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Post erfüllt strengere Bedingungen im Zugang zum Zahlungsverkehr

Die Post hat seit Jahr 2019 strengere Vorschriften beim Zugang zum Zahlungsverkehr einzuhalten. Gemäss dem Bundesamt für Kommunikation (Bakom) erfüllt die Post diese neue Bedingungen.

28.05.2020 / 13:54 / von: lny/sda
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Die Post erfüllt die strengeren Bedingungen beim Zugang zum Zahlungsverkehr. (Bild:KEYSTONE/Martial Trezzini)

Die Post erfüllt die strengeren Bedingungen beim Zugang zum Zahlungsverkehr. (Bild:KEYSTONE/Martial Trezzini)

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Seit 2019 muss die Post strengere Vorschriften beim Zugang zum Zahlungsverkehr einhalten. So müssen Poststellen mit Barzahlungsmöglichkeit schneller erreichbar sein. Wenn das nicht möglich ist, muss eine Alternative zur Verfügung stehen.

Die Poststellen mit Barzahlungsverkehr seien in allen Kantonen für mindestens 90 Prozent der Bevölkerung innerhalb von 20 Minuten zu Fuss oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, schreibt das Bakom am Donnerstag in einer Mitteilung. Bis Ende 2018 lag die Zeitvorgabe bei 30 Minuten.

Eine weitere Neuerung lautete, dass die Post und die Kantone sich mindestens einmal pro Jahr austauschen müssen, um die Versorgungsdienstleistungen und -infrastrukturen in den Regionen besser planen und koordinieren zu können. Auch diese Vorgabe habe die Post erfüllt.

Die Post habe im Jahr 2019 zudem die Umgestaltung ihres Postnetzes fortgesetzt. So seien 84 Poststellen in Agenturen umgewandelt worden. Dabei wurde die Möglichkeit zur Bareinzahlung am Wohnort eingeführt. Zehn Poststellen wurden geschlossen und durch einen Hausservice ersetzt. Zu einer Schliessung ohne Ersatzlösung kam es nicht. Zum ersten Mal gibt es mehr Agenturen (1136) als Poststellen (980).

Die Post erfülle auch weiterhin den Auftrag, Menschen mit Behinderungen einen angemessenen Zugang zu den Dienstleistungen zu bieten. Dies insbesondere dank verschiedener technischer Hilfsmittel.

Kunden etwas unzufriedener

Die Kundschaft der Postfinance zeigte sich jedoch leicht unzufriedener - insbesondere wegen der Einführung der Kontoführungsgebühren. Insgesamt sankt die Kundenzufriedenheit bei den Privatkunden um 2 Punkte von 82 auf 80 von 100 möglichen Punkten.

Auch bei den Geschäftskunden ging die Zufriedenheit etwas zurück und erreichte 76 Punkte gegenüber 80 Punkten im Vorjahr. Hauptgrund sei die neue Preispolitik von PostFinance.

Reklamationen gab es im Jahr 2019 aber weniger als im Vorjahr. Zu Problemen kam es vor allem Probleme in Zusammenhang mit dem E-Banking und der mobilen Anwendung von PostFinance. Im Gegensatz zu den Reklamationen stieg aber die Zahl der vom Schweizerischen Bankenombudsman behandelten Streitigkeiten zwischen Kundinnen und Kunden und PostFinance. Sie stieg von 17 im Jahr 2018 auf 28 im Jahr 2019.

Die Post hatte dem Bundesamt für Kommunikation im März Bericht erstattet.

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