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Wahlbeteiligung der Auslandschweizer gesunken

Die Wahlbeteiligung der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer ist Verglichen zu den Wahlen 2015 gesunken. Die Auslandschweizer-Organisation (ASO) führt dies darauf zurück, dass diesmal kein E-Voting zur Verfügung stand.

21.10.2019 / 17:20 / von: vme
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Die Wahlbeteiligung der Auslandschweizer ist Verglichen zu den Wahlen 2015 gesunken. (Bild: pixabay.com/kreativgarasch)

Die Wahlbeteiligung der Auslandschweizer ist Verglichen zu den Wahlen 2015 gesunken. (Bild: pixabay.com/kreativgarasch)

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Vier Kantone hatten bei den eidgenössischen Wahlen 2015 ihren im Ausland lebenden Stimmberechtigten einen E-Voting-Kanal angeboten: die Kantone Basel-Stadt, Genf, Luzern und Neuenburg. Aus drei Kantonen liegen nun die Vergleichszahlen vor.

In allen drei Kantonen ist die Stimmbeteiligung markant gesunken - am stärksten in Genf, wo sich noch 21,4 Prozent der stimmberechtigten Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer beteiligten. 2015 waren es 31,8 Prozent gewesen.

Die Zahlen verdeutlichten, wie entscheidend der elektronische Stimm- und Wahlkanal für die fünfte Schweiz sei, schreibt die ASO in einer Mitteilung vom Montag. Der Einbruch der Stimmbeteiligung bei den Auslandschweizerinnen und -schweizern sei für die Politik der Schweiz ein enormer Rückschritt.

Allerdings ist die Wahlbeteiligung der fünften Schweiz auch in Kantonen zurückgegangen, die 2015 kein E-Voting angeboten hatten - teilweise im selben Ausmass. Leicht gestiegen ist die Beteiligung einzig bei den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer der Kantone Freiburg und Uri.

Der Auslandschweizerrat (ASR) hatte im Sommer in einer Resolution gefordert, dass sich der Bund stärker für die rasche Einführung der elektronischen Stimmabgabe engagiert.

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