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Podestplatz für Michelle Gisin in Levi

Michelle Gisin feiert im finnischen Levi den zweiten Podestplatz in einem Weltcup-Slalom. Sie fährt auf den zweiten Rang. Siegerin ist wie bereits am Samstag Petra Vlohva (SVK).

22.11.2020 / 14:21 / von: lny/sda
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Michelle Gisin war nach dem ersten Lauf zeitgleich mit Petra Vlohva. (Screenshot: SRF)

Michelle Gisin war nach dem ersten Lauf zeitgleich mit Petra Vlohva. (Screenshot: SRF)

Michelle Gisin schwingt sich durch die letzten Tore aufs Podest. (Bild: KEYSTONE/EPA/KIMMO BRANDT

Michelle Gisin schwingt sich durch die letzten Tore aufs Podest. (Bild: KEYSTONE/EPA/KIMMO BRANDT

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Petra Vlhova hat auch den zweiten Weltcup-Slalom in Levi gewonnen. Die Slowakin siegte 31 Hundertstel vor Michelle Gisin, die nach dem ersten Lauf zeitgleich vorne lag. Dritte wurde wie am Samstag die Österreicherin Katharina Liensberger.

Wendy Holdener musste sich zum zweiten Mal mit Platz 4 zufrieden geben. Mikaela Shiffrin belegte den 5. Platz. Für Vlhova ist es der fünfte Sieg in Folge im Slalom, für Gisin der zweite Podestplatz in dieser Disziplin und der zehnte insgesamt. Das bisherige Bestergebnis der Obwaldnerin im Slalom war der 3. Platz vor einem Jahr in Lienz.

Wendy Holdener musste sich zum zweiten Mal mit Platz 4 zufrieden geben, obwohl sie sich wieder einmal vor Mikaela Shiffrin (5.) klassierte. Die gleichen fünf Fahrerinnen hatten schon am Vortag die ersten fünf Ränge belegt.

Trotz vielversprechender Ausgangslage nach dem ersten Lauf geht das Warten auf den ersten Schweizer Sieg im Frauen-Slalom damit weiter. Gisin lag nach dem ersten Lauf zeitgleich mit Vlhova in Führung. Holdener, die 24 Podestplätze, aber noch keinen Sieg in ihrer Kerndisziplin vorweist, konnte 23 Hundertstel dahinter im 3. Zwischenrang auf ihren ersten Vollerfolg hoffen.

Die stärksten zweiten Läufe gelangen am Nachmittag nicht den Schweizerinnen, sondern Liensberger (vom 6. auf den 3. Platz) sowie Vlhova, die Gisin um gut drei Zehntel distanzierte. Der letzte Schweizer Sieg datiert vom 20. Januar 2002, als Marlies Oester den Slalom in Berchtesgaden gewann.

Weitere Schweizerinnen schafften es nicht die Top 30. Mélanie Meillard, die tags zuvor mit Startnummer 32 auf Platz 9 gefahren ist, rutschte am Morgen eingangs des Steilhangs auf dem Innenski weg und schied aus, Camille Rast verpasste die Qualifikation für den zweiten Lauf als 35. um 26 Hundertstel.

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