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Schweiz weitet Erdbebenhilfe in Albanien aus

Der Bund will die Erdbebenhilfe für Albanien ausweiten. Das Eidgenössische Aussendepartement will weitere Hilfsgüte wie Zelte und Betten schicken. Ausserdem sollen Projekte finanziell unterstützt werden.

03.12.2019 / 16:23 / von: mma
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Vor allem die Region um Durrës ist stark betroffen. (Screenshot: Google Maps)

Vor allem die Region um Durrës ist stark betroffen. (Screenshot: Google Maps)

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Das Erdbeben, das vergangene Woche Albanien erschütterte, hatte eine Stärke von 6.4. Es forderte rund 50 Todesopfer und hinterliess eine grosse Anzahl öffentlicher und privater Gebäude, die zwar stehengeblieben sind, deren Sicherheit und Stabilität aber unklar ist, heisst es in einer Mitteilung des Eidgenössischen Aussendepartements EDA.

Zum Soforteinsatzteam der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza), welches bereits einen Tag nach dem Beben die Arbeit aufnahm, gehören auch Gebäudestatiker und Bauingenieure, die die beschädigten Häuser überprüfen. Inzwischen sind bereits zahlreiche Untersuchungen in Durrës und Kruja in enger Zusammenarbeit mit albanischen Ingenieuren durchgeführt worden. Bislang haben mehr als 2500 Personen von dieser Hilfe profitiert, heisst es in der Mitteilung weiter.

Durch das Erdbeben verloren viele Menschen ihr Zuhause. Viele kamen bei Angehörigen und Freunden unter, doch es gebe laut Mitteilung viele Menschen, die ein Dach über dem Kopf benötigen. Das EDA schickt deshalb insgesamt 100 wintertaugliche Zelte, 400 Betten, 1200 Decken sowie Planen in die ländlichen Gebiete der Regionen Lezha und Durrës.

Desweiteren werde demnächst ein Projekt zur finanziellen Unterstützung von hilfsbedürftigen Menschen in einer besonders stark betroffenen Gemeinde anlaufen. 

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