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Zug sichert sich dank Genoni ersten Sieg im Playoff-Finale

Der EV Zug geht im Playoff-Final gegen Genève-Servette dank eines 1:0-Heimsiegs mit 1:0 in Führung. Die Matchwinner heissen Leonardo Genoni und Grégory Hofmann.

03.05.2021 / 22:18 / von: lpe/sda
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Die Zuger können die erste Partie im Playoff-finale für sich entscheiden. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Die Zuger können die erste Partie im Playoff-finale für sich entscheiden. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

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Zug ist dem heiss ersehnten und erdauerten zweiten Meistertitel nach 1998 einen Schritt näher. In der nur über maximal fünf Partien führenden Finalserie fehlen noch zwei Siege. Der erste Punkt ist aber ein hartes Stück Arbeit. Am reicht aber ein Tor zu Beginn des Mitteldrittels zum Sieg.

Die Genfer fordern dem Top-Titelfavoriten bereits in den ersten beiden Dritteln alles ab. Ein Trumpf der Zuger sticht aber immer wieder. In den Playoff-Final waren sie immer wieder am Goalie des SC Bern verzweifelt. Sein Name: Leonardo Genoni. Nun steht der 33-jährige Zürcher im Tor des EV Zug und tut das gleiche: Die Gegner zum Verzweifeln bringen.

Bereits nach 40 Sekunden scheitert Mathieu Vouillamoz alleine vor Genoni. Vor allem im zweiten Drittel läuft dieser dann endgültig zur Hochform auf. In der 27. Minute hat Guillaume Asselin eine Riesenchance, trifft aber den Puck nicht richtig. Wenig später scheitert er erneut und Genoni, so wie in der 30. Minute auch Stéphane Patry. Asselin wird so zu einer Art tragischer Figur. Der Aushilfslegionär vom Swiss-League-Partnerklub Sierre muss für den erkrankten Spektakelstürmer Linus Omark einspringen. Der Schwede hätte wohl einer der grossen Chancen genützt. Im letzten Drittel scheitert auch Simon Le Coultre - direkt von der Strafbank kommend - solo an Genoni. Dieser hält alle 34 Abschlüsse der Genfer.

Ausgerechnet Tömmernes mit dem Fehler

Ärgern muss sich auch Servettes anderer Schwede. Die sonst so zuverlässige Lebensversicherung ist zu Beginn des Mitteldrittels noch nicht ganz wach. Sein Pass aus der eigenen Zone landet genau auf den Stock des gegnerischen PostFinance-Topskorers Jan Kovar. Dieser bedient Gregory Hofmann, der die Kaltblütigkeit und Technik unter Beweis stellt, die Asselin fehlt. Das 1:0 nach 21 Sekunden des zweiten Abschnitts bleibt der einzige Treffer.

Gestohlen ist der Zuger Sieg aber keinesfalls. Die Innerschweizer tragen ihren Teil zu einem attraktiven Spiel mit vielen Torchancen bei. Auch Carl Klingberg, Santeri Alatalo, Justin Abdelkader oder nochmals Hofmann kommen zu guten Chancen, Servettes ebenfalls überzeugender Goalie Daniel Manzato lässt sich aber wie in den drei Halbfinalspielen gegen den ZSC nur einmal bezwingen (32 Paraden). Zug führt etwas die feinere Klinge und scheint im Spielaufbau etwas geordneter. Alles andere als zufrieden sein können sie allerdings mit dem Powerplay. Aus vier Chancen resultiert nichts Zählbares. Im ersten Drittel kommen sie selbst in 1:52 Minuten doppelter Überzahl einzig zu einem Pfostenschuss von Captain Raphael Diaz.

Genève-Servette hat noch einen weiten Weg, um den Meistertitel seit 1973 (La Chaux-de-Fonds) in die Romandie zu holen. Sie müssen an ihrer Effizienz im Abschluss arbeiten - und einen Weg am Fels Genoni vorbei finden. Am Mittwoch haben sie zuhause die nächste Chance.

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