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Schweizer Behörden nehmen mehrere Personen in Quarantäne

Die Schweizer Gesundheitsbehörden haben über rund ein Dutzend Personen in der Schweiz die Quarantäne verhängt. Das gab das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag bekannt. Die Betroffenen waren mit der MS Westerdam unterwegs gewesen.

21.02.2020 / 14:31 / von: sda/mma
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Eine Person auf der MS Westerdam ist positiv getestet worden. Nun müssen die Schweizer Passagiere in Quarantäne. (Archivbild: KEYSTONE/AP/Heng Sinith)

Eine Person auf der MS Westerdam ist positiv getestet worden. Nun müssen die Schweizer Passagiere in Quarantäne. (Archivbild: KEYSTONE/AP/Heng Sinith)

Hunderte Passagiere des Schiffs waren negativ auf das Coronavirus getestet und von Kambodscha aus auf die Heimreise geschickt worden. Nachträglich sei der Test bei einer Person positiv ausgefallen, sagte Daniel Koch vom BAG. Die Weltgesundheitsorganisation WHO habe daraufhin alle betroffenen Länder informiert.

Die positiv getestete Person lebt nicht in der Schweiz. Die Schweizer Passagiere des Kreuzfahrtschiffs sind aber trotzdem betroffen. Diese seien in ihren Wohnkantonen in Quarantäne oder auf dem Weg in dorthin, sagte Koch. Bisher seien alle Tests negativ ausgefallen, die Betroffenen zeigten auch keine Symptome. Die Quarantäne dauert 14 Tage.

Eine Quarantäne erwartet auch jene fünf Schweizerinnen und Schweizer, die am Freitag an Bord einer französischen Maschine die Heimreise aus der chinesischen Coronavirus-Region Hubei angetreten haben. Der Flug führt nach Paris. Von dort aus kehren die Betroffenen in die Schweiz zurück.

Die fünf Schweizer Bürger und zwei chinesische Familienangehörige werden abgeholt und in die Schweiz zurückgebracht. Nach ihrer Rückkehr werden sie einer Quarantänezeit unterworfen, wie das Aussendepartement EDA mitteilte.

Erste Repatriierungen von Schweizer Staatsangehörigen hatten Anfang Februar stattgefunden, ebenfalls in Zusammenarbeit mit Frankreich. Damals waren die Betroffenen einer zweiwöchigen Quarantäne in Südfrankreich unterworfen worden.