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Schweiz muss wegen Rekursen länger auf 5G warten

Schweizer Telekom-Firmen wollten einen Grossteil der Schweiz bis Ende Jahr mit dem Mobilfunkstandard 5G abdecken. Neue Zahlen zeigen: Gegen jede 3. 5G-Antenne wird Einsprache erhoben. Der Netzausbau verzögert sich deshalb.

28.07.2019 / 07:21 / von: sfa
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Zur Einführung des 5G-Standards braucht es schweizweit neue Antennen - dagegen wehren sich Anwohner aber vermehrt mit Einsprachen. (Bild: TELE TOP)

Zur Einführung des 5G-Standards braucht es schweizweit neue Antennen - dagegen wehren sich Anwohner aber vermehrt mit Einsprachen. (Bild: TELE TOP)

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In den Kantonen Genf und Waadt gelten Moratorien für den Bau neuer 5G-Antennen. Aber auch in anderen Kantonen stossen die Telekom-Konzerne mit ihren Ausbauplänen auf Widerstand. Laut dem Verein «Schutz vor Strahlung» wird gegen jede dritte geplante 5G-Antenne Widerstand geleistet, schreibt die «SonntagsZeitung». Die Baupläne der Telekom-Firmen werden durch die vielen Einsprachen ausgebremst.

Salt sagt gegenüber der «SonntagsZeitung», dass es bei der Einführung von 5G wohl Verzögerungen geben wird. Die Swisscom hält bisher allerdings weiterhin an ihrem Ziel fest, bis Ende Jahr 90 Prozent der Schweiz mit dem 5G-Standard abzudecken.

Laut einer Umfrage fürchtet sich fast die Hälfte der Bevölkerung vor der 5G-Strahlung. 5G-Gegner monieren, die Langzeitkonsequenzen der Strahlung seien nicht hinreichend untersucht. Auch im TOP-Sendegebiet sorgt der 5G-Ausbau immer wieder für Diskussionen: Der Kanton St.Gallen sowie der Kanton Thurgau haben ein 5G-Moratorium unlängst zwar verworfen. In verschiedenen Gemeinden formiert sich aber Widerstand gegen einzelne geplante 5G-Antennen, etwa in Schaffhausen.

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Regina
am 05.09.2019 um 22:04
Zum Glück!