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Schweizerisch-englischer Doppelbürger in Marokko festgenommen

Im Zug der Ermittlungen zur Ermordung zweier Rucksacktouristinnen in Marokko ist ein zweiter Schweizer festgenommen worden. Es handelt sich um einen schweizerisch-britischen Doppelbürger.

11.01.2019 / 11:07 / von: sbr/sda
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Die beiden Frauen wurden enthauptet im Atlas-Gebirge in Marokko gefunden. (Bild: wikipedia.org/Kmhkmh)

Die beiden Frauen wurden enthauptet im Atlas-Gebirge in Marokko gefunden. (Bild: wikipedia.org/Kmhkmh)

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Das Bundesamt für Polizei (Fedpol) bestätigte einen Bericht der marokkanischen Online-Plattform 360. Dort hiess es, der Mann sei in Témara, nördlich von Casablanca, von den marokkanischen Untersuchungs- und Sicherheitsbehörden festgenommen worden.

Gemäss Fedpol lebt der schweizerisch-englische Doppelbürger seit längerer Zeit in Marokko. In die Schweiz sei er in jüngerer Zeit nicht gereist.

Ein erster Schweizer war bereits Ende Dezember in Marokko festgenommen worden. Der Genfer steht im Verdacht, sich radikalisiert zu haben. In Genf ist er aktenkundig wegen verschiedener Delikte, die er zwischen 2007 und 2013 begangen hat.

Wie das Fedpol damals bestätigte, hatte er die Schweiz 2015 Richtung Marokko verlassen, weil er im Verdacht stand, sich radikalisiert zu haben. Zuvor war er in Genfer Justiz unter anderem wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz, wegen Diebstahls, Raubs, Einbruchsdelikten, Eigentumsdelikten sowie Hausfriedensbruchs und häuslicher Gewalt verurteilt worden.

Die beiden skandinavischen Rucksacktouristinnen waren Mitte Dezember enthauptet worden. Die Leichen der 24-jährigen Dänin und ihrer vier Jahre älteren norwegischen Freundin wurden am 17. Dezember in einer einsamen Gegend des Atlas-Gebirges gefunden. Über ein Dutzend Menschen wurden wegen mutmasslicher Verbindungen zur Tat festgenommen.

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