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«Wir möchten nicht gegen schwache Gegner spielen»

Am Freitagabend startet der Yellow Cup in der neuen AXA Arena in Winterthur. Dabei messen sich die Handballteams aus Japan, Portugal, Tunesien und der Schweiz. Das Schweizer Nati-Team nutzt die starken Gegner, um Erfahrungen für die jüngeren Spieler zu sammeln.

04.01.2019 / 17:55 / von: vsu/eob
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Der letzte Feinschliff der Handball-Nationalmannschaft im Training bevor der Yellow Cup beginnt. (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Der letzte Feinschliff der Handball-Nationalmannschaft im Training bevor der Yellow Cup beginnt. (Bild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Der Trainer der Schweizer Handball-Nationalmannschaft, Michael Suter, verfolgt das Training seiner Mannschaft wachsam vom Rand aus und gibt Anweisungen. (Screenshot: TELE TOP/Celia Nogler)

Der Trainer der Schweizer Handball-Nationalmannschaft, Michael Suter, verfolgt das Training seiner Mannschaft wachsam vom Rand aus und gibt Anweisungen. (Screenshot: TELE TOP/Celia Nogler)

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Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft hat heute Mittag zum letzten Mal, bevor sie ihr erstes Länderspiel in der neuen Arena spielt, trainiert. 46 Mal wurde der Yellow Cup in der alten Eulachhalle ausgetragen - Dieses Jahr zum ersten Mal in der brandneuen AXA-Arena. Für die Schweizer ist es am Freitagabend ein Debut, in der neuen Arena zu spielen. «Ich habe in dieser Halle schon ein paar Mal zugesehen und darf heute zum ersten Mal hier coachen. Es ist ein grosser Event und wir waren uns gewohnt, in der alten Eulachhalle zu spielen», sagt Schweizer Nati-Trainer Michael Suter. Sie freuen sich jedoch auf einen Neustart in der AXA Arena.

Mit Japan, Portugal und Tunesien treffen die Schweizer in den nächsten drei Tagen auf starke Gegner. Japan hat sich in den letzten paar Jahren stark verbessert, gegen Portugal war es schon immer ein harter Kampf und die Tunesier sind seit 20 Jahren konstant stark und nahmen immer an Weltmeisterschaften teil. Trotzdem glaubt Michael Suter, dass sein Team einen sicheren Eindruck auf dem Feld hinterlassen kann. «Wir müssen eine gute Deckung hinstellen, variantenreich und attraktiv spielen. Wir müssen unseren Job gut machen und dann haben wir in jedem Spiel eine Chance.» Die starken Gegner seien jedoch genau das, was sie wollen. Sie möchten sich nicht mit schwachen Gegner messen.

Der Schweizer Nati-Trainer Michael Suter im Gespräch im Beitrag auf RADIO TOP:

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Die Gegner helfen den Schweizer auch die jüngeren Handballspieler zu fördern. Im April steht nämlich das grosse EM-Qualifikationsspiel gegen Belgien auf dem Programm. Die Top-Spieler werden deshalb für den Yellow Cup geschont und zudem gibt es auch noch viele Verletzte. «Wir nutzen den Yellow Cup, um uns einzuspielen und auch anderen Spieler Spielzeit zu geben. Wir wollen nicht nur eine Mannschaft mit sechs, sieben Spielern aufbauen, sondern eine ganze Handballgeneration.» Der Yellow Cup mache dies möglich und dementsprechend werden am Freitagabend junge Spieler zum Zuge kommen, so Michael Suter weiter.

In den letzten Tagen konnte sich das Team gut einspielen und ist nun zuversichtlich, dass es die neuen eingeübten Variationen auf das Feld bringen kann. Der Yellow Cup beginnt am Freitagabend um sechs Uhr in der AXA Arena in Winterthur. Die Schweizer Handballer spielen dann um halb neun gegen Japan. Am Samstag spielen die Schweizer gegen Portugal und am Sonntag steht Tunesien auf dem Programm.

Die Vorbereitung der Schweizer Handball-Nationalmannschaft in TELE TOP:

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