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Novartis bekommt Covid-19-Pandemie weiter zu spüren

Beim Pharmakonzern Novartis hat die Covid-19-Pandemie im dritten Quartal für Licht und Schatten gesorgt. Insgesamt habe sich die Marktsituation zwar erholt, bestimmte Therapiegebiete seien aber weiterhin von dem veränderten Patientenverhalten belastet gewesen.

27.10.2020 / 07:27 / von: sda
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Zwischen Juli und September hat der Konzern knapp 12,3 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Das ist ein Plus von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) verharrte der Umsatz auf Vorjahresniveau, teilte Novartis am Dienstag mit.

Den grössten Umsatz-Beitrag lieferte wie üblich die Pharmasparte Innovative Medicines (+2%). Wachstumsträger waren hier das Herzmittel Entresto, das Schuppenflechte Präparat Cosentyx sowie die Gentherapie Zolgensma. Die Generikasparte Sandoz (-2%) wiederum litt unter der Covid-19-Pandemie, wie Novartis erklärte. Sie habe den Zugang der Patienten zu Therapien des Retailgeschäfts eingeschränkt.

Operativ verdiente Novartis im dritten Quartal 2,4 Milliarden US-Dollar (+2%), während unter dem Strich ein Konzerngewinn von 1,9 Milliarden übrig blieb (-5%). Hier habe sich ein höherer Steuersatz negativ ausgewirkt, so Novartis.

Für Analysten ist allerdings der um verschiedene Einflüsse bereinigte Kern-Betriebsgewinn wichtiger. Dieser verbesserte sich im Rahmen der vom Management gesetzten Ziele, übertraf aber den AWP-Konsens der Analysten-Schätzungen.

Für das Gesamtjahr bestätigt der Konzern sein Umsatz-Ziel. Dieser soll zu konstanten Wechselkursen im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen. Beim operative Kerngewinn erhöht Novartis die Progonse und geht neu von einem Plus im niedrigen bis mittleren Zehnprozentbereich aus.