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Leuthard verteidigt ihr Vorgehen in der Postauto-Affäre

Alt-Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) hat sich in der Postauto-Affäre zu Wort gemeldet und ihr Handeln verteidigt. Sie kenne keinen neu aufgetauchten Brief, über den die «Neue Zürcher Zeitung» berichtet und der eine frühe Mitwisserschaft Leuthards angedeutet hatte.

30.06.2020 / 06:41 / von: sda/mco
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Alt-Bundesrätin Doris Leuthard will nichts von einem Brief gewusst haben. (Archivbild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Alt-Bundesrätin Doris Leuthard will nichts von einem Brief gewusst haben. (Archivbild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

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«Ich weiss nichts von diesem angeblichen Brief und er ist nicht bei den Akten», sagte Leuthard den «Zeitungen der CH-Media» vom Dienstag. Es müsse sich um den Entwurf eines Mitarbeiters handeln, hiess es weiter.

Die «NZZ» hatte berichtet, dass ihr ein Briefentwurf Leuthards vorliege, in dem bereits im Jahr 2011 die Rede von einem Zielkonflikt zwischen strategischen Zielen des Bundes zur Gewinnerzielung und dem Verbot von Profiten im subventionieren Bereich bei Postauto gewesen war.

Hätte ihr Departement von den Vorgängen bei Postauto gewusst, «hätten wir das sicher nicht geduldet und sofort gehandelt», betonte die Alt-Bundesrätin am Dienstag. Sie wies gegenüber «CH-Media» zudem darauf hin, dass das Bundesamt für Verkehr selbst die Machenschaften bei Postauto aufgedeckt habe.

Die jahrelangen Subventionstricksereien bei Postauto waren im Jahr 2018 bekannt worden. Sie hatten zu Rückzahlungen von 205 Millionen Franken an Bund, Kantone und Gemeinden sowie zum Rücktritt der damaligen Post-Konzernchefin Susanne Ruoff geführt.

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