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Tendol Gyalzur stirbt an Coronavirus

Tendol Gyalzur ist im Kindesalter aus Tibet geflüchtet. Sie hat mit ihrer Familie in der Schweiz gelebt. Ein Grossteil ihres Lebens widmete sie der humanitären Arbeit. Nun ist sie am Corona-Virus gestorben.

16.05.2020 / 19:24 / von: szw
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Die Aktivistin Tendol Gyalzur ist am Corona-Virus gestorben. (Archivbild: toponline.ch)

Die Aktivistin Tendol Gyalzur ist am Corona-Virus gestorben. (Archivbild: toponline.ch)

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Das ehemalige Flüchtlingskind aus Tibet, Tendol Gyalzur ist am 3. Mai in Chur am Corona-Virus gestorben. Dies berichtet die «New York Times» unter Berufung auf Gyalzurs Sohn. Vor etwa einem halben Jahr war sie noch Live auf TELE TOP an der Winti Mäss zu sehen. Das exakte Alter von Tendol Gyalzur ist nicht bekannt. Ihren eigenen Angaben zufolge sei sie jedoch 69 Jahre alt. Sie selbst hat ihre Eltern beim Tibetaufstand 1959 verloren.

Als Waisen- und Flüchtlingskind nahm sie nach einer weitreichenden Reise das Pestalozzidorf Wahlwies am Bodensee auf. Nach ihrer Heirat 1972 ist sie mit ihrem Mann in die Schweiz gezoge. Dort haben sie sich ihr eigenes Leben aufgebaut und eine eigene Familie gegründet. Tendol Gyalzur war die Gründerin des allerersten tibetischen Waisenhauses, welches mehr als 300 Kinder beherbergte. Über die Jahre gründete sie ein weiteres Waisenhaus in der Heimatstadt ihres Ehemannes in der chinesischen Provinz Yunnan.

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am 19.07.2022 um 05:17
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am 19.07.2022 um 05:17
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