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Massiv ungenutztes Potential bei Solaranlagen auf Schweizer Dächern

67 Terawattstunden Solarstrom könnten Schweizer Gebäude jedes Jahr produzieren, wenn auf den Dächern und auch an dafür geeigneten Fassaden Solarstrom-Module montiert würden. Dies entspricht einem 40 Mal höheren Potential als heute.

15.04.2019 / 15:05 / von: lli/sda
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Das Potential auf den Dächern rund um den Bahnhof Winterthur für Solaranlagen. (Screenshot: sonnendach.ch)

Das Potential auf den Dächern rund um den Bahnhof Winterthur für Solaranlagen. (Screenshot: sonnendach.ch)

Massiv ungenutztes Potential bei Solaranlagen auf Schweizer Dächern. (Symbolbild: wikipedia.org/Túrelio unter Creative Commons)

Massiv ungenutztes Potential bei Solaranlagen auf Schweizer Dächern. (Symbolbild: wikipedia.org/Túrelio unter Creative Commons)

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67 Terawattstunden Solarstrom könnten die Schweizer Gebäude jedes Jahr produzieren, wenn auf den Dächern und auch an dafür geeigneten Fassaden Solarstrom-Module montiert werden. Um das Potential auf dem eigenen Dach zu erkennen, hat der Bund die Webseite sonnendach.ch aufgeschaltet.

Was Hausbesitzer und Mieter machen können, um das Potential bei Solarpanels auf Schweizer Dächern zu verbessern, im Beitrag von RADIO TOP:

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Auf den interaktiven Katastern können Besitzer und Besitzerinnen mit ein paar Klicks herausfinden, ob und wie gut sich ihr Haus für die Produktion von Solarenergie eignet. Die Webseiten zeigen, dass das Potenzial 40 Mal so hoch ist wie die 2017 produzierten 1,7 Terawattstunden Solarstrom.

Grosses ungenutztes Potential

Das Bundesamt für Energie (BFE) schätzt anhand der Daten der mittelmässig bis sehr gut geeigneten Flächen, dass allein den Fassaden jedes Jahr rund 17 Terawattstunden Solarstrom produziert werden könnten, wie es in einer Mitteilung schreibt. Zusammen mit den Dächern beläuft sich das Potenzial auf 67 Terawattstunden.

In diese Rechnung einbezogen werden Dächer von mindestens 10 Quadratmetern Grösse und «guter» jährlicher Sonneneinstrahlung sowie eine Belegung von 70 Prozent mit Photovoltaik-Modulen.

Fassaden werden ab 20 Quadratmetern mit mittlerer bis hervorragender Besonnung berücksichtigt, mit einer Belegung von 45 bis 60 Prozent Photovoltaik-Modulen, je nach Haustyp. Bei Fassaden berücksichtigt, ob sie zu schützenswerten Ortsbildern einen Mindestabstand haben. Auch für alle Gemeinden wurde das Solarstrompotenzial errechnet.

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