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Schweizer bleiben in den Ferien lieber zu Hause

Wieso denn in die Ferne schweifen, liegt das Gute doch so nah: Nach diesem Motto gestalten immer mehr Schweizerinnen und Schweizer ihre Ferien und bleiben im Inland. Zunehmend unbeliebt sind islamisch geprägte Destinationen.

15.04.2019 / 13:54 / von: das/sda
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Die Schweiz wird bei Einheimischen immer beliebter als Feriendestination. (Bild: TCS)

Die Schweiz wird bei Einheimischen immer beliebter als Feriendestination. (Bild: TCS)

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Insbesondere das Tessin, das Wallis und Graubünden wurden in den letzten Jahren immer begehrtere Ferienziele. Dies geht aus dem neusten Reisebarometer des TCS hervor. Demnach dürfte der Hitzesommer verbunden mit dem schönen Wetter dazu beigetragen haben, dass die Leute weniger in die Ferne verreisten und vermehrt Sommerferien in der Heimat machen.

Die beliebteste ausländische Reisedestination bleibt Italien, gefolgt von Spanien und Portugal, die in der Beliebtheitsskala ebenfalls weiter zulegen. Während die Terrorangst sinkt, beeinflussen politische Ereignisse, wie die «Gelbwesten»-Proteste in Frankreich oder die angespannte Lage in Südafrika das Reiseverhalten. Frankreich und Südafrika haben auf der Beliebtheitsskala stark eingebüsst.

Als am wenigsten attraktiv werden Destinationen in den islamisch geprägten Regionen Ägypten, Arabische Emirate und Türkei eingeschätzt. Diese Länder haben trotz höherem Sicherheitsgefühl und sinkender Terrorangst weiter an Attraktivität als Reiseziele eingebüsst.

Das Forschungsinstitut gfs.bern erhob die Daten im Auftrag des Touring Clubs der Schweiz (TCS) von 21. Januar bis 11. Februar. Das Institut führte Telefoninterviews mit 1000 in der Schweiz wohnenden Erwachsenen. Zudem wurden 1371 zufällig ausgewählte TCS-Mitglieder online befragt. Der Stichprobenfehler für die Bevölkerung beträgt 3,2 Prozent und 2,7 Prozent für die TCS-Mitglieder.

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