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«Wolkenbruch» geht beim Schweizer Filmpreis fast leer aus

«Ceux qui travaillent» und «Chris the Swiss» gewinnen an der Verleihung des Schweizer Filmpreises je drei Auszeichnen. Und dies, obschon sie an den Kinokassen floppten. Der grosse Favorit und Publikumsliebling «Wolkenbruch» dagegen geht fast leer aus.

22.03.2019 / 22:12 / von: meg/das/sda
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«Ceux qui travaillent» gewann insgesamt drei Auszeichnungen an der Verleihung (Screenshot: schweizerfilmpreis.ch)

«Ceux qui travaillent» gewann insgesamt drei Auszeichnungen an der Verleihung (Screenshot: schweizerfilmpreis.ch)

«Ceux qui travaillent» des Westschweizer Regisseurs Antoine Russbach ist zum besten Schweizer Spielfilm 2019 gekürt worden. Die Geschichte um einen gescheiterten Workaholic, der seine einzige Beziehung zu retten versucht, gewann den Quartz in der Königskategorie.

Der fünffach nominierte «Wolkenbruch» wurde bei der 22. Verleihung der Schweizer Filmpreise mit Joel Basman lediglich für den besten Darsteller ausgezeichnet. Bereits zuvor hatte die Komödie von Regisseur Michael Steiner in den Kategorien Beste Darstellung in einer Nebenrolle und Bestes Drehbuch Rückschläge hinnehmen müssen.

Stimmen von Gewinnern im Beitrag von Keystone-SDA:

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Für ihre Nebenrolle in «Ceux qui travaillent» wurde Pauline Schneider ausgezeichnet, die sich via Videonachricht bedankte. Der Preis für das beste Drehbuch ging an Antoine Russbach für denselben Film. Bester Dokumentarfilm wurde «Chris the Swiss» von Anja Kofmel, bester Kurzfilm «All inclusive» von Corina Schwingruber Ilic und bester Animationsfilm «Selfies» von Claudius Gentinetta.

Alle Gewinnerinnen und Gewinner des Schweizer Filmpreises 2019 in Genf:

Bester Spielfilm: «Ceux qui travaillent» von Antoine Russbach
Bester Dokumentarfilm: «Chris the Swiss» von Anja Kofmel
Bester Kurzfilm: «All Inclusive» von Corina Schwingruber Ilić
Bester Animationsfilm: «Selfies» von Claudius Gentinetta
Bestes Drehbuch: «Ceux qui travaillent» - Antoine Russbach
Beste Darstellerin: Judith Hofmann (Ruth) in «Der Unschuldige»
Bester Darsteller: Joel Basman (Motti) in «Wolkenbruch»
Beste Darstellung in einer Nebenrolle: Pauline Schneider (Hilde) in «Ceux qui travaillent»
Beste Filmmusik: «Chris the Swiss» - Marcel Vaid
Beste Kamera: «Eldorado» - Peter Indergand
Beste Montage: «Chris the Swiss» - Stefan Kälin
Bester Abschlussfilm: «Les Heures-Encre» von Wendy Pillonel (Zürcher Hochschule der Künste ZHdK)
Spezialpreis der Akademie: Monika Schmid, Kostümbildnerin, und Su Erdt, Szenenbildnerin («Zwingli»)
Ehrenpreis: Beki Probst