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Psychologische Hilfe im Hörsaal

Immer mehr Studenten brauchen psychologische Hilfe. Wegen Burnouts, Schlafstörungen oder anderen Beschwerden werden Beratungsstellen der Schweizer Universitäten überrannt.

21.07.2019 / 10:32 / von: rme
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Immer mehr Studenten brauchen psychologische Hilfe. (Symbolbild: pixabay.com/andrew_t8)

Immer mehr Studenten brauchen psychologische Hilfe. (Symbolbild: pixabay.com/andrew_t8)

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Studenten wird oft nachgesagt, sie hätten ein lockeres Leben - viel Freizeit, Party und ab und an ein wenig lernen. Dies trifft offenbar nicht zu wie der «Sonntags Blick» berichtet. Demnach sehe die Realität an Schweizer Universitäten längst anders aus.

Leistungsdruck, durchgetaktete Tage und stressige Nebenjobs würden das Leben der Studenten heute prägen. Dies führe dazu, dass die Studierenden immer mehr an ihre psychische Grenze stossen würden.

Gemäss der Zeitung verzeichnen die Uni-Beratungsstellen eine stark steigende Anzahl von Hilfesuchenden. Alleine an der Universität Zürich und der ETH haben im Jahr 2018 über 1700 Studenten Hilfe gesucht. Das sind 20 Prozent mehr als im Vorjahr.

An der Universität St.Gallen sind es jährlich 15 Prozent mehr. Die häufigsten Diagnosen sind dabei leichte bis mittelschwere Depressionen, Angst- oder Schlafstörungen. 80 Prozent der Fälle könnten durch universitätsinterne Ansprechpersonen erfolgreich behandelt werden. Der Rest werde an externe Psychotherapeuten weitervermittelt.

Experten führen diese Entwicklung auf den enormen Leistungsdruck auf die Studenten zurück. Dies auch weil die Anforderungen immer mehr zunehmen würden. Unter anderem seien die Studienzeiten kürzer und intensiver geworden. Dazu müssten viele Studenten neben der Uni noch arbeiten.

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