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Schweizer Politiker mischen bei Europawahlen mit

Die Wahl des EU-Parlaments ist eine der grössten Wahlen weltweit. Rund 400 Millionen Menschen können ihre Stimme abgeben. Darunter sind auch Schweizer Parlamentarier.

15.05.2019 / 14:46 / von: meg
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Das EU-Parlament bei einer Sitzung in Strassburg (Bild: wikipedia.org/Diliff unter Creative Commons)

Das EU-Parlament bei einer Sitzung in Strassburg (Bild: wikipedia.org/Diliff unter Creative Commons)

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Vom 23. Mai bis am 26. Mai können EU-Bürger an den Wahlen für das EU-Parlament teilnehmen. Auch in der Schweiz werden diese verfolgt. Das liegt einerseits daran, dass viele EU-Regeln auch von der Schweiz übernommen werden. Anderseits auch, weil viele Leute aus der Schweiz daran teilnehmen können. Rund 2 Millionen Doppelbürger leben in der Schweiz, die an den Wahlen teilhaben können.

Einer davon ist Angelo Barrile, der Zürcher SP-Nationalrat. Er hat Wurzeln in Sizilien. Dennoch muss er darauf verzichten, seine Stimme abzugeben. Barrile erklärt: «Ich müsste an meinen Herkunftsort gehen und dort wählen. Das ist mir leider nicht möglich, da wir Sitzungen haben im Nationalrat und ich geschäftlich Termine habe.» Er motiviert aber alle dazu, an den Wahlen teilzuhaben, die die Möglichkeit haben.

Eine andere Meinung hat Yvette Estermann, die SVP-Nationalrätin. Sie hat slowakische Wurzeln. Die Dokumente für die Wahlen hat sie aber nicht beantragt. Sie hat auch gar keinen slowakischen Pass. Estermann ist nicht überzeugt von dem System der EU-Wahlen. Zudem sei sie mittlerweile in der Schweiz zuhause und engagiere sich hier politisch.

Der RADIO TOP Beitrag mit den Möglichkeiten der Schweizer Politikern mit Wurzeln in der EU an den Wahlen teilzunehmen:

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Nicht in allen Ländern sind die Hürden gleich gross, um an den Wahlen teilzunehmen. In einigen Ländern ist dies auch in der jeweiligen Botschaft in der Schweiz möglich. Nicht alle müssen dazu in ihren Herkunftsort reisen wie Angelo Barrile.

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