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Solaranlagen leiden unter der Hitze

Wenn die Sonne scheint, arbeiten Solarzellen auf Hochtouren. Die Leistung der Photovoltaikanlagen sinkt jedoch bei Hitze, wie es in diesen Tagen der Fall ist.

30.07.2020 / 18:32 / von: ewe/mma
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Die Hitze schmälert die Leistung der Anlagen. (Screenshot: TELE TOP)

Die Hitze schmälert die Leistung der Anlagen. (Screenshot: TELE TOP)

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Die Sonne brennt und die Temperaturanzeige steigt. Die Schweiz steckt mitten in einer Hitzeperiode. Mit den steigenden Temperaturen sinkt jedoch die Stromleistung von Solaranlagen. Dies, weil sich die Oberfläche der Module so stark erhitzt, dass die Schwingungen im Kristallgitter der Photovoltaikanlagen stärker werden. Dies erzeugt dann weniger Spannung, was wiederum weniger Strom bedeutet.

Wichtig bei Solaranlagen sei die Sonneneinstrahlung, Hitze hingegen sei kontraproduktiv, erklärt Danilo Grunauer, Leiter Solaranlagen bei EKZ. Anlagen in den Bergen, also in kühleren Gebieten, produzieren somit bei gleicher Sonneneinstrahlung mehr Strom. Dies kann bei einem Temperaturunterschied von 10 Grad eine Einbusse von 3.5 Prozent Leistung bedeuten. Am Abend jedoch, wenn sich die Module wieder abkühlen, kommt die Stromleistung wieder zurück.

TELE TOP spricht mit dem Experten für Solaranlagen, Danilo Grunauer, über den Leistungsabfall von Solaranlagen bei Hitze:

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