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Lockt die Flugticketabgabe Passagiere aufs Schiff oder in den Zug?

Die Flugticketabgabe stösst auf grosse Zustimmung. Reiseveranstalter aus dem Flug-, Zug- und Schifffahrtsbereich befürworten die CO2-Kompensation. Sie glauben weder an höhere Einnahmen, noch Einbussen.

11.09.2019 / 12:22 / von: sbr
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Fliegen könnte bald teurer werden. (Symbolbild: pixabay.com/Hiljon)

Fliegen könnte bald teurer werden. (Symbolbild: pixabay.com/Hiljon)

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Bald könnte in der Schweiz eine Flugticketabgabe eingeführt werden. Seit längerem wird über eine finanzielle Kompensation des CO2-Aussstosses durch Reisen diskutiert. Sowohl seitens der Politik, als auch der Reiseveranstalter wird diese begrüsst. Damit könnte vor allem das Fliegen bald teurer werden. Schifffahrts- und Zugreiseveranstalter glauben jedoch nicht, dass Reisende dadurch vom Flieger auf den Zug oder das Schiff umsteigen. «Die Zuschläge sind ja überschaubar», sagt Mischa Niederl, Geschäftsführer von Globetrotter Tours.

Im RADIO-TOP-Beitrag erzählen Zug- und Schifffahrtsveranstalter was sie von der Flugticketabgabe halten:

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Etwas positiver eingestellt ist Pia Kaufmann, stellvertretende Geschäftsführerin von Thurgau Travel. Zum jetzigen Zeitpunkt könne nicht nachgewiesen werden, ob der Ansturm auf Schifffahrten steigen wird. Dennoch bleibt sie optimistisch: «Natürlich erhoffen wir uns einen Zuwachs».

Bei Fernreisen hingegen sind auch die Zug- und Schifffahrtsveranstalter auf Flüge angewiesen. Aber dieser Aufpreis mache keinen grossen Unterschied. «Reisen, welche für Kunden ein Lebenstraum sind, werden zu einem anderen Zeitpunkt angetreten», sagt Niederl.

Dennoch befürworten sowohl der Schifffahrtsveranstalter Thurgau Travel, als auch der Zugreisenveranstalter Globotrain, die Flugticketabgabe. «Sofern das Geld auch wirklich für den Klimaschutz eingesetzt wird», sagt Pia Kaufmann.   

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