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Reichste Schweizer leiden kaum unter dem Börseneinbruch

Die Vermögen der 300 reichsten Schweizerinnen und Schweizer haben sich 2022 trotz schwacher Entwicklung an den Aktienmärkten kaum verändert. Insgesamt sitzen sie noch auf 821 Milliarden Franken, im Durchschnitt sind es 2737 Millionen.

24.11.2022 / 22:22 / von: sda
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Dies ist lediglich ein Minus von 825 Millionen Franken oder 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das neueste Ranking des Magazins "Bilanz" vom Donnerstag zeigt. Dies kontrastiert stark etwa mit dem SMI, dem wichtigsten Schweizer Aktienindex, der im bisherigen Jahresverlauf knapp 14 Prozent eingebüsst hat.

Es gab aber durchaus Reiche, deren Vermögen entsprechend der Börsenentwicklung deutlich schrumpfte - es sind vor allem diejenigen, deren Vermögen hauptsächlich in börsenkotierten Unternehmen steckt.

So haben etwa die Familien Schindler und Bonnard, die den konjunkturanfälligen Liftbauer Schindler beherrschen, rund 7 Milliarden an Vermögen eingebüsst. Sie haben damit unter den 300 Reichsten am meisten verloren: ihr Vermögen beträgt damit lediglich noch 9 bis 10 Milliarden Franken.

Auch die Familie Blocher mit zwei kotierten Unternehmen (Ems, Dottikon ES) musste eine Vermögensschrumpfung von 5 Milliarden hinnehmen. Sie wird aber von der Bilanz immerhin noch mit 14 bis 15 Milliarden eingeschätzt.

Am meisten zugelegt hat derweil das Vermögen der Reedereifamilie Aponte: ihr Vermögen ist um 11 Milliarden auf 19 bis 20 Milliarden gestiegen. Im Seefrachtgeschäft seien die Margen seit der Corona-Krise stark gestiegen, wird der Anstieg begründet.