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Thurgauer Nationalrätinnen reagieren auf Prämien-Entlastungs-Initiative

Bei der Prämien-Entlastungs-Initiative kommt es zu einem klaren Ergebnis. Mit 56 Prozent wird die Vorlage überraschend deutlich abgelehnt. Mit der Initiative der SP hätte kein Haushalt mehr als 10 Prozent des verfügbaren Einkommens mehr für die Prämien zahlen müssen. Den Rest hätten Bund und Kantone übernommen.

09.06.2024 / 17:22 / von: sda/msc/fgr
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Im Beitrag von TELE TOP reden Nina Schläfli und Diana Gutjahr (Bild: Pixabay/TOP-Medien)

Im Beitrag von TELE TOP reden Nina Schläfli und Diana Gutjahr (Bild: Pixabay/TOP-Medien)

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So reagieren Nina Schläfli (SP/TG) und Diana Gutjahr (SVP/TG) auf das Ergebnis der Abstimmung:

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Die Ausgaben für Krankenkassenprämien werden für Haushalte nicht auf maximal zehn Prozent des verfügbaren Einkommens begrenzt. Volk und Stände haben die Prämienentlastungs-Initiative der SP überraschend deutlich abgelehnt - mit 55,3 Prozent der Stimmen.

Gemäss den Endresultaten aus den Kantonen sagten 1'391'400 Stimmende Nein zur Vorlage. 1'124'900 befürworteten sie. Die Stimmbeteiligung lag bei 44,8 Prozent.

Die Einschätzung des Politologen Matthias Kappeler:

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Der Blick auf die Abstimmungskarte zeigt einen tiefen Sprachgraben. Alle Westschweizer Kantone und das Tessin befürworteten die Prämienentlastungs-Initiative. Mit Ausnahme des Kantons Basel-Stadt lehnten dagegen alle Deutschschweizer Kantone das Volksbegehren ab.

Das deutlichste Nein gab es in Appenzell Innerrhoden mit 80 Prozent. Der Kanton Jura am anderen Ende des Spektrums nahm die Initiative mit 72 Prozent an.

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