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Lehrerpräsident: «Künftig unterrichten auch Roboter an Schulen»

An den Schulen wird es künftig Roboter im Klassenzimmer geben, die den Lehrern beim Unterrichten helfen. Dieser Überzeugung ist der oberste Schweizer Lehrer.

15.06.2019 / 18:13 / von: sbr/vka/sda
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Bereits heute hantieren die Schüler mit technologischen Hilfsmittel im Schulalltag. (Symbolbild: pixabay.com/ steveriot1)

Bereits heute hantieren die Schüler mit technologischen Hilfsmittel im Schulalltag. (Symbolbild: pixabay.com/ steveriot1)

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Von Robotern würden auch Schüler profitieren, sagte Beat Zemp der «Schweiz am Wochenende» vom Samstag. Im Kanton Zürich kommt diese Überzeugung nur teilweise gut an. Der Präsident vom Zürcher Lehrerverband, Christian Hugi, kann sich nicht vorstellen, dass ein Roboter die Schüler unterrichten kann. Es sei wichtig, dass bei jeder Situation eine ausgebildete Pädagogische Person den Kindern helfen kann.

Im Beitrag von TELE TOP, äussern sich neben Christian Hugi auch Zürcher Politiker über «Roboter-Lehrer»:

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Es kämen bereits heute digitale Lernhilfen zum Einsatz, sagt Beat Zemp Präsident des Dachverbandes Schweizerischer Lehrerinnen und Lehrer (LCH). In Südkorea gebe es Roboter-Tutoren, die Englisch unterrichten würden.

Bereits heute könnten Kinder vom Spital aus mithilfe eines Roboter-Avatars am Unterricht teilnehmen, wenn sie längere Zeit verhindert seien, sagte Zemp. Sie könnten die Roboter mithilfe eines Tablet-Computers steuern und würden dadurch nichts verpassen. «So hört und sieht das Kind alles und bleibt Teil der sozialen Gruppe, bis es wieder gesund ist.»

Es sei allerdings schwierig, vorherzusagen, wie sich der Lehrerberuf durch die Digitalisierung verändern wird. Wenn man den Zukunftsforschern am World Economic Forum zuhöre, dann solle vor allem der Primarlehrerjob krisenfest sein.

Der 64-jährige Zemp tritt Ende Juli nach fast 30 Jahren als Präsident von LCH zurück. Nachfolgerin wird die 47-jährige Solothurner Primarlehrerin Dagmar Rösler.

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