frattaroli)

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Obwohl es an den Klimademonstrationen am Wochenende in verschiedenen Schweizer Städten kaum zu Zwischenfällen gekommen ist, wurde die Kritik laut, es mischten sich Links-Aktivisten unter die demonstrierenden Schüler. So zum Beispiel provozierten die roten Händeabdrücke, die auf eine Scheibe einer UBS-Filiale geschmiert wurden. René Isler von der SVP wirft den Organisatoren der Klimastreiks vor, sich nicht genug von Anti-Kapitalismus-Aktivisten zu distanzieren und glaubt, dass auch unter den Organisatoren einige aus dem linken Milieu kommen.

Für die Schüler, die den Klimastreik organisieren, ist klar: Die bürgerliche Seite versuche, mit solchen Angriffen die Klimademonstranten zu diskreditieren. Jeder sei willkommen, bei den Klimastreiks mitzulaufen. Die Organisatoren betonen aber auch, dass sie nicht für politische Zwecke missbraucht werden wollen. Darum hätten sie einen Aktionskodex ausgearbeitet, in diesem steht, dass Parteien und andere Organisationen die Klimademos nicht als Plattform missbrauchen dürften. Trotzdem sei es aber nicht möglich, tausende Teilnehmer zu kontrollieren.

Im Beitrag von TELE TOP kommen beide Seiten zu Wort:

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