Pull down to refresh...
zurück

Unfall am Gotthard hat die Verkehrssituation verschärft

Auf der Gotthard-Autobahn hatte sich in der Nacht auf Samstag ein schwerer Unfall ereignet. Der Autofahrer wurde erheblich verletzt. Der Unfall führte zu einem langen Stau, der im Laufe des Morgens noch angewachsen ist.

08.06.2019 / 14:17 / von: sda/pwa
Seite drucken Kommentare
0
Ein Unfall auf der Gotthardautobahn hat für Stau gesorgt. Der Verkehr am Pfingstwochenende liess den Stau inzwischen noch länger werden. (Bild: brk-news.ch/Beat Kälin)

Ein Unfall auf der Gotthardautobahn hat für Stau gesorgt. Der Verkehr am Pfingstwochenende liess den Stau inzwischen noch länger werden. (Bild: brk-news.ch/Beat Kälin)

Der Unfallfahrer wurde in der Nacht auf Samstag erheblich verletzt. (Bild: Kantonspolizei Uri)

Der Unfallfahrer wurde in der Nacht auf Samstag erheblich verletzt. (Bild: Kantonspolizei Uri)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Wie jedes Jahr an Pfingsten staut sich am Gotthard Richtung Süden der Verkehr. Am Samstagvormittag war die Warteschlange vor dem Nordportal 19 Kilometer lang. Dies bedeutete für die Reisenden eine Wartezeit von bis zu dreieinhalb Stunden. Bis 16:30 Uhr ist der Stau auf sechs Kilometer zurückgegangen.

Der Pfingststau am Gotthard begann am Freitag um 10 Uhr und dauerte den ganzen Tag und die ganze Nacht hindurch, wie Viasuisse mitteilte. Der Stau blieb jedoch stabil und war nie mehr als vier Kilometer lang.

Bis am Samstag früh, als es gegen 4 Uhr einen Unfall auf der A2 zwischen Erstfeld und Amsteg in Richtung Gotthard gab. Ein Autofahrer, der in Richtung Süden reiste, verlor aus noch unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit der Leitplanke. Das Auto kam in der Mitte der beiden Fahrbahnen zum Stillstand.

Infolgedessen blieb die A2 für fast vier Stunden zwischen Erstfeld und Amsteg in beiden Richtungen gesperrt. Aus diesem Grund begann sich der Verkehr in Richtung Süden zu stauen; am späteren Vormittag war die Blechschlange zwischen Altdorf und dem Nordportal des Gotthardtunnels 18 Kilometer lang. Kurz vor 13 Uhr mass sie 19 Kilometer. Das bedeutet, dass die Automobilisten etwa dreieinhalb Stunden warten müssen, bevor sie den Tunnel passieren können.

Der Stau aus der Luft gefilmt:

video

High-Peak deutlich überschritten

Der prognostizierte High-Peak von 15 Kilometern ist damit bereits deutlich überschritten. Gemäss den Prognosen sollte der Stau am Gotthard nach 14 Uhr langsam abnehmen und spätestens um 19 Uhr enden.

Aufgrund des Unfalls auf der A2 wird als Alternativroute die A13 via San Bernardino empfohlen. Leider ereignete sich auch auf dieser Autobahn ein Unfall. Auch hier wurden lange Staus, zwischen Chur und Sufers, in Richtung Süden und auf verschiedenen Abschnitten der Hauptstrasse von Chur nach San Bernardino gemeldet.

Schliesslich, auf der A2 vor dem Grenzübergang Chiasso-Brogeda müssen Reisende, die endlich den Gotthard-Tunnel durchquert haben und auf dem Weg nach Italien sind, einen weiteren Zwangsstopp einlegen: Der Verkehr staut sich bei der Ausreise auf rund fünf Kilometern.

Stau auch an der Grenze zu Österreich

Auch an der Grenze zu Österreich ist es am Samstagmorgen zu längeren Staus und stockendem Verkehr gekommen. So standen Autofahrer am Grenzübergang Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) in Richtung Kufstein in Tirol in rund sieben Kilometern Länge in stockendem Verkehr, wie ein Polizeisprecher sagte. Lastwagen stauten sich auf der Autobahn 93 in Richtung Österreich ab dem Autobahndreieck Inntal auf einer Länge von elf Kilometern. Grund für die Verkehrsbehinderungen ist eine Blockabfertigung von Lkw auf österreichischer Seite, die am Morgen um 5.00 Uhr begonnen hatte und bis 10 Uhr andauern sollte.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare