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Neujahrsempfang: Bundespräsidentin erfreut über G20-Teilnahme

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga freut sich, dass die Schweiz 2020 an den Arbeiten der G20 teilnehmen darf. In ihrer Rede zum Neujahrsempfang für das diplomatische Corps in Bern betonte sie zudem, dass die Beziehungen zur Europäischen Union (EU) Priorität haben.

15.01.2020 / 17:30 / von: sda
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Die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) erklärte vor den Diplomaten am Mittwoch laut Redetext, dass der Klimawandel eine Tatsache sei und die grösste Herausforderung unserer Zeit darstelle. Die Schweiz sei vom Klimawandel besonders betroffen.

"Im Verlauf der letzten Jahre sind die Temperaturen in der Schweiz doppelt so schnell angestiegen wie im Rest der Welt", sagte Sommaruga. Die Schweiz werde aber ihren Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen leisten. "Bis zum Jahr 2050 soll die Schweiz klimaneutral werden. Wenn wir uns jetzt an die Arbeit machen, können wir dieses Ziel erreichen", so die Bundespräsidentin.

Sommaruga verwies auf einen kürzlich veröffentlichten Bericht der Internationalen Organisation für erneuerbare Energien (Irena), wonach die Sonnenenergie dazu beitragen könne, geopolitische Spannungen zu verringern, die im Zusammenhang mit der Nutzung und dem Transport fossiler Energie stünden. Die Abhängigkeit bestimmter Länder von Energielieferungen könne dadurch reduziert werden.

Klima, G20 und EU als Schwerpunkte

"Unser Land will dazu beitragen, dass Lösungen gemeinsam und im Geiste der Zusammenarbeit gesucht werden", so die Bundespräsidentin. Sie freue sich, dass die Schweiz an der G20 teilnehmen dürfe. "Ich bin überzeugt, dass wir zu den Arbeiten der G20 einen wichtigen Beitrag leisten und so zu Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit beitragen können", erklärte Sommaruga.

Die Schweiz wird auf Einladung Saudi-Arabiens am G20-Gipfel im November teilnehmen. Im Vorfeld finden mehr als 100 Treffen statt.

Die Beziehungen zur EU werden laut Sommaruga 2020 eine Priorität sein. Diese Beziehungen seien sehr eng und intensiv, betonte Sommaruga mit Blick auf die grosse Zahl von Grenzgängerinnen und Grenzgänger und die Tatsache, dass die Schweiz nach den USA und China der drittwichtigste Wirtschaftspartner der EU ist.