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Zeichen für einen Levrat-Abschied verdichten sich

Die Zeit von Christian Levrat als SP-Präsident könnte sich dem Ende zu neigen. Vieles deutet auf einen Rücktritt des SP-Chefs hin. Als mögliche Nachfolgerinnen werden eine Winterthurerin und ein St.Gallerin ins Spiel gebracht.

24.10.2019 / 08:21 / von: mma
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Levrat ist seit 2008 an der Spitze der Partei. (Bild: parlament.ch)

Levrat ist seit 2008 an der Spitze der Partei. (Bild: parlament.ch)

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Bei der SP hüllt man sich beim Thema Levrat in Schweigen. Mindestens bis die Ständeratswahlen durch sind. Doch es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Christian Levrat mit grosser Wahrscheinlichkeit im April 2020 als SP-Präsident zurücktritt. Nach dem schlechten Abschneiden seiner Partei bei den Nationalen Wahlen könnte es ein bitterer Abschied werden.

Levrats Nachfolge dürfte im April in Basel am SP-Parteitag geregelt werden. Dort, wo Levrat 2008 selbst gewählt wurde. Der «Tages-Anzeiger» bringt nun mögliche Nachfolgerinnen ins Spiel. Denn für die Zürcher Zeitung ist klar, dass auf Levrat eine Frau folgen muss.

Denn seit acht Jahren ist auch das SP-Fraktionspräsidium in Männerhand. Andy Tschümperlin und Roger Nordmann üben dieses Amt aus. Und für Nordmann sei klar, dass er bei einer Wiederwahl auch weitermache. Das schränkt die Herkunft für Levrats Nachfolge ein: Neben dem Waadtländer Nordmann komme gemäss der Zeitung nur eine Deutschschweizerin infrage.

Der «Tages-Anzeiger» bringt vier Nationalrätinnen in Position für Levrats Nachfolge. Als Favoritin gilt die 40-jährige Berner Nationalrätin Flavia Wasserfallen. Auch die 35-jährige Nadine Masshardt, ebenfalls Berner Nationalrätin, wird von der Parteispitze gefördert. Weitere Kandidatinnen sind laut der Zeitung die Winterthurerin Mattea Meyer und die Vizepräsidentin der SP, Barbara Gysi. Meyer gibt offen zu, dass sie die Aufgabe interessant finde. Auch Gysi strebt nach höherem. Sie kandidierte bereits für das Fraktionspräsidium und das Präsidium des Gewerkschaftsbundes, scheiterte aber beide Male. 

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